Cover-Bild Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
Band 9 der Reihe "Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi"
(19)
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 02.11.2020
  • ISBN: 9783548061023
Nele Neuhaus

Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

Kriminalroman | Ein Serienmörder, ein Todestag und unzählige Opfer: Nr. 1 SPIEGEL-Bestseller: fesselnder Provinz-Krimi

Neu: Der Nr. 1 Bestseller von Nele Neuhaus! Der 9. Fall für das berühmte Ermittlerpaar Pia Sander und Oliver von Bodenstein.

Sie hatten ein Geheimnis. Sie mussten sterben. An einem Sonntag.

Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.

Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.

*** Ein Krimi, der unter die Haut geht… Pflichtlektüre für alle Nele Neuhaus Fans! ***

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2020

Muttertag- eine tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt

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Sie hatten alle ein Geheimnis.
Sie mussten sterben.
An einem Sonntag.

Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor ...

Sie hatten alle ein Geheimnis.
Sie mussten sterben.
An einem Sonntag.

Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt.
In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine weitere grausige Entdeckung: neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung findet immer mehr Tote auf dem Grundstück. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit zwanzig Jahren zuvor seine Frau Rita auf mysteriöse Weise verschwand.
Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.
Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer aus dem Hundezwinger identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden.
Alle waren Frauen.
Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai.
Pia ist überzeugt: der Mörder läuft frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.


Das Bild des Covers finde ich nicht sonderlich passend. Der Storch ist zwar ein sehr anmutiges und schönes Tier, doch an dieser Stelle hätte ein Rabe, als Symbol für die Rabenmütter besser gepasst.
Grundsätzlich finde ich das Bild aber trotzdem hübsch, wobei es aber nichts über den Inhalt preisgibt.
Den Titel finde ich hingegen einfach fantastisch. Kurz, knapp und treffend formuliert!

Zur Autorin: Nele Neuhaus sollte jedem Leser/ jeder Leserin, die gerne Kriminalromane ließt ein Begriff sein. Ich selber habe sieben Büche von ihr im Schrank stehen und bin bisher von keinem einzigen enttäuscht worden.
Nele Neuhaus kann viele verschiedene Figuren nebeneinander "laufenlassen" und sie hinterher in Verbindungen bringen, die man als Leser nicht mal geahnt hat. Alle haben ihren Platz und auch wenn die Figur nur eine kleine Rolle hat ist sie gut durchdacht und stimmig mit dem Gesamtbild.
Außerdem sind Pia Sander und Oliver von Bodenstein ein Ermittler-Duo mit dem ich mich sehr gut identifizieren kann.
Die beiden haben durch die Reihe weg Alltagsprobleme, wie Jedermann und verhalten oder fühlen sich deshalb nicht, als wären sie etwas besseres.
Selbst Streitigkeiten im Team gehören zu, als wäre es das normalste der Welt.

Dieser Fall war (für mich persönlich) sehr berührend und hat durch die Morde ein Problem aufgedeckt, dass sicherlich viele kennen.
Von einem Elternteil im Stich gelassen werden.
Trotz unzähliger Versuche sich selbst einzureden, dass man das zweite Elternteil eigentlich gar nicht braucht vermisst man es und kann sich als Kind, wie auch später als Erwachsener nicht erklären, wieso man im Stich gelassen wurde und vermisst die Person.
Wenn dazu noch verletzende Worte oder Taten kommen kann ganz leicht Hass entstehen.
Natürlich bringt man deshalb weder sein eigenes, noch ein anderes Elternteil um, dem man die selbe "Tat" zuschreibt, doch es ist etwas , mit dem man sich als Leser des Romans gut verknüpfen kann.
Ein Stück weit entsteht Verständnis, wenn man ließt, wie tief der Schmerz beim Mörder sitzt.
Andererseits war ich erstaunt über die Vielzahl der Opfer, obwohl es schon Jahrzehnte zurücklag, dass der Mörder von seiner Mutter im Stich gelassen wurde.

Es ist eine Lektüre zum Entspannen, an die man mit Konzentration und Durchhaltevermögen rangehen sollte. Wenn man einmal den Faden verloren hat wird man vermutlich von vorne anfangen müssen, um alles richtig verstehen zu können.

Empfehle ich das Buch weiter? JA!!!
Die Geschichte hat mich daran erinnert, wie wichtig die eigenen Eltern sind und das diese Wichtigkeit nicht nach dem achtzehnten Geburtstag oder einem Auszug vergolten ist.
Vielleicht regt es den ein oder anderen sogar dazu an noch einmal über den Streit mit dem Elternteil nachzudenken und sich mit dem Gedanken der Vergebung anzufreunden...

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Veröffentlicht am 02.06.2020

Superspannender Krimi in der Rhein-Main Region

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Die Serie um Pia Sander und ihren Chef von Bodenstein mit der eiskalten Dr. Engel als Chefin liebe ich, spielen die Romane doch alle bei mir "um die Ecke".
In einer heruntergekommenen, ehemaligen ...

Die Serie um Pia Sander und ihren Chef von Bodenstein mit der eiskalten Dr. Engel als Chefin liebe ich, spielen die Romane doch alle bei mir "um die Ecke".
In einer heruntergekommenen, ehemaligen Mineralwasserfabrik wird in dem beistehenden Wohnhaus ein alter Mann gefunden, schon ein paar Tage nicht mehr am leben. Die Kommisare aus Hofheim ermitteln. Schon bald stellt sich heraus, das der alte Mann nicht das einzige Geheimnis um das Haus und dessen Vergangenheit ist. ...
Auch Muttertag hat mich hier absolut überzeugt. Sehr gut recherchiert, man weiß genau, wo die Protagonisten gerade unterwegs sind. Gut gezeichnete Charaktäre und echt und glaubhaft ermittelnde Polizeibeamte. Aber mal der Reihe nach.
Für mich absolut zurecht verdiente 5 STerne

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Grausame Muttertage

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Dies war mein erstes Buch von Nele Neuhaus, aber sicher nicht mein letztes!
Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, was aber, denke ich, daran lag, dass ich einige der Schweizer ...

Dies war mein erstes Buch von Nele Neuhaus, aber sicher nicht mein letztes!
Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, was aber, denke ich, daran lag, dass ich einige der Schweizer Ausdrücke nicht kannte. Als die Handlung dann zunehmend in Deutschland spielte, kam ich gut in die Geschichte rein.
Gleich zu Beginn des Buches lernte man viele Personen, die ehemaligen Pflegekinder der Reifensteins kennen. Da die Charaktere aber gut ausgearbeitet sind, kann man sie bereits nach kurzer Zeit gut voneinander unterscheiden. Obwohl es anfangs eindeutig zu sein scheint, wer der Täter ist, kommt am Ende doch alles anders. Nele Neuhaus hat einen hier meisterhaft auf eine falsche Fährte geführt. Auch scheinbar unzusammenhängende Handlungen werden am Ende zu einem logischen Strang zusammengeführt.
Obwohl ich die vorherigen Teile der Reihe nicht kannte, konnte ich der Handlung problemlos folgen. Mich hat der Krimi äußerst gut unterhalten und wurde trotz der hohen Seitenanzahl nicht langweilig. Sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 12.08.2021

Wieder ein gelungener Fall

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Pia und Oliver sind wieder da. Nach seinem Auszeitjahr ist Oliver von Bodenstein zum K11 zurückgekehrt. Und der Fall, den er jetzt auf den Tisch bekommt, hat es in sich. Durch Zufall entdecken die Ermittler ...

Pia und Oliver sind wieder da. Nach seinem Auszeitjahr ist Oliver von Bodenstein zum K11 zurückgekehrt. Und der Fall, den er jetzt auf den Tisch bekommt, hat es in sich. Durch Zufall entdecken die Ermittler drei verscharrte Frauenleichen unter einem Hundezwinger. Der Bewohner des Hauses ist schon seit einigen Tagen tot, eine Wohnungsleiche. Hat er die Frauen verscharrt? Sind das schon alle Leichen? Schnell stellt sich heraus, die drei Frauen haben etwas gemeinsam: Sie alle drei verschwanden kurz vor oder am Muttertag. Und es gibt noch mehr tote Frauen, bei denen das zutrifft. Die Ermittler haben es mit einem Serienmörder zu tun.

Wie schon in der Vergangenheit ist es nicht ganz so einfach, in die Geschichte einzutauchen, da es sehr viele Personen gibt, die mit dem Fall zusammenhängen. Wenn man das erst einmal durchschaut hat, nimmt die Story ordentlich Fahrt auf. Der Mann, dem das Haus mit den Leichen gehörte, hat jahrelang gemeinsam mit seiner Frau Pflegekinder aufgenommen. Nach außen hin als gutmütige, edle Menschen dargestellt, merkt man schnell, dass der Schein trügt. Nele Neuhaus schafft es wieder einmal, dass alle irgendwie verdächtig scheinen. Viele der ehemaligen Pflegekinder haben ein Motiv und der Leser tappt gemeinsam mit den Ermittlern lange im Dunkeln.

Ich habe mich auch sehr gefreut, dass Oliver von Bodenstein wieder zurück gekommen ist. Er hätte schon sehr gefehlt!

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Mordmäßiger Muttertag

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Bei diesem äußerst spannenden und packenden Roman ist es mir zum einen schwer gefallen ihn zur Seite zu legen, aber stellenweise auch, ihn zu lesen.

Ohne zu viel Spoilern zu wollen geht es hier um Abgründe ...

Bei diesem äußerst spannenden und packenden Roman ist es mir zum einen schwer gefallen ihn zur Seite zu legen, aber stellenweise auch, ihn zu lesen.

Ohne zu viel Spoilern zu wollen geht es hier um Abgründe der menschlichen Seele und was hauptsächlich darum, was mir Kinderseelen passiert, wenn diese über Jahre hinweg aufs massivste und übelste in der Pflegefamilie gequält werden.

Nele Neuhaus hat einen wunderbaren flüssigen und dabei detailliert Schreibstil, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Dabei erschafft sie Protagonisten, die schwer zuzuordnen sind. Nur Schwarz oder weiße gibt es in diesem Buch nicht: die Autorin zeigt auf das der Mensch auch auf Grund der äußeren Umstände zu einem Psychopathen werden kann. Die bereits bekannten Charaktere entwickeln sich weiter und das finde ich in der Serie so toll. Über viele Bände hinweg begleitet man die Hauptcharaktere wie Oliver von Bodenstein und Pia, aber auch Nicola Engel und all die anderen.

In diesem Buch wird man von Anfang an in die Geschichte hineingeschmissen und folgt ihr bis zum spannenden Shutdown atemlos bis zum Ende. Dabei spielt die Geschichte zum einen in Zürich und zum anderen in Mammolshain, die dann ein großes Ganzes ergibt.

Von mir gibt es 4 von 5 möglichen Sternen für ein spannendes Buch, das zugleich ein ernstes und leider zu oft unter den Teppich gekehrtes Thema der 50er – Erziehungspraktiken in Kinderheimen und deren Folgen – aufgreift.