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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2022

Highlight!!!

Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt
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5+⭐

Wie? Wie sollte dieses fantastische Meisterwerk kein Highlight sein?

Sarah J. Maas führt mit ihrem bildgewaltigen und detailreichen Schreibstil durch eine Geschichte, die einfach nur als episch beschrieben ...

5+⭐

Wie? Wie sollte dieses fantastische Meisterwerk kein Highlight sein?

Sarah J. Maas führt mit ihrem bildgewaltigen und detailreichen Schreibstil durch eine Geschichte, die einfach nur als episch beschrieben werden kann.
Und dabei spreche ich nicht nur vom Ende!
Denn von Anfang an hat sich die Spannung durch das Buch über jede Seite gezogen, man wollte immer wissen wie es weitergeht und konnte gar nicht genug bekommen.
Es ist so viel passiert. So viel Schönes, so viel Schockierendes, so viel Erschreckendes.
Die ersten 700 Seiten haben einen auf den großen Twist am Ende vorbereitet, genauso einen wie wir ihn schon in Band 1 hatten, vielleicht sogar noch größer. Auf jeden Fall war das Ende vollgepackt mit zahlreichen Wendungen und Enthüllungen, die ich nie, NIE, erwartet hätte und wodurch ich den dritten Band (der bitte ganz schnell erscheinen mag🥺) einfach nicht mehr abwarten kann!
Man hat einfach die ganze Zeit mit dieser Clique um Bryce, Hunt und Ruhn, die in Band 2 entstanden ist, mitgefiebert und es war die ganze Zeit so spannend, dass es schwer war das Buch aus der Hand zu legen.
Es gibt eigentlich nichts mehr zusagen, weil ich mich immer nur wiederholen kann: das Buch ist episch, unglaublich, die Wendungen (🤯), das Ende (🤯🥺😭😍), lest es... BITTE!!!

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Veröffentlicht am 26.08.2022

Spannend und zum Durchsuchten!

Crush
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4,5⭐

Das Buch empfand ich als sehr spannend und vor allem unterhaltsam und muss tatsächlich sagen, dass ich es von der Handlung her sogar noch einen Ticken besser fand als den ersten Teil.

Der Schreibstil ...

4,5⭐

Das Buch empfand ich als sehr spannend und vor allem unterhaltsam und muss tatsächlich sagen, dass ich es von der Handlung her sogar noch einen Ticken besser fand als den ersten Teil.

Der Schreibstil war einfach wieder genauso wundervoll wie in Band 1. Sogartig, locker leicht, sehr humorvoll an den meisten Stellen und ich bin wirklich nur so durch die Seiten geflogen.
Die Geschichte wurde mitreißend erzählt, sodass man eigentlich gar keine Chance hatte mal eine Pause einzulegen, weil man echt immer wissen wollte - musste - wie es weitergeht.

Ich war sehr erleichtert, als die Handlung definitiv weniger klischeehaft als die in Band 1 war, weil vor allem die Charaktere sich weiterentwickelt haben.
Zu Beginn musste ich erstmal wieder in die Geschichte finden, da ich das erste Buch vor ein paar Monaten gelesen habe, aber nach den ersten paar Kapiteln war ich wieder total gefesselt und wollte gar nicht mehr aufhören.
Mir hat vor allem sehr gut gefallen, dass man als Leser auch nicht direkt alle Antworten auf einem Silbertablett präsentiert bekommt, sondern dass man genauso wie Grace erstmal im Dunkeln tappt und mit ihr miträt, was in den dreieinhalb Monaten passiert sein könnte, in denen sie weg war.
Dieser Gedanke zieht sich auch durch die ganze Geschichte bis zum Ende, weil plötzlich auch Hudson auftritt, der mehr zu wissen scheint, als wir anderen und es deshalb sehr frustrierend war zu wissen, dass das Geheimnis gelüftet werden könnte, das aber nicht getan wird, weil Spannungsaufbau und so...🥺😂
Aber auch wenn ich immer mehr wissen wollte, wurde ich nicht enttäuscht, weil in der Hinsicht nichts gelüftet wurde, sondern es war trotzdem super fesselnd, weil Grace erstens ihre supercoolen neuen Kräfte ausprobiert und erlernt hat und weil es die Sache mit dem Eintritt in den Rat und einem sehr großen (und leicht gefährlichen😅) Tunier gab, die einen echt auf Trab und den Atem anhalten.
Also rundum kann man zur Story nur sagen, dass es sehr packende Elemente gab - natürlich auch welche, die ruhiger waren wie zum Beispiel die Momente mit der Clique rund um Grace, Jaxon, Flint etc. - doch es wurde nicht langweilig, weil es immer etwas Neues zu erfahren gab und bid zum Ende nicht alle Fragen geklärt wurden.

Die Charaktere haben sich in diesem Band immer mehr entwickelt, was sehr schön mit anzusehen war.
Grace war im ersten Teil noch etwas fremdbestimmt. Sie hatte zwar ihre schlagfertige Art gezeigt, doch trotzdem hatte sie irgendwie immer Bestätigung von anderen gebraucht, um sich wirklich einer Sache sicher zu sein.
Im zweiten Band ist sie zwar nicht plötzlich ein komplett neuer Mensch, doch sie ist definitiv selbstbestimmter, selbstbewusster und mutiger geworden. Sie trifft eigene Entscheidungen, sie ist stark und versucht den richtigen Weg zu finden, um ihre Freunde und die ganze Welt zu beschützen. Man merkt zwar auch dass sie Angst hat (was bei allem was diese Teenager !!! machen auch komplett normal ist👀) aber ich finde es schön, das sie das zugibt, dass sie nicht immer versucht krampfhaft stark zu sein, sondern auch ihre verletzlichere Seite zeigt.

Jaxon ist einfach Jaxon. Eine Prise gute Manieren, eine Wagenladung zu gutes Aussehen und Charme und eine Schüssel voll Humor und schlechte Witze.
All das und noch viel mehr macht ihn aus und deshalb liebe ich ihn, doch in Band 2 hat er sich vor allem ab der zweiten Hälfte seeeeehr zu einem überbeschützenden und überfürsorglichen Freund verwandelt. Er hat Grace immer alles abgenommen, wollte von ihrer Meinung irgendwie nichts mehr wissen, war davon überzeugt, dass er sie nur durch in-Watte-packen beschützen kann und hat dadurch bei mir leider ein paar Sympathiepunkte verloren. Er hat seiner Freundin, die er eigentlich immer unterstützen sollte, nicht mehr wirklich zugetraut, das Beste für sich selbst und andere zu entscheiden, sondern hat einfach über ihren Kopf hinweg seine Ansichten durchgesetzt.

Im Gegensatz dazu steht tatsächlich Hudson, den ich im ersten Teil noch nicht mochte, weil man natürlich auf Jaxon gehört hat, der darauf plädierte, dass Hudson böse sei.
Doch als man ihn in diesem Buch so richtig kennengelernt hat, habe ich mich sehr schnell in ihn verliebt. Er ist humorvoll, sarkastisch, unterstützt Grace und hilft ihr. Er hat zwar auch Angst um sie, doch er versucht nicht sie von aller Gefahr abzuhalten, wenn kein Weg daran vorbeiführt, sondern er versucht ihr zu helfen, wie sie es am besten schaffen kann.

Zwischen Jaxon, Hudson und Grace hat sich das allseits bekannte Love Triangle aufgebaut und es wäre ja alles nicht so ganz ganz dramatisch, wenn Jaxon und Hudson nicht auch noch Brüder wären. Denn dadurch wird alles komplizierter und zudem haben wir ja auch noch die Seelenverbindung bei Grace und Jaxon.
Zwischen Grace und Jaxon war eigentlich noch alles okay, bis Hudson kam. Danach wirkte es mit der Zeit für mich mehr und mehr gezwungen zwischen den beiden, während Hudson und Grace eine Freundschaft aufgebaut haben, die so ungezwungen und harmonisch war.
Ich bin sehr gespannt wie es mit den dreien weitergeht, vor allem wegen dem Cliffhanger, denn der war schon ziemlich intensiv und definitiv sehr überraschend.

Abschließend kann ich also nur sagen, dass ich das Buch als Gesamtobjekt nicht besser fand als den ersten Teil, aber die Handlung war spannender und weniger klischeehaft.
Die Charaktere haben eine tolle oder auch nicht so zufriedenstellende Entwicklung durchlaufen und man hat neue kennengelernt, die man nun gar nicht mehr missen möchte.
Zudem war der Schreibstil wirklich flüssig und angenehm, wodurch das Buch zu einem sehr schönen Leseerlebnis wurde.
Definitiv eine Empfehlung✨

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Veröffentlicht am 19.08.2022

Bewegend, ergreifend, wunderschön!

Nur noch ein einziges Mal
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Ich weiß gar nicht, ob es ein anderes Wort als "unglaublich" gibt, um dieses Buch zu beschreiben...
Es war so unglaublich schmerzhaft, unglaublich herzzerreißend, unglaublich schön, unglaublich gefühlvoll, ...

Ich weiß gar nicht, ob es ein anderes Wort als "unglaublich" gibt, um dieses Buch zu beschreiben...
Es war so unglaublich schmerzhaft, unglaublich herzzerreißend, unglaublich schön, unglaublich gefühlvoll, unglaublich zum Verlieben, einfach unglaublich gut!

Natürlich trägt der Schreibstil von Colleen Hoover eine tragende Rolle dabei, denn ihr gelingt es einfach jedes Mal wieder, mich mit ihren Worten und Gedanken in den Bann zu ziehen, sodass ich gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen.
Sie hat einfach diese besondere Art zu schreiben, Gefühle auszudrücken und dem Leser zu vermitteln und das richtige Gleichgewicht zwischen Humor und Tiefgründigkeit zu finden.

Die Geschichte war sehr berührend. Zu Beginn fühlt sich alles noch recht normal an. Lily und Ryle lernen sich kennen, es gibt Schmetterlinge im Bauch, alte Erinnerungen, nackte Wahrheiten, Sonnenschein-Momente und federleichte Gefühle und Gedanken.
Doch schnell wendet sich das Blatt, als man immer mehr von der Vergangenheit der Charaktere erfährt, erkennt was sie ausmachen, was sie durchmachen mussten und wie sich das auf die Gegenwart und die Beziehungen auswirkt.
Es ist unglaublich wie CoHo diesen Sprung vom Leichten zum Schmerzhaften findet und es wirkt noch heftiger, weil es ein schleichender Prozess ist.
Die Autorin hat das Thema Häusliche Gewalt in die Geschichte integriert und daraus etwas so Ehrliches, so Bewegendes gemacht, dass man gar nicht anders konnte, als die ganze Zeit mitzufühlen.
Es war emotional bis zum Ende und ja, es war auch super spannend, denn es gab viele Wendungen, die man nicht hat kommen sehen und bis zum Schluss hätte wirklich noch ALLES passieren können.
Hätte die Protagonistin eine einzige andere Entscheidung getroffen, wäre das Buch komplett anders geworden und gerade das ist so faszinierend.

Lily hatte eine schöne aber auch erschwerliche Kindheit, was man vor allem in den Rückblicken durch Briefe an Ellen DeGeneres erfährt.
Sie hat mitbekommen, wie Menschen, die sie liebt, Schlimmes wiederfahren ist und das hat sie natürlich geprägt.
Doch sie ist eine aufgeweckte, humorvolle, liebenswerte und eigenständige junge Frau geworden, die sich von alten Dämonen nicht aufhalten lässt.
Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren, weil sie so ein liebender Charakter ist, der immer versucht das Gute im Menschen zu sehen und versucht in jeglicher Situation stark zu sein, obwohl man das einfach nicht immer schafft. Und ich habe auch sehr mit ihr mitgefühlt. Was ihr passiert ist, sollte niemandem passieren und dass sie es ausgehalten, überlebt und nicht aufgegeben hat, lässt meinen Respekt für sie stetig weiter wachsen und macht sie für mich zu einer großartigen weiblichen Protagonistin.

In Ryle habe ich mich seit der ersten Begegnung immer ein Stück weiterverliebt, weil er einfach so perfekt schien.
Großartiger Job, beste Zukunftsaussichten, sehr freundlich, engagiert, liebevoll und aufmerksam. Dazu noch gut aussehend und reich.
Doch alles Gute hat einmal ein Ende und in diesem Fall war es eine schmerzende Erkenntnis, die mir echt ein wenig das Herz aus der Brust gerissen hat.
Ich denke, dass man es viel heftiger wahrnimmt, wenn ein Charakter plötzlich auch dunkle, nicht so schöne Seiten zeigt, wenn man ihn von Anfang an mag und zuerst die guten Eigenschaften kennenlernen konnte.
Doch auch, als ich sein komplettes Naturell mit allen Ecken und Kanten erfahren habe und ich ihn eigentlich nicht mehr mögen wollte, konnte ich nicht damit aufhören. Denn er zeigt Reue, man merkt, dass er es ja auch eigentlich gar nicht will, dass es ihm selbst weh tut so zu sein und dass er dadurch so viel verlieren könnte. Deshalb fühlt man auch einfach die ganze Zeit mit Ryle mit und mag ihn trotz der Dinge, die er tut.

Atlas lernen wir vor allem durch die Briefe von Lily an Ellen kennen, weil sie dort über sich und ihn, ihre erste Begegnung, ihre aufkeimende Liebe und ihre Gefühle berichtet. Er ist ambitioniert, gefühlvoll, leidenschaftlich, liebt aus tiefstem Herzen, hat einfach ein gutes und großes Herz, tut was er für richtig hält, versucht jedem zu helfen und ist so unglaublich sympathisch, authentisch und wundervoll.
Er behandelt Lily stets so wie sie es verdient hat, sorgt sich um sie und kann nicht aufhören sie zu lieben.
Es ist wirklich herzerwärmend mitzubekommen, dass Atlas immer für seine Freunde und die, die er liebt da ist, immer versurcht ein guter Freund zu sein, sich aber nicht aufdrängt oder ein überbehütender Beschützer wird.
Er ist einfach ein so besonderer und absoluter Wohlfühlmensch.

Die Dynamik zwischen Lily und Ryle hat mir gut gefallen. Man merkt, dass sie ihn liebt und dass auch er sie liebt und dass sie glücklich sein könnten. Doch Ryles Probleme überschatten das und es ist herzzerreißend wie sehr die Beziehung und die Liebe der beiden darunter leidet, obwohl sie sich so gut verstehen und auch versucht haben es hinzubekommen und richtig zu machen.

Lily und Atlas haben sich in der Vergangenheit kennengelernt und man merkt in jedem Wort das Lily in den Briefen schreibt, wie viel die beiden sich bedeuten.
Sie freunden sich langsam an, knüpfen ein Band zueinander, das niemand zerstören kann und als Leser bekommt man mit, dass sie vor allem beste Freunde sind und daraus entsteht eine wundervolle Liebe, die so tief reicht, dass keine Entfernung und keine andere Person etwas daran ändern könnte.

Abschließend kann ich also sagen, dass ich dieses Buch geliebt habe!
Es war eine schmerzhafte, aber wundervolle Erfahrung, es hat mich innerlich zerstört aber auch geheilt, mich berührt, mich bewegt, mein Herz in tausende Splitter zerfallen lassen und es danach wieder zusammengeklebt.
Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, eine emotionale Reise mit authentischen Charakteren, einer spannenden und heftigen Handlung, ein paar Wendungen, die man nicht erwartet hätte und einem Schreibstil, der einen Träumen und die Zeit vergessen lässt.✨

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Veröffentlicht am 08.07.2022

Eine berührende Liebesgeschichte!

Secrets of a Millionaire
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Als ich dieses Buch als Testleseexemplar bekommen habe war ich super aufgeregt und habe mich mega gefreut. Und was soll ich sagen... Zu Recht!
Dieses Buch hat unendlich viel Spaß gemacht, es war ein wundervolles ...

Als ich dieses Buch als Testleseexemplar bekommen habe war ich super aufgeregt und habe mich mega gefreut. Und was soll ich sagen... Zu Recht!
Dieses Buch hat unendlich viel Spaß gemacht, es war ein wundervolles Leseerlebnis und ich bin ganz traurig, dass ich mich von Abigail und Trevor nun verabschieden muss.🥺

Der Schreibstil ist wundervoll eingängig, leicht und locker, humorvolle Dialoge waren enthalten aber auch ernsthafte Gespräche, die die Vielfalt der Geschichte ausgedrückt haben und das es nicht einfach nur so „daher erzählt“ ist. Durch den Schreibstil habe ich wirklich gut in die Geschichte gefunden, habe mich in der liebevoll beschriebenen Kleinstadt sofort wohlgefühlt und habe mich gut mit den Charakteren anfreunden können.

Die Charaktere waren auch etwas Besonderes!
Trevor ist reich, er hat eine Verlobte und lebt ein gutes Leben, doch seine wahren Gefühle, seine wahren Charakterzüge treten erst auf, als er seine Kindheitsfreundin Abigail wiedersieht. Ohne sie kam er etwas verbissen und ziemlich unglücklich rüber, als er sie wiedertrifft und die beiden Zeit miteinander verbringen, da blüht er wieder auf, weil er etwas hat, was er wirklich will, um das er kämpfen möchte.
Trevor ist empathisch, er ist liebevoll, super freundlich und hilfsbereit, denkt an andere und empfindet wieder Leben wenn er mit seinen Freunden zusammen ist.
Er ist ein unheimlich charismatischer, herzerwärmender Mann, der einfach manchmal einen kleinen Anstupser braucht, damit er erkennt, was vor ihm liegt, was er haben kann, um wahrhaft glücklich zu werden.
Abigail ist auf der einen Seite irgendwie total niedlich und schüchtern, auf der anderen kann sie aber auch durchgreifen, sich behaupten und ihre Meinung sagen. Nur manchmal wird sie in ihrem Tun davon aufgehalten, dass sie sich ZU viel um andere kümmert und sorgt und ihre eigenen Bedürfnisse außen vor lässt, wodurch sie wiederum zurückhaltend wirkt.
Doch durch Trevors Auftauchen und ihre beste Freundin Polly erkennt sie, dass sie ihren eigenen Träumen folgen sollte und das es zwar eine gute Eigenschaft ist sich um andere zu kümmern, doch man sich dabei selbst nicht aus den Augen verlieren sollte, denn es bringt nichts andere glücklich zu machen, wärend man selbst es nicht ist.

Die Beziehung und Verbindung der beiden war auch einmalig und einfach nur wunderschön dargestellt.
Diese Geschichte trägt den Trope Friends To Lovers (mein absoluter Lieblingstrope), die sich aber lange Zeit nicht gesehen haben und sich deshalb erstmal wieder neu annähern müssen und schauen müssen, ob sie sich überhaupt noch richtig kennen. Schon als Trevor und Abigail sich das erste Mal wiedergetroffen haben, habe ich die Funken gespürt bei ihrem kurzen Schlagabtausch, bei dem sie noch nicht einmal wussten wen sie da vor sich haben.
Die Dialoge zwischen den beiden haben die Anziehungskraft noch einmal deutlicher werden lassen und es waren nicht nur die expliziteren Szenen zwischen den beiden, sondern vor allem die tiefgründigen, die sie haben wieder näher zusammenwachsen und ihre tief empfundene Liebe füreinander entdecken lassen, wodurch auch das Knistern unglaublich stark hervorgetreten ist und deutlich zu spüren war. Die beiden haben nicht nur auf sexueller Ebene ein Knistern hervorgerufen, sondern auch auf mentaler, weil sie einfach so gut zusammenpassen und sich wundervoll ergänzen. Beide sind sie ausdrucksstarke Persönlichkeiten, Abigail die zarte, freundliche, inspirierende, schlagkräftige, mutige und freundlich-liebevolle Modedesignerin, die einen Traum hat und im Gegensatz dazu Trevor, der seinen Traum schon erreicht hat, der willensstark ist und weiß, was er vom Leben möchte und was er braucht, um vollends glücklich zu sein. Und auch die Tatsache, dass die beiden sich gegenseitig in jeder erdenklichen Situation gezeigt haben, wie sehr sie einander glücklich machen und sich dieses Leben gemeinsam wünschen, desto stärker wurde auch immer das Kribbeln, Knistern und die Funken. Ich hatte manchmal wirklich das Gefühl, dass um mich herum Blasen aus purer Chemie fliegen, da die beiden mehr als gut zusammenpassen.

Und einen Punkt muss ich hier besonders beleuchten: die Nebencharaktere, die in diesem Buch definitiv nicht zu kurz gekommen sind!
Zum Einen gibt es Abigails beste Freundin Polly. Sie ist absolut super geschrieben, meiner Meinung nach genauso wie eine beste Freundin sein sollte. Sie hilft ihrer besten Freundin im Café, immer wenn sie dringend Hilfe braucht. Polly steht ihr mit Rat und Tat und Unterstützung zur Seite, vor allem in der Sache mit Trevor.
Ich finde es toll, dass Abigail und Polly diese besondere Verbindung haben. Außerdem mag ich es sehr, dass Polly nach einem schrecklichen Ereignis nicht „zerbrochen“ ist. Sie hat wieder zu sich selbst gefunden, wodurch Polly sehr stark wirkt und das kommt in ihrer Beschreibung auch wirklich rüber. Und ich liebe es, dass Polly sich ein kleines Kätzchen geholt hat, was ihre Liebe zu Tieren verdeutlicht aber auch, dass sie nicht alleine leben möchte.
Penelope Weiss (die Verlobte von Trevor) ist der Inbegriff von arrogant und eingebildet. Aber diese Charakterzüge wurden so so super rübergebracht, dass ich wirklich jedes Wort aus ihrem Mund geglaubt habe und ihr Verhalten auch wirklich so verzogen wahrgenommen habe. Sie wirkt wirklich so wie die Prinzessin des Vaters, die immer alles bekommen hat und deshalb auch denkt, dass Trevor ihr erlegen ist. Penelope ist diese perfekte Antagonistin, das komplette Gegenteil von Abigail, der Protagonistin, und somit passt sie einfach perfekt in diese Story. Sie ist einfach so gut geschrieben, dass man sie einfach unsympathisch finden muss!!
Kyle ist Trevors bester Freund. Von ihm erfährt man nicht ganz so viel wie von Polly, da nicht viel in der Großstadt geschrieben wird, aber trotzdem bekommt man mit, dass er sehr darauf aus ist, Erfolg zu haben. Er ist definitiv ehrgeizig, trotzdem nicht nur auf diesen einen einzigen Punkt versessen. Er möchte seinen Traum leben, doch er geht dafür nicht über Leichen. Er ist aufmerksam, da er zum Ende hin merkt, wie es Trevor geht und unterstützt ihn in einem gewissen Vorhaben obwohl das heißt, dass er und Trevor bezüglich eigener Interessen für die Zukunft erst einmal umdisponieren müssen. Ich denke allgemein ist Kyle ein wirklich guter Freund und das merkt man auch wirklich.

Die Geschichte war einfach nur wunderschön erzählt!
Es gibt viele Momente zwischen Trevor und Abigail, es gibt einen Roten Faden, dem gefolgt wird, sodass es Sinn macht, was geschrieben steht, man findet eine stete Entwicklung nicht nur in der Handlung sondern vor allem auch in den beiden Protagonisten.
Momente zwischen Abigail und Trevor wurden mit Liebe und so viel Aufmerksamkeit fürs Detail beschrieben, dass man es einfach glauben musste, dass die beiden füreinander bestimmt sind.
Augenblicke, in denen die Freunde aufeinandertreffen waren so wunderschön, weil es gezeigt hat, dass sie selbst in schweren Zeiten füreinander da sind.
Die ganze Stadt hat sich wie ein Wohlfühlort angefühlt. So idyllisch und mit Zusammenhalt der Bewohner (ignorieren wie einmal die Lästerschwestern), der zeigt, dass man sich auf andere verlassen kann.
Also wirklich eine wunderschöne, erwärmende Geschichte, die unglaublich liebevoll erzählt wurde.

Abschließend kann ich also nur noch sagen, dass dieses Buch eine definitive Empfehlung ist!
Dieses Buch ist unglaublich gute Romance und eine wunderschöne Geschichte fürs Herz. Ich habe die ganze Zeit mit den super authentischen und vielfältigen Charakteren mitgefiebert und mitgefühlt und mich total in diese Geschichte hineinversetzen können.
Die Kleinstadt ist wie zu einem kleinen Zuhause und zu einem absoluten Wohlfühlort geworden, der wundervoll einzigartige Schreibstil hat einen gut durch die aufregende, romantische und inspirierende Geschichte geführt und es ging gar nicht anders, als sich in alle Facetten zu verlieben!✨

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Veröffentlicht am 08.07.2022

Einzigartig, berauschend und rätselhaft!

Geheimbund mit Dame
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4,5⭐

Das zu Anfang doch noch recht normalen Ereignissen folgende Buch entpuppt sich in etwas Einzigartiges, das man so nie erwartet hätte!

Mira Sterns Schreibstil ist reichhaltig an großem Wortschatz, ...

4,5⭐

Das zu Anfang doch noch recht normalen Ereignissen folgende Buch entpuppt sich in etwas Einzigartiges, das man so nie erwartet hätte!

Mira Sterns Schreibstil ist reichhaltig an großem Wortschatz, sie vermag es wort- und bildgewandt durch eine Geschichte zu führen, sodass man verzaubert wird und gleichzeitig schreibt sie so einfach und klar, wodurch diese besondere Stimmung des Romans, das etwas absolut nicht mit rechten Dingen zugeht, erweckt wird und man selbst zum Nachdenken angeregt wird.
Sie schreibt verführerisch und seicht, packend und so, dass die Geschehnisse unheimlich viel Interpretationsspielraum ermöglichen.

Die Geschichte beginnt damit, dass Lucilla nach München zu einer Fotoausstellung eingeladen wird, was auf den ersten Blick noch recht gewöhnlich und nicht besorgniserregend erscheint.
Doch schon nach ihrer Ankunft beginnen Ereignisse, die den Leser mehr und mehr verwirrt zurücklassen, weil nicht nur Lucilla mit einer Welt, wie man sie sich nicht vorstellen kann, umgehen muss, sondern auch der Leser versucht zu verstehen, wie und warum jetzt plötzlich alles so gekommen ist, wie es war.
Man wird immer skeptischer, was auch dieser Männerorden und ein gewisse Prophezeiung mit all dem zutun haben und irgendwann ging bei mir im Kopf ein rotes Warnlicht an, weil man immer mehr den Verdacht bekam, dass da irgendwas absolut nicht stimmen kann.
Also die Handlung war wirklich mehr als ergreifend, fesselnd und hat mich irgendwann nicht mehr losgelassen.
Lucilla steht nun im Fokus dieses Ordens, sie ist etwas Besonderes, und mit der Zeit kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, wodurch beim Leser aber die Fragen ebenfalls weiter zunehmen, denn es ist zwar so genial doch auch absolut verwirrend, weil hier mit der Sicht der Dinge so gut gespielt wird.
Man fragt sich die ganze Zeit, wem sie vertrauen kann und wem nicht, was der Orden von ihr möchte, was sie für Bedingungen erfüllen muss, wer hinter Macht und wer hinter Liebe her ist...
Eine wirklich sensationell durchdachte und erschlossene Geschichte, die zum Glück zum Ende hin die meisten Fragen beantwortet und ansonsten viel Interpretationsmöglichkeiten aufweist.

Lucilla ist eine sehr neugierige, hartnäckige und schlaue Frau, die zwar oft denkt, dass sie alles alleine schaffen muss, doch schnell merkt, dass sie noch nicht alles an diesem neuen Spiel versteht und somit auf die Hilfe ihrer Freunde angewiesen ist.
Sie war mir sehr schnell sympathisch, weil sie zu Beginn von all dem noch nichts ahnt und einfach das tut, was sie im Moment für richtig und angebracht hält.
Trotzdem finde ich es etwas erstaunlich, dass sie sich so schnell damit abfindet, plötzlich im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen und dass sie so schnell mit ihrer neuen Rolle einverstanden ist, sie akzeptiert und nicht länger hinterfragt.

Felix ist Lucillas Beschützer und das spiegelt auch seinen Charakter wieder. Nicht nur ist er absolut liebevoll und eine echte Vertrauensperson, er ist auch kümmernd und besorgt, macht sich Gedanken um seine Freunde und um Lucilla, zu der er eine enge Bindung aufbaut.

Was die Liebesgeschichte zwischen den beiden angeht, so kam es mir doch etwas plötzlich vor, doch trotzdem kann ich nicht umhin zu sagen, dass die beiden sich wirklich gut ergänzen und zueinander passen.

Der Hüter ist manchmal so wie ein Großvater, manchmal aber auch wie ein sehr strenger Lehrer, doch immer will er das Beste für Lucilla und seine Freunde und sorgt sich um das Wohl der Menschen, die ihm etwas bedeuten.

Der Großmeister ist teils wirklich sympathisch, andererseits aber auch berechnend und zielstrebig und sieht Lucilla zu Beginn vor allem als Objekt an, durch das er Macht ergreifen kann.
Er ist eine wirklich sehr interessante Person in diesem ganzen Spiel.

Vor allem gefällt mir in diesem Buch der Aspekt, dass viel über Feminismus und die Rolle der Frau nachgedacht wird.
Hier wird sie nämlich von vielen einfach nur als Sexobjekt angesehen oder als nicht würdig erachtet, in einem Orden voller Männer eine hohe Stellung zu haben.
Ein sehr wichtiges Thema, was hier sehr großflächig und verständlich aufgearbeitet wird.

Abschließend kann ich also nur noch sagen, dass mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat. Es spielt mit der Wahrnehmung des Lesers, lässt einen oft verwirrter zurück als man vorher schon war, erzählt aber auch eine verdammt gute Geschichte, bei der man miträtseln kann und die wichtige Themen enthält.
Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich und es hat Spaß gemacht, langsam herauszufinden, wem man vertrauen kann und wem nicht, wer Freund und wer Feind ist.
Der wirklich flüssige und subtile Schreibstil führt einen großartig durch das Buch, lässt aber an der ein oder anderen Stelle auch ein Warnblinklicht angehen und gibt viel Interpretationsraum.
Eine wirklich gelungene Geschichte, die eine Leseempfehlung bekommt✨

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