Cover-Bild Wie wir die Welt retten wollten und dabei aus Versehen das Bernsteinzimmer fanden
Band 1 der Reihe "Wir vom Himmelhof"
(13)
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Francke-Buch
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 303
  • Ersterscheinung: 07.2022
  • ISBN: 9783963623011
  • Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Anni E. Lindner

Wie wir die Welt retten wollten und dabei aus Versehen das Bernsteinzimmer fanden

Angela Glökler (Illustrator)

Hast du schon mal versucht die Welt zu retten?
Ich meine jetzt nicht wie ein Superheld, mit Cape und so. Eher durch eine richtig wichtige Aktion.
Meine Geschwister und ich, wir wollten in diesem Sommer etwas gegen die Umweltverschmutzung tun. Aber dann ging irgendwie alles schief: Erst verschwand unsere Hündin, dann fiel Jo in den See und plötzlich waren wir einem ziemlich gruseligen Geheimnis auf der Spur ... Ich hätte ja nie gedacht, dass es so aufregend sein könnte, etwas Gutes zu tun!
Wenn du willst, erzähle ich dir die ganze Geschichte so, wie es wirklich war. Aber, psst: Die Details muss nicht jeder wissen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2022

Spannende Geschichte über ein wichtiges Thema

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Hast du schonmal versucht die Welt zu retten?

Die 12 Jährige Emilia Himmelweit erzählt uns in diesem Buch, von ihrem Versuch zusammen mit ihren fünf Geschwistern etwas gegen die Umweltverschmutzung zu ...

Hast du schonmal versucht die Welt zu retten?

Die 12 Jährige Emilia Himmelweit erzählt uns in diesem Buch, von ihrem Versuch zusammen mit ihren fünf Geschwistern etwas gegen die Umweltverschmutzung zu tun.
Dies tut sie auf sehr unterhaltsamer Art und weise und nimmt so die jungen Leser mit in ein wichtiges Thema.
Nur leider kommt wie häufig alles anders, als zunächst geplant.
So bekommen die sechs gleich schon den ersten Ärger, als sie mit einer Petition starten wollen. Dann verschiedet plötzlich Hündin Bella, Jo fällt in den See und dabei kam eine Kiste zum Vorschein. Mit dem Inhalt der Kiste, startet ein weiteres Abenteuer für die Kinder.

Auf den ersten Seiten stellen sich die einzelnen Protagonisten anhand eines Bildes und einem kurzen Steckbrief vor.
Die Geschehnisse werden in der Ich-Form von Emilia erzählt. Hierdurch entsteht gerade für die (guten) Leser ab 8 Jahren, ein humorvoller und leichter Lesefluss. Mit Leichtigkeit, kommen wichtige Themen wie Umweltschmutz und Klimawandel zur Sprache. Dabei wird deutlich wie wir im Alltag schon mit kleinen Maßnahmen, großes bewirken können.
Außerdem erfahren die Leser mit der unterhaltsamen Geschichte etwas über den aktuellen Umweltzustand und wie wichtig es ist unsere Erde besser zu schützen.
Das humorvoll und farbenfrohe gestaltete Cover zeigt die Kinder der Familie Himmelweit. Anscheinen wurde hier leider ausersehen bei der Gestaltung ein Kind vergessen, was ich persönlich etwas schade finde.
Zum auflockern der Geschichte, wurden hier und da auf ein paar in Schwarz – Weiß gehaltenen Illustrationen abgebildet.

FAZIT
Auf Kindgerechter Art werden hier wichtige Themen angesprochen und vertieft. Der Umweltzustand geht uns alle etwas an und so finde ich es toll, auch schon die jüngeren bewusst mit einzubeziehen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Ein spannender und liebenswerter Kinderkrimi, der ein bisschen zuviel will

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Man erkennt es bereits am Cover: Hier agiert eine Kinderbande. Eigentlich sind es die Geschwister Himmelweit, Emmi, die Ich-Erzählerin ist 12, ihre Schwester Sofi ist 16 und hat schon einen Freund, Sam ...

Man erkennt es bereits am Cover: Hier agiert eine Kinderbande. Eigentlich sind es die Geschwister Himmelweit, Emmi, die Ich-Erzählerin ist 12, ihre Schwester Sofi ist 16 und hat schon einen Freund, Sam ist 14, Jo ist 10, Hummel ist 7 und die kleine Lany ist 5. Und dann gibt es noch Familienhündin Bella. Und natürlich Mama, die halbtags arbeitet und sich um Haushalt, Hof und Kinder kümmert, und Papa, der als Medieninformatiker sogar Computerspiele programmieren kann.
Für ein modernes Kinderbuch eine etwas traditionelle Rollenverteilung, auch sind die Himmewelweits eine sehr gläubige christliche Familie (es wird ziemlich viel gebetet). Ansonsten sind die Eltern durchaus modern, die beiden lassen ihrem Nachwuchs viel Freiheit, setzen auf einen partnerschaftlichen Erziehungsstil mit viel Vertrauensvorschuss und mischen sich nicht in die Geheimnisse ihrer Sprösslinge ein. Und Geheimnisse gibt es zu Ferienbeginn genug.
Dabei fängt alles ganz harmlos an.

Eigentlich möchte Emmi nur eine Petition starten, um zu erwirken, dass die Lebensmittel nicht mehr in so viel Plastik verpackt werden. Doch das mit der Unterschriftenliste stellt sich als größere Herausforderung dar als gedacht. Der Erste, der Emmi die Tür öffnet, ist nämlich ausgerechnet ihr heimlicher Schwarm Luka. Währenddessen werden Emmis Brüder, die vor dem Supermarkt auf die Petition aufmerksam machen, gleich mal vom Marktleiter vertrieben. Doch die Geschwister geben nicht so schnell auf, und so führt bald eines zum anderen. Zum Beispiel dazu, dass Hündin Bella angefahren wird. Oder auch dazu, dass Jo in den Teich fällt und gegen eine seltsame Kiste stößt. Ob diese einen Schatz enthält? Und was hat der griesgrämige alte Müller mit der Kiste zu tun? Ganz schön unheimlich, vor allem, als die Kinder dann noch von Schüssen erfahren. Aber die Geschwister sind natürlich viel zu neugierig, um locker zu lassen, und so stecken sie schon bald in großer Gefahr …

Anni E. Lindner hat einen spannenden Kinderkrimi geschrieben, der vor allem durch seine liebenswerten Charaktere besticht. Als Leserin bin ich sofort in die Handlung gekippt, besonders gut gefiel mir, dass Emmi ihre Leser:innen immer wieder direkt anspricht und ins Vertrauen zieht (oder auch bittet, nichts weiterzuerzählen, schon gar nicht ihrem Schwarm Luka).
Die Illustrationen lockern den Text zusätzlich auf. Vor allem das Cover fängt die Stimmung gut ein, auch wenn ein Kind fehlt. Ein großes Lob an dieser Stelle an die Grafikerin, einen so langen Titel ansprechend zu gestalten, muss man mal schaffen.

So kurzweilig ich die Geschichte insgesamt fand – inhaltlich haben mich dann leider doch ein paar Dinge gestört. So heißt es zu Beginn, Sofis Freund sei für 3 Monate in Amerika, mittendrin wird aus diesen 3 Monaten plötzlich ein ganzes Jahr. Auch der Tipp, als Großfamilie das Geschirr lieber mit der Hand abzuwaschen, anstatt in den Geschirrspüler zu räumen, hat mich irritiert, da die Expert:innen seit Jahrzehnten genau das Gegenteil behaupten.
Vor allem aber habe ich mich gefragt, warum die Autorin nicht bei der Umweltthematik geblieben ist, anstatt – durch den Fund des Bernsteinzimmers – das sensible Thema Nationalsozialismus anzuschneiden. Wie nebenbei wird die Ermordung derjenigen, die das Bernsteinzimmer angeliefert haben, erwähnt, auch der Holocaust wird in einem Nebensatz abgehandelt. Und genau hier sehe ich die Problematik des Buches. Zumal der Krimi genauso spannend gewesen wäre, wenn die Kinder sich ausschließlich um die geheime Mülldeponie gekümmert hätten. Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen, so bleiben beide Themen leider an der Oberfläche.

Fazit: Das Buch ist sehr charmant und auch spannend geschrieben, sodass ich es trotz meiner Einwände durchaus empfehlen möchte. Allerdings rate ich Eltern, mit ihren Kindern mitzulesen, um die aufgeworfenen Themen im Anschluss besprechen zu können.

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Veröffentlicht am 21.07.2022

4 Sterne

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Genre: Kinderbuch

Erwartungen: Das Thema Umwelt kindgerecht aufgreifen

Meinung:

Das Cover ist ansprechend gestaltet. Mir hat es gut gefallen, dass erst mal die Familienmitglieder kurz vorgestellt werden. ...

Genre: Kinderbuch

Erwartungen: Das Thema Umwelt kindgerecht aufgreifen

Meinung:

Das Cover ist ansprechend gestaltet. Mir hat es gut gefallen, dass erst mal die Familienmitglieder kurz vorgestellt werden. So kann man noch mal schnell nachschauen.

Der Schreibstil ist gut und flüssig. Ich empfinde ihn sogar als sehr lebendig, sodass sich das lesende Kind schnell in das Buch vertiefen kann. Die Kapitel sind nicht zu lange gestaltet.

Mir hat auch gefallen, dass das Thema Umwelt und der Schutz der Umwelt kindgerecht und gut erklärt wird. Manche Begriffe waren mir dann aber doch zu schwierig gewesen für das Alter.

Das Buch ist spannend und unterhaltsam geschrieben. So kommt man recht schnell in der Geschichte voran.

Fazit: Zufriedene 4 Sterne gibt es von mir

Veröffentlicht am 20.07.2022

Altersangemessen und aktuell

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Anni E. Lindners für Leserinnen und Leser ab einem Alter von 10 Jahren konzipierten Kinder- bzw. Jugendbuch "Wie wir die Welt retten wollten und dabei aus Versehen das Bernsteinzimmer fanden" überzeugte ...

Anni E. Lindners für Leserinnen und Leser ab einem Alter von 10 Jahren konzipierten Kinder- bzw. Jugendbuch "Wie wir die Welt retten wollten und dabei aus Versehen das Bernsteinzimmer fanden" überzeugte mich auf Anhieb! Hier werden auf altersangemessene Art wichtige Themen wie Umweltverschmutzung beispielsweise durch sogenannte "wilde Mülldeponien" mit vor sich hingammelnden Lebensmittelresten mitten im Wald sowie in einem See herumschwimmendes Verpackungsmaterial und Plastikgetränkeflaschen und die zunehmend bedrohlicher erscheinende Klimakatastrophe angesprochen.
Auch Greta Thunbergs Aktion "Fridays for future" wird ausführlich thematisiert.
Eine Großfamilie mit Hund erlebt innerhalb weniger Tage spannende Abenteuer, die sie sogar mit dem Thema "Zweiter Weltkrieg" konfrontieren, sowohl Polizei als auch Presse auf den Plan rufen und den Lesenden nicht zuletzt den Wert von Vertrauen und Zusammenhalt demonstrieren.
Das vom drittältesten Kind, der zweitältesten Tochter, der 12-jährigen Tochter Emilia ("Emmi") Himmelreich in der Ich-Form erzählte Buch verfügt über etliche unterhaltsame S/W-Skizzen und ein farbenprächtiges Cover.

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Veröffentlicht am 18.07.2022

Lebendige und spannende Unterhaltung zu einem wichtigen Thema

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„Wie wir die Welt retten wollten und dabei aus Versehen das Bernsteinzimmer fanden“ ist ein tolles Buch über ein wichtiges Thema für junge Leser ab zehn Jahren der Autorin, sechsfachen Mutter und Heilsarmeeoffizierin ...

„Wie wir die Welt retten wollten und dabei aus Versehen das Bernsteinzimmer fanden“ ist ein tolles Buch über ein wichtiges Thema für junge Leser ab zehn Jahren der Autorin, sechsfachen Mutter und Heilsarmeeoffizierin Anni E. Lindner.

Zunächst wird Familie Himmelreich vorgestellt - sechs Kinder (Emmi, Sofi, Sam, Jo, Hummel, Lana), Mama und Papa Himmelreich und die Golden-Retriever-Dame Bella. Die Kinder sind zwischen fünf und sechzehn Jahren alt. Erzählt wird die Handlung aus der Ich-Perspektive der zwölfjährigen Emmi.

Die Kinder wollen etwas gegen die Umweltverschmutzung unternehmen. Aber dann läuft alles anders als geplant und schnell stecken sie unerwarteten Abenteuer.

Die Kapitel sind kurz und der Schreibstil ist lebendig und leicht zu lesen. Beides ist genau richtig für die Zielgruppe der Leser.

Neben dem Umweltschutz werden zahlreiche weitere Themen angesprochen, mit denen sich die jungen Leser tagtäglich beschäftigen. Gleichzeitig wird sehr schön deutlich, dass schon mit kleinen Dingen Großes bewirkt werden kann.

Vereinzelt befinden sich im Buch schwarz-weiß Zeichnungen der Illustrationen von Angela Glökler. Diese runden die Handlung gelungen ab und hätten gerne häufiger auftauchen dürfen. Auch hätte der Schwerpunkt gerne ein wenig deutlicher auf dem Thema Umweltverschmutzung liegen dürfen. Trotzdem ist das Buch unterhaltsam und lehrreich, mehr geht eben immer.

Gut gefallen hat mir auch der Epilog, der nochmals deutlich darauf hinweist, dass die Umweltverschmutzung real ist und dazu auffordert etwas dagegen zu tun. Auch mit dem Hinweis auf das Bernsteinzimmer und wo weitere Informationen zu finden sind, weckt die Autorin geschichtliches Interesse.

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