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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2016

Schlechter als der erste Band! Leider enttäuschend!

Spiegelstaub (Die Spiegel-Saga 2)
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Nachdem Cat gerade noch so vor Mago und Seth gerettet wurde, ihre Mutter kennenlernte, die sich für den Bruch und die Zerstörung von Scathan einsetze und ihr Leben ließ, erhofft sie sich endlich Ruhe und ...

Nachdem Cat gerade noch so vor Mago und Seth gerettet wurde, ihre Mutter kennenlernte, die sich für den Bruch und die Zerstörung von Scathan einsetze und ihr Leben ließ, erhofft sie sich endlich Ruhe und Frieden. An ihren neu entdeckten Kräften wachsend und der besonderen Verbindung zu Fynn, versucht sie all die schmerzlichen Erinnerungen zu vertreiben. Doch die trügerische Stille belehrt sie eines Besseren. Plötzlich steht ein kleiner Zwerg vor ihrer Tür, der sich als Berater Mutter Naturs ausweist und unheilvolles für Cat prophezeit. In einer Hals über Kopf Aktion, reisen Cat, Fynn, Kohana, Myra und Lorcan ist das Land von Mutter Natur, denn das Schicksal hat Cat dazu auserkoren, erneut gegen den ärgsten Feind ihrer Mutter zu kämpfen, den Seth befreien konnte, um Rache zu nehmen...



Nach dem tollen ersten Band, erwartete ich den zweiten sehnsüchtig. Nur leider kann dieser meiner Meinung nach nicht im Geringsten mit dem Ersten mithalten. Mir fehlten Scathan und überraschende Wendungen. Das Seth entkommen konnte, war ja nicht schwer zu erraten und das er ihr Gegner sein würde, auch nicht, selbst wenn Seth nicht direkt ihr Gegner ist. Dreiviertel des Buches passiert auch nichts Spannendes. Die Story plätschert vor sich hin und hat mich ziemlich gelangweilt. Zusätzlich hat mich auch Fynns überbesorgte Art ziemlich genervt. Cat ist doch kein zerbrechliches kleines Ding. Immerhin muss sie es gegen den Endgegner aufnehmen und die ganze Welt retten, da wird sie wohl auch alleine klar kommen. Da hat er ziemlich weit übers Ziel hinausgeschossen und damit fand ich ihn eher unsympathisch, im Gegensatz zum ersten Teil. Cats Launen waren manchmal anstrengend,aber weitestgehend nachvollziehbar. Außer zum Ende hin, war es eigentlich ziemlich ereignislos und hat sich gezogen. Schade eigentlich, da mir der erste Band sehr gut gefallen hatte...

Veröffentlicht am 03.12.2016

Konnte mich leider nicht überzeugen...

Dark Elements 3 - Sehnsuchtsvolle Berührung
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Mit Schrecken muss Layla feststellen, dass ihr bester Freund Sam Opfer des grausamen Lilin geworden ist. Als wäre das nicht schon schlimm genug, droht diese damit die ganze Welt auszulöschen, nur um die ...

Mit Schrecken muss Layla feststellen, dass ihr bester Freund Sam Opfer des grausamen Lilin geworden ist. Als wäre das nicht schon schlimm genug, droht diese damit die ganze Welt auszulöschen, nur um die Apokalypse heraufzubeschwören und Lilith zu befreien. Im Kampf gegen das Böse muss Layla sich zwischen Zayne und Roth entscheiden...die einem von ihnen das Herz brechen wird. Versprechen aus der Vergangenheit tauchen auf und erschweren ihr zusätzlich den Weg. Denn nur sie allein kann die Lilin aufhalten, auch wenn es ihren Tod bedeuten würde...

Die Geschichte knüpft nahtlos an den zweiten Band an und beginnt erstmal ziemlich spannend. Auch die Dreiecksgeschichte wird durch eine endgültige Entscheidung seitens Layla schnell gelöst. Danach kommt leider der Absturz. Die meiste Zeit über vergnügt sich Layla mit ihrem Freund und nur zwischendurch taucht die Lilin auf und sorgt für Ärger. Insgesamt passiert aber nicht so viel Spannendes. Habe mir da ehrlich gesagt mehr erhofft. Der Besuch in der Hölle und das Aufhalten der Lilin sind dann auch nicht so spektakulär, als das sie die Geschichte noch retten könnten. Zudem finde ich Laylas Entscheidung rückblickend nicht optimal, da dadurch einer meiner Lieblingspersonen irgendwie verkümmert und ziemlich zum Softy mutiert. Insgesamt schwächelt der letzte Band noch mehr als der zweite, obwohl mir der erste Band sehr gut gefallen hat und ich mir mehr erhofft hatte. Ab dem letzten Drittel musste ich mich durch das Buch kämpfen, weil einfach die Lust gefehlt hat. Schade eigentlich.

Veröffentlicht am 03.05.2025

Mittelmäßiger Roman

Der Sternenstaubdieb
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Bereits zu Beginn der Geschichte konnte mich das Setting der Wüstenlandschaft total in den Bann ziehen und fesseln. Erinnerungen an 1001 und eine Nacht kamen hoch und haben meine Neugierde auf die Geschichte ...

Bereits zu Beginn der Geschichte konnte mich das Setting der Wüstenlandschaft total in den Bann ziehen und fesseln. Erinnerungen an 1001 und eine Nacht kamen hoch und haben meine Neugierde auf die Geschichte verstärkt. Aus dem Setting hätte man rückblickend so viel mehr machen können, als es die Autorin aus meiner Sicht getan hat.

Loulie ist aufgrund ihrer illegalen Tätigkeit mit ihrem speziellen Freund/Wächter in zweifacher Hinsicht ein interessanter Charakter und war sehr neugierig darauf sie näher kennenzulernen. Leider verblasste sie, so wie die anderen Charaktere des Buches, zunehmend und ich konnte nur eine geringe Charakterentwicklung, die für mich nicht sehr glaubhaft und überzeugend war, feststellen. Dadurch wurde der Lesespaß ziemlich geschmälert und das Buch zog sich in die Länge.

Sprachlich konnte mich die Geschichte abholen und einen angenehmen Lesefluss ermöglichen, wenngleich stilistische Feinheiten und das "Spielen mit der Sprache" überwiegend fehlen und das Niveau etwas senken. Ein Pluspunkt sind die arabischen Begriffe, die den orientalischen Flair noch weiter in die Handlung einbetten.

Inhaltlich hat die Ausgangssituation durchaus Potenzial und anfangs konnte sie mich auch überzeugen. Auch aufgrund sprachlicher "Ungeschicktheit" und der Schnelllebigkeit vieler actionreicher und gefährlicher Situationen nahm die Spannung für mich leider ab und am Ende konnte ich es nicht mehr erwarten das Buch zu beenden, da ich es nur noch fad, langweilig und zäh fand. Wesentliche Schlüsselszenen werden viel zu oberflächlich abgehandelt und dann geht es schon weiter. Da hätte die Autorin die Situationen etwas detaillierte und ausschweifender schreiben können, damit sie auch die Wichtigkeit erhalten, die sie meiner Meinung nach verdient haben.

Insgesamt ein Buch, welches viel Potenzial verschenkt hat und mich leider nur in Teilen überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 07.07.2022

Nicht überzeugend

The Truest Thing - Jeder Moment mit dir
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Emery und Jack kennen sich schon seit Jahren. Doch seit Jack Emerys Herz gebrochen und sie von sich gestoßen hat, ist ihre Beziehung zerrüttet und Emery fällt es schwer anderen zu vertrauen. Nachdem die ...

Emery und Jack kennen sich schon seit Jahren. Doch seit Jack Emerys Herz gebrochen und sie von sich gestoßen hat, ist ihre Beziehung zerrüttet und Emery fällt es schwer anderen zu vertrauen. Nachdem die dunklen Geheimnisse von Jack und seiner Familie ans Licht gekommen sind, erkennt Emery Jacks wahre Absichten und kommt an den Punkt, an dem sie sich entscheiden muss: Misstrauen oder Vertrauen?

Der Klappentext hat mich aufgrund der Küstenkulisse und der heimeligen Buchhandlung sofort angesprochen. Auch haben mir bisher die Liebesgeschichten der Autorin sehr gut gefallen und das obwohl ich üblicherweise Liebesgeschichten ungerne lese. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen.

Emery wird als sehr ängstlich und schüchtern beschrieben. Während Jack der klassische Bad Boy ist. Ein Herausforderung für beide. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung, die Emery durchmacht und das Fortschreiten der Beziehung zwischen ihr und Jack. Wenngleich es einige emotionsgeladene Momente gab, konnten diese mich nicht packen. Ich fand es weder gefühlvoll noch interessant. Dabei hatten die Situationen durchaus Potenzial und habe mir gewünscht tiefer in die Handlung eintauchen zu können. Dieser Aspekt ist für mich ein großer Minuspunkt.

Die spannungsgeladenen und kriminellen Machenschaften der Familie Jacks wurden passend platziert und sind authentisch rübergekommen, nur wurden sie meiner Meinung nach schnell abgehakt und sind eher im Hintergrund verblieben. Einerseits passt es zum Genre, andererseits hätte ich mir dennoch mehr Informationen gewünscht, um diese doch relevanten Inhalte besser greifen zu können. Immerhin beeinflussen die Jacks Beziehungen immens.

Die Liebesgeschichte entwickelte sich schleppend und konnte mich insgesamt aufgrund der bereits genannten fehlenden Emotionen nicht überzeugen. Zudem schwächelte sie inhaltlich, sodass ich die gesamte Geschichte als langweilig und fad empfand.

Die Zeitsprünge in der Geschichte störten mich wenig, waren allerdings nicht relevant für die Handlung. Zwar wird ab und zu Bezug auf vorangegangene Handlungen genommen, diese spielten aber keine große Rolle was das große Ganze anging.

Fazit: Eine Geschichte, die ihr Potenzial nicht vollkommen ausgeschöpft hat und mich ernüchternd zurückließ.

Veröffentlicht am 06.10.2021

Wenig spannend

Russische Botschaften
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Nach dem Lesen des Klappentextes war ich mehr als gespannt auf diese spannungsreiche Geschichte mit einer Jagd nach der Wahrheit, die durch mächtige Leute versucht wird zu vertuschen. Leider wurden meine ...

Nach dem Lesen des Klappentextes war ich mehr als gespannt auf diese spannungsreiche Geschichte mit einer Jagd nach der Wahrheit, die durch mächtige Leute versucht wird zu vertuschen. Leider wurden meine Erwartungen teilweise enttäuscht.

Besonders wertvoll und unterhaltsam fand ich die kleinen Twists, die jemanden der Mitarbeit mit russischen Behörden bzw. dem Geheimdienst verdächtig machten und diese Charaktere in einem anderen Licht dastehen ließen. Auch die investigativjournalistischen Aspekte haben einen fantastischen Einblick in die Arbeit gegeben und wie genau die Journalisten dabei vorgehen, vor allem auch die Gefahren wurden anschaulich dargestellt. Das hat meinen Horizont auf jeden Fall erweitert und mir neue Informationen vermittelt.

Weniger gelungen empfand ich die Darstellung der Journalisten und weitestgehend spannungsarme Ermittlungen. Wenn schon der Geheimdienst seine Finger irgendwie im Spiel hat, dann erwarte ich auch gefährliche Szenen, Verfolgungsjagden und bedrohliche actionreiche Situationen, die zwar teilweise in schwacher Form vorhanden waren, insgesamt aber sehr zu Wünschen übrig ließen. Ebenso erschienen mir die Charaktere eher flach und unnahbar, sodass ich mich mit keinem identifizieren konnte, geschweige denn diese sympathisch finden und mit ihnen mitfiebern.

Der Schreibstil war für mich überwiegend auch holprig und etwas mühsam zu lesen. Im Laufe konnte ich mich aber einigermaßen damit arrangieren.



Fazit: Bietet einen tollen Einblick in authentischen Ivestigativjournalismus, der mir allerdings zu wenig Spannung bot und mich nicht fesseln konnte.