Forschungsstation in der Arktis
Ein Lied vom Ende der WeltEs fällt mir schwer für dieses Buch eine angemessene Rezension zu schreiben. Leider hat diese Geschichte, die einem Science-Fiktion-Thriller ähnelt, mich nicht gänzlich beeindrucken können.
Als Roman ...
Es fällt mir schwer für dieses Buch eine angemessene Rezension zu schreiben. Leider hat diese Geschichte, die einem Science-Fiktion-Thriller ähnelt, mich nicht gänzlich beeindrucken können.
Als Roman bezeichnet hatte ich eine andere Erwartung an diese Geschichte. Fiktion hatte ich in dieser Form und Fülle nicht erwartet. Dennoch habe ich das Buch komplett gelesen. Die Autorin " Erica Ferencik " hat durch ihre umfangreiche Recherche der Arktis, den Umweltproblemen dort, und das Leben auf einer Forschungsstation, Realität geschaffen, und diese Informationen sind für mich gut nachvollziehbar. Was für mich aber nicht passt, ist die fiktive Geschichte rund um das Mädchen aus dem Eis. Die durchaus realen Beobachtungen in der Arktis traten durch die vielen fiktiven Erzählungen sehr stark in den Hintergrund. Dies finde ich sehr schade, denn bei einem Roman erwarte ich keine Fiktion, es sei denn es ist im Klappentext darauf hingewiesen worden. Dies ist bei diesem Roman nicht der Fall, und so habe ich mit diesem Buch mein Genre nicht getroffen.
Die Geschichte ist nach einem sehr schleppendem Beginn durchaus spannend, und diese Spannung hält auch bis zum Schluss an, auch wenn die Geschichte zwischendurch noch einige Längen aufweist.
Ich denke, dass Leser und Leserinnen, die Science-Fiktion Bücher gerne lesen, an diesem Buch Freude haben werden. Hilfreich wäre es, wenn der Text auf dem Schutzumschlag fiktive Elemente in Aussicht stellen würde. Dies würde gewiss Fehlkäufe vermeiden.
Dennoch möchte ich dieses Buch nicht abwerten, denn die Schreibweise gefällt mir gut, und auch die Problematik auf der Forschungsstation im Eis hat die Autorin gut herausgearbeitet.
Für mich ist dieses Buch nicht passend, aber dies sehen andere Leser und Leserinnen gewiss anders. Kurz gesagt: " Nicht Meins, aber für Andere."
Aus diesem Grund vergebe ich dennoch 4 Sterne