Eine Jagd um Leben und Tod
Lore. Die Spiele haben begonnen. Sie kämpft um ihr LebenIch liebe Mythologie, Sagen und Göttergeschichten. Dieses Buch hat mich also von Anfang an neugierig gemacht. Zudem ht mich das Design total angefixt und ich habe mir sogar eine Schmuckausgabe dieses Buches ...
Ich liebe Mythologie, Sagen und Göttergeschichten. Dieses Buch hat mich also von Anfang an neugierig gemacht. Zudem ht mich das Design total angefixt und ich habe mir sogar eine Schmuckausgabe dieses Buches mit Buchschnitt gekauft. Für meinen Geschmack war das Buch fast schon zu dick, weil es nicht mehr ganz so angenehm in der Hand liegt und mit der Zeit echt schwer wird. Inhaltlich hat mir Grundidee gefallen, aber ich habe lange gebraucht, um im die Story reinzukommen.
Zum Inhalt: alle sieben Jahre werden die Götter für sieben Tage sterblich. Als Strafe von Zeus sollen sie gejagt werden und wer sie tötet erhält ihre Fähigkeiten. Lore ist die letzte ihrer Linie, die letzte lebende Nachfahrin des Gottes Podeison. Und sie ist eine Jägerin. Aber seit ihre Familie brutal ermordet wurde, will sie nicht mehr jagen. Bis Athene vor ihrer Tür steht und ihr einen Deal anbietet, den Lore nicht ablehnen kann.
Das Setting in New York finde ich super, ich mag Urban Fantasy sowieso total gerne, weil ich oft mit dem komplexen Worldbuilding von High Fantasy schwerer zurecht komme. Ich hatte trotzdem ziemliche Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, obwohl man am Anfang ein paar rudimentäre Infos bekommt und dann in die Handlung reingeworfen wird. Ich fand es zu Anfang einfach auch nicht so richtig fesselnd.
Lore als Hauptcharakter hat mich einfach nicht so richtig mitgerissen. Dafür, dass sie sich eigentlich raushalten wollte, lässt sie sich ziemlich schnell in das ganze Drama reinziehen und ist einfach blind vor Wut und dem Durst nach Rache. Hilfe bekommt sie von eher unerwarteter Seite: dem Nachfolger von Ares, bei dem bis zum Schluss nicht klar ist woher er seine Kräfte hat. Viele Aspekte waren mir einfach lange zu schwammig, viele Intrigen kommen erst ganz am Ende ans Licht, wo ich mich im Nachhinein fragte, ob die Figuren wirklich so blind sein konnten.
Mein größter Kritikpunkt ist vermutlich, dass die Charaktere mich nicht so recht mitgerissen haben. Ich bin mit Lore einfach nicht warm geworden.
Ich fand das Buch gut zu lesen, zwischenzeitlich war es auch echt spannend, aber für mich war es kein Highlight.