eine intensive und emotional aufwühlende Geschichte
Der Tag, der nie kommtn diesem Buch erzählt der 17 jährige Elias von seinem bisherigem Leben. Aufgewachsen ist er in einem sehr behüteten Umfeld. Im Alter von 5 Jahren bekommt er ein kleines Schwesterchen namens Evi. Doch als ...
n diesem Buch erzählt der 17 jährige Elias von seinem bisherigem Leben. Aufgewachsen ist er in einem sehr behüteten Umfeld. Im Alter von 5 Jahren bekommt er ein kleines Schwesterchen namens Evi. Doch als diese an Leukämie erkrankt und eines ihrer Beine amputiert werden muss, klingt es bei ihm aus. Er beginnt Tiere zu quälen und verhält sich anderen sehr aggressiv und verletzend gegenüber.. Schuld daran sind seine Dämonen im Kopf.
Das Buch wird in den einzelnen Rückblenden des Ich-Erzählers aufgebaut. Er beschreibt, wie er zusammen mit seiner Schwester gemeinsame Orte entdeckt haben und die ihr Geheimnis waren. Aber immer wieder müssen sie Rückschläge erleiden.
Bis zu diesem Sommer, wo Polly in ihrem Leben getreten ist. Sie ist neu in ihrer Nachbarschaft gezogen und behandelt ihn ganz normal. Sie hinterfragt nicht seine Andersartigkeit und nimmt ihn so, wie er ist.
Durch sie verändert sich sein Leben und fällt nicht mehr negativ auf.
Auch Evi freundet sich mit Polly an und schnell werden sie zu einem unschlagbaren Dreiergespann.
Polly scheint die Glücksfee der ganzen Familie zu sein. Doch dann passiert dieser Unfall...
Der Autor wendet hier eine jugendliche Sprache an und lässt die Geschichte sich nach und nach durch die Ich-Erzählungen entwickeln. So erfährt man die Dummheiten des Erzählers, die einem ziemlich Nahe gehen. Man fragt sich wirklich, wieviel Leid so ein jungen Mensch ertragen kann. Und dann kommt das aufwühlende Finale, was mich umgehauen hat.
Mich hat diese Geschichte sehr emotional aufgewühlt und berührt und gerade deswegen kann ich nur weiter empfehlen mit der Warnung, das dies nichts für zarte Gemüter ist.