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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2022

Melancholisch

Die Rückkehr der Kraniche
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Die Schriftstellerin Romy Fölck schreibt in ihrem Roman „Die Rückkehr der Kraniche“ über eine Familie in der viel verschwiegen wird.
Da ist Wilhelmine, die herzkrank ist, aber nicht ins Krankenhaus ...



Die Schriftstellerin Romy Fölck schreibt in ihrem Roman „Die Rückkehr der Kraniche“ über eine Familie in der viel verschwiegen wird.
Da ist Wilhelmine, die herzkrank ist, aber nicht ins Krankenhaus will.
Ihre älteste Tochter ist im Elternhaus geblieben, damit Wilhelmine Hilfe hat.
Die jüngere Tochter Freya hat schon in jungen Jahre das Elternhaus verlassen und ihr Leben in Berlin aufgebaut.
Gretes Tochter Anne ist 29 Jahre alt und ihre Mutter hat die ganze Zeit über den Vater geschwiegen.

Jetzt, wo es Wilhelmine schlecht geht, kommen alle zusamen. Die ganze Familie ändert sich.

Die Autorin versteht es gut die Stimmungen der Frauen einfangen.
Sie zeigt, das das Verschweigen nicht förderlich ist. Das Leben der Vier wäre leichter verlaufen, wenn man zu den Gefühlen steht.

Sehr schön hat sie auch die Natur eingefügt. Man hört die Vögel singen und den Tanz der Kraniche.

Der Roman liest sich richtig schön, einfühlsam und eindrucksvoll.


Veröffentlicht am 10.08.2022

Die Mutter hat rübergemacht

Triskele
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Von der Schriftstellerin Miku Sophie Kühler habe ich schon einen Roman gelesen.

Aber dieser Roman „Triskel“ gefällt mir viel besser.
Drei Schwestern kommen zusammen, weil sich ihre Mutter , die an ...



Von der Schriftstellerin Miku Sophie Kühler habe ich schon einen Roman gelesen.

Aber dieser Roman „Triskel“ gefällt mir viel besser.
Drei Schwestern kommen zusammen, weil sich ihre Mutter , die an Depressionen litt, den Freitod gewählt hat.

Die Älteste ist 48 und die Jüngste knapp 16 Jahre alt.
Die Autorin lässt jede von ihren Empfindungen erzählen. Sie hat jeder einen anderen Charakter gegeben.

Dieser Roman ist gut gemacht.. Die Autorin schreibt fesselnd, einfühlsam und munter.
Dieser Roman bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 10.08.2022

Schwungvoll

Robuste Herzen
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Der Schriftsteller Volker Jarck schreibt schwungvoll und poetisch.

Sein Roman „Robuste Herzen“ erzählt von verschiedenen Lebenskrisen einer Familie. Das ist wortgewandt geschrieben.
Die Schicksale der ...



Der Schriftsteller Volker Jarck schreibt schwungvoll und poetisch.

Sein Roman „Robuste Herzen“ erzählt von verschiedenen Lebenskrisen einer Familie. Das ist wortgewandt geschrieben.
Die Schicksale der Geschwister ist nicht s besonderes, so geht es fast in jeder Familie zu. Von dem Autor werden sie aber doch besonders.

Katja, Milena und Leon haben eine innige Beziehung.
Katja ist gerade von ihrem Mann verlasen worden. Milena bekommt ihr zweites Kind und Leon hat sich von seiner Freundin getrennt.
Da passt der Titel robuste Herzen ausnahmsweise richtig gut.

Der Roman liest sich einmalig gut.

Veröffentlicht am 10.08.2022

Thriller zum Gruseln

Elternhaus
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Die Schriftstellerin Jennifer Mentges lässt den Leser in ihrem Roman „Elternhaus“ ein Grauen erleben.
Die Personen in dem Roman sind noch kaputter als erwartet.Am Anfang ärgerten mich die Allüren der ...



Die Schriftstellerin Jennifer Mentges lässt den Leser in ihrem Roman „Elternhaus“ ein Grauen erleben.
Die Personen in dem Roman sind noch kaputter als erwartet.Am Anfang ärgerten mich die Allüren der Männer.

Da verstehe ich erst nicht, warum Ivetta Winkler von ihrem Mann Bernhard klein machen lässt.
Tobias Hansen beobachtet immer wieder eine Villa in Hamburg, in die dann Ivette mit ihrer Familie einzieht.

Da lernen wir den Psychopathen Tobias erst richtig kennen.

Die Autorin lässt diesen Thriller spannend und ungemein fesselnd werden. Ihre Fantasie sind da keine Grenzen beschieden. Man lernt das Grauen kennen und zittert mit den Kindern. Und hat Angst um sie.

Immer wieder kommen auch Einblicke in die Vergangenheit zu Wort.

Und dann gibt es am Ende noch eine ungeahnte Wendung.Der Thriller ist brillant und unterhaltend.Die Autorin versteht es gut zu schreiben.

Veröffentlicht am 05.08.2022

Berlin 1936

Drei Tage im August
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Die Schriftstellerin Anne Stern zeigt uns in ihrem Roman „Drei Tage im August“ die Stimmung ab dem 5.August 1936 in Berlin. Es ist gerade die Olympiade.
Ihre Personen sind alle besonders eindrucksvolle ...



Die Schriftstellerin Anne Stern zeigt uns in ihrem Roman „Drei Tage im August“ die Stimmung ab dem 5.August 1936 in Berlin. Es ist gerade die Olympiade.
Ihre Personen sind alle besonders eindrucksvolle Charaktere.

Elfie ist die Chefin der Choklatere Sawade. Sie ist schwermütig trotzdem gelingt es ihr damit zurecht zu kommen.
Ihre ältere Nachbarin lässt sich gern von ihr beliefern.
Ihre Angestellte Astrid ist auch eine patente Frau.
Dann gibt es noch den jüdischen Buchhändler Franz, da mag man nicht daran denken, was ihm geschehen wird.
Die Autorin hat die Stimmung gut eingefangen. Es ist erstaunlich was in nur 3Tagen alles geschieht.
Die Autorin versteht es grandios die Atmosphäre zu erfassen. Die Personen sind perfekt gestaltet.
Das kenne ich ja schon von ihren anderen Romanen. Ich lese ihre Romane immer wider gern.

Auch dieser Roman ist wieder zu empfehlen.