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Veröffentlicht am 23.12.2022

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle vor der wunderbaren verschneiten Kulisse von Aspen

Like Ice We Break
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder richtig gut gefallen, ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder richtig gut gefallen, er war bildlich und flüssig, so dass ich mich wieder sehr wohl gefühlt habe in der winterlichen Atmosphäre von Aspen. Auch auf die alten Bekannten aus den vorigen Büchern zu treffen fand ich sehr schön, auch wenn in diesem Band Gwen und Oscar im Mittelpunkt stehen.
Gwen konnte man ja bereits ein wenig als Paisleys Freundin kennenlernen und ich mochte ihre energiegeladene und offene Art sehr, doch hier konnte man sie noch mal auf eine ganz andere Art und Weise kennenlernen, was mir gut gefallen hat. Ich gebe zu das sie nicht die einfachste Protagonistin ist, denn tief in ihr ist eine Dunkelheit, die sie nicht einmal selber richtig versteht. Ich glaube das ich es auch deshalb zwischenzeitlich beim lesen schwierig fand ihre Handlungen und Gefühle ganz nachzuvollziehen. Dennoch fand ich es bemerkenswert wie sie letztendlich die Problemen angegangen ist, mit denen sie konfrontiert wird und wie sie für ihre Überzeugungen kämpft und einsteht.
Auch Oscar mochte ich als Protagonist gerne, auch wenn ich bei ihm teilweise ähnliche Probleme hatte wie bei Gwen und nicht alle seine Handlungen verstehen oder gutheißen konnte. Doch auch wenn er in vielen Situationen nicht so reagierte wie ich es mir gewünscht hätte, so konnte ich sie dennoch irgendwie nachvollziehen. Er hat sein altes Leben hinter sich gelassen und dann auch irgendwie wieder nicht, denn auch wenn er sich nun ein eigenes Leben aufgebaut hat, beeinflusst seine Vergangenheit in ein Stück weit immer noch, da er z.B. Probleme damit hat andere nah an sich heranzulassen, obwohl er sich eigentlich jemanden wünscht mit dem er eine stabile Beziehung ausbauen kann. Sonst ist er aber eher der lockere Typ, mit einem weichen Kern, der nur erstmal zum Vorschein kommen muss.
Gwen und Oscar zusammen mochte ich auch gerne, die Chemie zwischen ihnen stimmt, allerdings haben sie einen weiten Weg voller Hochs und Tiefs zurücklegen müssen, um wirklich zueinander finden zu können.
Auch das Eiskunstlauf Thema fand ich wieder sehr gut umgesetzt und wunderbar in den Handlungsverlauf integriert. Vielleicht hätte ich mir ein paar mehr Szenen im Paarlauf zwischen den beiden gewünscht, aber sonst war es sehr rund.
Insgesamt gleicht die Geschichte einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Es ist alles dabei Trauer, Angst, Liebe und Hoffnung und das alles vor der wunderbaren verschneiten Kulisse von Aspen. Es hat mir gut gefallen den Weg von Gwen und Oscar zu verfolge, wie sie sich entwickeln und an sich wachsen.

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Veröffentlicht am 10.09.2022

Eine süße Geschichte für zwischendurch der es aber ein wenig an Tiefe gefehlt hat

More than a Star
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schon einige Bücher im K- Pop Bereich gelesen und obwohl ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schon einige Bücher im K- Pop Bereich gelesen und obwohl ich mit der Musik an sich vielleicht nicht so viel anfangen kann, liebe ich die Geschichten rund um Seoul, die Kultur und die Musikindustrie  sehr. Wenn ich meine bisherigen Bücher mit diesem vergleichen müsste, würde es tatsächlich irgendwo im Mittelfeld mitspielen, es war kein Highlight aber auch nicht schlecht.
Die Kultur ist mir vielleicht ein wenig zu kurz gekommen und wird für mich etwas sehr durch Essen ausgedrückt, aber dafür fand ich es schön, dass es mal kein Konflikt mit dem Management gab und somit auch kein strenges Datingverbot für die Protagonisten.
Etwas schwierig fand ich dagegen die Fan- Thematik, denn obwohl Madison recht schnell erkennt das hinter ihrem Lieblingsidol auch nur ein Mensch steckt, war es dennoch beim lesen manchmal etwas merkwürdig. Das kann aber auch daran liegen, dass ich selber nie so richtig eine Fan- Phase durchgemacht habe und mich nicht so gut im die Situation hineinversetzten konnte. Davon abgesehen war Madison dennoch eine sympathische Protagonistin, die sich selbe treu bleibt, was ich gerne mochte.
Auch Wooyeong mochte ich gerne, er ist zwar vorsichtig weil Madison ein Fan ist, sperrt sich aber auch nicht gegen die Gefühle zwischen den beiden und ist alles in allem ein netter und ehrlicher Mensch.
Auch die zarte Beziehungsentwicklung zwischen den beiden war ganz süß, wenn auch nicht besonders emotional oder tiefgründig.
Mir hat zudem auch ein wenig die persönlich Entwicklung der Protagonisten gefehlt und es war teilweise etwas anstrengend, dass die beiden ihre Ängste praktisch das ganze Buch mit sich herumgetragen haben und das Drama am Ende einfach dadurch hätte umgangen werden können, wenn sie mal miteinander geredet hätten.
Insgesamt eine durchaus süße Geschichte für zwischendurch, die sich in einem Rutsch durchlesen lässt, aber bei der mir auch ein wenig Tiefe bei den Protagonisten gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 13.08.2022

Eine schöne Geschichte, aber mit einigen Schwachstellen

Some Mistakes Were Made
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich das Buch bewerten soll, weil ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich das Buch bewerten soll, weil es mir einerseits ganz gut gefallen hat, aber es andererseits einige Punkte gab, die es mir schwer gemacht haben das Buch wirklich richtig gut zu finden.
Zunächst einmal zum positiven. Ich habe durch den flüssigen Schreibstil schnell in die Geschichte hineingefunden. Es beginnt auch relativ spannend und weil viele Fragen aufkommen, wollte man schnell weiterlesen um Antworten zu bekommen. Das die Geschichte aus zwei Zeiten (Vergangenheit und Gegenwart) geschrieben ist fand ich auch gut, da man so die Charaktere (theoretisch) besser kennenlernen und verstehen konnte.
Da lag aber auch schon ein wenig das Problem das ich mit der Geschichte hatte. Ich konnte einfach keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen, weder zu Ellis noch zu Easton. Das lag zum teil daran, dass ich einige ihrer Handlungen und Gedanken nicht so recht nachvollziehen konnte, aber auch daran, dass die Beziehung zwischen den beiden nicht so ganz bei mir ankam. Die Verbindung zwischen den beiden, von der in Klappentext gesprochen wird, kam bei mir in der Gegenwartsperspektive bis zum letzen drittel des Buches gar nicht an und wenn die Vergangenheitskapitel nicht gewesen wären, hätte ich wohl nicht verstanden was zwischen den beiden überhaupt ist.
Auch die Handlung an sich hat sich gerade im Mittelteil sehr gezogen und die aufgeworfenen Fragen, werden erst ganz am Ende beantwortet. Es gab also recht  viele Passagen, in denen es praktisch nur um die Wut von Ellis und einer sonst eher dahin plätschernden Geschichte ging.
Insgesamt sind also durchaus die Emotionen die die Geschichte vermitteln wollte bei mir angekommen, ich habe die Wut und den Schmerz verstanden, aber leider konnte ich dennoch keine richtige Verbindung zu den Protagonisten aufbauen und da sich die Geschichte auch noch ein wenig gezogen hat, bekommt das Buch 3,5/5 Punkte von mir.

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Veröffentlicht am 11.06.2022

Nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet

The Stories we write
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich schon lange auf das Buch gefreut, gerade weil wir mal ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich schon lange auf das Buch gefreut, gerade weil wir mal nicht die übliche 90 60 90 Protagonistin haben und ich auch sehr gespannt auf das Fanfiction Thema des Buches war, was ich auch witzig und gut umgesetzt fand.
Leider konnte mich das Buch alles in allem nicht so sehr begeistern wie ich es mir erhofft hatte. Ich hatte bereits beim Einstieg in das Buch ein bisschen mit dem Schreibstil zu kämpfen und bin allgemein in keinen schönen Lesefluss gekommen, was vielleicht auch ein wenig daran lag, dass ich mit April nicht richtig warm geworden bin.
Zu Beginn mochte ich April eigentlich ganz gerne, ich mochte wie sie sich nicht unterkriegen lässt und zu sich und ihrem Körper steht. Sie wird für ihren Körper, ihr Übergewicht, kritisiert und ich fand es gut wie das Thema in der Geschichte eingebunden wurde und vielleicht einigen Menschen aufzeigen kann, das ihre vermeintlich ‚gutgemeinten‘ oder offen feindseligen Worte in einem Menschen anrichten.
Soweit zum Positiven. Leider hatte ich aber einige Probleme mit Aprils Charakter. Ich finde sie zum Teil übertrieben ich- bezogen, engstirnig und selber vorverurteilend, obwohl sie sich wünscht, dass Menschen dies bei ihr nicht tun würden. Bis zu einem gewissen Grad konnte ich das auch noch nachvollziehen. Sie hat viel erlebt und ist misstrauisch gegenüber anderen, aber besonders in Bezug auf Marcus hat mich ihr Verhalten leider irgendwann nur noch aufgeregt. Wie gesagt, ich kann nachvollziehen das sie sich selber schützen möchte, aber es gab so viele Szenen in denen sie Marcus für sein Verhalten oder seine Reaktionen mies behandelt hat, obwohl er gar nicht wissen konnte was sie gerade fühlt.
Und das nur, weil sie mit ihm einfach nicht darüber geredet hat. Gerade die Situation bei ihren Eltern war da einfach zu viel für mich und ich finde das sie sich oft einfach wie Anfang zwanzig verhalten hat, obwohl sie schon Mitte dreißig ist. Auch ist ihr gefühlt nie in den Sinn gekommen, dass auch er Probleme haben könnte und das nur weil er gut aussieht?
Dabei hat Marcus seine eigenen Probleme mit denen er zu kämpfen hat und ich hätte mir vielleicht etwas mehr Raum in der Geschichte für ihn gewünscht, denn ich mochte ihn und seine liebenswerte und unterstützende Art besonders April gegenüber sehr. Trotz seinen eigenen Ängste und Problemen versucht er April zu unterstützen und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er dabei ein wenig auf der Strecke geblieben ist.
Insgesamt eine Geschichte die meiner Meinung nach deutlich mehr Potenzial gehabt hätte. Sie hat eine tolle Bodypositivity- Message und setzt sich mit den wichtigen Thema Fat-Shaming gut auseinander, aber leider konnten mich die Protagonistin nicht wirklich überzeugen. Von mir gibt es deswegen 3,5/5 Punkte.

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Veröffentlicht am 28.01.2022

Eine nette Geschichte für zwischendurch die mich aber nicht richtig emotional abholen konnte

Words I Keep
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich dieses Buch bewerten soll, ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich dieses Buch bewerten soll, denn einerseits habe ich es ganz gerne gelesen, aber andererseits ist der Funke auch nicht ganz übergesprungen.
Was ich sehr gerne mochte, war der der Schreibstil der Autorin und auch die Bookstagram Thematik fand ich richtig cool, weil ich selber ja ein Teil der Community bin und das Hobby und den Austausch hier einfach liebe. Auch das Setting und die Atmosphäre im Buch fand ich sehr stimmig, ebenso wie Emelys Freude Lexie und Will, die ich super gerne mochte.
Und da liegt jetzt auch schon so ein wenig das Problem. Ich mochte Emelys Freunde deutlich lieber als die beiden Hauptpersonen. Es ist jetzt nicht so das Emely oder David besonders anstrengend oder nervig waren, nur konnte ich keine richtige Verbindung zu den beiden aufbauen. Ich hatte leider ein wenig das Gefühl die beiden nicht so richtig kennenlernen zu können und somit konnte ich dann auch keine Verbindung aufbauen. Hinzu kommt das ich auch die Verbindung zwischen den beiden nicht so ganz nachvollziehen konnte. Sie kamen sehr schnell zusammen obwohl ich beim lesen das Gefühl hatte, dass sie sich noch gar nicht richtig kennen und dann dann auch noch so schnell von Liebe gesprochen wurde, war für mich auch nicht stimmig. Das ist allerdings Geschmacksache, ich bin nur einfach kein Freund von quasi Liebe auf den ersten Blick Geschichten.
Lexie und Will dagegen waren mir mit ihrer direkten und offenen Art sehr sympathisch, sie sind einfach tolle beste Freunde und ich hätte gerne noch mehr von ihnen gelesen.
Insgesamt ein durchaus nettes Buch für zwischendurch, das mich aber nicht umhauen oder emotional abholen konnte. Es lies sich zwar gut lesen, aber leider waren mir die Nebencharaktere deutlich sympathischere als Hauptprotagonisten hat.

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