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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2022

Schwierige Zeiten

Ein Kind namens Hoffnung
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Das Buch lässt sich prima lesen. Schon das Cover macht deutlich, wie sehr Elly den Jungen Leon geliebt und wie eine Löwin verteidigt hat.

Elly, eine aus Bonn stammende Pfarrerstochter wird Köchin bei ...

Das Buch lässt sich prima lesen. Schon das Cover macht deutlich, wie sehr Elly den Jungen Leon geliebt und wie eine Löwin verteidigt hat.

Elly, eine aus Bonn stammende Pfarrerstochter wird Köchin bei der jüdischen Familie Sternberg. Ihr geht es dort gut, bis die Nazis ihren Hass ausleben. Die Familie Sternberg, bis auf Leon, wird verhaftet, ihr Schicksal ist ungewiss. Elly nimmt sich Leon an und gibt ihn als ihren Sohn aus. Durch Zufall landen beide auf einem Bauernhof in der Eifel. Elly heiratet den Bauern und Leon scheint sicher. Doch der Weg bis zum Kriegsende ist steinig.

So ganz hat mich das Buch nicht gefangen genommen. Einiges konnte ich auch nicht nachvollziehen. Z.B. wie Elly so vehement für andere Kinder gekämpft hat, aber ihre eigene Tochter dabei „auf der Strecke“ blieb. Mir fehlte bei dem Buch Gefühl und Einfühlungsvermögen. Dennoch gebe ich eine Leseempfehlung, weil das Thema nicht vergessen werden darf.

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Veröffentlicht am 04.09.2022

Ein Klassiker

Die rätselhaften Honjin-Morde
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Bisher habe ich noch keinen japanischen Kriminalroman gelesen und war von daher sehr neugierig. Zumal sich die Handlung schon sehr spannend darstellte. Dennoch muss ich sagen, dass es nicht ganz meines ...

Bisher habe ich noch keinen japanischen Kriminalroman gelesen und war von daher sehr neugierig. Zumal sich die Handlung schon sehr spannend darstellte. Dennoch muss ich sagen, dass es nicht ganz meines ist. Die vielen japanischen Namen machten das Lesen doch recht schwierig. Kein Wort zu viel verwendete der Autor, um die Handlung darzustellen.

Das Cover ist schlicht und eher altmodisch, was aber zu der Handlung passt. Es ist Winter, Ende der 30er Jahre. Der Sohn einer angesehenen Familie und seine frisch angetraute Ehefrau sind ermordet worden. Das mysteriöse an der Sache ist, der Mord passierte in einem Zimmer, das von innen verriegelt war. Nun geht die Suche nach demjenigen los, der das Verbrechen zu verantworten hat.

Seishi Yokomizo hat einen Kriminalklassiker geschrieben, der bereits in den 40er Jahren zum ersten Mal erschienen ist. Wer diese Art der Romane mag, dem werden mit diesem Klassiker interessante Lesemomente beschert.


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Veröffentlicht am 19.07.2022

Auf der Suche

Die Ewigkeit ist ein guter Ort
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Ein Buch, mit dem ich mich etwas schwer getan habe. An sich habe ich mir beim Lesen des Klappentextes doch mehr davon versprochen. Mir fiel es schwer, mich in das Buch hineinzufinden und Gefühle für die ...

Ein Buch, mit dem ich mich etwas schwer getan habe. An sich habe ich mir beim Lesen des Klappentextes doch mehr davon versprochen. Mir fiel es schwer, mich in das Buch hineinzufinden und Gefühle für die Protagonisten zu entwickeln.

Die in Köln lebende Pastorin Elke stellt eines Tages fest, dass es ihr nicht mehr gelingt, das Vaterunser zu beten. Die Worte sind einfach weg. Liegt es daran, dass sie einen Burn-out hat oder daran, dass zu viel von ihr erwartet wird. Elkes Vater, Pfarrer einer Kirchengemeinde, möchte gern, dass seine Tochter in seine Fußstapfen tritt. Auf der anderen Seite hat ihr Lebensgefährte mit dem Thema Glauben recht wenig „am Hut“.

Elke beschließt, in der Vergangenheit Antworten zu finden. Dort wird ihr klar, dass sie einen Schicksalsschlag aufzuarbeiten hat, der nicht nur ihr sehr zu schaffen macht. Auf dem Weg zu sich, muss Elke einige Hürden überwinden.

Es ist einfach nicht mein Buch, was aber nicht heißt, dass es anderen nicht gut gefällt.

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Veröffentlicht am 31.05.2022

Ein ungewöhnlicher Roman

Bekenntnisse eines Betrügers
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Das Cover besticht durch die fröhliche Farbe und der Figur die sich scheinbar mit dem Hintergrund vereint. Der Schreibstil ist flüssig, aber teilweise überspitzt in der Wortwahl.

Ramesh lebt mit seinem ...

Das Cover besticht durch die fröhliche Farbe und der Figur die sich scheinbar mit dem Hintergrund vereint. Der Schreibstil ist flüssig, aber teilweise überspitzt in der Wortwahl.

Ramesh lebt mit seinem Vater, der dem Alkohol zuspricht und seinem Sohn gegenüber gewalttätig ist, in ärmsten Verhältnissen in Indien. Seinen Sohn hält er wie einen Sklaven und lässt seinen Frust an ihm aus. Mit viel Glück erhält Ramesh Kumar, durch die Nonne Clair, die sich um ihn kümmert und ihn fördert, eine anständige Ausbildung, die es ihm später ermöglicht, gegen Geld reichen jungen Menschen die Prüfungsarbeiten zu schreiben. Das geht eine Weile gut, bis alles aus dem Ruder läuft.


Ironisch und kritisch beleuchtet Rahul Raina die indische Gesellschaft mit ihren Sitten und Gebräuchen, in der Korruption, Lug und Betrug einen breiten Raum einnehmen.

Das Buch war nicht unbedingt meines, ich habe mich etwas schwer getan mich darin zurechtzufinden.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Suche nach Ruhe

Hier draußen
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So ganz hat mich das Buch leider nicht gefangen genommen. Die Geschichte ist stellenweise etwas langatmig und schleppend erzählt. Die Autorin nimmt uns mit in ein schleswig-holsteinisches Dorf, in dem ...

So ganz hat mich das Buch leider nicht gefangen genommen. Die Geschichte ist stellenweise etwas langatmig und schleppend erzählt. Die Autorin nimmt uns mit in ein schleswig-holsteinisches Dorf, in dem Mythen aus der Vergangenheit eine große Rolle spielen. Egal ob man sie glaubt oder nicht, man wird zwangsläufig in den Bann gezogen.

Ingo und Lara stammen aus Hamburg und suchen im beschaulichen Landleben Ruhe von der Großstadt. Ingo pendelt zur Arbeit nach Hamburg. Zunehmend fällt ihm die Fahrerei schwer. Auf einer dieser Heimfahrten ist Ingo zu schnell und fährt eine weiße Hirschkuh an. Er unterrichtet den zuständigen Jäger, der ihn zwingt, gemeinsam mit ihm das weiße Tier zu erschießen. Uwe, der Jäger, erzählt Ingo, was es mit der weißen Hirschkuh auf sich hat.

Ein Buch, dass über das Landleben und die Dorfbewohner erzählt.

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