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Veröffentlicht am 20.06.2023

Lichtdurchflutet

Die Legende des Phönix, Band 1 - Dunkelaura
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Die Legende des Phönix – Dunkelaura von Greta Milán ist ein fulminanter Auftakt zu einer fantastischen Reihe! Schon die Aufmachung des hochwertigen Covers macht richtig was her. Das Buch beginnt mit einer ...

Die Legende des Phönix – Dunkelaura von Greta Milán ist ein fulminanter Auftakt zu einer fantastischen Reihe! Schon die Aufmachung des hochwertigen Covers macht richtig was her. Das Buch beginnt mit einer Legende, der Legende des Phönix, der sich für die Menschheit opfert und mit seiner letzten Tat Phönixkrieger erschafft. Diese Phönixkrieger haben eine Gabe in sich eine Lichtgabe, die bei jedem anders ausfällt und welche sich auf die Nachkommen vererbt. Eden ist auch eine Phönixkriegerin, auch wenn sie zu beginn davon noch nichts ahnt und es dann sehr lange dauert bis sie ihre Gabe entdeckt. Die Geschichte wird meist aus ihrer Perspektive erzählt und man kann sich von Beginn an gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Aber auch die Perspektivenwechsel zu Kane, einen sehr mächtigen Phönixkrieger, gefallen mir sehr gut und helfen ihn als Person besser einzuschätzen. Etwas zu kurz kommen mir da die Shadys/Rogues. Leider weiß man bis zum Schluss nicht, was sie antreibt und was in ihnen vorgeht. Das macht einerseits die Geschichte sehr spannend andererseits bleibt aber auch viel im Dunkeln und man hat immer das Gefühl, dass einem irgendwas entgeht. Der Wahnsinns Cliffhanger am Ende zerrt an meinen Nerven da ich jetzt mindestens 6 Monate auf die Fortsetzung warten muss, aber er hat mich auch dazu gebracht den Nachfolgeband gleich mal vorzubestellen. Denn ich muss unbedingt wissen wie es mit Eden, Tori, Kane und den anderen Phönixkriegern weitergeht!

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Veröffentlicht am 04.04.2023

Geschichten machen uns menschlich!

Die letzte Erzählerin
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Das Buch Die letzte Erzählerin von Donna Barba Higuera, kommt mit einen wundervoll gestalteten Cover und farbigen Buchschnitt um die Ecke. Die Erwartungen, bei der farbenfrohen Aufmachung, an die Geschichte ...

Das Buch Die letzte Erzählerin von Donna Barba Higuera, kommt mit einen wundervoll gestalteten Cover und farbigen Buchschnitt um die Ecke. Die Erwartungen, bei der farbenfrohen Aufmachung, an die Geschichte ist groß und wird auch nicht enttäuscht. Die 13-jährige Petra geht mit ihren Eltern und ihren kleinen Bruder Javier an Bord eines Raumschiffes, um die Erde kurz vor der Zerstörung durch einen Meteoriten zu verlassen. Das Ziel ist ein weitentfernter Planet auf dem die Menschen leben können. Dafür werden sie in Stase versetzt, um die knapp 400 Jahre dauernde Reise zu überleben.
Bereits der Grund der Reise ist bedrückend und ich könnte mir vorstellen dass nicht alle Kinder damit klar kommen. Petra ist ein bemerkenswertes Mädchen, die mit den Umständen an Bord nach ihrer Erweckung aus der Stase eindrucksvoll zurechtkommt. Beim Lesen der Geschichte hatte ich immer wieder das Gefühl Petra ist bereit ca. 16 Jahre alt. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren, gibt an der Geschichte von Petra dann das Alter. Man könnte die Hauptperson auch 3-4 Jahre älter machen und das Buch als Jugendbuch herausbringen statt als Kinderbuch. Das würde viele Handlungen von Petra besser erklären. Bestimmte Sachen welche sie macht kann man sich bei einer 13-jährigen nur schwer vorstellen. Auch glaube ich dass Jugendliche mit dem, teilweise düsteren Geschehen, besser umgehen können als Kinder von 11 Jahren. Mein Sohn ist 11 Jahre alt und ich bin gespannt was er dazu sagt wenn er die letzte Erzählerin liest aber ich könnte mir vorstellen dass er danach redebedarf hat.
Alles in allem aber ein wunderbares Buch, eine großartige Geschichte und eine bemerkenswerte Hauptprotagonistin! Absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Bunte, magische Fantasy-Welt

The Lost Crown, Band 1 - Wer die Nacht malt
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Bereits das Cover von Jennifer Benkaus neusten Roman The Lost Crown – Wer die Nacht malt, hat mich in einen Bann gezogen. Ich kannte die Vorgängerromane, welche in der gleichen Fantasy-Welt spielen bis ...

Bereits das Cover von Jennifer Benkaus neusten Roman The Lost Crown – Wer die Nacht malt, hat mich in einen Bann gezogen. Ich kannte die Vorgängerromane, welche in der gleichen Fantasy-Welt spielen bis jetzt noch nicht und es ist auch nicht nötig diese vorab gelesen zu haben. Die Geschichte von Kaya und Mirulay steht für sich.
Jennifer Benkau schafft es mit wenigen Worten eine bunte und magische Fantasy-Welt in meinem Kopf entstehen zu lassen das ich beim Lesen beinahe die Blätter des Waldes von Eshrian sehen konnte. Die Geschichte selbst hat es in vielen Abwandlungen bereits in unzähligen Romanen gegeben. Das Böse zieht herbei und übernimmt die Macht, ein junger Mann wurde seines Geburtsrechts beraubt und sinnt auf Rache. Auch eine mysteriöse, schöne Frau darf nicht fehlen die sich in den harten und doch sensiblen Mann verliebt. Alles nicht neu, alles schon mal gelesen und dennoch ist diese Geschichte einfach nur wunderschön. Das Ende bleibt offen da es ja im nächsten Jahr die Fortsetzung dazu geben soll. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten und habe The Lost Crown – Wer das Schicksal zeichnet, bereits vorbestellt. Für alle die sich gerne in eine fremde, magische und fantastische Welt entführen lassen wollen ist dieses Buch genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 03.10.2022

Wunschzettelverdächtig

Love Songs in London – All I (don’t) want for Christmas
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Love Songs in London – All I (don`t) want for Christmas besticht zuallererst mit einem sehr schönen, verspielt romantischen und winterlichen Cover. Das Buch hat alles, was ein guter Liebesroman so braucht. ...

Love Songs in London – All I (don`t) want for Christmas besticht zuallererst mit einem sehr schönen, verspielt romantischen und winterlichen Cover. Das Buch hat alles, was ein guter Liebesroman so braucht. Eine leicht schrullige und einsame Studentin, einen gutaussehenden Startup Gründer, dessen Exfreundin und seine herzliche Familie. Die Geschichte ist kitschig, ja und genau deshalb habe ich sie geliebt. Wenn ich mir ein Buch mit einer romantischen Weihnachtsgeschichte zulege, dann erwarte ich genau das. Kitsch, Herzschmerz, Romantik und viel Gefühl. Von Beginn an ist man gefesselt und obwohl man bereits sehr früh erahnt, wie es denn am Ende ausgehen wird ist man trotzdem nur schwer in der Lage das Buch auch mal wegzulegen. Genau der richtige Lesestoff für graue, verregnete Herbsttage welche nur mit Kuschelsocken, einer Tasse Kaffee, Kaminfeuer und einem schnulzigen Liebesroman verbracht werden wollen. Mir hat auch sehr gut gefallen wie die Autorin die wundervolle Stadt London mit ihrem grausamen Winterwetter beschreibt und man kann teilweise das nasskalte Wetter richtig spüren, wenn man liest. Der Schluss des Buches kommt, wenn natürlich auch vorhersehbar, doch recht abrupt und ich hätte mir gerne noch einen Kleinen Ausblick in die Zukunft von Febe und Liam gewünscht und auch wie es mit Nelson und Charlotte weitergeht. Alles hier schreit nach einer Fortsetzung, wenn auch vielleicht aus dem Blickwinkel eines anderen Familienmitgliedes aus Liams Familie, vielleicht der jüngere und herzliche Bruder Matt. Ich für meinen Teil werde danach auf jeden Fall die Augen offenhalten. Für alle die romantischen Lesestoff für die Weihnachtszeit brauchen muss dieses Buch definitiv auf den Wunschzettel.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Düster, spannend und definitiv nichts für Zartbesaitete

The Lies we steal
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The Lies We Steal (The Hollow Boys 1) von Monty Jay ist nichts für zartbesaitete Menschen und nichts für Jugendliche. Die Geschichte ist geheimnisvoll, düster und stellenweise recht brutal. Was anfangs ...

The Lies We Steal (The Hollow Boys 1) von Monty Jay ist nichts für zartbesaitete Menschen und nichts für Jugendliche. Die Geschichte ist geheimnisvoll, düster und stellenweise recht brutal. Was anfangs noch wie eine der üblichen Uni-Romanzen beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas Dunklem und Düsterem.

Die Spannung wird durchgehend hochgehalten, und dass die Geschichte abwechselnd aus Briars und Alistairs Sicht erzählt wird, hat mir gut gefallen. Auch die beiden Sprecher waren gut gewählt, und es war angenehm, ihnen zuzuhören.

Mir hat die Geschichte gut gefallen, aber auch wenn ich etwas Verständnis für die Hintergrundgeschichten der Hollow Boys aufbringen kann, finde ich die Selbstjustiz hier doch etwas heftig. Ist man besser als andere Mörder, nur weil man aus den vermeintlich richtigen Gründen tötet? Auch der recht schnelle Sinneswandel von Briar war für mich etwas unstimmig. Von „Ich hasse dich und habe Angst vor dir“ zu „Ich verstehe, warum du so grausam bist, und will den Rest meines Lebens mit dir verbringen“ war mir dann doch etwas zu schnell und abrupt.

Alles in allem aber eine schöne Dark Romance mit heißen, detaillierten Szenen, auch wenn die Art der Zweisamkeit manchmal etwas fragwürdig ist und bestimmt nicht jedermanns Geschmack sein dürfte. Ich bin schon gespannt auf die weiteren Teile der Reihe.

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