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Veröffentlicht am 03.05.2022

Wirklich überraschend

Was dich nicht umbringt
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1996: Ein Kind verschwindet. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, in den Wald.

Kann das sein? Und wer oder was könnte dahinter stecken? Eine schier unlösbare Aufgabe für Detektiv Tom Thorne und ...

1996: Ein Kind verschwindet. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, in den Wald.

Kann das sein? Und wer oder was könnte dahinter stecken? Eine schier unlösbare Aufgabe für Detektiv Tom Thorne und sein Team.

Und eine, die für die Leser des Krimis ebenso spannungsreich zu verfolgen ist, denn das, was passiert, liegt eigentlich nicht im Bereich des Möglichen. Jedenfalls nicht für mich, so wie die Gegebenheiten sich gestalten. Ein ebenso "unbrutaler" wie vielschichtiger und überraschender Krimi, bei dem ich dennoch die ein oder andere Klippe zu umschiffen hatte.

Dennoch durchaus empfehlenswert!

Veröffentlicht am 17.04.2022

Verschwunden - aber wie und warum?

Der Tote aus Zimmer 12
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Eine junge Frau verschwindet, weil sie meint, dass ein vor Jahren verurteilter Mörder unschuldig ist. Davon sind jedenfalls ihre Eltern, das Ehepaar Treherne, Hotelbesitzer eines erstklassigen ...

Eine junge Frau verschwindet, weil sie meint, dass ein vor Jahren verurteilter Mörder unschuldig ist. Davon sind jedenfalls ihre Eltern, das Ehepaar Treherne, Hotelbesitzer eines erstklassigen Hauses in Suffolk, überzeugt. Sie versuchen sie auf sehr unkonventionelle Art und Weise wiederzufinden, nämlich, indem sie Susan Ryeland, eine ehemalige Lektorin, damit beauftragen. Denn Cecily - so der Name der Vermissten - behauptet in ihrem letzten Telefonat, dass sie in einem Buch auf die Lösung gestoßen ist und zwar im letzten, das von der ehemaligen Lektorin bearbeitet wurde. Was auch der Grund dafür war, dass sie ihren Beruf aufgab und inzwischen ebenfalls Hotelbesitzerin ist, allerdings in Griechenland. Und ihr Haus ist deutlich kleiner als das ihrer Auftraggeber und längst nicht so fein. Außerdem brauchen sie und ihr Lebensgefährte dringend Geld. Und die Trehernes stellen ihr 10.000 Pfund für ihre Erkenntnisse in Aussicht.

Ich glaube, Anthony Horowitz kann gar nicht schlechte Bücher verfassen. So ist auch dieser Krimi, der eine Menge ungewöhnlicher Elemente - allen voran die ermittelnde Ex-Lektorin mit ungewisser Zukunft - beinhaltet, ein gelungener.

Aber aus meiner Sicht ist hier eine Menge voraussehbar, vor allem die schuldige Person. Doch der Autor schreibt so mitreißend und lässt auf der anderen Seite eine solche Menge von Originalitäten und Alleinstellungsmerkmalen einfließen, dass ich gar nicht anders kann, als diesen Krimi gut zu finden.

Veröffentlicht am 15.04.2022

Hart und einfühlsam zugleich - das geht!

Verdeckte Gerechtigkeit
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Ein Thriller, in dem es ganz schön heftig zugeht. Eine Familie steht unter Beschuss. Nicht irgendeine Familie, sondern die des größten Arbeitgebers der Region. Der zudem einen exzellenten Ruf genießt. ...

Ein Thriller, in dem es ganz schön heftig zugeht. Eine Familie steht unter Beschuss. Nicht irgendeine Familie, sondern die des größten Arbeitgebers der Region. Der zudem einen exzellenten Ruf genießt. Bis sie ins Visier einer bekannten Verbrecherfamilie geraet - zunächst, ohne es zu merken.

Nur dadurch, dass plötzlich eine Agentin ins Spiel kommt, die schon bald gezwungen ist, sich zu öffnen, bringen sie es überhaupt in Erfahrung. Zufällig ist sie jung attraktiv und hat das Herz am rechten Fleck - ebenso wie der Sohn des Hauses. Doch beide haben schon so einiges hinter sich, richtig üble Sachen. Werden sie sich einander öffnen können!

Ein Thriller, der berührt und bewegt. Einer, der Werte transportiert und den ich genau deswegen nicht vergessen werde!

Veröffentlicht am 28.03.2022

Frida und Kollegen im Nebel

Nebelopfer
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In der Elbmarsch gibt es viel Nebel - eine gute Voraussetzung für Mörder, die nicht gesehen werden wollen. So gibt es hier gleich mehrere Morde, die mit einem längst - genauer gesagt vor 17 Jahren - vollendeten ...

In der Elbmarsch gibt es viel Nebel - eine gute Voraussetzung für Mörder, die nicht gesehen werden wollen. So gibt es hier gleich mehrere Morde, die mit einem längst - genauer gesagt vor 17 Jahren - vollendeten Familienmord zusammenhängen, für den damals auch jemand verurteilt wurde. Nämlich der Familienvater.

Hier ist viel Unausgesprochenes im Raum - auch, was Frida und ihre Kollegen angeht. Ich bin normalerweise nicht so der Fan davon, aber im Zusammenhang mit dem Nebel in der Marsch - da passt das natürlich wie die Faust aufs Auge. Und auch mir selbst ist dieser Seelenzustand nicht so ganz unbekannt, so dass ich mich teilweise gut hineinversetzen konnte.

Mir gefällt diese Serie von Romy Fölck wirklich gut, aber dieser Band gehört aus meiner Sicht doch zu den Schwächeren, wenngleich es natürlich eine Schwäche auf hohem Niveau ist, denn schwach kann die Autorin gar nicht. Ich hatte auch den Eindruck, dass nicht ganz gründlich redigiert wurde - ab und zu wiederholten sich Redewendungen in aufeinander folgenden Sätzen, was dem Lesevergnügen natürlich abträglich war.

Auf jeden Fall hat es mir wieder großen Spaß gemacht, Frida, Bjarne Haverkorn und ihrem Umfeld beim Ermitteln und dem Umgang miteinander über die Schulter zu schauen.

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