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Veröffentlicht am 18.11.2023

Nicht typisch Strobel

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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Leider muss ich zugeben, dass „Der Trip" mich nicht überzeugen konnte.

Die Story beginnt spannend und der Schreibstil ist (wie immer bei Arno Strobel) sehr flüssig. Doch leider fehlten mir (generell) ...

Leider muss ich zugeben, dass „Der Trip" mich nicht überzeugen konnte.

Die Story beginnt spannend und der Schreibstil ist (wie immer bei Arno Strobel) sehr flüssig. Doch leider fehlten mir (generell) die sonst so toll ausgestalteten Spannungsbögen. Lediglich durch die eingestreuten Kapitel aus der Sicht des Täters kommt immer wieder etwas Spannung auf. Meine Erwartungshaltung war dahingehend bei einem Psychothriller vielleicht auch zu hoch.

Die Protagonistin Evelyn war für mich nicht greifbar, was es mir sehr schwer machte ... Ich konnte sie häufig nicht verstehen und ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Sie war mir leider auch nicht sympathisch. Gerhard (ihr Kollege) hat es mir auch nicht leicht gemacht.

Bei ihm hat der Charakter jedoch zu Spekulationen rund um den Täter geführt.

Besonders im Mittelteil gab es einige Längen. Der Fokus lag sehr auf Evelyn und ihrer Vergangenheit. Sie wird mit ihren Problemen konfrontiert und von ihrer Vergangenheit eingeholt. Nur leider kamen gerade diese Emotionen bei mir nicht wirklich an.

Am Ende gibt es einen kleinen Showdown, der die Spannungskurve nochmal rasant in die Höhe schnellen lässt. Zusammen mit dem Epilog bekommen wir einen glatten Abschluss. Hier bin ich mir allerdings im Nachgang nicht mehr so sicher, ob das Ende nicht zu „glatt" war ... Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Insgesamt bleibt „Der Trip" leider hinter meinen Erwartungen zurück. Die Story bietet viel Potential doch das wurde (für mich) leider nicht ausgeschöpft.

Dennoch werde ich gerne weitere Bücher von Arno Strobel lesen. Beim nächsten Mal trifft er meinen Lesegeschmack bestimmt wieder mehr.

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Veröffentlicht am 12.02.2023

Kommunikation ist alles

Du bist mein Lieblingsgefühl
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Zunächst möchte ich ein paar Worte zu Titel, Cover und Klappentext verlieren. Das Cover hat mich, durch seinen Farbkontrast, direkt angesprochen. Wenn man es in den Händen hält, fällt sogar ein haptischer ...

Zunächst möchte ich ein paar Worte zu Titel, Cover und Klappentext verlieren. Das Cover hat mich, durch seinen Farbkontrast, direkt angesprochen. Wenn man es in den Händen hält, fällt sogar ein haptischer Unterschied zwischen den beiden "Seiten" auf. Das ist toll umgesetzt und passt perfekt zum Inhalt. Der Titel "Du bist mein Lieblingsgefühl" hat mich direkt an den Song "Lieblingsmensch" erinnert. Der lief bei mir lange Zeit in Dauerschleife. Als mich der Klappentext und die Leseprobe dann noch überzeugen konnte, musste ich dieses Buch einfach lesen.

Der Schreibstil von Kyra Groh ist locker und zum Teil sehr humorvoll. An einigen Stellen konnte ich schmunzeln und musste mir ein Lachen verkneifen. Notiz an mich selbst: Solche Bücher nicht in der Bahn lesen. Die Gäste neben mir wirkten sehr amüsiert.

Auf diese humorvolle Weise startet auch die Story. Beide begegnen sich in einem Geschäft für Brautmode...aber keiner der beiden wird heiraten...das denken die beiden aber voneinander...und das Drama nimmt seinen Lauf.

An dieser Stelle setzt auch meine Kritik an: Die beiden haben ein gehöriges (SEHR GROßES) Kommunikationsproblem. An so vielen Stellen wäre ich am liebsten in dieses Buch gesprungen und hätte die beiden geschüttelt. Was war denn da bitte los? Dieses Missverständnis zieht sich tatsächlich durch das gesamte Buch. Das hat mich tatsächlich ein bisschen gestört. Mir persönlich ging dieses Problem mit der Kommunikation und den damit verbundenen Punkten (hier werde ich nicht konkreter, sonst würde ich spoilern) zu lange. Ich bin einfach zu harmoniebedürftig und kommuniziere sehr viel...das ist aber eine persönliche Empfindung, die sicherlich viele nicht stören wird.

Das lässt mich leider sehr zwiegespalten zurück. Das Buch hat eine tolle Grundidee...die beiden Protas haben tolle Charaktere (nur an der Kommunikation müssen beide dringend arbeiten)...das Setting ist toll...der Schreibstil ist flüssig...es gibt tolle humorvolle Szenen...eigentlich alles dabei...und trotzdem konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen. Soooo schade.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht vollständig überzeugen. Dennoch bin ich mir sicher, dass es für viele Leser*innen ein Highlight werden wird. Probiert es einfach aus :)

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Veröffentlicht am 04.09.2022

Mehr Potential

Vega – Der Wind in meinen Händen
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Cover und Klappentext haben mich schnell neugierig gemacht. Ich liebe Dystopien und habe mich sehr auf diese neue Dystopie gefreut. Das toll gestaltete Cover passt sehr gut zu Vegas angedeuteten Fähigkeiten. ...

Cover und Klappentext haben mich schnell neugierig gemacht. Ich liebe Dystopien und habe mich sehr auf diese neue Dystopie gefreut. Das toll gestaltete Cover passt sehr gut zu Vegas angedeuteten Fähigkeiten. Nach dem Klappentext und der Leseprobe musste ich es dann lesen.

Der Anfang war super und konnte an meine Erwartungen anschließen. Es war spannend, die Charaktere wurden angenehm eingeführt und der Schreibstil war gut zu lesen. Wir werden quasi direkt in die Geschichte geworfen und sind hautnah dabei. Das hat mir sehr gut gefallen und konnte von Beginn an einen schönen Spannungsbogen entwickeln.

Leider wurde es dann immer verworrener und (für mich) wurden zu viele Themen angeschnitten. Um die eigentliche Story war mir zu viel los. Ähnliche Handlungsstränge wurden immer wieder auf die gleiche Weise angegangen und wiederholt. Vega erscheint dabei sehr naiv und wechselhaft. Es kamen während der Geschichte immer wieder Momente auf, in denen ich sie absolut nicht nachempfinden konnte. Da möchte ich aber (aufgrund von möglichen Spoilern) nicht ins Detail gehen. Irgendwie war mir insgesamt zu viel zwischenmenschliches Drama und zu wenig dystopischer Inhalt.

Nach dem Klappentext hätte ich mir mehr Infos zu Vegas Fähigkeiten gewünscht. Die wurden jedoch auch nur am Rande behandelt. Insgesamt habe ich noch sehr viele offene Fragen (was mich bei einem Reihenstart sonst nicht stört, aber hier kommen viele Punkte zusammen). Besonders bei Dystopien ist mir eine Nachvollziehbarkeit der Ereignisse sehr wichtig. Das hat mir bei Vega an einigen Stellen gefehlt.

Die Idee finde ich super. Für mich wäre jedoch mehr Potential gewesen. Da hoffe ich auf eine Steigerung in Band 2. Ich werde die Reihe im Auge behalten. Die Ansätze klingen vielversprechend und die Geschichte hat sicherlich noch einiges zu bieten.

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Veröffentlicht am 19.05.2022

Mehr Potential

Naerima
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Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen.

Die Story rund um Naerima war mit guten Spannungsmomenten ...

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen.

Die Story rund um Naerima war mit guten Spannungsmomenten und Wendungen gespickt. Das hat mir gut gefallen. Besonders die Wendungen haben immer wieder mein Interesse geweckt und die Geschichte abwechslungsreich gestaltet.

Nils Arbol beschreibt die Charaktere sehr detailliert und nachvollziehbar. Besonders Naerima konnte ich mir sehr gut vorstellen. Das ist sehr gut gelungen. Leider konnte mich der Schreibstil jedoch nicht in seinen Bann ziehen. An vielen Stellen wirken die Sätze auf mich zu gewollt. Gerade die Schachtelsätze haben meinen Lesefluss an einigen Stellen gestört. Die Spannung wird auf diese Weise leider herabgesetzt. An einigen Stellen hätte man diese Menge an Details weglassen können. Das hätte dem Lesefluss sehr gut getan und die Story insgesamt aufgelockert. Zudem fehlten mir an einigen Stellen Emotionen. Gerade bei Kinder- und Jugendbüchern finde ich das unfassbar wichtig und lesenswert.

Das Setting ist zwar interessant und wird detailliert beschrieben, aber mir ist bis zum Ende nicht wirklich klar, wann und wo die Geschichte spielt.

Insgesamt ein Erstling mit viel Potential.

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Veröffentlicht am 06.03.2022

Folge nicht dem Kaninchen...

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
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Das Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht. Da ich schon immer Grusel und Unbehagen mit Alice im Wunderland verbinde (ich fand die Story als Kind immer super gruselig 😂😱), musste ...

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht. Da ich schon immer Grusel und Unbehagen mit Alice im Wunderland verbinde (ich fand die Story als Kind immer super gruselig 😂😱), musste ich es lesen.

Die Geschichte um Alice im Wunderland kennt (fast) jede*r. Daher hatte ich einige Erwartungen an die Story und die Handlungen. Die Idee der düsteren und Horror anmutenden Umsetzung hat mich neugierig gemacht.

Leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Der Beginn der Geschichte war sehr verwirrend und chaotisch. Ich habe einige Seiten gebraucht, um in die Geschichte zu finden.
Der Mittelteil konnte mich mit den schön ausgestalteten Kampfszenen und einer packenden Spannung abholen. Nach einigen Kapiteln hat diese Spannung jedoch nachgelassen und ein Showdown auf dem hohen Niveau der Mitte bleib aus.

Das Buch konnte das Potenzial leider nicht vollständig ausschöpfen. Die Idee und der packende Mittelteil machen mich jedoch auch weiterhin neugierig auf Band 2 der Reihe.

Ich freue mich auf unsere Leserunde zu Band 2 und bin guter Hoffnung, dass die Spannung zurückkommen wird.

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