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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2021

Ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit

Perfect Secret – Hier ist Dein Geheimnis sicher
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nhalt:

In Littleport in Main neigt sich die Sommersaison dem Ende entgegen. Die Freundinnen Sadie und Avery wollen zusammen auf eine Saisonabschlussparty gehen, die traditionell jedes Jahr stattfindet ...

nhalt:

In Littleport in Main neigt sich die Sommersaison dem Ende entgegen. Die Freundinnen Sadie und Avery wollen zusammen auf eine Saisonabschlussparty gehen, die traditionell jedes Jahr stattfindet bevor der Ort in den Winterschlaf fällt.
Doch Sadie taucht nie auf der Party auf und noch in der gleichen Nacht wird ihre Leiche an den Füßen einer Klippe gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, aber schnell findet Avery Hinweise, die auf einen Mord deuten, leider deuten alle Beweise auf die als Täterin.

Meinem Meinung:

Mich hat die Beschreibung neugierig auf das Buch gemacht, denn die Handlung klang wirklich sehr spannend. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, zum Zeitpunkt der Tat und ein Jahr danach, eigentlich eine sehr spannende Konstruktion. Aber in diesem Buch wirkte das ehr verwirrend.
Leider mußte ich auch feststellen, dass mir der Schreibstil gar nicht gefallen hat. Er war sehr zäh und ich hatte teilweise das Gefühl, dass ich die Handlung aus der Erzählung ausgraben mußte. Immer wieder habe ich den Faden verloren und mußte ein paar Seiten zurück blättern und noch mal nachlesen und wieder in die Handlung zu kommen.
Die Geschichte ist eigentlich sehr gut konstruiert und könnte auch sehr spannend sein, aber mir war das Lesen zu mühsam.
Schade, einige gute Geschichte, die aber aufgrund des Schreibstils nicht wirklich wirkt.

Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen, denn das Lesen war sehr mühsam und das konnte auch die eigentlich gute Geschichte nicht wieder ausgleichen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2019

Veränderungen im Leben

Agathe
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Inhalt:
Ein ins Rentenalter gekommener Psychologe plant seine Praxis zu verkaufen und nicht mehr zu praktizieren. Er zählt die letzten Patienten und wartet auf seinen letzten Arbeitstag. Ihm ist die Empathie ...

Inhalt:
Ein ins Rentenalter gekommener Psychologe plant seine Praxis zu verkaufen und nicht mehr zu praktizieren. Er zählt die letzten Patienten und wartet auf seinen letzten Arbeitstag. Ihm ist die Empathie mit seinen Patienten verloren gegangen. Als seine Sekretärin in dieser Situation einen Termin mit einer neuen Patientin ausmacht, ist er davon zunächst nich begeistert. Beim ersten Gespräch zeigt sich schnell, dass mit dieser Patientin etwas anders ist. Der Fall interessiert ihn und er scheint auf zu leben und etwas verändert sich in ihm.

Meine Meinung:

Mich hat der Schreibstil dieses Buches sehr berührt, er ist ruhig und angenehm zu lesen. Die Geschichte ist eigentlich sehr einfühlsam geschrieben und es ist interessant, die Entwicklung des Psychiaters zu erleben.
Leider fehlt der Geschichte aber die zu erwartende Tiefe. Viele Fragen sind für mich nicht beantwortet worden. Warum ist der Psychiater so geworden, wie wir ihn kennenlernen? Waren es einfach nur die vielen Berufsjahre, oder auch die zum Teil hohe Banalität der Probleme seiner Patienten.
Es ist aber schön zu erleben, wie dieser Mann wieder zum Leben erwacht. Ihm wird klar, dass seine Sekretärin, die über Jahre nicht mehr wirklich wahrgenommen hat, für ihn eine wichtige Rolle spielt. Er nimmt das Leben außerhalb seiner Praxis wieder wahr.
Mir fällt es schwer, eine wirkliche Meinung zu diesem Buch zu haben. Es ist ein liebevoll gemachtes Buch, gut geschrieben und flüssig zu lesen, aber leider fehlt mit etwas der Tiefgang. Die Geschichte hätte mehr Zeit gebraucht, um die Charaktere besser zum Leben zu erwecken. Mir ist es immer wichtig, eine Beziehung zu den Personen herzustellen, aber das fehlt mir hier leider, dafür ist das Buch wahrscheinlich mit seinen 150 Seiten einfach zu kurz.

Veröffentlicht am 03.06.2018

Das Skandinavischer Viertel in Berlin

Skandinavisches Viertel
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Inhalt:


Matthias Weber wächst in den 70er und 80er Jahren in Ostberlin auf, im Skandinavischen Viertel, in dem viele Strassen nach Orten in Skandinavien benannt sind. Für ihn ist es damals nicht möglich ...

Inhalt:


Matthias Weber wächst in den 70er und 80er Jahren in Ostberlin auf, im Skandinavischen Viertel, in dem viele Strassen nach Orten in Skandinavien benannt sind. Für ihn ist es damals nicht möglich diese Orte zu bereisen und so werden sie zu Sehnsuchtsorten für ihn.
Nach der Wende arbeitet er als Immobilienmakler in dieses Stadtteil und ist dabei sehr erfolgreich. Er kann es sich leisten, die Wohnungen nicht an jeden zu verkaufen und sorgt so dafür, dass nur bestimmte Personen eine Wohnung bei ihm kaufen können.

Meine Meinung:

Vor diesem Hintergrund entwickelt sich eine spannende Lebensgeschichte eines Menschen, der die Umbrüche in der jüngeren deutschen Geschichte erlebt hat. An seinem Leben und dem seiner Familie läßt sich viel von den Auswirkungen auf den einfachen Menschen ableiten.
Die Charaktere seiner Familie sind zum alles etwas besonders und so kommt eine bunte Mischung aus Geschichten zusammen, die dem Leser ein gutes Bild dieser Familie vermittelt.
Im Wechsel mit den Erlebnissen in seinem Beruf als Makler, werden so die Ereignisse aus DDR-Zeiten in die Geschichte der Gegenwart eingeflochten.
Das Ergebnis ist eine zerrissene Persönlichkeit, die man erst in der Verbindung mit der Vergangenheit versteht.
Ein nicht ganz einfach zu lesendes Buch, aber eins mit einer besonderen Stimmung.

Veröffentlicht am 09.04.2018

Spannend und wissenschaftlich

Der Schlüssel des Salomon
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Inhalt:

Im CERN, dem europäischen Kernforschungszentrum in der Schweiz soll ein wichtiges Experiment zur Entstehung des Universums stattfinden. Leider wird kurz vor dem Start eine Alarm ausgelöst, der ...

Inhalt:

Im CERN, dem europäischen Kernforschungszentrum in der Schweiz soll ein wichtiges Experiment zur Entstehung des Universums stattfinden. Leider wird kurz vor dem Start eine Alarm ausgelöst, der die Forscher dazu zwingt, das Experiment abzubrechen. Auf der Suche nach den Ursachen der Störmeldung stossen sie auf die Leiche von Frank Belamy, dem Wissenschaftsdirektor der CIA. Eine am Tatort gefundene Notiz macht Tomas Noronha, den berühmten Codespezialisten, zum Hauptverdächtigen. Ums sein Leben zu retten, macht er sich auf die Suche nach dem wirklichen Täter.

Meine Meinung:

Ich kenne das Vorgängerbuch „Das Einstein Enigma“ nicht und war daher etwas überrascht über die Tiefe der wissenschaftlichen und technischen Angaben. Da Physik das Fach in der Schule war, das mich am wenigsten interessierte, war ich zunächst etwas negativ überrascht. Aber nachdem ich mich auf das Thema eingelassen habe, könnte ich den spannenden Erklärungen folgen und habe so etwas in einem Bereich gelernt, der mir bisher komplett fremd war.
Die Handlung entwickelt sich sehr spannend. Rund um Tomas entwickelt sich eine Verfolgungsjagd über mehrere Länder hinweg. Etwas unlogisch fand ich es, dass Tomas sich in spannend Szenen die Zeit genommen hat, seiner Begleitung Erläuterungen zu physikalischen Theorien zu geben. Für mich hat das in dem Moment die Spannung gestört und den Lesefluss unterbrochen.
Der wissenschaftliche Teil ist sicherlich gut recherchiert und gut aufbereitet, die Handlung war wenig überraschend und doch schon sehr voraussehbar. Das Buch ist schon ein Page-Turner, jedoch hatte ich das Gefühl, dass der Autor sich nicht entscheiden konnte, ob er einen spannenden Thriller oder eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben wollte. Für mich hatte das wissenschaftliche Teil wenig mit der Handlung zu tun und hat sie nicht wirklich voran gebracht.
Ein Buch, dass sicherlich seine interessanten Seiten hat und man lernt etwas über Physik, auch wenn einen diese Wissenschaft nicht so fesseln kann, aber mir fehlte die Verbindung der beiden Aspekte.

Veröffentlicht am 29.06.2017

Was wäre wenn?

Der Brief
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Inhalt:

Marie lebt zusammen mit ihrer Freundin Johanna in Hamburg, als sie einen Brief von einer alten Schulfreundin in ihrem Briefkasten findet, der an eine Adresse in Paris adressiert ist. Von dieser ...

Inhalt:

Marie lebt zusammen mit ihrer Freundin Johanna in Hamburg, als sie einen Brief von einer alten Schulfreundin in ihrem Briefkasten findet, der an eine Adresse in Paris adressiert ist. Von dieser Freundin hat sie seit 15 Jahren nichts gehört und auch der Inhalt ist seltsam, ist dort doch davon die Rede, dass Marie mit einem Mann zusammenlebt. Irritiert nimmt Marie mit dieser Freundin Kontakt auf. Als diese Freundin eine Brief von der vermeindlichen Marie aus Paris bekommt, nimmt ein verrücktes Verwirrungsspiel seinen lauf…….

Meine Meinung:

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. Die rätselhaften Ereignisse haben mich das Buch nicht auf der Hand legen lassen, denn ich wollt unbedingt wissen was die Hintergründe der Ereignisse sind.
Die Handlung ist spannend und angenehm zu lesen, immer getrieben durch die Frage, was ist hier passiert. Marie ist mir als Charakter sehr sympathisch und gerne habe ich die Ereignisse mit ihr durchlebt.
Leider muß ich sagen, dass mich das Ende des Buches enttäuscht hat. Nachdem ich das Buch wegen der Frage nach den Hintergründen nicht aus der Hand legen konnte, war es für mich eine schlimme Erkenntnis, dass dieses Buch kein wirkliches Ende hat. Der Leser erfährt nicht, wie es zu diesen seltsamen Briefen gekommen ist. Stattdessen erfahren wir viel über Maries Leben in den letzten Jahren und wird dann auch die Hintergrundfrage dieses Buches deutlich – was wäre wenn? Was wäre wenn ich an einer bestimmten Stelle in meinem Leben eine andere Entscheidung getroffen hätte? Wie sähe mein Leben heute denn dann aus?
Für Marie scheint eine dieser Alternativen in der Geschichte zu bestehen, die in den Briefen beschrieben wird. Aber sicherlich gäbe es noch weitere Möglichkeiten, denn treffen wir nicht jeden Tag viele Entscheidungen, die unser Leben in verschiedene Richtungen lenken können?
Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl ich noch gerne erfahren möchte, wie diese Briefe zustande gekommen sind und in Maries Briefkasten gelandet sind, aber diese Frage wird leider nicht beantwortet.
Ich kann diesem Buch jedem empfehlen, der gerne mal darüber nachdenkt, wie die Alternativen zum eigenen Leben aussehen könnten. Leser, die in einem Buch die Erklärungen für die Ereignisse suchen, sollten dieses Buch lieber nicht lesen.