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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2022

Familiengeheimnis – spannend und etwas kurios

Muckross House
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Das Cover hat mir gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend. Ihr Erzählstil ist gut zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren kommen authentisch rüber, so dass ich mich schnell ...

Das Cover hat mir gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend. Ihr Erzählstil ist gut zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren kommen authentisch rüber, so dass ich mich schnell und gut in sie hineinversetzen konnte. Auch die Insel Irland wurde gut und detailliert beschrieben.

Ella ist Maklerin und führt zusammen mit ihrer Großmutter Granny das Immobiliengeschäft. Ella und ihr Mann Ryan wohnen in Killarney. Ryan arbeitet als Inspektor bei der Mordkommission.
Auf dem irischen Baltane Fest trinkt der Krebsspezialist Ronan Kelly die von Granny selbst "gebraute" Limo. Kurz darauf verstirbt er. Todesursache soll lt. Arzt ein Herzinfarkt gewesen sein. Das kommt Ella komisch vor und ihr kriminalistischer Instinkt lässt ihr keine Ruhe …
Bis zum Schluss bleibt es offen, ob es Mord war und wer der Täter.

Der Roman hat mich gut unterhalten. Von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.06.2022

Ostfriesenkrimi - unterhaltsam

Die Leiche am Deich
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Das düstere Cover gefällt mir sehr gut – es ist passend zu dem Krimi.

Der Schreibstil des Autoren ist sehr flüssig, locker und mitreißend. Er beschreibt die Personen mit ihren Charakteren sehr lebendig ...

Das düstere Cover gefällt mir sehr gut – es ist passend zu dem Krimi.

Der Schreibstil des Autoren ist sehr flüssig, locker und mitreißend. Er beschreibt die Personen mit ihren Charakteren sehr lebendig und authentisch. Auf den 358 Seiten wurde ich vom Autor gut unterhalten, auch durch einige friesische Spracheinlagen.

Die Geschichte spielt in Sünnum, einem kleinen Dorf in Friesland. Gesine Felber ist die Wirtin der Kneipe "Kroog", wo es noch selbstgebrautes Bier gibt.
Als eine Leiche am Stand auftaucht, ist es mit der Stimmung im Dorf rasch vorbei. Jeder kennt die tote Frau - sie ist die Ehefrau des Großbauern Burmester. Der möchte unbedingt einen Milchbetrieb aufbauen. Damit macht er sich im Dorf keine Freunde.
Enno, der Freund von Gesine gerät unter Mordverdacht. Da beschließt Gesine, selbst zu ermitteln und den Mordfall aufzuklären.

Der Krimi ist durchgehend spannend. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und unterhalten.

Von mir eine absolute Leseempfehlung für Fans von Krimis, deren Geschichten im hohen Norden spielen.

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Veröffentlicht am 30.05.2022

Familiengeheimnisse - Leichte Sommerlektüre

Sommerschwestern
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Das schlichte Cover hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker. Sie beschreibt die Personen und Landschaft bildhaft und sehr lebendig. Man ist sofort im Geschehen ...

Das schlichte Cover hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker. Sie beschreibt die Personen und Landschaft bildhaft und sehr lebendig. Man ist sofort im Geschehen dieser Familiengeschichte.

In dem Roman "Sommerschwestern" geht es um die vier Schwestern Yella, Dora, Amelie und Helen, die völlig unterschiedlich sind. Jede von ihnen hat ihre eigenen Probleme.
Die Mutter Henriette Thalberg zitiert ihre vier Kinder nach Bergen an die Nordsee/Holland, und zwar zum Urlaubsort ihrer Kindheit. Vor 20 Jahren hatte damals ihr Vater dort auf dem Weg zum Strand einen tragisch tödlichen Unfall.
Die Schwestern wundern sich nun über die mysteriöse Einladung nach Bergen. Was ist der plötzliche Grund für das Treffen? Was ist das Geheimnis von Henriette? Welche Geheimnisse und Probleme haben die Schwestern?

Der Roman ist sehr spannend und hat mich überzeugt. Von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.05.2022

Nordirlandkonflikt – Brutal und erschütternd

Amelia
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Das Cover - ein Mädchen mit Pflaster auf dem verwundeten Knie - ist ein Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin ist zwar flüssig und spannend, aber nicht einfach zu lesen. Sie erzählt die Geschichte dramatisch. ...

Das Cover - ein Mädchen mit Pflaster auf dem verwundeten Knie - ist ein Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin ist zwar flüssig und spannend, aber nicht einfach zu lesen. Sie erzählt die Geschichte dramatisch. Sie beschönigt nicht die Gewalt, Vergewaltigungen und Mord – es geht einem nahe. Meist erzählt sie die brutale Geschichte aus der Sicht von Amelia.

Die Geschichte über Amelia beginnt im Jahr 1969 in Belfast. Der Nordirlandkonflikt - "Troubles" genannt - beginnt, brutalste Szenen zwischen Katholiken und Protestanten. Da ist Amelia 8 Jahre jung. Amelia hütet ihre "Schätze" unter dem Bett: ein kleines Plastikschaf, eine Tube Glitzer und 37 Gummigeschosse der britischen Armee. Erschreckend: Die Kinder zählen die bereits abgebrannten Häuser und rechnen aus, wann ihr Haus dran sein würde mit dem Abfackeln.

Der teilweise brutale Roman hat mich manchmal geschockt. Es ist erschütternd, was die Kinder und die Gesellschaft in Irland in dieser Zeit erleben mussten. Das Buch ist nichts für sensible Menschen.

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Veröffentlicht am 24.04.2022

Französische Leichtigkeit

Ein französischer Sommer
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Das Cover mit dem sommerlichen Motiv gefällt mir gut.

Die Autorin schreibt in einem schweren Sprachstil, flüssig und interessant. Der Erzählstil ist bildhaft, aber nicht ganz leicht zu lesen. Die Umgebungen ...

Das Cover mit dem sommerlichen Motiv gefällt mir gut.

Die Autorin schreibt in einem schweren Sprachstil, flüssig und interessant. Der Erzählstil ist bildhaft, aber nicht ganz leicht zu lesen. Die Umgebungen beschreibt sie gut. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der Protagonisten Leah und Michael erzählt, die natürlich eine unterschiedliche Sprache und andere Ansichten haben. Zu Beginn hatte ich es schwer, mich in das Geschehen einzufinden.

Die junge Leah sucht einen Job. Durch Zufall trifft sie den Schriftsteller Michael, der von ihr angezogen ist. Er stellt sie als seine Assistentin an und sie soll Michaels Tagebücher aus den 60er und 70er Jahren sichten und ordnen. Michael bleibt mir bis zum Ende unsympathisch.

Nicht gefallen haben mir die Aussagen in französischer Sprache (ohne Übersetzung), da ich kein Französisch sprechen/lesen kann.

Durch das ganze Buch weht ein Hauch von französischer Leichtigkeit. Das Buch war interessant zu lesen. Ein Roman für den Sommerurlaub.

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