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Veröffentlicht am 21.02.2024

Kurzweilige Lektüre

Austrian Psycho Jack Unterweger
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Das Cover hat mich direkt angesprochen. Durch den Farbkontrast des Porträt in schwarz-weiß und dem herausstechend gelben Titel, ist das Buch ein Blickfang. Durch die Darstellung des zerbrochenen Spiegels, ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Durch den Farbkontrast des Porträt in schwarz-weiß und dem herausstechend gelben Titel, ist das Buch ein Blickfang. Durch die Darstellung des zerbrochenen Spiegels, wird zudem für eine erschreckende bzw düstere Atmosphäre gesorgt. Auch der Klappentext klingt vielversprechend. Ich habe mich dann sehr gefreut, dass ich das Buch zur Verfügung gestellt bekommen habe.

In der Leseprobe und anhand des kurzen Inhaltsverzeichnisses wird schnell deutlich, dass sich das Buch in drei Teile gliedert. Die Idee dahinter finde ich sehr passend. Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

Von einem Erzähler, dessen Identität bewusst anomym gehalten wird, werden wir durch Unterwegers „Schreibkarriere“ geführt. Generell ein sehr interessantes Thema … hier jedoch nicht optimal umgesetzt. Für meinen Geschmack zieht sich das erste Kapitel zu lang. In diesem ersten teil wird beschrieben, wie Unterweger zum Schreiben im Gefängnis gekommen ist und welch enorme Unterstützung er von Außerhalb erhielt. Als großer Fan von True Crime kam mir gerade dies leider zu kurz.

Interessant fand ich jedoch die passend eingefügten Zitate aus Unterwegers Texten und angefügte Passagen aus Befragungen seiner Opfer bzw. Menschen, die ihn kannten.

Die letzten beiden Kapitel haben mir besser gefallen. Duch alle Kapitel zeiht sich jedoch ein sehr spezieller Schreibstil, an den ich mich erst gewöhnen musste. Zum Teil hat mir leicht ein erkennbarer roter Faden gefehlt. Nach einer Weile, wenn man sich an den Schreibstil gewöhnt hat, fliegt man jedoch durch die Seiten.

Insgesamt bleibt das Buch leider hinter meinen Erwartungen zurück. Wer jedoch mehr über Unterwegers Gefängniszeit im Hinblick auf seinen Erfolg als Schriftsteller lesen möchte und dabei ein bisschen Durchhaltevermögen für diesen speziellen Schreibstil aufbringt, dem kann ich das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 18.11.2023

Nicht typisch Strobel

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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Leider muss ich zugeben, dass „Der Trip" mich nicht überzeugen konnte.

Die Story beginnt spannend und der Schreibstil ist (wie immer bei Arno Strobel) sehr flüssig. Doch leider fehlten mir (generell) ...

Leider muss ich zugeben, dass „Der Trip" mich nicht überzeugen konnte.

Die Story beginnt spannend und der Schreibstil ist (wie immer bei Arno Strobel) sehr flüssig. Doch leider fehlten mir (generell) die sonst so toll ausgestalteten Spannungsbögen. Lediglich durch die eingestreuten Kapitel aus der Sicht des Täters kommt immer wieder etwas Spannung auf. Meine Erwartungshaltung war dahingehend bei einem Psychothriller vielleicht auch zu hoch.

Die Protagonistin Evelyn war für mich nicht greifbar, was es mir sehr schwer machte ... Ich konnte sie häufig nicht verstehen und ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Sie war mir leider auch nicht sympathisch. Gerhard (ihr Kollege) hat es mir auch nicht leicht gemacht.

Bei ihm hat der Charakter jedoch zu Spekulationen rund um den Täter geführt.

Besonders im Mittelteil gab es einige Längen. Der Fokus lag sehr auf Evelyn und ihrer Vergangenheit. Sie wird mit ihren Problemen konfrontiert und von ihrer Vergangenheit eingeholt. Nur leider kamen gerade diese Emotionen bei mir nicht wirklich an.

Am Ende gibt es einen kleinen Showdown, der die Spannungskurve nochmal rasant in die Höhe schnellen lässt. Zusammen mit dem Epilog bekommen wir einen glatten Abschluss. Hier bin ich mir allerdings im Nachgang nicht mehr so sicher, ob das Ende nicht zu „glatt" war ... Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Insgesamt bleibt „Der Trip" leider hinter meinen Erwartungen zurück. Die Story bietet viel Potential doch das wurde (für mich) leider nicht ausgeschöpft.

Dennoch werde ich gerne weitere Bücher von Arno Strobel lesen. Beim nächsten Mal trifft er meinen Lesegeschmack bestimmt wieder mehr.

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Veröffentlicht am 12.02.2023

Kommunikation ist alles

Du bist mein Lieblingsgefühl
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Zunächst möchte ich ein paar Worte zu Titel, Cover und Klappentext verlieren. Das Cover hat mich, durch seinen Farbkontrast, direkt angesprochen. Wenn man es in den Händen hält, fällt sogar ein haptischer ...

Zunächst möchte ich ein paar Worte zu Titel, Cover und Klappentext verlieren. Das Cover hat mich, durch seinen Farbkontrast, direkt angesprochen. Wenn man es in den Händen hält, fällt sogar ein haptischer Unterschied zwischen den beiden "Seiten" auf. Das ist toll umgesetzt und passt perfekt zum Inhalt. Der Titel "Du bist mein Lieblingsgefühl" hat mich direkt an den Song "Lieblingsmensch" erinnert. Der lief bei mir lange Zeit in Dauerschleife. Als mich der Klappentext und die Leseprobe dann noch überzeugen konnte, musste ich dieses Buch einfach lesen.

Der Schreibstil von Kyra Groh ist locker und zum Teil sehr humorvoll. An einigen Stellen konnte ich schmunzeln und musste mir ein Lachen verkneifen. Notiz an mich selbst: Solche Bücher nicht in der Bahn lesen. Die Gäste neben mir wirkten sehr amüsiert.

Auf diese humorvolle Weise startet auch die Story. Beide begegnen sich in einem Geschäft für Brautmode...aber keiner der beiden wird heiraten...das denken die beiden aber voneinander...und das Drama nimmt seinen Lauf.

An dieser Stelle setzt auch meine Kritik an: Die beiden haben ein gehöriges (SEHR GROßES) Kommunikationsproblem. An so vielen Stellen wäre ich am liebsten in dieses Buch gesprungen und hätte die beiden geschüttelt. Was war denn da bitte los? Dieses Missverständnis zieht sich tatsächlich durch das gesamte Buch. Das hat mich tatsächlich ein bisschen gestört. Mir persönlich ging dieses Problem mit der Kommunikation und den damit verbundenen Punkten (hier werde ich nicht konkreter, sonst würde ich spoilern) zu lange. Ich bin einfach zu harmoniebedürftig und kommuniziere sehr viel...das ist aber eine persönliche Empfindung, die sicherlich viele nicht stören wird.

Das lässt mich leider sehr zwiegespalten zurück. Das Buch hat eine tolle Grundidee...die beiden Protas haben tolle Charaktere (nur an der Kommunikation müssen beide dringend arbeiten)...das Setting ist toll...der Schreibstil ist flüssig...es gibt tolle humorvolle Szenen...eigentlich alles dabei...und trotzdem konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen. Soooo schade.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht vollständig überzeugen. Dennoch bin ich mir sicher, dass es für viele Leser*innen ein Highlight werden wird. Probiert es einfach aus :)

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Veröffentlicht am 04.09.2022

Mehr Potential

Vega 1 – Der Wind in meinen Händen
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Cover und Klappentext haben mich schnell neugierig gemacht. Ich liebe Dystopien und habe mich sehr auf diese neue Dystopie gefreut. Das toll gestaltete Cover passt sehr gut zu Vegas angedeuteten Fähigkeiten. ...

Cover und Klappentext haben mich schnell neugierig gemacht. Ich liebe Dystopien und habe mich sehr auf diese neue Dystopie gefreut. Das toll gestaltete Cover passt sehr gut zu Vegas angedeuteten Fähigkeiten. Nach dem Klappentext und der Leseprobe musste ich es dann lesen.

Der Anfang war super und konnte an meine Erwartungen anschließen. Es war spannend, die Charaktere wurden angenehm eingeführt und der Schreibstil war gut zu lesen. Wir werden quasi direkt in die Geschichte geworfen und sind hautnah dabei. Das hat mir sehr gut gefallen und konnte von Beginn an einen schönen Spannungsbogen entwickeln.

Leider wurde es dann immer verworrener und (für mich) wurden zu viele Themen angeschnitten. Um die eigentliche Story war mir zu viel los. Ähnliche Handlungsstränge wurden immer wieder auf die gleiche Weise angegangen und wiederholt. Vega erscheint dabei sehr naiv und wechselhaft. Es kamen während der Geschichte immer wieder Momente auf, in denen ich sie absolut nicht nachempfinden konnte. Da möchte ich aber (aufgrund von möglichen Spoilern) nicht ins Detail gehen. Irgendwie war mir insgesamt zu viel zwischenmenschliches Drama und zu wenig dystopischer Inhalt.

Nach dem Klappentext hätte ich mir mehr Infos zu Vegas Fähigkeiten gewünscht. Die wurden jedoch auch nur am Rande behandelt. Insgesamt habe ich noch sehr viele offene Fragen (was mich bei einem Reihenstart sonst nicht stört, aber hier kommen viele Punkte zusammen). Besonders bei Dystopien ist mir eine Nachvollziehbarkeit der Ereignisse sehr wichtig. Das hat mir bei Vega an einigen Stellen gefehlt.

Die Idee finde ich super. Für mich wäre jedoch mehr Potential gewesen. Da hoffe ich auf eine Steigerung in Band 2. Ich werde die Reihe im Auge behalten. Die Ansätze klingen vielversprechend und die Geschichte hat sicherlich noch einiges zu bieten.

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Veröffentlicht am 19.05.2022

Mehr Potential

Naerima
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Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen.

Die Story rund um Naerima war mit guten Spannungsmomenten ...

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen.

Die Story rund um Naerima war mit guten Spannungsmomenten und Wendungen gespickt. Das hat mir gut gefallen. Besonders die Wendungen haben immer wieder mein Interesse geweckt und die Geschichte abwechslungsreich gestaltet.

Nils Arbol beschreibt die Charaktere sehr detailliert und nachvollziehbar. Besonders Naerima konnte ich mir sehr gut vorstellen. Das ist sehr gut gelungen. Leider konnte mich der Schreibstil jedoch nicht in seinen Bann ziehen. An vielen Stellen wirken die Sätze auf mich zu gewollt. Gerade die Schachtelsätze haben meinen Lesefluss an einigen Stellen gestört. Die Spannung wird auf diese Weise leider herabgesetzt. An einigen Stellen hätte man diese Menge an Details weglassen können. Das hätte dem Lesefluss sehr gut getan und die Story insgesamt aufgelockert. Zudem fehlten mir an einigen Stellen Emotionen. Gerade bei Kinder- und Jugendbüchern finde ich das unfassbar wichtig und lesenswert.

Das Setting ist zwar interessant und wird detailliert beschrieben, aber mir ist bis zum Ende nicht wirklich klar, wann und wo die Geschichte spielt.

Insgesamt ein Erstling mit viel Potential.

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