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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2022

Hätte gut werden können

The Run 1: Die Prüfung der Götter
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Um in der Gesellschaft als vollwertiges Mitglied anerkannt zu werden und endlich einen Namen zu erhalten muss Sari Den Laut der Götter absolvieren. Während dem „Run“ muss sie jedes Reich durchlaufen und ...

Um in der Gesellschaft als vollwertiges Mitglied anerkannt zu werden und endlich einen Namen zu erhalten muss Sari Den Laut der Götter absolvieren. Während dem „Run“ muss sie jedes Reich durchlaufen und verschiedene Prüfungen bestehen.

Das Buch hat mich sehr angesprochen. Nicht nur optisch ist das Buch ein Hingucker auch die Idee der Geschichte hat mich sehr neugierig gemacht. Doch leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch enttäuscht hat.

Nach und nach werden die Charaktere in die Geschichte eingefädelt und so hat man einen guten Überblick über die verschiedenen Figuren. Die Welt ist sehr interessant, wird aber viel zu wenig erklärt und beschrieben. Zwar bekommt man an jedem Kapitelanfang einen Teil der Geschichte der Götter erzählt aber sehr geholfen hat es mir nicht. Ich kam einfach nicht in der Welt an und habe vieles nicht nachvollziehen können. Was gab so viele Gelegenheiten um mehr über diese Welt und ihr System zu erklären aber jegliche Erläuterung blieb aus. Das hat es mir sehr schwer gemacht mich in der Geschichte zurecht zu finden.

Die Charaktere haben auch nicht viel zur Besserung beigetragen. Sari ist zunächst eine starke junge Frau, die alles gibt um ihren Bruder zu beschützen. Doch während dem „Run“ ist von der starken Frau nichts mehr zu sehen. Stattdessen ist sie ein weinerliches Mädchen, das auf einmal nichts mehr alleine auf die Reihe bekommt und für alles Hilfe benötigt. Zuhause kämpft sie für Geld und während dem „Run“ kann sie schon nach kurzer Zeit nicht mehr. Auch Keeran war für mich nicht richtig greifbar. Ich weiß noch immer nicht was ich von ihm halten soll. Auch die Liebesbeziehung der beiden war für mich nicht nachvollziehbar und bei mir sind keine Emotionen angekommen.

Die Idee zum Buch war wirklich gut und interessant. Auch das Cover ist toll aber leider konnte mich die Umsetzung einfach nicht begeistern. Sehr schade. Die Welt und deren Aufbau wurde zu wenig beschrieben und es war stellenweise sehr verwirrend, weil jegliche Erklärungen fehlten. Auch die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 15.06.2022

Schönes Setting, ernste Themen

Inselluft
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Um endlich ihrer Pollenallergie und ihre Vergangenheit zu entfliehen nimmt Sarah einen Job auf Föhr an. Nach den befristeten 6 Monaten möchte sie aber wieder nachhause zurückkehren. Auf Föhr lernt sie ...

Um endlich ihrer Pollenallergie und ihre Vergangenheit zu entfliehen nimmt Sarah einen Job auf Föhr an. Nach den befristeten 6 Monaten möchte sie aber wieder nachhause zurückkehren. Auf Föhr lernt sie schnell neue Leute kennen, die zu Freunden werden. Doch ihre Vergangenheit kann sie auch so weit entfernt von zuhause nicht abschütteln.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war locker, leicht und hat sich sehr flüssig lesen lassen. Auch die Beschreibungen von der Umgebung und den Menschen auf Föhr haben mir gefallen und ich hatte das Gefühl selbst dort zu sein und die Seeluft zu schnuppern.

Die Charaktere konnten mich allerdings nicht wirklich catchen. Besonders schade fand ich, dass Sven und Marten nicht so viel Platz in der Geschichte hatten wie man dem Klappentext nach vermuten würde. Stattdessen drängt sich die schwangere Fee mit ihren Problemen in den Vordergrund. Fee mochte ich am Anfang auch sehr gerne aber schnell hat sie Sympathiepunkte eingebüßt. Auch die ihre Freunde haben Dinge getan die ich nicht gut finde.

Sarahs Vergangenheit wurde schon sehr deutlich angeteasert aber es hat etwas gedauert bis es tatsächlich ausgesprochen wurde obwohl es sehr offensichtlich war. Das hat etwas die Spannung rausgenommen. Durch Fee treten Sarahs Probleme meist in den Hintergrund, das war wirklich schade. Die Liebesbeziehung ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Sarah verbringt kaum Zeit mit ihnen und Schwupps entscheidet sie sich für den einen. Das ging zu schnell und woher die Gefühle auf einmal kamen ist mir schleierhaft.

Der Anfang gefiel mir gut, hat dann aber sehr nachgelassen und ich muss ehrlich zugeben, dass ich froh war, als ich das Buch beendet habe. Das Setting hat mir aber sehr gut gefallen und hat Lust auf einen Strandurlaub auf Föhr gemacht.

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Veröffentlicht am 25.05.2022

Bin enttäuscht

Someone New
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Julian hat vor wenigen Wochen durch Micah seinen Job verloren und nun ist er Micahs neuer Nachbar. Da sie ein schlechtes Gewissen hat, versucht sie alles um sich bei ihm zu entschuldigen. Dabei kommen ...

Julian hat vor wenigen Wochen durch Micah seinen Job verloren und nun ist er Micahs neuer Nachbar. Da sie ein schlechtes Gewissen hat, versucht sie alles um sich bei ihm zu entschuldigen. Dabei kommen sich die beiden näher aber Julian hat ein dunkles Geheimnis, das Micah dazu bringen könnte sich von ihm abzuwenden.

Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen allerdings konnten mich die Charaktere nicht catchen.

Micah kommt aus guten Verhältnissen und muss sich um Geld keine großen Gedanken machen. Nachdem ihr Bruder sich geoutet hat herrscht stillschweigen zwischen den Geschwistern, da ihr Bruder Abstand braucht. Das zerrt an Micahs Nerven, denn sie vermisst ihren Bruder und findet das Verhalten ihrer Eltern unmöglich. Und das ist es auch. Micah zieht in eine eigene Wohnung und man könnte meinen sie würde erwachsen werden aber nein. Sie verhält sich wie ein kleines Kind, baut eine Festung aus Pappkartons und freut sich wie ein Kind zu Weihnachten, wenn es um ihre liebsten Fandoms geht. Julian macht bei dem ganzen auch noch mit. Zwar wirkt er etwas erwachsener, ist er auch, aber dennoch sind einige seiner Handlungen einfach nur kindisch (ich sage nur Hochbett).

Sein Geheimnis bleibt auch lange Zeit ein Geheimnis. Zwar gibt es immer wieder etwas aus seiner Vergangenheit aber man erfährt nicht wirklich was. Gelöst wird alles sehr spät und lässt kaum Raum das Thema ausführlicher zu behandeln. Gerade da es ein so wichtiges Thema ist, hätte ich gerne mehr darüber gelesen. Es ging einfach etwas zu schnell. 

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Veröffentlicht am 15.01.2022

Konnte mich nicht begeistern

Selection - Die Krone
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Das Casting geht weiter und endet im großen Finale. "Die Krone" war etwas besser als der Vorgänger, da mehr passiert ist aber wirklich begeistern konnte mich auch dieser Band nicht.

Die Protagonistin ...

Das Casting geht weiter und endet im großen Finale. "Die Krone" war etwas besser als der Vorgänger, da mehr passiert ist aber wirklich begeistern konnte mich auch dieser Band nicht.

Die Protagonistin hat mich hier nicht ganz so sehr genervt die im vorherigen Teil aber ich bin auch nicht mit ihre warm geworden. Erst gegen Ende konnte sie ein paar Sympathiepunkte sammeln aber leider war das einfach zu spät um hier noch etwas rumzureißen. Auch ihr Handeln konnte ich besser verstehen. Sie scheint aus ihren Fehlern gelernt zu haben. 

Das Buch hatte so viel Potenzial, was aber leider nicht genutzt wurde - sehr schade. Ich mochte die ersten 3 Teile sehr gerne und hatte gehofft etwas ähnlich gutes zu bekommen. Wurde aber leider auch hier enttäuscht, daher würde ich auch dieses Buch nicht weiterempfehlen und nach der Hauptreihe aufhören.

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Veröffentlicht am 15.01.2022

Das war nichts

Best Man
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Der Schreibstil der Aurotin war gut aber die Story konnte mich einfach nicht richtig packen. Ich hatte nicht das Bedürfnis das Buch zur Hand zu nehmen um weiterzulesen. Daher habe ich auch wahnsinnig lange ...

Der Schreibstil der Aurotin war gut aber die Story konnte mich einfach nicht richtig packen. Ich hatte nicht das Bedürfnis das Buch zur Hand zu nehmen um weiterzulesen. Daher habe ich auch wahnsinnig lange gebraucht um dieses Buch zu beenden und das ist meist kein gutes Zeichen. Das Buch wurde meist aus der Sicht von Nat erzählt. Erst am Ende hat Hunter ein eigenes Kapitel bekommen. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden aus den Vergangenheiten der Protagonisten, die auf die Wendung am Ende hingearbeitet haben.

Angefangen hat die Geschichte sehr vielversprechend und ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht aber irgendwann hat mich die Geschiche verloren. Hunter hat mir gut gefallen, Nat dagegen hat mich irgendwann einfach nur noch genervt. Und das war dann auch mit ein Grund weshalb ich kaum zu dem Buch gegeriffen habe. Ab der Hälfte geht es dann auch hauptsächlich um Sex und die eigentliche Handlung tritt soweit in den Hintergrund, dass sie fast kaum noch vorhanden ist. Ich muss gestehen, einige  Seiten habe ich nur überflogen weil ich nicht schon wieder lesen wollte was Hunter mit Nat im Bett anstellt. 

Die Wendung am Ende kam für mich viel zu spät und es war mir eigentlich ziemlich egal was passiert, da ich schon so genervt war. Nats ständiges hin und her hat mir keinen Spaß gemacht. Sie hält Hunter auf Abstand nur um dann zwei Sekunden später mit ihm im Bett zu landen. 

Das Buch war für mich leider nichts und daher kann ich es auch absolut nicht weiterempfehlen.

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