Ein Blick hinter die Fassade
Vielleicht hatten all die Therapeuten ja rechtZu Beginn viel es mir etwas schwer in den abrupten Schreibstil einzugehen. Die teils kurzen, teils langen Kapitel und die Sprünge in der Zeit. Doch als ich mich daran gewöhnt habe, hat mir das Buch sehr ...
Zu Beginn viel es mir etwas schwer in den abrupten Schreibstil einzugehen. Die teils kurzen, teils langen Kapitel und die Sprünge in der Zeit. Doch als ich mich daran gewöhnt habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Jenny ist eine überspitzte Version vieler GenY. Ihr Handy klebt an ihr und mehr als das perfekte Foto scheint ihr nicht wichtig.
Oberflächlich und internet süchtig scheint Jenny nicht nur auf den ersten Blick. Sie ist neurotisch und unsympathisch. Doch wenn wir genauer hingucken, entdecken wir doch jede*r ein Stück Jenny in uns. Wir vergleichen uns mit Bildern auf Social-Media, überlegen zu oft ob oder wann wir etwas posten oder sind besessen von etwas, dass gar nicht existiert.
Der britische Humor zieht sich durchs ganze Buch und blickt man mal zwischen die Zeilen hat das Buch nicht nur Witz sondern weist einen auch immer wieder auf seine eigenen "Fehler" hin. Denn wenn es auch eine überspitzte Version darstellt, neigen wir doch dazu unser Leben vom Internet bestimmen oder beeinflussen zu lassen.
An den Stellen wo es vielleicht hapert, habe ich mich gefragt ob es eventuell an der Übersetzung. Aber sonst habe ich das Buch gerne gelesen und habe vor allem beim Ende viel gelacht!