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Veröffentlicht am 04.04.2023

Geschichten machen uns menschlich!

Die letzte Erzählerin
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Das Buch Die letzte Erzählerin von Donna Barba Higuera, kommt mit einen wundervoll gestalteten Cover und farbigen Buchschnitt um die Ecke. Die Erwartungen, bei der farbenfrohen Aufmachung, an die Geschichte ...

Das Buch Die letzte Erzählerin von Donna Barba Higuera, kommt mit einen wundervoll gestalteten Cover und farbigen Buchschnitt um die Ecke. Die Erwartungen, bei der farbenfrohen Aufmachung, an die Geschichte ist groß und wird auch nicht enttäuscht. Die 13-jährige Petra geht mit ihren Eltern und ihren kleinen Bruder Javier an Bord eines Raumschiffes, um die Erde kurz vor der Zerstörung durch einen Meteoriten zu verlassen. Das Ziel ist ein weitentfernter Planet auf dem die Menschen leben können. Dafür werden sie in Stase versetzt, um die knapp 400 Jahre dauernde Reise zu überleben.
Bereits der Grund der Reise ist bedrückend und ich könnte mir vorstellen dass nicht alle Kinder damit klar kommen. Petra ist ein bemerkenswertes Mädchen, die mit den Umständen an Bord nach ihrer Erweckung aus der Stase eindrucksvoll zurechtkommt. Beim Lesen der Geschichte hatte ich immer wieder das Gefühl Petra ist bereit ca. 16 Jahre alt. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren, gibt an der Geschichte von Petra dann das Alter. Man könnte die Hauptperson auch 3-4 Jahre älter machen und das Buch als Jugendbuch herausbringen statt als Kinderbuch. Das würde viele Handlungen von Petra besser erklären. Bestimmte Sachen welche sie macht kann man sich bei einer 13-jährigen nur schwer vorstellen. Auch glaube ich dass Jugendliche mit dem, teilweise düsteren Geschehen, besser umgehen können als Kinder von 11 Jahren. Mein Sohn ist 11 Jahre alt und ich bin gespannt was er dazu sagt wenn er die letzte Erzählerin liest aber ich könnte mir vorstellen dass er danach redebedarf hat.
Alles in allem aber ein wunderbares Buch, eine großartige Geschichte und eine bemerkenswerte Hauptprotagonistin! Absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Bunte, magische Fantasy-Welt

The Lost Crown, Band 1 - Wer die Nacht malt
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Bereits das Cover von Jennifer Benkaus neusten Roman The Lost Crown – Wer die Nacht malt, hat mich in einen Bann gezogen. Ich kannte die Vorgängerromane, welche in der gleichen Fantasy-Welt spielen bis ...

Bereits das Cover von Jennifer Benkaus neusten Roman The Lost Crown – Wer die Nacht malt, hat mich in einen Bann gezogen. Ich kannte die Vorgängerromane, welche in der gleichen Fantasy-Welt spielen bis jetzt noch nicht und es ist auch nicht nötig diese vorab gelesen zu haben. Die Geschichte von Kaya und Mirulay steht für sich.
Jennifer Benkau schafft es mit wenigen Worten eine bunte und magische Fantasy-Welt in meinem Kopf entstehen zu lassen das ich beim Lesen beinahe die Blätter des Waldes von Eshrian sehen konnte. Die Geschichte selbst hat es in vielen Abwandlungen bereits in unzähligen Romanen gegeben. Das Böse zieht herbei und übernimmt die Macht, ein junger Mann wurde seines Geburtsrechts beraubt und sinnt auf Rache. Auch eine mysteriöse, schöne Frau darf nicht fehlen die sich in den harten und doch sensiblen Mann verliebt. Alles nicht neu, alles schon mal gelesen und dennoch ist diese Geschichte einfach nur wunderschön. Das Ende bleibt offen da es ja im nächsten Jahr die Fortsetzung dazu geben soll. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten und habe The Lost Crown – Wer das Schicksal zeichnet, bereits vorbestellt. Für alle die sich gerne in eine fremde, magische und fantastische Welt entführen lassen wollen ist dieses Buch genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 03.10.2022

Wunschzettelverdächtig

Love Songs in London – All I (don’t) want for Christmas
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Love Songs in London – All I (don`t) want for Christmas besticht zuallererst mit einem sehr schönen, verspielt romantischen und winterlichen Cover. Das Buch hat alles, was ein guter Liebesroman so braucht. ...

Love Songs in London – All I (don`t) want for Christmas besticht zuallererst mit einem sehr schönen, verspielt romantischen und winterlichen Cover. Das Buch hat alles, was ein guter Liebesroman so braucht. Eine leicht schrullige und einsame Studentin, einen gutaussehenden Startup Gründer, dessen Exfreundin und seine herzliche Familie. Die Geschichte ist kitschig, ja und genau deshalb habe ich sie geliebt. Wenn ich mir ein Buch mit einer romantischen Weihnachtsgeschichte zulege, dann erwarte ich genau das. Kitsch, Herzschmerz, Romantik und viel Gefühl. Von Beginn an ist man gefesselt und obwohl man bereits sehr früh erahnt, wie es denn am Ende ausgehen wird ist man trotzdem nur schwer in der Lage das Buch auch mal wegzulegen. Genau der richtige Lesestoff für graue, verregnete Herbsttage welche nur mit Kuschelsocken, einer Tasse Kaffee, Kaminfeuer und einem schnulzigen Liebesroman verbracht werden wollen. Mir hat auch sehr gut gefallen wie die Autorin die wundervolle Stadt London mit ihrem grausamen Winterwetter beschreibt und man kann teilweise das nasskalte Wetter richtig spüren, wenn man liest. Der Schluss des Buches kommt, wenn natürlich auch vorhersehbar, doch recht abrupt und ich hätte mir gerne noch einen Kleinen Ausblick in die Zukunft von Febe und Liam gewünscht und auch wie es mit Nelson und Charlotte weitergeht. Alles hier schreit nach einer Fortsetzung, wenn auch vielleicht aus dem Blickwinkel eines anderen Familienmitgliedes aus Liams Familie, vielleicht der jüngere und herzliche Bruder Matt. Ich für meinen Teil werde danach auf jeden Fall die Augen offenhalten. Für alle die romantischen Lesestoff für die Weihnachtszeit brauchen muss dieses Buch definitiv auf den Wunschzettel.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Starke Gefühle im Tartaros-Chaos

The Things Gods Break – Schattenverführt
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The Things Gods Break ist der zweite Teil der Schattenverführt-Trilogie von Abigail Owen. Die Geschichte setzt direkt da an wo einen Band 1 etwas verdattert, zurückgelassen hat. Lyra muss sich wieder einigen ...

The Things Gods Break ist der zweite Teil der Schattenverführt-Trilogie von Abigail Owen. Die Geschichte setzt direkt da an wo einen Band 1 etwas verdattert, zurückgelassen hat. Lyra muss sich wieder einigen harten und schier unlösbar scheinenden Aufgaben stellen, um zu Hades zurückzukommen. Dieses Mal wird die Geschichte nicht nur aus Lyras Sicht, sondern immer wieder auch aus Hades Sicht erzählt. Das fand ich sehr schön, denn es gewährt ein Einblick in Hades Gefühlswelt und beantwortet auch einige Fragen welche in Band 1 aufgetaucht aber nicht erklärt worden sind. Ich denke wir können uns auch in Band 3 auf einige auflösende Szenen freuen. Die Zeitreisen welche Lyra in im Tartaros immer wieder unternimmt sind teilweise recht verwirrend und manchmal brauchte ich etwas, bis ich mich zeitlich wieder orientieren konnte da die Handlung dadurch immer wieder an verschieden Punkte der Vergangenheit springt dieses aber nicht chronologisch sortiert sind. Die Spicy-Szenen sind wieder schön erzählt und es wirkt nicht billig, wobei eine der Szenen für mich in der Handlung etwas deplatziert war. Eigentlich wären da gerade andere Dinge zu tun gewesen…aber was weiß ich schon 😉. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und auch die Sprecher waren sehr gut gewählt und die Stimmen klangen sehr sympathisch. Es kam an Band 1 nicht ganz heran, aber das tat dem Hörvergnügen keinen Abbruch. Nun beginnt also die lange Wartezeit, bis ich im November endlich weiß wie alles für Lyra und Hades ausgeht!
Absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Emotionaler, spannender Abschluss – aber nicht ganz auf dem Niveau von Band eins

Die Skaland-Saga, Band 2 - A Curse Carved in Bone
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A Curse Carved in Bone von Danielle L. Jensen ist der zweite und abschließende Band der Skaland-Saga und entführt den Leser wieder in die raue, skandinavisch anmutende Welt. Die Handlung setzt den ersten ...

A Curse Carved in Bone von Danielle L. Jensen ist der zweite und abschließende Band der Skaland-Saga und entführt den Leser wieder in die raue, skandinavisch anmutende Welt. Die Handlung setzt den ersten Band nahtlos fort. Dieses Mal wird die Geschichte abwechseln aus Freyas und Bjorns Perspektive erzählt. Obwohl zwischen meiner Lektüre von Band eins und zwei einige Zeit verging, habe ich dennoch schnell wieder in die Geschichte hineingefunden.
Schwieriger tat ich mich mit Freyas Wesensveränderung. Die Wut in ihr, die einerseits aus der jahrelangen Manipulation durch andere und andererseits aus ihrer Kraft und der Verbindung zur Göttin Hel entsteht, hat mich anfangs etwas abgestoßen. Freya war mir in Band eins noch sehr sympathisch, aber hier war ich manchmal schon leicht genervt von ihr und ihren Launen und ihrer Impulsivität. Bjorn hingegen hat mit seinen tiefen Gefühlen für Freya mein Herz stark berührt.
Die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt langweilig und die vielen Wendungen, immer und immer wieder, halten die Spannung von Beginn bis Ende hoch. Ein gelungenes Buch und ein würdiger Abschluss der Skaland-Saga aber nicht ganz so stark wie Band 1.

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