Eine Achterbahnfahrt der Gefühle vor der wunderbaren verschneiten Kulisse von Aspen
Like Ice We BreakMir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder richtig gut gefallen, ...
Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder richtig gut gefallen, er war bildlich und flüssig, so dass ich mich wieder sehr wohl gefühlt habe in der winterlichen Atmosphäre von Aspen. Auch auf die alten Bekannten aus den vorigen Büchern zu treffen fand ich sehr schön, auch wenn in diesem Band Gwen und Oscar im Mittelpunkt stehen.
Gwen konnte man ja bereits ein wenig als Paisleys Freundin kennenlernen und ich mochte ihre energiegeladene und offene Art sehr, doch hier konnte man sie noch mal auf eine ganz andere Art und Weise kennenlernen, was mir gut gefallen hat. Ich gebe zu das sie nicht die einfachste Protagonistin ist, denn tief in ihr ist eine Dunkelheit, die sie nicht einmal selber richtig versteht. Ich glaube das ich es auch deshalb zwischenzeitlich beim lesen schwierig fand ihre Handlungen und Gefühle ganz nachzuvollziehen. Dennoch fand ich es bemerkenswert wie sie letztendlich die Problemen angegangen ist, mit denen sie konfrontiert wird und wie sie für ihre Überzeugungen kämpft und einsteht.
Auch Oscar mochte ich als Protagonist gerne, auch wenn ich bei ihm teilweise ähnliche Probleme hatte wie bei Gwen und nicht alle seine Handlungen verstehen oder gutheißen konnte. Doch auch wenn er in vielen Situationen nicht so reagierte wie ich es mir gewünscht hätte, so konnte ich sie dennoch irgendwie nachvollziehen. Er hat sein altes Leben hinter sich gelassen und dann auch irgendwie wieder nicht, denn auch wenn er sich nun ein eigenes Leben aufgebaut hat, beeinflusst seine Vergangenheit in ein Stück weit immer noch, da er z.B. Probleme damit hat andere nah an sich heranzulassen, obwohl er sich eigentlich jemanden wünscht mit dem er eine stabile Beziehung ausbauen kann. Sonst ist er aber eher der lockere Typ, mit einem weichen Kern, der nur erstmal zum Vorschein kommen muss.
Gwen und Oscar zusammen mochte ich auch gerne, die Chemie zwischen ihnen stimmt, allerdings haben sie einen weiten Weg voller Hochs und Tiefs zurücklegen müssen, um wirklich zueinander finden zu können.
Auch das Eiskunstlauf Thema fand ich wieder sehr gut umgesetzt und wunderbar in den Handlungsverlauf integriert. Vielleicht hätte ich mir ein paar mehr Szenen im Paarlauf zwischen den beiden gewünscht, aber sonst war es sehr rund.
Insgesamt gleicht die Geschichte einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Es ist alles dabei Trauer, Angst, Liebe und Hoffnung und das alles vor der wunderbaren verschneiten Kulisse von Aspen. Es hat mir gut gefallen den Weg von Gwen und Oscar zu verfolge, wie sie sich entwickeln und an sich wachsen.