Cover-Bild Blinde Erinnerung
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Francke-Buch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: religiös, spirituell
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 01.09.2013
  • ISBN: 9783868279535
Mirjam Schweizer

Blinde Erinnerung

Die 36-jährige Carol kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Sie arbeitet als Sozialpädagogin beim Jugendamt der Stadt Zürich, ist überzeugter Single und die Unabhängigkeit in Person. Doch dann gerät ihr Leben unvermittelt aus dem Gleichgewicht: Die Einladung zu einem Ehemaligentreffen macht ihr bewusst, dass sie keinerlei Erinnerung an ihr sechstes Schuljahr hat. Und die Informationen, die sie beim Klassentreffen bekommt, sind nicht gerade beruhigend. Scheinbar hat Carol auch ihren damals besten Freund Peter vollkommen aus ihrem Gedächtnis gelöscht.
Als Carol ein Zettel mit der Botschaft „Ich weiß, warum du dich nicht erinnerst“ zugespielt wird, beginnt sie, Nachforschungen anzustellen. Was ist mit ihr und Peter geschehen? Wurde ihnen etwas angetan? Oder hat sie selbst Schuld auf sich geladen?
Die Suche nach den Puzzlestücken ihrer Vergangenheit erweist sich als schwierig, denn Peter scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Und dann ist da auch noch der anonyme Zettelschreiber, der Carol nicht aus den Augen lässt. Kann ihre frühere Schulfreundin Andrea Licht in das Dunkel bringen?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2022

Carols Weg zur Wahrheit

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"Blinde Erinnerung" ist ein Buch das mich von der ersten Seite an gefesselt und mit Spannung erfüllt hat.

Es geht um Carol die beim Jugendamt in Zürich arbeitet. Sie ist Single, unabhängig und sich selbst ...

"Blinde Erinnerung" ist ein Buch das mich von der ersten Seite an gefesselt und mit Spannung erfüllt hat.

Es geht um Carol die beim Jugendamt in Zürich arbeitet. Sie ist Single, unabhängig und sich selbst genug.

Dann gibt es noch Andrea, Carols ehemalige Klassenkameradin und frühere Freundin. Andrea ist verheiratet mit einem Jugendpastor und Mutter zweier Kinder.

Außerdem gibt es noch einen geheimnisvollen Unbekannten. Diese Person taucht immer wieder auf und es werden Gedanken und Fragen weiter gegeben.

Carol, Andrea und die unbekannte Person habe eine Einladung zum Klassentreffen bekommen. Dieser Einladung ist ein altes Klassenfoto beigefügt und das löst in Carol ein ungutes Gefühl aus.

Zu allen Gesichtern fallen ihr Namen und Anekdoten ein, nur zu einem nicht.
Sie kann sich gar nicht an diesen Jungen erinnern und doch löst sein Anblick in ihr etwas aus.

Auf dem Klassentreffen selbst erfährt sie dann das dieser Peter ihr bester Freund war.

Doch warum erinnert sie sich nicht an ihn? Warum ist das gesamte 6. Schuljahr aus ihrem Gedächtnis entschwunden?

Sie macht sich auf die Suche nach Antworten und wird zum Teil von Andrea unterstützt, doch sie hat ihre eigenen gravierenden Probleme. Sie hat mir so unendlich leid getan. Denn das was sie erlebt sehe ich im realen Leben zur Genüge.

Beunruhigend sind die geheimnisvollen Nachrichten die Carol bekommt und die ihr Angst und Sorgen machen.

Da ist jemand der weiß was zu diesem Gedachtnisverlist geführt hat und spielt mir ihr. Dazu kommt noch die Frage: Wo ist Peter heute? Denn er ist scheinbar verschwunden und war auch nicht für das Klassentreffen zu ermitteln.

Carol ist verwirrt, Andrea ist verletzt und beide sind auf der Suche nach Wahrheit und darausfolgendem Frieden.

Ihre Situationen unterscheiden sich doch beide gehen einen schmerzhaften Weg.

In diesem Buch geht es um keine Liebesgeschichte sondern um den Weg zur Erinnerung, zur Heilung, zum Verstehen, zur Vergebung, zu Neuanfängen und zur Begegenung mit Gott.

Beide Hauptprotagonisten sind authentisch und gut beschrieben. Vorallem Andreas Charakterentwicklung hat mir gefallen. Beide wachsen über sich hinaus und sind sympathisch und liebenswert.

Ich fand diesen Roman toll und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es war aufregend die beiden Frauen zu begleiten und zu sehen wie sich ihr Leben entwickelt, verändert und wie sie mit dem Herzen erkennen dürfen: Gottes Herrschaft schenkt Freiheit.

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