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Veröffentlicht am 11.11.2022

Eine interessante Geschichte, aber ich hatte meine Probleme

The Sewing Box
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James glaubt nicht mehr an die Liebe oder die Ehe. Seine eigene endete in einer Katastrophe und noch immer wird er die Schuldgefühle einfach nicht los. Nun will seine Zwillingsschwester heiraten und schleift ...

James glaubt nicht mehr an die Liebe oder die Ehe. Seine eigene endete in einer Katastrophe und noch immer wird er die Schuldgefühle einfach nicht los. Nun will seine Zwillingsschwester heiraten und schleift ihn mit in das Atelier ihrer Brautkleid Designerin, einer total ausgeflippt wirkenden Frau namens Pat. Doch je mehr Zeit er in Pats Gesellschaft verbringt, desto weniger missfällt sie ihm und desto stärker fühlt er sich zu ihr hingezogen. Aber kann das gut gehen?


Die Grundidee gefiel mir sehr gut. Pat ist ein faszinierender und sympathischer Mensch. Sie hat einiges durchgemacht, hat sich aber durch den Verlust ihres Mannes nicht unterkriegen lassen – im Gegenteil. Pat versucht jeden Tag zu genießen und das Beste daraus zu machen, für sich und ihren kleinen Sohn. James ist das genaue Gegenteil von ihr, aber beide können die Anziehungskraft nicht leugnen.

Ich fand es so toll, dass Pat sich nicht darum schert, wie sie bei anderen ankommt. Sie trägt, was sie will, ist so verrückt und verpeilt, wie sie will. Sie eckt an, aber man muss sie einfach mögen. Gegen Ende bekam ich ein paar Probleme mit ihr, da hat sie sich anders verhalten, als ich es von ihr erwartet hätte.

James ist anfangs sehr distanziert, kalt und versteckt sich hinter seinem Job als Scheidungsanwalt. Er glaubt nicht mehr an die Liebe oder die Ehe und will Gefühlen keine Chance geben. Doch er bekommt Pat nicht mehr aus dem Kopf und kann nicht verhindern, dass sie Stück für Stück Brocken aus seiner Schutzmauer haut.


Fazit: Mir waren die Protagonisten nicht unsympathisch und die Grundstory fand ich sehr interessant. Gut, einen Teil kurz vor Schluss konnte ich teilweise nicht besonders gut nachvollziehen, weil der für mich nicht so ganz zu dem initiierenden Charakter gepasst hat (ich muss hier so vage bleiben, sonst würde ich spoilern), aber mein Hauptproblem, war der Sprachstil. Immer wieder empfand ich Dialoge als recht hölzern und die gewählten Worte als nicht ganz passend. Dadurch wurde ich immer wieder aus dem Buch geworfen. Mich hat das leider mehrmals deutlich irritiert. Vielleicht lag das an mir, aber dadurch kann ich dem Buch leider nur ganz knappe 3 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 30.10.2022

Ich hatte ein paar Probleme mit dem Buch

From Tokyo with Love
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Hailee bekommt die Chance ihres Lebens, sie soll in Tokyo zwei ausverkaufte Konzerte als Warmup-Act von Finn Wolfcraft spielen! Dummerweise an Weihnachten und Hailee vermisst ihre Familie schon jetzt. ...

Hailee bekommt die Chance ihres Lebens, sie soll in Tokyo zwei ausverkaufte Konzerte als Warmup-Act von Finn Wolfcraft spielen! Dummerweise an Weihnachten und Hailee vermisst ihre Familie schon jetzt. Zudem würde sie viel lieber ihre eigenen Songs spielen, aber von denen hält ihr Manager nicht besonders viel. Dementsprechend ist ihre Laune nicht gerade blendend als sie im Hotel ankommt und so schüttet sie ihr Herz einem Fremden aus. Dummerweise stellt der sich am nächsten Tag als Finn heraus und begegnet Hailee mit Verachtung. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Finn vielleicht gar nicht so ist, wie er in den Medien dargestellt wird und Hailee vielleicht auch nicht unbedingt so, wie Finn vermutet. Oder etwa doch?


Ich fand es faszinierend, wie das Buch einem Tokyo, Japan an sich und auch Weihnachten auf japanisch nähergebracht hat. Das war wirklich alles sehr faszinierend und interessant, wenn auch manchmal etwas sehr anders.

Mit Finn und Hailee hatte ich allerdings von Anfang an so meine Probleme. Beide haben ihr Päckchen zu tragen, neigen aber zu vorschnellen Urteilen, vor allem Finn. Man erfährt natürlich auch warum, aber das macht es manchmal nicht besser. Man kann nachvollziehen, woher das kommt, doch es wiederholte sich für mich einfach zu oft.
Hailee möchte nur eins: von ihrer Musik leben. Daher tut sie sich schwer damit, Finn zu verstehen, der alles hat, von dem sie träumt, aber immer nur damit hadert und es gar nicht mehr zu wollen scheint. Finn dagegen sieht nur noch die negativen Seiten des Ruhms und kann nicht verstehen, wie sich jemand Berühmtheit wünschen kann. Er sieht überall Verrat und Hintergedanken. Aber seine ständigen Schwankungen und vorschnellen Verurteilungen helfen auch nicht.

Beide Protagonisten taten mir leid. Aber mir persönlich haben sie zu viel gejammert. Ich weiß, das klingt jetzt abwertend. Ich kann verstehen, warum sie leiden, was ihnen zu schaffen macht und dass das alles nicht witzig, sondern ernst ist. Mein Problem war nur, dass sie im Prinzip ständig Gründe gefunden haben, melancholisch und jammerig zu sein. Mir haben sie die Stimmung immer wieder ziemlich runtergezogen.

Dazu kam, dass ich Finn zwar durchaus manchmal sympathisch fand und er mir leidtat, aber diese Sympathie darunter zu leiden hatte, dass er sich echt oft wie ein A… aufgeführt hat. Ich wollte ihn so gern mehrmals schütteln!


Fazit: Ich fand das Buch gut, aber richtig mitgerissen hat es mich leider nicht. Es war interessant Tokyo und Japan etwas näher kennenzulernen und vor allem mit Hailee zu entdecken. Allerdings war mir einiges zwischen Hailee und Finn zu plötzlich.
Mir waren die Protagonisten nicht unsympathisch, aber beide haben es mir ab und an nicht leicht gemacht, vor allem Finn hat mich mehrmals aufgeregt. Er neigt zu vorschnellen Urteilen. Klar verstehe ich, wo das herkam, aber mir wiederholte sich das einfach zu oft.

Insgesamt fand ich das Buch gut, aber weder die Liebesgeschichte noch die Handlung an sich konnte mich so richtig begeistern. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.10.2022

Ich wurde irgendwie nicht warm mit dem Buch

Als der Wind die Wellen rief
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Weil ihre Mutter sich verletzt hat, kehrt Orla in ihren Heimatort zurück, um zu helfen. Mit im Gepäck hat sie nicht nur ihren Hund und jede Menge negative Erinnerungen, sondern auch einen Verlobungsring, ...

Weil ihre Mutter sich verletzt hat, kehrt Orla in ihren Heimatort zurück, um zu helfen. Mit im Gepäck hat sie nicht nur ihren Hund und jede Menge negative Erinnerungen, sondern auch einen Verlobungsring, von dem sie noch nicht weiß, ob sie ihn behalten soll oder nicht. Will sie ihren Freund Adam heiraten und mit ihm zusammen nach Frankreich ziehen? Als sie dem geheimnisvollen Saisonarbeiter Sean begegnet, ist das Gefühlschaos perfekt. Aber Orla wird den Gedanken nicht los, dass Sean Geheimnisse vor ihr hat. Hat das etwas mit der Tragödie zu tun, die sich vor vielen Jahren im Ort ereignet hat?


Ich hatte leider von Anfang an Probleme mit dem Buch. Ich kam nur sehr schwer rein. Zu Beginn gibt es sehr viele Vergleiche im Buch, die mich leider so geballt ziemlich irritiert haben. Als ich einen zweiten Anlauf gestartet habe, konnte ich das Buch beenden, aber Probleme hatte ich trotzdem.

Ich wurde mit den Charakteren leider nicht wirklich warm. Ich konnte ihre Gedanken, Handlungen und Motive oft nicht richtig nachvollziehen. Eigentlich steht Orlas Entscheidung schon lange fest, sie ist nicht glücklich mit Adam, aber trotzdem will sie keine offizielle Entscheidung treffen. Das konnte ich wirklich nicht verstehen. Dann passiert noch etwas kurz vor Schluss und ich kann sie einerseits verstehen, aber andererseits regt mich ihre Entscheidung auch sehr auf.

Sean kommt selbst leider nicht zu Wort, was aber auch Sinn macht, sonst würde eine der zentralen Fragen des Buches zu früh mit einem Ja oder Nein beantwortet werden. Allerdings hätte ich schon gern gelesen, wie er das alles erlebt.

An seiner Statt kommt Rosie zu Wort, ein kleines Mädchen, das mit seiner Traveller Familie 1997 in den Ort zog und die von allen Seiten sehr angefeindet wurden, bis es zu einer Tragödie kam.

Ich fand die Thematisierung der Traveller sehr interessant. Ich wusste vorher nicht viel über sie, aber dieser Teil war sehr interessant.


Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Ich tat mich von Anfang an schwer, erst durch die vielen Vergleiche, später dann, weil ich einfach nicht mit den Charakteren warm geworden bin. Ich konnte keine Verbindung herstellen. Zudem haben mich die zahlreichen Fehler im Buch ganze Zeit irritiert, weil ich nie wusste, ob das eine Art Dialekt darstellen sollte, oder "richtige" Fehler sind. Auf jeden Fall haben sie es mir definitiv nicht leichter gemacht.

Die Auflösung am Schluss fand ich einerseits sehr gut und interessant, andererseits hat mich da Orla auch sehr aufgeregt. Außerdem fehlte mir hier die Spannung.

Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, aber begeistern konnte es mich nicht. Von mir bekommt es ganz, ganz knappe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.09.2022

Durchaus berührend und bewegend, aber ich hatte auch meine Probleme

Der Klang der Erinnerung
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Am Tag seines Abschlusses seiner Ausbildung zum Bestatter – mit Auszeichnung! – meldet sich William freiwillig, um in Aberfan zu helfen. Das kleine walisische Dorf hatte eine Katastrophe erlebt und eine ...

Am Tag seines Abschlusses seiner Ausbildung zum Bestatter – mit Auszeichnung! – meldet sich William freiwillig, um in Aberfan zu helfen. Das kleine walisische Dorf hatte eine Katastrophe erlebt und eine ganze Schule voller Kinder war dabei umgekommen. Die Arbeit ist wichtig und bedeutend, aber die Folgen trägt William für den Rest seines Lebens mit sich herum. Aberfan lässt ihn nicht los, genauso wenig wie das, was damals in Cambridge passierte, als er dort Chorknabe war. Beide Ereignisse haben ihn geprägt und überschatten sein weiteres Leben. Aber was genau ist damals passiert?


Was am 21. Oktober 1966 in Aberfan geschah ist auch aus heutiger Sicht kaum zu ertragen. Der Haldenrutsch kostete 144 Menschen das Leben, 116 davon waren Kinder. Allein diese Zahlen scheinen unbegreiflich. Aber das dann unterfüttert zu bekommen mit dem, was William damals sah, was er tun musste und wie das bei ihm eine PTBS auslöste, das macht es noch einmal schwerer. All das Leid, all die Bilder, die ihn verfolgen. Da ist mir echt das Herz für ihn gebrochen.

Die Ereignisse von Aberfan haben William nie losgelassen und ihn sein weiteres Leben über verfolgt. Aber da war noch ein solches Ereignis in seinem Leben, ursprünglich wollte William nämlich gar nicht Bestatter werden, sondern Chorsänger.

Man wird das gesamte Buch über im Unklaren darüber gelassen, was damals vorgefallen ist, warum William nur noch für Tote singt, nicht mehr damit umgehen kann, angestarrt zu werden oder im Mittelpunkt zu stehen und warum er nicht mehr mit seiner Mutter spricht, obwohl sie sich einst so nah standen, wie es nur ging.

William war mir nicht unsympathisch, oft tat er mir leid. Aber immer wieder konnte ich seine Entscheidungen nicht nachvollziehen. Häufig ist William sehr schwarz/weiß eingestellt und radikal in seinen Entscheidungen. So fand ich den Grund für sein Trauma bezogen auf den Chor und den Kontaktabbruch mit seiner Mutter nicht so gewaltig, wie er ihn aufgebauscht hat. Ja, in dem Moment war es schlimm für ihn, keine Frage, aber diese krasse Reaktion fand ich übertrieben.
Dass ihn Aberfan traumatisiert hat, ist kein Wunder. Das ging wahrscheinlich jedem so, der dort war und jedem, der getan hat, was William dort tat. Ich denke die Bilder verfolgen da jeden. Nur leider macht William keine Therapie – das war 1966 leider so, da musste und sollte man allein klarkommen. Das Trauma beeinflusst nicht nur sein weiteres Leben, sondern auch seine Beziehung zu Gloria.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden konnte ich leider nicht fühlen. Sie wirkte auf mich eher wie eine Randnotiz.


Fazit: Ich finde es toll, dass die Katastrophe von Aberfan hier auf diese Art in einem Buch verewigt wird. Nicht nur mit ihren düsteren schrecklichen Seiten, sondern auch ganz kurz vor Schluss noch auf eine andere Art.
William tat mir oft leid, er musste viel durchmachen in seinem Leben, aber mir war er immer wieder zu schwarz/weiß, zu radikal in seinen Entscheidungen, die ich häufig nicht nachvollziehen konnte. So empfand ich den Grund für den Bruch mit der Musik und seiner Mutter als nicht ausreichend für diese krasse Entscheidung.
Was ich dafür gut fand, war die Art, wie Williams Trauma dargestellt wurde und wie man am Ende nach Aberfan zurückkehrte. Das war wirklich sehr berührend.

Das Buch hat definitiv etwas, aber ich hatte meine Probleme mit William. Immer wieder gab es berührende und bewegende Momente, aber oft genug, konnte ich seine Entscheidungen nicht nachvollziehen.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.09.2022

Ich fand den letzten Teil um Längen besser als den Rest

So federleicht wie meine Träume
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Ihr Leben lang hat Alina auf ihren Traum Primaballerina zu werden hingearbeitet und jetzt, kurz bevor ihr Traum zum Greifen nah war, ist alles vorbei. Ein Unfall, ein zertrümmertes Bein, und nichts ist ...

Ihr Leben lang hat Alina auf ihren Traum Primaballerina zu werden hingearbeitet und jetzt, kurz bevor ihr Traum zum Greifen nah war, ist alles vorbei. Ein Unfall, ein zertrümmertes Bein, und nichts ist mehr wie vorher. Sie kann nie wieder Spitzentanzen, nie wieder Balletttanzen. Wer ist sie, wenn sie nicht mehr tanzen kann? Was soll aus ihr werden?
Um ihrer Freundin Margot einen Gefallen zu tun, bewirbt sie sich für das Musical ihrer Highschool und wird tatsächlich genommen. Dadurch lernt sie Jude kennen, der so anders ist als alle anderen und in ihrem zerbrochenen Traum Chancen sieht, statt einem Ende.


Alinas Welt drehte sich immer nur um das Ballett, um ihren großen Traum und sonst um nichts anderes. All ihre Freizeit steckte sie ins Training und all ihre Freunde gehörten ebenfalls zu dieser Welt. Als sie sie verliert, verliert sie ihre Identität und weiß nicht mehr, wer sie ist. Gleichzeitig wird sie in eine andere Welt katapultiert, voller Highschool-Dramen, und Gruppen, zu denen sie nicht dazugehört. Sie war durch ihr Engagement immer eine Außenseiterin und jetzt plötzlich soll sie ihren Platz finden.

Anfangs hatte ich große Probleme mit Alina. Einerseits tat sie mir schrecklich leid. Andererseits war es nicht einfach mit ihr und ihren Launen. Sie bestand zu Beginn nur aus Extremen. Entweder schon fast depressiv oder stinkwütend. Sie gab sich ihrem Selbstmitleid hin, brach den Kontakt zu ihrer besten Freundin ab – ebenfalls eine Balletttänzerin – und muss jetzt neue Freunde finden, obwohl sie nichts kennt, was für alle anderen normal ist.
Margot, ihre bislang einzige Freundin, ist großer Musical-Fan und schleppt Alina mit zum Vorsprechen für das Musical ihrer Highschool, dem Highlight des Schuljahres. Mit dabei ist Jude, ein Junge, der so ganz anders ist als alle, die Alina kennt. Er wirkt immer so positiv. Einerseits macht sie das wütend, andererseits fasziniert er sie auch.

Ich kann verstehen, warum Alina den Kontakt zu Colleen abbricht. Sie spricht da immer wieder von "Neidbomben". Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Andererseits hat sie die Unart um sich zu schlagen, wenn sie überfordert ist.

Jude war mir lange sympathischer als Alina. Auch er hat sein Päckchen zu tragen, geht damit aber anders um als Alina.

In dem Buch steckt noch viel mehr, vor allem ausgelöst durch Alinas Schwester. Alina hat ihr geliebtes Ballett nie hinterfragt, ihre Schwester dafür schon. Das sorgt für Probleme zwischen ihnen, neben anderen Dingen. Aber dadurch werden auch Themen angesprochen, mit denen sich Alina nie auseinandergesetzt hat, denen sie aus dem Weg gegangen ist, obwohl sie sie mehr als einmal direkt betrafen.


Fazit: Ich hatte meine Probleme mit dem Buch. Mir war Alina immer wieder zu sehr Teenie, zu launisch. Ich kann ihre Gefühle, ihre Wut, durchaus verstehen, aber manchmal war sie mir einfach zu extrem. Sie schlägt immer wieder um sich und versinkt im Selbstmitleid. Nachvollziehbar, aber diese Phase dauerte für mich zu lang an. Jude war mir da deutlich sympathischer.
Der letzte Teil des Buches gefiel mir allerdings um Längen besser als der Rest. Diesen letzten Teil fand ich richtig, richtig gut.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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