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Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine eigentlich interessante Geschichte, die aber ausbaufähig gewesen wäre

Totgetanzt
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Inhalt:
In Düsseldorf wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich hierbei um eine zierliche junge Frau, die mit einem Tellertutu und Ballettschuhen bekleidet ist. Während Hauptkommissar Clemens von Bühlow, ...

Inhalt:
In Düsseldorf wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich hierbei um eine zierliche junge Frau, die mit einem Tellertutu und Ballettschuhen bekleidet ist. Während Hauptkommissar Clemens von Bühlow, seine Kollegin Maria Esser und das Team der beiden sich auf die Spuren des Täters macht, taucht auch schon eine weitere Leiche auf. Auch diese wurde mit einem Tellertutu und Ballettschuhen in Szene gesetzt. Zudem wurde beiden Opfern eine Eisblume tätowiert.
Doch was soll diese ganze Aufmachung? Können die Kommissare dem Täter auf die Schliche kommen und weitere Morde verhindern?

Meine Meinung:
Die Idee für dieses Buch gefiel mir sehr gut: ein Serienmörder, der seine Opfer wie Tänzerinnen in Szene setzt. Allerdings wäre es meiner Ansicht nach ausbaufähig gewesen.
Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar.
Das Team der Ermittler gefiel mir an sich auch recht gut. Sie waren ein gut aufeinander eingespieltes Team, das sich gegenseitig ergänzt hat. Sie wirkten recht kompetent und es war interessant zu erfahren, wie sie bei so einem Fall ermitteln. Klasse!
Allerdings konnte ich mich jedoch in keinen von ihnen so richtig hinein versetzen, was dazu führte, dass ich hier nicht wirklich mit fiebern konnte und nur etwa die letzten 50 Seiten richtig spannend für mich waren.
Ein Großteil des Buches beschäftigt sich mit den Essgewohnheiten des Hauptkommissars Clemens. Ich koche und esse zwar auch liebend gerne, aber so oft davon in einem Krimi zu lesen, war für mich etwas fehl am Platz. Vor allem, wenn während des Essens über den Fall und Leichen geredet wird. Da muss man ja ganz schön abgebrüht sein.
Ich hätte mir gewünscht, mehr von den Persönlichkeiten der Ermittler zu erfahren und nicht nur, was sie essen. Schade.
Zudem wäre es schön gewesen, mehr über die Psyche und Gründe des Täters zu erfahren oder vielleicht auch Auszüge daraus, wie die Opfer bei ihm waren, was in ihnen vorging und so weiter.
Das Ende kam mir dann viel zu abrupt und schnell.

Fazit:
Dieses Buch würde ich denjenigen empfehlen, die es vor allem spannend finden, wie Ermittler arbeiten. Wer aber in einem Krimi viel zu der Psyche des Täters oder viel über die Opfer erfahren möchte, wird hier nicht allzu viel dazu lesen können.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hat die Erwartungen leider nicht erfüllt

Engelskalt
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Inhalt (laut Klappentext):
Ein totes Mädchen, das engelsgleich an einem Baum hängt - um den Hals ein Schild: Ich reise allein. Doch allein wird es nicht bleiben...

Die Spannungssensation aus Norwegen!

Ein ...

Inhalt (laut Klappentext):
Ein totes Mädchen, das engelsgleich an einem Baum hängt - um den Hals ein Schild: Ich reise allein. Doch allein wird es nicht bleiben...

Die Spannungssensation aus Norwegen!

Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: Ich reise allein. Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...

Meine Meinung:
Der Klappentext und das Cover, mit der roten Schrift aus hervorgehobenen Stickereien, haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und große Erwartungen in mir hervorgerufen. Leider wurden diese nicht erfüllt. Spannungssensation? Wohl eher nicht.
Lediglich zum Ende hin wurde es spannend und fesselnd.

Der Schreibstil war anfangs recht gewöhnungsbedürftig mit seinen vielen und kurzen manchmal abgehackten Sätzen, wurde mit der Zeit aber recht angenehm und hat dazu geführt, dass ich das Buch schnell lesen konnte. Enttäuschend sind aber ein offenbar schlechtes Lektorat und viele Übersetzungsfehler.

Die Handlung wird auf vielen verschiedenen Erzählsträngen eingeführt und nach und nach wird damit ein Netz gewoben, das alles zusammen führt. Allerdings war hier sehr vieles schon vorhersehbar. Schade!

Trotz einer Vielzahl an eingeführten Personen, verlor ich nicht den Überblick und hatte immer alle im Hinterkopf. Das Ermittler-Team ist eine bunte Mischung aus Personen, die alle in einem anderen Gebiet ihre guten Fähigkeiten haben und sich bestens ergänzen. Die verschiedenen Charaktere wurden gut ausgearbeitet und konnten somit einige Sympathien erlangen.

Mein Fazit:
Die Geschichte an sich ist eigentlich gut, aber für einen Thriller war hier vieles zu vorhersehbar, auch wenn das Ende noch einmal einiges heraus gerissen hat.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Interessante Geschichte, die aber ausbaufähig gewesen wäre

Eine liberale Versuchung
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„Eine liberale Versuchung“ von Delilah J ist ein kurzes Buch über eine „zusammengewürfelte“ Familie, in der es Lügen, Intrigen und eine Affäre gibt.

Inhalt (laut Klappentext):
Ironisch, politisch, provokativ!
Sechs ...

„Eine liberale Versuchung“ von Delilah J ist ein kurzes Buch über eine „zusammengewürfelte“ Familie, in der es Lügen, Intrigen und eine Affäre gibt.

Inhalt (laut Klappentext):
Ironisch, politisch, provokativ!
Sechs Tage auf dem schottischen Landsitz mit Freunden malen das perfekt anmutende Bild einer Familie der gehobenen englischen Gesellschaft und erlauben einen tiefen Blick hinter die Kulissen.
Eddie, ein zwölfjähriger Junge aus San Francisco, lebt mit seinem Vater Edward in London. Dort hat Edward D. Wilton IV seine Verlobte Edwina kennengelernt, die darauf aus ist, ihn nun schnellstmöglich zu heiraten. Sie ist frisch geschieden von ihrem Ex-Ehemann Victor, einem schottischen Unternehmer und Lobbyisten der Liberalen Partei in England. Edward, ein sehr wohlhabender mächtiger amerikanischer Geschäftsmann, hat sich das alleinige Sorgerecht für den Sohn Eddie erschlichen und sieht nun in Edwina eine engagierte Nanny für seinen Spross. Der leidet schrecklich unter dem strengen Regime der neuen Stiefmutter, dem er Tag für Tag ausgeliefert ist.
Im feinen Londoner Stadtteil Knightsbridge, im Queen's Club, dem Privatinternat und auf dem Landsitz in Schottland, muss er sich Edwinas versnobtem Protokoll beugen. Restlos ausgeliefert vermisst er seine Mutter, die als medikamentenabhängige Alkoholikerin in San Francisco lebt und die er nur selten sehen darf.
Jeder der Erwachsenen hat ein fatales Geheimnis vor dem anderen zu verbergen: Intrigen, Affären und ein Mordversuch ...

Meine Meinung zu dem Buch:
Die Geschichte ist recht interessant und wird jeweils abwechselnd in den Kapiteln aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt: aus der von Eddie, seinem Vater Edward D. Wilton IV, der zukünftigen Stiefmutter Edwina und seiner leiblichen Mutter Mary Grace.
Anfangs war es ziemlich schwierig, in die Geschichte herein zu kommen, da mit einem Mal sehr viele Personen erwähnt werden und man gar nicht weiß, wer dort mit wem nun wie zusammenhängt, sodass es zunächst wirklich SEHR verwirrend ist.
Allerdings legt sich das nach einigen Kapiteln und durch die Geschichte erfährt man dann, wer die einzelnen Personen überhaupt sind.
Für mich persönlich war das Buch leider viel zu kurz: Insgesamt sind es nur 140 Seiten, die sich durch den Schreibstil sehr schnell innerhalb kürzester Zeit lesen lassen. Ich habe nicht einmal einen halben Tag gebraucht, um das Buch durchzulesen.
Daher find ich es ein bisschen schade. Denn die Geschichte hatte eigentlich gutes Potential und wäre ausbaufähig gewesen.

Veröffentlicht am 11.01.2026

Leider genauso schwach wie der erste Band

Bonds of Hercules
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Inhalt:
Alexis hat sich in Sparta den Ruf einer unbarmherzigen, gefährlichen Kriegerin erworben. Das verlockt nicht wenige Männer, ihr Glück bei Alexis zu versuchen.
Kharon und Augustus, die beiden düsteren ...

Inhalt:
Alexis hat sich in Sparta den Ruf einer unbarmherzigen, gefährlichen Kriegerin erworben. Das verlockt nicht wenige Männer, ihr Glück bei Alexis zu versuchen.
Kharon und Augustus, die beiden düsteren Götter der Unterwelt geben sich jede Mühe ihr zu gefallen. Doch auch Alexis attraktive Mentoren Achilles und Patro sind sich auf einmal sicher, dass sie und Alexis füreinander bestimmt sind. Es sieht so aus, als müsste zwischen den Göttern wählen - aber ist das wirklich eine gute Idee?

Den vier verliebten Göttern aus dem Weg zu gehen, ist leider keine Option. Denn als Chthonische Erbin ist es Alexis‘ Pflicht, dem mörderischen Dream Team, der Assembly of Death beizutreten und mit ihnen den Kampf gegen die Titanen aufzunehmen.

Alexis ist umgeben von dunklen Göttern, die ihr immer näher kommen, und Geheimnissen, deren tödliches Netz sich immer enger um sie zieht.

Meine Meinung:
"Bonds of Hercules: Liebe das Monster in mir" von Jasmine Mas ist die Fortsetzung einer Dark-Romantasy-Reihe. Nachdem der erste Band der Reihe mich leider absolut nicht überzeugen konnte, wollte ich mich trotzdem an Band 2 wagen und der Reihe noch eine Chance geben. Doch auch diesmal wurde insgesamt nicht viel besser, sodass ich mich nach 300 Seiten entschlossen habe, das Buch abzubrechen.

Das Schönste am Buch ist die Aufmachung. Das Cover ist ein Traum, der Schutzumschlag sieht sehr edel aus, der Farbschnitt ist echt schön und auch das Innenlayout ist toll. Inhaltlich konnte mich das Buch dagegen leider nicht mitreißen.

Während Alexis im ersten Band von ihrer großen Todessehnsucht geprägt ist und man immer wieder lesen muss, wie sie sich vorstellt oder erhofft, ihr Leben möge bald ein Ende nehmen, hat es sich diesmal geändert: Hier wirkt sie zum Teil stärker. Sie zeigt Kampfgeist und will ihren Willen durchsetzen. Das hat mir wirklich gut gefallen und ich habe echt gehofft, dass mich diese Fortsetzung überzeugen könnte. Aber leider kamen dann immer wieder Stellen auf, an denen sie eher schwach wirkte und sich zu den Männern hingezogen fühlt, wenn sie ihre toxische Seite zeigen.

Für mich wirkte das alles nicht stimmig.
Denn auch die Männer, vor allem Kharon und Augustus, schienen erst eine deutliche Entwicklung durchgemacht zu haben. Man hat mehr aus ihren Perspektiven mitbekommen, was das Ganze etwas spannender machte.

Was mich leider weiterhin stört: Die griechische Mythologie ist ganz anders, als man sie kennt. Achilles ist nicht der typische Held, wie man ihn aus der klassischen Mythologie kennt. An sich wäre das nicht schlimm, aber sehr viele klassische Verbindungen sind einfach auf den Kopf gestellt und nur das Grundgerüst ist noch gleich. Wer ein Fan der typischen griechischen Mythologie ist, wird hier echt Probleme haben und verwirrt sein.

Die Handlung geht kaum voran. Es ist sehr eintönig und es gibt kaum Entwicklungen. Ganz kurz gibt es zwar Abschnitte, in denen etwas Spannung aufgebaut wird und die mich ein wenig mitgerissen haben, aber dann kommen immer wieder Rückschläge, bei denen Alexis in alte Muster zu verfallen scheint.

Auch der Schreibstil konnte mich nicht mitreißen. Irgendwie wirkt es stellenweise recht plump und abgehackt. Einige grammatikalische Fehler sind mir auch aufgefallen.

Insgesamt bleibt es somit eher langweilig, sodass das Lesen für mich wirklich zu einer Qual wurde und ich mich schweren Herzens entschlossen habe, das Buch abzubrechen. Das ist mir wirklich schwer gefallen, da ich normalerweise Bücher immer bis zum Ende durchziehe, auch wenn sie mich nicht überzeugen können. Aber wenn ich nach 300 Seiten immer noch das Gefühl habe, dass kaum Handlung vorhanden ist, und mir ein Buch die Lust am Lesen nimmt, dann muss ich leider einen Schlussstrich ziehen.

Fazit:
Mich konnte dieses Buch weder durch die Handlung noch durch die Protagonistin überzeugen.
Wer eher die klassische griechische Mythologie mag, der wird es mit diesem Buch auch eher schwer haben.
Wem das nicht so wichtig ist und wer auch keine großartigen Entwicklungen bei der Handlung oder den Figuren erwartet, der kann hier vielleicht noch etwas Lesevergnügen finden.
Ansonsten kann ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2025

Das Schönste am Buch ist das Cover – der Rest konnte mich leider nicht überzeugen

Blood of Hercules
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Inhalt:
Die Welt ist gefährlich und voller Ungeheuer, aber Alexis ist keine Heldin. Sie versucht einfach nur zu überleben. Doch das Schicksal hat Größeres mit ihr vor. Als sich ihre wahre Abstammung offenbart, ...

Inhalt:
Die Welt ist gefährlich und voller Ungeheuer, aber Alexis ist keine Heldin. Sie versucht einfach nur zu überleben. Doch das Schicksal hat Größeres mit ihr vor. Als sich ihre wahre Abstammung offenbart, muss sie sich in der spartanischen Kriegsakademie mitten in den Dolomiten ausbilden lassen und sich dem Privileg der Unsterblichkeit als würdig erweisen. Um das tödliche Training, mordlustige Mitschüler und den Kampf gegen blutrünstige Bestien zu überstehen, muss Alexis selbst über Leichen gehen und ihre Menschlichkeit aufs Spiel setzen.

Die heißen Gladiatoren Achilles und Patro formen Alexis zu einer gefährlichen Kriegerin. Ihre nicht weniger attraktiven Professoren Augustus und Kharon, die düsteren Erben der Unterwelt, verfolgen eifersüchtig jeden ihrer Schritte … und Gedanken.

Wenn Alexis ehrlich ist, möchte sie dieser Jagd vielleicht auch gar nicht entkommen. Götter und Monster haben es auf Alexis abgesehen – und nicht immer weiß Alexis, mit was sie es zu tun hat.

Meine Meinung:
"Blood of Hercules: Berühre sie und stirb" von Jasmine Mas ist der Auftakt einer Dark-Romantasy-Reihe. Mich konnte dieses Buch leider absolut nicht überzeugen.
Bei dem Klappentext habe ich mir viel erhofft, denn ich bin ein großer Fan von griechischer Mythologie. Eine eher ungewöhnliche Protagonistin, die keine typische Heldin ist, sich in der Männerwelt durchsetzen kann, dazu ein bisschen Dark-Romantasy – das klingt an sich eigentlich sehr gut und vielversprechend. Nur leider wurden meine Erwartungen keineswegs erfüllt.

Das Schönste am Buch ist die Aufmachung. Das Cover ist ein Traum, der Schutzumschlag sieht sehr edel aus, der Farbschnitt ist echt schön und auch das Innenlayout ist toll. Inhaltlich konnte mich das Buch dagegen leider nicht mitreißen.

Während im Klappentext steht, dass Alexis einfach nur versucht zu überleben, ist das Buch eher von ihrer großen Todessehnsucht geprägt. Immer wieder muss man lesen, wie sie sich vorstellt oder erhofft, ihr Leben möge bald ein Ende nehmen.

Die griechische Mythologie ist auch ganz anders, als man sie kennt. Achilles ist nicht der typische Held, wie man ihn aus der klassischen Mythologie kennt. An sich wäre das nicht schlimm, aber sehr viele klassische Verbindungen sind einfach auf den Kopf gestellt und nur das Grundgerüst ist noch gleich. Wer ein Fan der typischen griechischen Mythologie ist, wird hier echt Probleme haben und verwirrt sein.

Die Protagonistin Alexis macht im ganzen Buch so gut wie keine oder zumindest keine großartige Entwicklung durch. Obwohl man alles aus ihrer Perspektive miterlebt, hatte ich die ganze Zeit das Gefühl alles zu durchschauen, während sie nur naiv und leider etwas dumm (obwohl sie ja so schlau ist) einfach nichts um sich herum so richtig wahrnimmt oder durchschaut.

Die vier Männer (ihre Professoren und Mentoren), die als so attraktiv und heiß angepriesen werden, sind einfach nur toxisch, anstrengend und extrem besitzergreifend.

Die Handlung geht kaum voran. Es ist sehr eintönig und es gibt kaum Entwicklungen. Ganz kurz gibt es zwei Abschnitte, in denen etwas Spannung aufgebaut wird und die mich ein wenig mitgerissen haben. Insgesamt bleibt es jedoch eher langweilig.

Alexis' Herkunft war mir schon fast von Anfang an klar, nur in dem Buch schien so gut wie keiner sich dessen bewusst zu sein, erst recht sie nicht, obwohl sie zumindest von ihren Professoren immer wieder darauf gestoßen wird.
Am Ende des Buches wird ihre wahre Identität offenbart. Für einige mag dies überraschend gekommen sein, ich persönlich habe jedoch schon im ersten Viertel des Buches eine Verbindung in diese Richtung gezogen, sodass auch das keine große Überraschung mehr für mich war.

Auch der Schreibstil konnte mich nicht mitreißen. Irgendwie wirkt es stellenweise recht plump und abgehackt. Einige grammatikalische Fehler sind mir auch aufgefallen.

Aus den genannten Gründen konnte mich das Buch daher leider nicht überzeugen und ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt den nächsten Band lesen werde. Vermutlich eher nicht.

Fazit:
Mich konnte dieses Buch weder durch die Handlung noch durch die Protagonistin überzeugen.
Wer eher die klassische griechische Mythologie mag, der wird es mit diesem Buch auch eher schwer haben.
Wem das nicht so wichtig ist und wer auch keine großartigen Entwicklungen bei der Handlung oder den Figuren erwartet, der kann hier vielleicht noch etwas Lesevergnügen finden.
Ansonsten kann ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere