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Veröffentlicht am 06.10.2022

Das Leben der anderen

Einmal Sommer und zurück
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Einmal im Körper und Leben der besten Freundin stecken? Wie fühlt sich das an? Wer möchte das nicht? Vor allem, wenn man insgeheim denkt, die beste Freundin hätte das bessere, das perfekte Leben. Katie ...

Einmal im Körper und Leben der besten Freundin stecken? Wie fühlt sich das an? Wer möchte das nicht? Vor allem, wenn man insgeheim denkt, die beste Freundin hätte das bessere, das perfekte Leben. Katie und Melody dürfen es erleben, weil sie beide denselben Wunsch zur selben Zeit haben. Aber nicht alles ist, wie es vorher schien ...

Die besten Freundinnen seit Kindertagen Katie und Melody sind nach einem Sommer am Strand total zerstritten. Als sie auf der Rückfahrt im Bus sitzen und durch den „Wunschtunnel“ fahren, wünschen sich beide zur gleichen Zeit, die andere zu sein. Als der Bus aus dem Tunnel fährt, ist es geschehen und noch dazu fängt der Sommer von vorne an.
Doch damit ist nicht alles gut. Katie bemerkt, dass das Leben von Melody, die immer alles bekommt, was sie möchte, da ihre Eltern genug Geld haben, ziemlich einsam ist, da es ihrer Mutter vor allem um gutes Aussehen um jeden Preis geht, der Vater kaum zu Hause ist und ihr Bruder auch ziemlich gefühlskalt ist. Auch der erträumte Freund ist nicht so, wie sie es sich wünscht.
Melody erfährt, dass Katie zwar diese zwei liebenden Eltern und die zwei knuddeligen Stiefbrüder hat, aber dass sie auch ohne Gegenleistung ständig auf diese aufpassen muss, wann immer die Eltern es verlangen. Und das ist doch sehr anstrengend und teilweise nervig und einfach zu viel!
Kurzum: In dieser Body-Switch-Geschichte passiert genau das, was man als (erwachsene) Leserin erwartet (Und die Moral von der Geschicht‘: „Sei vorsichtig mit Wünschen, denn sie könnten in Erfüllung gehen!“ und „Der Rasen im Garten des Nachbarn ist immer grüner als der eigene!“):
Beide Mädchen wünschen sich nachher zurück in ihr altes Leben. Sie verstehen aber auch beide die Freundin viel besser und nehmen die Veränderungen im eigenen Leben vor, die schon längst überfällig waren.
Die junge Leserin wird hierbei aber bestimmt über manches in ihrem eigenen Leben nachdenken.

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Was ist wirklich wichtig?

Das Ende
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Wenn du wüsstest, wann du und deine Lieben sterben würden, was würdest du noch tun und was nicht? Was wäre wirklich wichtig? Oder ist dann gar nichts mehr wichtig?

Der Roman beginnt in seinem Prolog am ...

Wenn du wüsstest, wann du und deine Lieben sterben würden, was würdest du noch tun und was nicht? Was wäre wirklich wichtig? Oder ist dann gar nichts mehr wichtig?

Der Roman beginnt in seinem Prolog am 27. Mai eines nicht genannten Jahres. An diesem Tag erfährt die Menschheit, dass in dreieinhalb Monaten ein riesiger Komet auf der Erde einschlagen und alles Leben vernichten wird. Er kann nicht mehr mit den zur Verfügung stehenden Mitteln abgelenkt werden, weil er zu spät entdeckt wurde.
Die weiteren Kapitel beginnen immer mit der Überschrift wie viele Wochen und Tage der Untergang noch entfernt ist, wieviel Zeit den Menschen noch bleibt. Sie beginnen mit „4 Wochen und 5 Tage“ und schrauben sich tageweise herunter bis zu „Der letzte Tag“ und „Die letzte Nacht“. Die Kapitel werden am Ende kürzer, der Countdown läuft.
Auch Simon und Lucinda in Schweden, ihre Familien und Freunde erfahren diese schreckliche Neuigkeit. Die Kapitel sind in Abschnitte unterteilt, in denen diese zwei als Ich-Erzähler berichten, was in ihrem Leben geschieht, Simon in der direkten Gegenwart und Lucinda immer kurz nachdem etwas geschehen ist in einem Post. Dieser wird in mehreren hundert verschiedenen menschlichen Sprachen ins All gesendet, in der Hoffnung, dass dort irgendjemand oder -etwas diese Nachrichten empfängt und die Menschheit nicht ganz vergessen wird.
Der Roman spielt in Schweden, wo das Leben noch einigermaßen geregelt weiterläuft, und kann so furchtbare, auf diese Nachricht folgende Ereignisse in anderen Ländern (z. B. Krieg, etc.) weitestgehend ausblenden oder nur am Rande erwähnen.
Simons Freundin Tilda wendet sich nach Bekanntwerden der schrecklichen Nachricht von ihm ab, und beginnt ein zügelloseres Leben mit vielen Partys, Alkohol und Drogen, wie viele ihrer Generation. Simons Mütter hatten sich getrennt und ziehen nun wieder zusammen und möchten, dass die Familie möglichst viel in diesen letzten Tagen zusammen ist. Simon ist hin- und hergerissen und möchte am liebsten nur Tilda zurückgewinnen.
Für ihn bricht alles zusammen, als Tilda ermordet wird und er wenig später der Hauptverdächtige ist. Da die Polizei in diesen letzten Tagen sehr viel zu tun hat und kaum Ermittlungen vorantreiben kann, beginnt er auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei lernt er Lucinda, Tildas ehemals beste Freundin kennen. Nach anfänglichen Vorbehalten gegenüber Simon ermittelt Lucinda schließlich mit ihm zusammen. Kurz vor dem Ende der Menschheit erfahren sie so die Wahrheit über Tildas Tod.
Behutsam flicht der Autor die Frage nach dem Glauben in seine Geschichte ein, indem er Simons Mutter Stina als Pastorin auftreten lässt. Sie muss sich täglich mit der Frage auseinandersetzen, wie der Glaube und sie selber, den Menschen in dieser verzweifelten Lage Hoffnung, Trost und Halt geben kann. So beginnt und endet das letzte Kapitel („Die letzte Nacht“ S.404 bis S. 407) mit einem christlichen Gottesdienst, in dem sich viele, aber nicht alle, der Protagonisten treffen.
Auf dem Cover steht unten im Dunklen die Frage: „Was zählt wirklich, wenn die Welt kurz vor dem Ende steht?“ Der Roman versucht diese Frage zu beantworten, dreht sich aber in seiner Handlung auch sehr viel um die Aufklärung der Umstände, die zu Tildas Tod geführt haben und um die aufkeimende Liebe zwischen Simon und Lucinda.

Der Roman wirkt mit aktuellen Themen überfrachtet, die der Autor in seinem Untergangsszenario anscheinend alle abarbeiten möchte: Simon hat zwei Mütter, sein bester Freund hat sich in ihn verliebt, er hat Liebeskummer, seine (Ex-) Freundin wird ermordet, deren beste Freundin hat Krebs, deren Oma ist dement, Simon und Lucinda verlieben sich, es gibt Alkohol-, Spiel- und Drogensucht, radikale Glaubensgruppen formieren sich, Lügen und Ehebruch werden beschrieben, u. v m. Natürlich kommen all diese Dinge in unseren Gesellschaften vor, aber im Buch wird kaum ein Strang vertieft oder weiterverfolgt, so dass alles wie aufgereiht wirkt.
Vielleicht ist die Frage „Was zählt wirklich, wenn die Welt kurz vor dem Ende steht?“ einerseits zu einfach für einen Roman zu beantworten und andererseits zu groß, um sie wirklich für alle passend beantworten zu können.

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Veröffentlicht am 01.09.2020

*"Magisch sein" ist ganz normal*

Sophie und die Magie - Bio, Deutsch und Zauberei
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Zum Inhalt:
Eine Stadt genannt Eden, liegt abgelegen zwischen Mooren und Wäldern in einem Naturschutzgebiet. Hier leben "normale" Menschen mit magischen Wesen, wie z. B. Werwölfen, Hexen, Feen, u. a, friedlich ...

Zum Inhalt:


Eine Stadt genannt Eden, liegt abgelegen zwischen Mooren und Wäldern in einem Naturschutzgebiet. Hier leben "normale" Menschen mit magischen Wesen, wie z. B. Werwölfen, Hexen, Feen, u. a, friedlich zusammen. Dennoch möchten die meisten "Magischen" nicht unbedingt erkannt werden, wenn es sich vermeiden lässt, denn zu schnell wird von ihren besonderen Fähigkeiten auf ihren Charakter oder ihr Können geschlossen.
In dieser Stadt gibt es mehrere weiterführende Schulen. Aber nur eine wird bevorzugt von den magischen Eltern für ihre magischen Kinder ausgewählt - die Aurora-Fanning-Gesamtschule. Diese Schule ist nach einer berühmten Kinderbuchautorin der Stadt benannt, in deren Büchern jede Menge "Magische" vorkommen.
Die Hauptfigur Sophie ist erst vor einiger Zeit mit ihren
Eltern nach Eden gezogen. Sie selbst besitzt keine magischen Kräfte, ist aber sehr offen und gespannt darauf, in ihrer neuen Klasse auf der Aurora-Fanning-Gesamtschule genau solche Kinder kennenzulernen.
Zuerst ist Sophie regelrecht enttäuscht, als sie niemand "Magisches" in ihrer Klasse erkennen kann. Doch nach und nach zeigen sich eine Fee, eine Hexe und ein Werwolf. Als auch noch eine Meerjungfrau in ihre Klasse kommt, ist Sophie begeistert. Zusammen mit diesen Vieren und dem auch "normalen" Ben bildet sich eine tolle Freundesgruppe, die sich zuerst einmal darin übt, Lilia, die kleine, schüchterne Meerjungfrau, vor gemeinen Attacken von Mitschülern zu schützen und sie in ihrer Badewanne gesund und munter zu transportieren.
Ein größeres Abenteuer nehmen die sechs in Angriff, als ein Einhorn aus der Herde im Mondmoor verschwindet. Mit vereinten Kräften befreien sie schließlich das edle Tier.

Zum Buch:


Das Buch nimmt die jungen Leser durch das aktuelle Thema "Schulwechsel - neue Klasse" gleich ganz mit in die Handlung hinein. Sophie hat nur eine Freundin aus der Grundschule mitgebracht, die sich dann auch noch von ihr entfernt, so dass Sophie sich sehr alleine fühlt. Wie gut, dass es andere Kinder gibt, die das bemerken und sich um sie kümmern.
Eine tolle Freundetruppe entsteht, gemischt aus "Magischen" und "Normalen". Jeder hat seine Fähigkeiten und wird so akzeptiert und angenommen, wie er/sie ist. Die Kinder kümmern sich umeinander. Das ist gelungene Inklusion! Nur dass hier Kinder mit besonders herausragenden Eigenschaften inkludiert werden und nicht mit Handicaps. Sie empfinden ihre Fähigkeiten zwar nicht immer als positiv (s. Dula: "Alle dachten, ich bin nur so gut in der Schule, weil ich eine Hexe bin." oder Tom: "Es ist kein schönes Gefühl, wenn die Leute Angst vor einem haben."), aber insgesamt nutzen sie ihnen (und anderen) auch. Lilia, die Meerjungfrau, kann allerdings nicht verbergen, dass sie anders ist, und bekommt das auch gleich am ersten Tag von einigen Mitschülern/innen zu spüren.
Das Cover ist ansprechend, auch haptisch gestaltet. Erste Andeutungen zur Geschichte sind schon zu erkennen und machen neugierig.
Für 8jährige enthält das Buch relativ viel Text und wenig Bilder. Für 10- bis 11jährige stimmt das Verhältnis eher.
Neben den kurzen Vitas der Autorin und der Illustratorin gibt es als Zugabe noch ein Kreuzworträtsel und ein Rezept für "Heiße Schokolade am Stiel" um das Ganze abzurunden.
Durch die am Ende der Geschichte angekündigte Klassenfahrt und die Leseprobe von Band 2 weiß der Leser gleich, dass eine oder mehrere Fortsetzungen folgen, dieses also eine Buchreihe ist und sich somit offene Fragen in den nächsten Bänden klären werden.

Fazit:


Das Buch ist altersgerecht über ein aktuelles, die Kinder beschäftigendes Thema "Schulwechsel, neue Klasse und Freunde" geschrieben. Dabei nimmt es das Andersein und Verschiedensein seiner Protagonisten liebevoll auf. Die Handlung ist sehr stringent und vorhersehbar. Der Ablauf der Geschichte bietet wenig Überraschungen, wird die jungen Leser aber trotzdem faszinieren.
Wichtig ist jedoch: Magie - also besondere Eigenschaften - gehört hier zum Alltag und ist doch etwas Besonderes. Aber auch für die "Magischen" sind Freundschaft, Respekt vor anderen, Aufrichtigkeit, Freundlichkeit und gegenseitige Hilfsbereitschaft so wichtig, wie für "Normale" auch.
Das ist der gemeinsame Nenner. Nur zusammen, mit Freunden, auf die man sich verlassen kann, können die Dinge, kann das Leben gelingen.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Mission Moor

Die Grummelhummel
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Moore sind ganz besondere Naturlandschaften, die es zu schützen gilt, nicht nur für die Tiere und Pflanzen, die dort leben, sondern auch für uns Menschen selbst, denn sie speichern Kohlenstoffdioxid. Die ...

Moore sind ganz besondere Naturlandschaften, die es zu schützen gilt, nicht nur für die Tiere und Pflanzen, die dort leben, sondern auch für uns Menschen selbst, denn sie speichern Kohlenstoffdioxid. Die Grummelhummel möchte jedoch nur ihren Glockenblumennektar haben.

In diesem Bilderbuch geht es augenscheinlich um einige Insekten, eine Spinne und einen Regenwurm, die versuchen, ihre hungrige Freundin, die Hummel, wieder fröhlich zu machen, denn sie ist grummelig, weil sie Hunger hat, aber keine ihrer geliebten Glockenblumen zum Nektartrinken findet.
So überreden sie sie, mit ihnen ins Moor zu kommen, weil es dort (noch) Glockenblumen geben soll. Als sie dort ankommen, ist dem aber nicht so, denn das Moor ist ausgetrocknet. Die Hummel ist nun noch viel „saurer“, außerdem treffen sie eine Moorhexe an ihrem freien Tag, die sie darum zu den Tüpfelfeen schickt. Diese können nur reimen.
In Reimform erklären sie den Tieren, was zu tun ist, damit das Moor wieder feucht wird. Und so machen sich die Tiere wie kleine Gärtner an die Arbeit und zack! geht es dem Moor schnell wieder besser. Die Hummel hat dann auch gleich wieder gute Laune.
Mit dieser meiner Meinung nach sehr chaotischen, an den Haaren herbeigezogenen Geschichte will die Autorin und Illustratorin Kinder auf den Schutz der Moore aufmerksam machen, denn auf den letzten zwei Seiten und dem Einband gibt es dann noch sachliche Informationen zum Thema Moore und was Kinder zu ihrem Schutz tun können.
Die Insekten sind hierbei stark vermenschlicht und auch die Zeichnungen wenig naturgetreu. Das Benutzen von Werkzeug vollendet die Vermenschlichung, so dass sie eher wie Kinder wirken.
Die Illustrationen sind knallig bunt, manche Tiere haben dabei nicht ihre eigentliche Farbe (die Ameise ist blau, die Spinne ist in Pastelltönen gehalten) Mimik und Gestik sind oft im Comicstil, also überzeichnet.
Der erzählende Text auf jeder Seite ist für ein Bilderbuch relativ lang und teilweise schwierig, also eher etwas für geübte LeserInnen.
Ein netter Versuch auf die Klimarelevanz der Moore hinzuweisen, aber es gibt für dieses Thema bestimmt treffendere Bilderbücher!

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Eine Familientragödie

Die Inselschwimmerin
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Der Roman erzählt die Lebensgeschichte der jetzt in Jahr 2024 38jährigen Evie und ihrer Familie, angefangen beim Kennenlernen ihrer Eltern, in Zeitsprüngen und auf verschiedenen, wechselnden Zeitebenen. ...

Der Roman erzählt die Lebensgeschichte der jetzt in Jahr 2024 38jährigen Evie und ihrer Familie, angefangen beim Kennenlernen ihrer Eltern, in Zeitsprüngen und auf verschiedenen, wechselnden Zeitebenen. Dieser Wechsel zeigt prägenden Faktoren in ihrem Leben und erzeugt eine gewisse Spannung.

Die Familiensituation entwickelt sich in immer schwierigere Dimensionen, so dass am Ende die Ehe der Eltern zerrüttet ist, die Schwester Liv ihre Eltern und ihre Schwester erpresst und ein Leben mit Drogen und Alkohol führt und Evie nach London fliehen muss.

Dort geht sie eine toxische Beziehung ein, da sie das Gefühl hat, nichts wert zu sein und große Schuld auf sich geladen zu haben.

Nach zwanzig Jahren, in denen sie nur Kontakt zu einer alten Freundin im Alter ihrer Eltern hatte, erkrankt ihr Vater schwer und Evie kehrt zurück auf die wunderschönen Orkney-Inseln. Hier versucht sie, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.

Bis zum letzten Drittel des Buches wissen die Lesenden nicht, was Evie getan hat. Als dieses Geheimnis gelüftet ist, verliert das Buch sehr an Spannung und die Handlung sich in Nebenschauplätzen.

Viele Figuren sind leider nicht sehr tiefgründig dargestellt, sondern eher plakativ und klar in „Gut und Böse“ unterteilt. Die Dialoge erscheinen oft hölzern und nicht sehr zeitgemäß. Auch der simple Schreibstil hat mich nicht angesprochen.

Das Buch hätte von seinem Thema her – Flucht aus der Heimat, Familientragödie und Schuldverarbeitung – viel mehr Potential gehabt, dass aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Auch andere wichtige Themen, wie z. B. Traumaverarbeitung, Person of Colour, Demenz, wurden nur oberflächlich angesprochen, dafür wurde Unwichtiges, wie z. B. eine Hochzeitsplanung, unnötig in die Länge gezogen.

So konnte mich das Buch trotz einer tollen Idee nicht wirklich überzeugen, auch wenn die tragische Familiengeschichte gut dargestellt wurde.

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