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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2022

klang spannender als es ist

Der Zirkel. Sie wollen dich. Sie finden dich.
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Polizeianwärterin Johanna Böhm stellt nach drei plötzlichen Todesfällen in vier Tagen, die sich zudem als Mord herausstellen, einen Zusammenhang fest, der sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, der ...

Polizeianwärterin Johanna Böhm stellt nach drei plötzlichen Todesfällen in vier Tagen, die sich zudem als Mord herausstellen, einen Zusammenhang fest, der sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, der sie eigentlich vor 13 Jahren entflohen ist. Zusammen mit dem ehemaligen MAD Mitarbeiter Rasmus Falk versucht sie, die Hintergründe zu ermitteln. Falk hat noch eine Rechnung offen mit gewissen rechtspolitischen Kreisen...

Ich habe mich zunächst mit dem Buch schwergetan und kam nicht richtig rein. Aus dem Klappentext weiß man ja von den drei Morden. Insofern interessierten mich die jeweiligen langen Ausführungen zu den drei Opfern nicht sonderlich, auch das „Wie“ der Morde war nicht überraschend, man sah das Geschehen kommen. Zudem gab es immer wieder Längen. Z.B. Johanna das erste Mal auf dem Schießstand: dem wurden 5 Seiten gewidmet. Mir war einfach vieles zu ausschweifend. Johannas rechtspolitisches Elternhaus: sehr klischeehaft dargestellt und m.E. auch überzogen. Dazu ein Schreibstil, der mich manchmal zum Augenrollen brachte. "Sie verfielen in perlendes Schweigen"... Erst ab etwa der Hälfte des Buches nahm die Handlung etwas Fahrt auf. Aber oftmals gingen die Protagonisten dabei sehr naiv vor. Ich konnte nicht so recht Sympathien entwickeln und muss leider sagen, dass das Buch insgesamt nicht wirklich fesseln oder gar begeistern konnte. Eventuelle Folgekrimis werde ich daher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 26.05.2022

die Vorgängerbände waren besser

Nordwestnacht
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In St. Peter Ording wird gerade eine Krimiserie gedreht. Nils, ein junger Mitarbeiter des örtlichen Polizeiteams, steht der Filmproduktion als Berater zur Verfügung. Er verliebt sich in Julia, eine der ...

In St. Peter Ording wird gerade eine Krimiserie gedreht. Nils, ein junger Mitarbeiter des örtlichen Polizeiteams, steht der Filmproduktion als Berater zur Verfügung. Er verliebt sich in Julia, eine der Hauptdarstellerinnen, die behauptet, von einem Stalker belästigt zu werden. Kurz darauf wird ein Mitarbeiter der Produktion tot aufgefunden und die Julia verschwindet spurlos. Anna, Hendrik und Nils nehmen die Ermittlungen auf.

Ich muss leider sagen, dass mir dieser Band nicht so gut gefallen hat wie die Vorgänger. Schön war wieder einmal das Lokalkolorit, das Lust auf Nordsee macht. Ich habe mich auch gefreut, wieder von Annas und Hendriks Privatleben zu lesen. Der Fall war aber nicht besonders spannend, es gab einige Längen und ich habe das Buch doch öfter mal beiseite gelegt, da meine Gedanken abschweiften, vor allem bei den das Filmteam und die Dreharbeiten betreffenden Part. Da mich das Buch leider nicht fesseln konnte, kann ich im Vergleich zu spannenderen Krimis nur 3 Sterne vergeben

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Veröffentlicht am 02.08.2021

Gute Ansätze, aber hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt

Die Gottesmaschine
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Weihbischof Lombardi reist im Auftrag seines Freundes Badalamenti nach Frankreich in das Kloster L‘Archange Michel, dessen Förderer sein Freund ist. Er soll sich dort nach Sébastien, seinem Ziehsohn sehen, ...

Weihbischof Lombardi reist im Auftrag seines Freundes Badalamenti nach Frankreich in das Kloster L‘Archange Michel, dessen Förderer sein Freund ist. Er soll sich dort nach Sébastien, seinem Ziehsohn sehen, mit dem er sich gestritten hat und den er nun nicht mehr erreicht. Sébastien, ein Mönch und Physiker, arbeitet in dem Kloster an etwas Großem und bereitet eine weltverändernde Präsentation vor. Das Kloster verfügt über einen Supercomputer und ist Treffpunkt vieler Wissenschaftler aus aller Welt, um dort naturwissenschaftliche Grundlagenforschung zu betreiben. Seitens des Klosters will man den Graben zwischen Wissenschaft und Religion schließen.

So weit so gut. Der Klappentext klang sehr interessant und ich wollte wissen, was es mit der "Gottesmaschine" auf sich hat. Leider muss ich sagen, dass ich das Buch etwas enttäuschend fand. Zu einen nervte mich der Cliffhanger-Schreibstil. Immer kurze Kapitel mit wechselnden Szenen, wenn gerade etwas interessant wurde. Das zog sich durch das ganze Buch und war für mich eher störend als Spannung erzeugend. Es ging zudem viel um wissenschaftliche Thesen und Antithesen, manchmal etwas des Guten zu viel, denn der Leser ist meistens kein Physiker, was es erschwert, den Ausführungen aufmerksam zu folgen. Die Story hatte mehrere gute Ansätze, wurde mir aber nicht "rund" genug ausgearbeitet, mit Tiefe an den richtigen Stellen, so dass es mich insgesamt nicht zufrieden gestellt hat, auch was die Auflösungen mancher Situationen angeht. Dazu bin ich auch mit den Protagonisten nicht recht warm geworden. Bischof Lamberti kann Robert Langdon leider nicht das Wasser reichen.

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Veröffentlicht am 29.01.2020

eher Krimi als Thriller

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
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In Schweden wird eine Frau nachts in ihrem Schlafzimmer überfallen und ermordet. Der Tathergang erinnert an den Valby-Mann vor einigen Jahren in Kopenhagen und Umgebung. Auch da wurden Frauen in ihrer ...

In Schweden wird eine Frau nachts in ihrem Schlafzimmer überfallen und ermordet. Der Tathergang erinnert an den Valby-Mann vor einigen Jahren in Kopenhagen und Umgebung. Auch da wurden Frauen in ihrer Wohnung überfallen und vergewaltigt. Mindestens zwei Frauen wurden dabei ermordet. Seit drei Jahren aber war er nicht wieder auffällig geworden. Ist er nun in Schweden aktiv? Die Ermittlungen ergeben eine Überschneidung mit einem anderen Fall, den Tess Hjalmarsson, Chefin des Cold Case-Teams, auf dem Tisch hat. Vor 16 Jahren verschwand eine junge Frau, deren Verbleib nie aufgeklärt werden konnte. War der Valby Mann auch hier der Täter?

Das Buch fing sehr spannend an. Atemlos verfolgt man den ersten Einbruch. Danach aber ließ die Handlung leider deutlich an Spannung nach. Ich bin auch mit dem Ermittlerteam nicht recht warm geworden. Tess hat zu viele Beziehungsprobleme, ihre Kollegin Marie ist überzeichnet, ebenso wie der aus Dänemark hinzugezogene exzentrische Profiler, der lange am Fall des Valby-Mannes gearbeitet hat.

So richtig gepackt hat mich das Buch insgesamt trotz überraschendem Täter am Schluss leider nicht. Nach dem Einstieg hab ich auf mehr Spannung gehofft. Für meinen Geschmack schweift die Autorin zu oft in Nebensächlichkeiten ab, die die Handlung nicht voranbringen. So las sich das Buch zäher als erwartet und bekommt von mir nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.01.2020

Enttäuschend

Wolves – Die Jagd beginnt (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 3)
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Als William Fawkes, genannt Wolf, hört, dass sich sein ehemaliger Mentor umgebracht haben soll, wagt er sich aus der Deckung. Ihm ist klar, dass Finley sich niemals selbst getötet hätte und dass es sich ...

Als William Fawkes, genannt Wolf, hört, dass sich sein ehemaliger Mentor umgebracht haben soll, wagt er sich aus der Deckung. Ihm ist klar, dass Finley sich niemals selbst getötet hätte und dass es sich um Mord handeln muss. Er wird im Haus von Finley jedoch verhaftet, ringt dann aber den ehemaligen Kollegen einen Deal ab, da er sie von seiner Mordtheorie überzeugen kann. Er darf in dem Fall ermitteln, bevor er ins Gefängnis kommt.

Ich hatte die ersten beiden Bände des Autors mit Begeisterung gelesen und auch hier wieder auf atemlose Spannung gehofft. Leider wurde ich enttäuscht. Der Einstieg fiel nicht so leicht, da der Autor anscheinend davon ausgeht, dass einem Namen und Geschehnisse der Vorgängerbände noch deutlich im Gedächtnis sind und zu wenig noch mal kurz auffrischt. Wer mit wem und warum
hatte ich leider vergessen und daher einige Fragezeichen im Kopf. Auch die Handlung zog sich unaufgeregt dahin, ganz anders als bei Band 1 und 2, wo man ja kaum Luft holen konnte zwischendurch. Die gewollt witzigen Dialoge fand ich eher nervig als witzig. Irritierend auch die diversen Zeitsprünge (1979, 2010, 2015, 2016), wenn man denn nicht jedes Mal die Datumsangabe über dem Kapitel liest... Erst im letzten Drittel wird es etwas interessanter, aber insgesamt wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Daher maximal drei Sterne.

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