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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2026

Ungewöhnlich und nicht ganz meins

Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
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Adela pflegt die Schädel der Fabelwesen. Der Novize Kian verfolgt eigene zerstörerische Ziele, als er in Adelas Tal kommt. Dann werden die beiden an gepaarte Phönixschädel gebunden und entwickeln eine ...

Adela pflegt die Schädel der Fabelwesen. Der Novize Kian verfolgt eigene zerstörerische Ziele, als er in Adelas Tal kommt. Dann werden die beiden an gepaarte Phönixschädel gebunden und entwickeln eine besondere Verbindung zueinander.

Der Schreibstil hat es mir nicht einfach gemacht, in die Geschichte hineinzufinden. Irgendwie war er mir zu holprig und undurchsichtig. So konnte ich nicht wirklich in die Geschichte und die Welt eintauchen. Der Wechsel zwischen Adelas und Kians Sicht hat mir aber sehr gut gefallen.

Das Setting ist düster und mysteriös. Dass Priester an Schädel gebunden werden und daraus Magie entfalten finde ich gleichermaßen abstrus als auch irgendwie faszinierend. Ich bin etwas hin- und hergerissen. Die Grundidee ist außergewöhnlich und spannend. Allerdings bleibt die Welt der Magie und Fabelwesen eher blass.

Auch die Liebesgeschichte hätte ich mir noch ein wenig intensiver gewünscht. Es gibt einige spicy Szenen. Die Beziehung der beiden besteht aber meiner Meinung nach hauptsächlich aus dem Körperlichen und der Verbindung der Phönixschädel. Hier hätte ich mir mehr Tiefgründigkeit und Emotionen gewünscht.

Ich bin nicht so richtig warm geworden mit diesem Buch. Es ist aber durchaus eine interessante Idee und mal was ganz anderes als die typischen Romantasy Bücher.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Anders als erwartet

Die blaue Stunde
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Nachdem in einem Kunstwerk der Künstlerin Vanessa Chapman ein menschlicher Knochen gefunden wurde, geht der Kurator James Becker dem nach und besucht die Nachlassverwalterin Grace auf die einsame Insel ...

Nachdem in einem Kunstwerk der Künstlerin Vanessa Chapman ein menschlicher Knochen gefunden wurde, geht der Kurator James Becker dem nach und besucht die Nachlassverwalterin Grace auf die einsame Insel Eris. Dort stößt er mehr und mehr auf eine dunkle Vergangenheit.

Ich bin etwas hin- und hergerissen, da ich mit anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Es handelt sich hier nicht um einen Krimi oder Thriller, sondern vielmehr um die düstere Lebensgeschichte einer Frau. Dadurch fehlte mir aber leider total die Spannung.

Gerade durch die erste Hälfte habe ich mich ein wenig gequält. Keinen der Protagonisten konnte ich so richtig fassen. Es wird sehr nüchtern und undurchsichtig erzählt. Viele verschiedene Stilemente, wie Tagebucheinträge, Rückblenden und Zeitungsartikel werden angewendet. Diesen Schreibstil muss man mögen. Meins war es nicht ganz.

Permanent schwingt eine düstere Stimmung mit. Diese Geschichte gibt einen Einblick in die Psyche der Charaktere, die Einsamkeit, der Wunsch nach Liebe, der innere Zwiespalt.

Ein Spannungsroman ist dieses Buch nicht, sondern eher eine psychologische, düstere und verworrene Lebensgeschichte. Wer sich für Kubst und Psychologie interessiert, dem wird "Die blaue Stunde" wahrscheinlich gefallen.

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Veröffentlicht am 20.08.2022

Das Buch und ich sind keine Freunde geworden

Der schönste Zufall meines Lebens
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Penny wünscht sich ein Kind in ihrem Leben. Und dazu am besten noch den passenden Mann. Allerdings gestaltet sich die Partnersuche für sie schwierig. Plötzlich steht Penny zwischen drei Männern und ihr ...

Penny wünscht sich ein Kind in ihrem Leben. Und dazu am besten noch den passenden Mann. Allerdings gestaltet sich die Partnersuche für sie schwierig. Plötzlich steht Penny zwischen drei Männern und ihr Gefühlschaos ist komplett.

Den Erzählstil empfand ich als ein wenig holprig und gerade zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, mich auf das Lesen zu konzentrieren und mich auf die Geschichte einzulassen. Es wird in der dritten Person erzählt und zwischen den Protagonisten hin und her gesprungen, was ich ein wenig verwirrend fand. Aber nach dem ersten Drittel lässt sich das Buch dann doch gut und schnell lesen.

Mit Penny konnte ich mich irgendwie überhaupt nicht identifizieren. Sie wirkt auf mich irgendwie naiv, irgendwie gezwungen. Ist ihr wichtigstes Lebensziel wirklich, einen Mann und Kinder zu haben?
Außerdem kann ich Uhren Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen und für mich wirkt sie sprunghaft und ich- bezogen. Selten hat mich eine Protagonistin so genervt.

Bei mir kamen die Emotionen nicht an. Die Geschichte kratzt eher an der Oberfläche. Sie ist locker-leicht und kurzweilig.

Letztendlich stimmt mich das Ende zufrieden, lässt mich aber etwas enttäuscht zurück. Dieses Buch ist anders als erwartet. Man sollte keine romantische, humorvolle Geschichte erwarten, sondern die Geschichte einer eigenwilligen Frau, die ihr Leben genießt und drei Männer gleichzeitig datet.

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Veröffentlicht am 14.07.2021

Für mich zu grausam

Der Blutkünstler (Tom-Bachmann-Serie 1)
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"Der Blutkünstler" ist der Auftakt einer Reihe mit dem Profiler Tom Bachmann.
Darin geht es um einen Psychopathen, der seine Opfer elendig foltert, um aus ihnen Kunstwerke herzustellen.

Ich mag spannende ...

"Der Blutkünstler" ist der Auftakt einer Reihe mit dem Profiler Tom Bachmann.
Darin geht es um einen Psychopathen, der seine Opfer elendig foltert, um aus ihnen Kunstwerke herzustellen.

Ich mag spannende Thriller eigentlich total gern. Aber hier muss ich gestehen, dass mir dieses Buch zu grausam war.
Zartbesaitet sollte man nicht sein. Die Morde werden ziemlich heftig und detailliert beschrieben.

Auch wenn einiges passiert und Spannung durchaus da ist, konnte mich die Geschichte nicht begeistern und ich musste mich ein wenig zwingen, weiterzulesen.

Die Charaktere bleiben eher oberflächlich. Wir erfahren nicht wirklich viel von ihnen. Tom bleibt sehr unnahbar und kühl. Und Ira wirkt auch nicht sonderlich sympathisch. So konnte ich keinen richtigen Bezug zu ihnen aufbauen.

Interessant finde ich die wechselnden Perspektiven. So bekommt der Leser Einblick in die Ermittlungen, die Sicht der Opfer und auch die Gedanken des Täters.

Wer blutige Thriller mag und wem grausame Szenen nicht zusetzen, ist sicherlich gut beraten mit dem Buch. Für mich war es leider eher nichts.

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Veröffentlicht am 07.06.2020

Nicht richtig warm geworden mit diesem Buch

Als du mich sahst
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Irgendwie bin ich mit diesem Buch nicht richtig warm geworden.

"Als du mich sahst" gibt einen Einblick in das Leben eines Popstars. Die Kustgaleriebesitzerin Solene lernt das viel jüngere Bandmitglied ...

Irgendwie bin ich mit diesem Buch nicht richtig warm geworden.

"Als du mich sahst" gibt einen Einblick in das Leben eines Popstars. Die Kustgaleriebesitzerin Solene lernt das viel jüngere Bandmitglied Hayes bei einem Meet & Greet kennen und beginnt eine Affäre mit ihm. Diese entwickelt sich nach und nach zu Liebe. Allerdings gibt es jede Menge Probleme - der Altersunterschied, Solenes Tochter als größter Fan der Band und das Starleben an sich.

Der Schreibstil war in meinen Augen leider etwas langatmig. Ich konnte mich nicht richtig motivieren, weiterzulesen und habe mich auch zwischendurch dabei ertappt, Seiten überflogen. Irgendwie fehlte es mir an Inhalt. Die Geschichte bleibt eher oberflächlich und wiederholt sich. Immer wieder treffen sich Solene und Hayes, sie hadern mit ihrer Affäre, lieben sich. Aber letztendlich passiert nicht viel anderes.

Meiner Meinung nach hätte dieses Buch ein wenig kürzer und mit mehr Geschehnissen gestaltet werden können. So ist es für mich eher immer wieder ein Hin und Her der Gefühle.

Das Cover finde ich wundervoll. Der Inhalt konnte mich leider nicht ganz überzeugen und war einfach nicht meins.

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