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Veröffentlicht am 18.03.2022

Diese wortwitzige Krimödie mit giftigem Geschehen ist pures Lesevergnügen

Gärten, Gift und tote Männer
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"Gärten, Gift und tote Männer" von Klaudia Blasl erscheint im Emons Verlag.


Im idyllischen Oberdistelbrunn trifft sich der Lesezirkel einer Frauengruppe samt Pfarrer als plötzlich Bauer Gustl auftaucht ...

"Gärten, Gift und tote Männer" von Klaudia Blasl erscheint im Emons Verlag.


Im idyllischen Oberdistelbrunn trifft sich der Lesezirkel einer Frauengruppe samt Pfarrer als plötzlich Bauer Gustl auftaucht und vom Pfarrer eine Teufelsaustreibung an seinen Hühnern verlangt. Ehe alle den Ernst der Lage begriffen haben, fällt Gustl um und verstirbt kurz darauf. Angeblich ein Infarkt, aber die heilkundige Pauline tippt eher auf Gift. Als dann der Pfarrer verschwindet und eine weitere Leiche gefunden wird, sind Pauline und ihre Freundinnen längst auf der Suche nach dem Giftmörder.

Es fing schon übel an und war sicher ein böses Zeichen, als bei Paulines Nachbarin Berta im Garten eine wahre Maulwurfgrillenmisere abläuft. Was zunächst nur ein Kampf gegen Ungeziefer begann, wechselte dann die Seiten und wurde eine gefährliche Suche nach einem Giftmörder. Denn das ungewöhnliche Ableben von Bauer Gustl war definitiv kein Infarkt wie die Meinung der örtlichen dumpfbackigen Polizei lautet. Dann verschwindet der Pfarrer und es gibt weitere Tote. Den Ernst der Lage haben die Damen schon längst erkannt und die Nachforschungen locken sie aus der Komfortzone ihres Gartens hervor. Paulines profundes Kräuter- und Giftpflanzenwissen hilft und Bertas pfiffige Art, die Dinge zu betrachten, zu analysieren und an Informationen zu gelangen, bringt die Damen näher an den Mörder heran als für sie gut ist.

Bei diesem Krimi darf man sich auf liebenswert schräge Figuren freuen und sich an der bunten Gartenpracht mit Blumen und Pflanzenreichtum erfreuen. Doch der schöne Schein ist trügerisch, denn oft haben die schönen Gewächse eine giftige Wirkung. Nur zu gut kennt Pauline die Heil- und Giftwirkung vieler Pflanzen und sie lässt auch die Leser daran teilhaben. Ihre Schwester, die sie nur alle Jubeljahre sieht, schickt ihr den Neffen für ein paar Monate ins Haus und als wäre da nicht genug, sorgt ein Giftmörder im Örtchen für Aufregung.

Der Erzählstil ist einfach wunderbar, der eingestreute trockene Wortwitz Paulines wirkt nahezu leicht und macht die langjährige Beziehung zu ihrem Mann nur allzu deutlich. Paulines spitze Zunge und ihre Gedanken über Gott und die Welt sorgen für ständige Lachsalven, keineswegs bitterböse gemeint, sondern einfach sachlich, nüchtern betrachtend, mit einer Menge Lebenserfahrung die Wahrheit erkennend.

Die Krimihandlung sorgt für zusätzliche Unterhaltung, es wird mittelmäßig spannend, was aber für die Geschichte auch gar nicht so entscheidend ist. Als Leserin wurde ich gut unterhalten, habe mitgerätselt, mich über die kulinarischen Schmankerl gefreut und war inmitten des Dorflebens und der Handlung eingetaucht. Außerdem möchte ich die speziellen Gedanken über langjährige Ehepaare, Bertas Suche nach einem Mann fürs Leben und den Aufenthalt vom Neffen erwähnen, das alles sorgt für allerbeste Unterhaltung und auch für den nötigen Tiefgang, der sich hier trotz der humorvollen Pointen deutlich abzeichnet.

Einfach herrlich zu lesen, ein rundum gelungener schwarzhumoriger Gartenkrimi mit reichlich Wortwitz und besonders unterhaltsam durch die kauzigen Charaktere. Meine volle Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.03.2022

Eine mitreißende Geschichte um die Anfänge der Emanzipation

Die Frauen vom Reichstag: Stimmen der Freiheit
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"Die Frauen vom Reichstag: Stimmen der Freiheit" ist der neue Auftaktband von Micaela A. Gabriel bei Rowohlt Polaris.

Berlin, November 1918: Endlich erfüllt sich mit dem Frauenwahlrecht für Marlene ...

"Die Frauen vom Reichstag: Stimmen der Freiheit" ist der neue Auftaktband von Micaela A. Gabriel bei Rowohlt Polaris.

Berlin, November 1918: Endlich erfüllt sich mit dem Frauenwahlrecht für Marlene von Runstedt ein lang gehegter Lebenstraum. Ihr Vater ist Rechtsprofessor und ermutigte Marlene zu einem Jurastudium und seit Jahren engagiert sie sich bereits als Juristin in einer Beratungsstelle für Frauen. Mit dem Eintritt in die neu gegründete liberale Partei DDP kann sie endlich etwas bewegen und bekommt eine Stimme. Auch ihr Verehrer Max Emden unterstützt Marlene sehr. Doch dann trifft Marlene ihre Jugendliebe Justus von Ostwald wieder, dem Marlene vor Jahren einen Korb gab. Sie sind sich immer noch eng verbunden. Justus geht eine Beziehung zu der Schauspielerin Sonja Grawitz ein, Marlenes Jugendfreundin. Auch sie ist inzwischen politisches Mitglied der kaisertreuen DNVP. Das Frauen-Wahlrecht kann sich trotz alle Widerstände durchsetzen. Bei der Eröffnung der Nationalversammlung in Weimar begegnen sich Marlene und Sonja. Beide Frauen lieben Justus, doch für wen wird er sich entscheiden?

Wer die Romane von Micaela A. Gabriel (Micaela Jary) kennt, weiß, welch hervorragende Recherchearbeit ihren Bücher zugrunde liegt. Und wie gewohnt hat die Autorin auch in diesem Buch das gesellschaftliche und politische Zeitgeschehen wunderbar in die Handlung einfließen lassen und lässt uns die Zeit zwischen 1898 und 1919 authentisch und mit Tiefe ausgefüllt, miterleben. Die Story dreht sich um die Entwicklung des Frauen-Wahlrechts, um die ersten starken Frauen als Parlamentarierinnen im Reichstag der Deutschen Republik und zeigt die Rolle der Frau in dieser Zeit. Im Mittelpunkt stehen die Protagonistinnen Marlene von Rungstedt und Sonja Grawitz, beide waren Schulfreundinnen, die sich aus den Augen verloren, aber dann ein gemeinsames Schicksal teilen, nämlich die Liebe zum gleichen Mann, dem Offizier Justus von Ostwald. Im späteren Verlauf der Handlung teilen sie in gewisser Weise auch ihr politisches Engagement, allerdings für verschiedene Parteien.

In diesen Roman kann man wunderbar eintauchen, die sympathische, intelligente und ehrgeizige Marlene begleiten, das Leben der aus einfachen Verhältnissen stammenden Sonja Grawitz (mit ihrem Berliner Dialekt) verfolgen und einen Strudel von politischen und gesellschaftlichen Veränderungen miterleben. Durch die zeitlichen Rückblenden lernen wir die beiden Frauen schon im Schulalter kennen und erkennen die Prägung durch ihr Elternhaus, sehen welche Ziele sie verfolgen und wie sie sich beide in den jungen Justus verlieben.

Es ist ein wunderbarer Auftakt mit locker und verständlich eingebauten politischen Vorgängen, der die Leserinnen mitten in diese Zeit versetzt und mit den Hauptfiguren mitfiebern lässt.

Diese unterhaltsame Geschichte beschreibt mitreißend und anschaulich das gesellschaftliche und politische Leben. Einfach ein toller Auftakt!

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Veröffentlicht am 02.03.2022

Ein wunderbar stimmiger Abschluß der Reihe

Das Haus am Deich – Sicherer Hafen
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Im Piper Verlag erscheint mit "Das Haus am Deich-Sicherer Hafen" der dritte und abschließende Band von Autorin Regine Kölpin.

Fridas Hochzeit mit Wilfried sollte eigentlich ein Glückstag sein, doch noch ...

Im Piper Verlag erscheint mit "Das Haus am Deich-Sicherer Hafen" der dritte und abschließende Band von Autorin Regine Kölpin.

Fridas Hochzeit mit Wilfried sollte eigentlich ein Glückstag sein, doch noch während die Besucher ihnen nach der Trauung gratulieren, erscheint Fockos Mutter und stösst Frida gegenüber einen schrecklichen Fluch aus. Dabei hat Focko selbst das Weite gesucht und Frida fand in Wilfried einen verlässlichen Mann, mit dem sie endlich eine glückliche Familie führen wollte. Erna, die immer noch in Wilfried verliebt ist, zieht mit Heiko nach Ost-Berlin. Aber kann sie sich dort unter den sozialistischen Bedingungen wohlfühlen und wird sie mit Heiko glücklich? Wie wird sie sich entscheiden, als 1961 der Mauerbau eine Rückkehr in ihre Heimat versperrt?

Das Leben der beiden Freundinnen Erna und Frida hatte schon viele Höhen und Tiefen, die sie immer gemeinsam gemeistert haben. Aber 1961 droht der Mauerbau ihr Leben für immer zu trennen. Erna suchte dort die Freiheit, das ein Leben in einer Großstadt verspricht. Doch sie fühlt sich nicht nur vom Sozialismus eingeengt, sie merkt auch, dass ihr Heikos Gesinnung nicht gefällt. Ihr gelingt die Flucht und wieder kann sie sich auf Fridas Hilfe verlassen.

Doch auch an der Küste ist das Leben nicht immer eitel Sonnenschein, die Folgen der großen Sturmflut sind verheerend und auch Frida zweifelt, ob sie im Haus am Deich alt werden will.

Nach dem beiden Vorbänden wollte ich unbedingt wissen wie es mit Frida und Erna weitergeht. Der Roman lässt sich gespannt lesen, die Freundinnen sind reifer und übernehmen selbst Verantwortung für ihr weiteres Leben.

Authentisch und nachvollziehbar beschreibt Regine Kölpin einerseits den Mauerbau 1961 in Berlin und die tragische Sturmflut an der Nordsee. Beide Ereignisse bedeuteten für zahlreiche Menschen einen dramatischen Kampf ums Überleben und einen gewaltigen politischen Einschnitt in ihr Leben. Einige Menschen verloren ihr Leben und Familien wurden für immer getrennt. Man kann während dieser im Buch gezeigten Szenen nur demutsvoll lesen und mit den Menschen mitleiden.

Auch Frida und Erna erleben ihre eigenen Lebensprüfungen, beide Charaktere werden auf einfühlsame und lebendige Weise und ohne klischeehaft zu werden, beschrieben. Man kann mit beiden Frauen mitfühlen, mit ihnen lachen und weinen und wird auch über das Leben anderer Nebenfiguren, die einem ebenfalls ans Herz gewachsen sind, unterhaltsam und gefühlvoll informiert. Regine Kölpins flüssigem Erzählstil lässt sich interessiert folgen, die ihr typischen bildhaften Beschreibungen lassen die Zeit lebendig werden, sei es im Alltagsleben oder mit politischen Ansichten und gesellschaftlichem Hintergrund. Das dargestellte Leben der beiden Freundinnen habe ich gern begleitet und finde den Abschluß der Reihe gelungen und zufriedenstellend gelöst.

Regine Kölpin hat ihrer Haus am Deich-Trilogie mit "Sicherer Hafen" einen stimmigen Abschluß der Reihe verschafft, bei dem man am Ende zufrieden das Buch schließt.

Veröffentlicht am 10.02.2022

Ein Plädoyer für den Natur- und Tierschutz mit persönlichen Einblicken

Das Buch der Hoffnung
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Im Goldmann Verlag erscheint "Das Buch der Hoffnung" von Jane Goodall & Douglas Abrams.

Jane Goodall hat sich als Natur- und Verhaltensforscherin der Schimpansen Tansanias einen Namen gemacht, sie gilt ...

Im Goldmann Verlag erscheint "Das Buch der Hoffnung" von Jane Goodall & Douglas Abrams.

Jane Goodall hat sich als Natur- und Verhaltensforscherin der Schimpansen Tansanias einen Namen gemacht, sie gilt als leidenschaftliche Botschafterin des Artenschutzes. Mit ihrem Engagement, der Erfahrung und dem geschärften Blick auf die Natur wurde sie zum Vorbild der jungen Generation im Bereich des Klimaschutzes. Sie setzt trotz Pandemien, Kriegen und drohenden Umweltkatastrophen auf Hoffnung und macht Mut. Nicht Resignation hilft, sondern gezieltes Handeln.

In den Gesprächen mit ihrem Co-Autor Douglas Abrams erfahren wir von Janes Forschungen, den persönlichen Erfahrungen und ihrem Engagement in der Umweltbildung von Jugendlichen und Kindern.

"Wenn man keine Hoffnung mehr hat, dass das eigene Handeln etwas Positives bewirkt, wird man nicht handeln. Man braucht Hoffnung, um überhaupt in Aktion zu treten; aber hat man sich ... zum Handeln entschlossen, entsteht dadurch auch mehr Hoffnung. Es ist also ein Kreislauf." Zitat S. 25

Jane Goodall gilt eine Ikone der Umweltbewegung, ihren weltweiten Ruf als erfahrene Verhaltensforscherin hat sie genutzt, um sich bis ins hohe Alter auch als Aktivistin für den Umweltschutz einzusetzen. Sie wollte der Natur etwas zurückgeben, als Dank für ihre positiven Erlebnisse in der Primatenforschung.

Wie kann man Hoffnung schöpfen, wenn die Klimaerwärmung, das Artensterben und menschliche Katastrophen uns verzweifeln lassen? Korruption, steigende Weltbevölkerung und Machtstreben sind ebenfalls Themen, die angesprochen werden. In den Gesprächen mit Doug kommen all die derzeitigen Probleme ungeschönt auf den Tisch. Und Jane Goodall erklärt, wie wir mit unserem eigenen Handeln in kleinen Schritten die Hoffnung wieder zu einem Teil unseres Lebens machen können. Denn Hoffnung gibt Kraft und Mut und Stärke, so hat es auch Jane Goodall erlebt. Diese Hoffnung können wir in der Natur finden. Solange sich Menschen für die Natur engagieren, gibt es Hoffnung.

In diesem Buch erfährt man viel Wissenswertes über Jane Goodalls Forschungsarbeiten, ihre Reisen, Erfahrungen mit Menschen und Tieren. Sie leistet Überzeugungsarbeit, aber nicht mit erhobenem Finger, sondern aus ihren persönlichen Erfahrungen heraus. Sehr unterhaltsam ist auch der Teil, in dem sie von ihrem privaten Leben (mit Originalfotos) erzählt und wie sie dazu kam, ihr Leben dem Schutz der Natur zu widmen. Der Gesprächswechsel mit Douglas Abrams wirkt freundschaftlich und geht in die Tiefe. Das Buch lässt sich interessant erlesen, die Dialoge berühren und manche Äußerungen sind wirklich bemerkenswert, weil sie Sachverhalte und Erlebnisse beschreiben, die über die Begriffe Hoffnung weit hinausgehen. Hinter diesen Ausführungen erkennt man als roten Faden ihres Handelns die tiefe Überzeugung Jane Goodalls für ihr Lebenswerk.

Ein großartiges und wichtiges Buch! Denn es ist ein Plädoyer für den Natur- und Tierschutz mit persönlichen Einblicken. Ein Hoffnungsschimmer am Horizont, diese Frau setzt neue Impulse und überzeugt mit ihrer klaren Linie.

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Veröffentlicht am 28.01.2022

Ein toller Bilderbuchspaß über die bunte Welt!

Anders? Genau richtig!
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Das Bilderbuch "Anders? Genau richtig!" von Sven Gerhardt und Nikolai Renger erscheint im Penguin Junior Verlag für Kinder ab 2 Jahren.

Bei diesem Buch sind auf jeder Seite verschiedene Tiere dargestellt, ...

Das Bilderbuch "Anders? Genau richtig!" von Sven Gerhardt und Nikolai Renger erscheint im Penguin Junior Verlag für Kinder ab 2 Jahren.

Bei diesem Buch sind auf jeder Seite verschiedene Tiere dargestellt, man muss schon genau hinsehen, um die Tiere zu entdecken, die sich von ihren Artgenossen im Aussehen unterscheiden. Anfangs tanzt nur ein Elefant aus der Reihe, doch mit jeder Seite kommt ein weiteres buntes Tier hinzu. Bei den Pinguinen sind es schon sechs Tiere, die man suchen muss. Am Ende feiern alle diese Tiere gemeinsam ein fröhliches Fest.

Kinder sind vom Wesen her noch unvoreingenommen, sie begegnen deshalb vorurteilsfrei allen Menschen und Tieren, die anders aussehen. Mit diesem herrlich illustrierten Buch wird die Vielfalt aufgezeigt und es wird deutlich gemacht, dass jeder genau richtig ist, so wie er aussieht. Dank der Suchaufgaben haben Kinder Spaß, mit den witzigen Tierfiguren wird die Fantasie angeregt und sie lernen ganz nebenbei die Zahlen von 1-6 kennen. Das Buch ist außerdem total witzig, denn wer muss beim Anblick der gestylten Löwenmähnen, der lächelnden Haie oder der gepunkteten Zebras nicht schmunzeln?

Die Illustrationen von Nikolai Renger sind sehr detailreich und total lustig anzusehen und die kurzen Reime sind gut verständlich und machen Spaß. Da suchen Kinder gern nach den Tieren, die sich von der Masse abheben.

Dieses Buch fördert die soziale Kompetenz, Toleranz und Fantasie, indem es den Blick auf selbstverständliche Weise auf die Unterschiedlichkeiten lenkt. Außerdem führt es Kinder in die Welt der Zahlen ein. Ein toller Bilderbuchspaß mit einer wichtigen Botschaft, witzig verpackt!

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