Aufwühlend und emotional
Ich kann nicht vergessenDieser Band schließt direkt an die Ereignisse des Vorgängers an. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Kat und Carter erzählt wird. Wir erfahren also einiges aus deren ...
Dieser Band schließt direkt an die Ereignisse des Vorgängers an. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Kat und Carter erzählt wird. Wir erfahren also einiges aus deren Gedanken- und Gefühlswelt, sodass man ihr Verhalten meist gut nachvollziehen kann. Außerdem wird im Verlauf das volle Ausmaß von Kats Vergangenheit aufgedeckt. Dementsprechend wird es wieder ziemlich emotional. Es gab ein paar ungerechte Aufreger, die mich zur Weißglut gebracht haben. Der Schreibstil ist zwar locker und leicht, die Thematik allerdings ernst, herzzerreißend und aufwühlend.
Die Fort Lake Dilogie konnte mich definitiv in ihren Bann ziehen. Es geht um Freundschaft, Selbstliebe, Vertrauen und das Überwinden von Traumata. Vor allem in „Ich kann nicht vergessen“ habe ich mit Kat und Carter gelitten. Besonders gelungen finde ich auch, dass Therapie und psychische Probleme ein Rolle spielen. Eine Beziehung oder die Liebe zu einem anderen Menschen wird jedoch nicht als Allheilmittel dargestellt. Die Protagonisten haben beide schlimmes erlebt, mit Ängsten und Unsicherheiten zu kämpfen und insgesamt einiges zu verarbeiten. All das wird authentisch vermittelt.