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Veröffentlicht am 14.09.2022

gespenstisch und unheimlich

Das Gotteshaus
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Was für ein spannender, teilweise gruseliger Roman. Nach dem ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort von der Story begeistert und ich musste das Buch unbedingt lesen.
Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Die ...

Was für ein spannender, teilweise gruseliger Roman. Nach dem ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort von der Story begeistert und ich musste das Buch unbedingt lesen.
Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Die Pfarrerin Jack Brooks möchte mit ihrer Tochter Flo in dem kleinen Dorf Chapel Croft einen Neuanfang wagen. Sie haben in der Vergangenheit schlimmes erlebt und möchten deshalb alles zurücklassen.
Doch die Dorfbewohner machen es der Pfarrerin nicht leicht. Überall stoßen sie auf Misstrauen und Geheimnisse.
Dann erzählt ihr Flo, dass sie Visionen hat und immer wieder zwei brennende Mädchen sieht, und dass so lebensecht, dass Flo und Jack beunruhigt sind.
Flo beginnt sich mit der Vergangenheit der Kirche zu beschäftigen und stößt dabei auf viele Ungereimtheiten.  Warum soll der vorherige Pfarrer sich erhängt haben und wer sind die zwei brennenden Mädchen, die versuchen, ihr irgendetwas mitzuteilen.
Und dann schwebt Flo selber in Gefahr.

Auf dem Innentext steht: „Englands weiblicher Stephen King“ und dem kann ich mich nur anschließen.
Es handelt sich hier um einen so spannenden Thriller, dass mir teilweise eine Gänsehaut den Rücken runterlief. Nur auf das Ende war ich nicht gefasst und es hat mich atemlos zurückgelassen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Spannung hält bis zur letzten Seite an.
Anfangs war mir Flo nicht so sympathisch, aber sie benimmt sich halt manchmal wie ein typischer Teenager, Mutter hat ja von nichts eine Ahnung. Als sie dann selber in Gefahr schwebt, merkt sie, dass sie ihrer Mutter mehr vertrauen sollte und dass sie in vielen Dingen doch mehr Erfahrung hat als sie selber.

Von mir bekommt dieser Thriller 5 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung für alle Thrillerfans, die auch gerne mal mystisches lesen.

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Veröffentlicht am 13.09.2022

Ein hervorragender 2. Band

Im Schein der Morgenröte
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Meine Meinung:
Schon der erste Band dieser Sansibar-Saga hat mich begeistert und so war ich natürlich auf die Fortsetzung mehr als gespannt.

Wir begleiten Elisabeth weiterhin auf Sansibar und ihrem Kampf ...

Meine Meinung:
Schon der erste Band dieser Sansibar-Saga hat mich begeistert und so war ich natürlich auf die Fortsetzung mehr als gespannt.

Wir begleiten Elisabeth weiterhin auf Sansibar und ihrem Kampf um die Firma ihres Onkels. Gleichzeitig soll sie für ihren Bruder Gewürze einkaufen, was ihr bisher jedoch nicht gelungen ist. Von Seiten des Palastes werden ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt, denn die Schwester des Sultans macht ihr das Leben schwer.
Dabei könnte alles so schön sein. Ihre Liebe zu Jakob ist ungebrochen, wenn diese auch immer wieder auf die Probe gestellt wird. Und dann werben auch noch der Arzt Dr. Wessels und der Pflanzer Christian Gramberg um sie. Doch wer meint es ehrlich mit ihr?

Wieder hat Cornelia Engel mich von der ersten Seite an abgeholt. Ich war direkt in der Story gefangen und fand ihn teilweise noch weitaus spannender als den ersten Band.
Was Elisabeth alles erleiden musste und wie mit ihren Gefühlen umgegangen wird, hat mich sehr berührt.
Ein toller Folgeband, der von mir 5 von 5 Sterne bekommt. Es lohnt sich wirklich, die Sansibar-Saga zu lesen.

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Veröffentlicht am 11.09.2022

Welch ergreifende Story

Winterschwestern
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Was habe ich mich auf diesen Roman von Kristin Hannah gefreut. Alle Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe, haben meistens 5 Sterne von mir erhalten.
Auch dieser teilweise historische Roman hat mich ...

Was habe ich mich auf diesen Roman von Kristin Hannah gefreut. Alle Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe, haben meistens 5 Sterne von mir erhalten.
Auch dieser teilweise historische Roman hat mich nicht enttäuscht.

Am Sterbebett ihres geliebten Vaters, schwören die beiden Schwestern Nina und Meredith, sich um ihre pflegebedürftige Mutter zu kümmern.
Doch dieser Wunsch ist alles andere als einfach, denn Nina und Meredith haben in ihrem bisherigen Leben nur Ablehnung und Kälte von ihrer Mutter zu spüren bekommen.

Während Nina als Fotografin tätig ist und oft in sehr gefährlichen Kriegsgebieten arbeitet, übernimmt Meredith die Firma des Vaters. Dadurch ist sie auch die, die sich um ihre Mutter kümmert. Doch diese benimmt sich immer eigenartiger. Alles deutet auf eine beginnende Demenz hin.
Meredith tut alles, was in ihrer Macht steht, doch auch sie stößt irgendwann an ihre Grenzen und bringt ihre Mutter in einem Pflegeheim unter.
Als Nina davon erfährt, ist sie außer sich und reist nach Hause zurück. Ohne es vorher mit Meredith abzusprechen, nimmt sie ihre Mutter wieder aus dem Heim.
Doch Meredith weiß, dass auf ihre Schwester kein Verlass ist und dass diese auf kurz oder lang doch wieder irgendwohin verschwindet. Und für den Haushalt interessiert sich Nina schon gar nicht. Sie ist nur daran interessiert, dass ihre Mutter ihnen endlich die Geschichte, die sie den Beiden immer erzählt hat, beendet.
Und dann öffnet sich ihre Mutter und erzählt ihnen ihre Geschichte, die sie in den Wirren des 2. Weltkrieges erlebt hat. Nina und Meredith erfahren schreckliche Dinge und beginnen nach und nach ihre Mutter zu verstehen.

Kristin Hannah hat hier einen sehr gefühlsvollen und ergreifenden Roman geschrieben. Die Protagonisten sind in der Story so hervorragend beschrieben, dass man den Unterschied der einzelnen Charaktere deutlich spüren konnte.
Sowohl Nina, Meredith oder ihre Mutter Vera haben mich dermaßen berührt und ich konnte mich in jeden einzelnen hineinversetzen und ihre Entscheidungen, die sie trafen, teilweise sehr gut verstehen.

Der historische Teil, der sich um Veras Leben drehte, hat mich immer wieder tief berührt und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Vera ist schreckliches Leid widerfahren und ich bewundere sie dafür, dass sie trotzdem so stark herüberkam und letztendlich ihr ganzes Leben lang unter ihrer Vorgeschichte gelitten hat.

Kristin Hannah hat einen unverwechselbaren und einzigartigen Schreibstil. Sie schafft es immer wieder, mich durch ihre Geschichten tief zu berühren, und mich nach dem Beenden des Romanes nachdenklich zurückzulassen. Während dem Lesen sind mir öfters die Tränen gekommen, so sehr habe ich mitgelitten.
Auch dieses Buch erhält von mir 5 von 5 Sternen und ich kann es wirklich allen empfehlen, die historische, gefühlsvolle und einzigartige Familiengeheimnisse lieben.

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Veröffentlicht am 03.09.2022

Unbedingt LESEN !!

Für immer deine Tochter
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Meine Meinung:
Früher habe ich einige Romane von Hera Lind gelesen, doch dann habe ich sie wieder aus den Augen verloren. Irgendwie haben mich die Bücher wegen des Dialektschreiben etwas genervt.
Tja und ...

Meine Meinung:
Früher habe ich einige Romane von Hera Lind gelesen, doch dann habe ich sie wieder aus den Augen verloren. Irgendwie haben mich die Bücher wegen des Dialektschreiben etwas genervt.
Tja und dann bekam ich diesen Roman, der einer wahren Geschichte nachempfunden wurde, und er zog mich sofort in den Bann. Ein historischer Roman, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte.

Der Roman spielt wieder in zwei Zeitepochen. Im Jahr 2004 lernen wir die sechzigjährige Paula kennen. Ihre Mutter ist verstorben und sie findet ein altes Tagebuch von ihr. Ein Tagebuch, welches ihre bisherige Welt völlig auf den Kopf stellt.

Darin reist sie ins Jahr 1943 und liest eine Geschichte ihrer Mutter, die sie so noch nie gehört hatte. Paula erfährt, was ihre Mutter in den letzten Jahren des 2. Weltkrieges und danach erleben und erdulden musste.
Sie lebte in Pommern, in dem 1944 die sowjetischen Truppen einmarschierten.
Anna, die inzwischen hochschwanger ist, bleibt nichts anderes übrig, als sich in einem Bunker zu verstecken. Es folgen grausame, lebensbedrohliche Monate und Anna versteckt sich mit ihrer neugeborenen Tochter Paula auf einem Dachboden.
Letztendlich schafft Anna es bis nach Stettin zu kommen. Dort weiß sie aber nicht mehr weiter, denn das Schiff, das sie erreichen wollte, ist völlig überfüllt.
Da entschließt sich Anna zu einem furchtbaren Schritt. Sie will ihrem Leben und das der kleinen Paula ein Ende setzen. Doch dann trifft sie den deutschen Deserteur Karl, der sich um die beiden kümmert.

Paula, die zeitlebens glaubte, dass Karl ihr Vater ist, wird eines Besseren belehrt. Sie erfährt Dinge in dem Tagebuch, welche ihr den Boden unter den Füßen wegziehen.
Alles; was sie bisher über sich und ihrer Familie wusste, scheint auf einer Lüge aufgebaut zu sein. Darum reist Paula nach Koszalin in Pommern. Sie ist auf der Suche nach ihren wahren Wurzeln.
Wird sie sie finden?

Hera Lind hat mich mit diesem Roman völlig überrascht. Ihr Schreibstil hat mir eigentlich schon immer gefallen, doch so einen spannenden historischen Roman hatte ich nicht erwartet.
Die Charaktere waren so perfekt beschrieben, dass ich alle vor meinem inneren Auge sah.
Ich habe dermaßen mit Anna mitgelitten, konnte aber auch Paulas Weg sehr gut verstehen.
Kriegsgeschehen sind immer schlimm zu lesen, aber hier geht es um eine wahre Geschichte und dass hat das Ganze noch ergreifender gemacht.

Ein großartiges Buch, welches selbstverständlich 5 von 5 Sternen von mir erhält.
Ich kann diesen unglaublichen Roman von ganzem Herzen empfehlen. Ich habe mir im Anschluss gleich noch 2 Bücher aus dieser Reihe gekauft.

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Veröffentlicht am 23.08.2022

Ein wunderbares Finale

Die Senfblütensaga - Hoffnung im Herzen
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Meine Meinung:
Was für ein wunderbares Finale. Auch den dritten Band der Trilogie hat Clara Langenbach wieder voller Spannung und Überraschungen geschrieben. Mittlerweile ist mir Emma natürlich sehr ans ...

Meine Meinung:
Was für ein wunderbares Finale. Auch den dritten Band der Trilogie hat Clara Langenbach wieder voller Spannung und Überraschungen geschrieben. Mittlerweile ist mir Emma natürlich sehr ans Herz gewachsen und ich war sehr gespannt, wie sie ihr Schicksal weiterhin meistert. Sie hat wieder mit unglaublichen Schwierigkeiten zu kämpfen und ihre eigene Mutter legt ihr immer noch Steine in den Weg.
Gott sei Dank hat sie ihre Schwiegermutter an ihrer Seite, die sie immer wieder aufbaut, obwohl es ihr selbst nicht gerade gut geht.

Letztendlich kann ich sagen, dass mich die gesamte Trilogie gut unterhalten hat.
Alle drei Bände haben von mir 5 von 5 Sterne bekommen. (© nadys-buecherwelt.de)

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