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Veröffentlicht am 03.07.2017

Nach einem holprigen Start doch noch ganz schön

Das Leuchten meiner Welt
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„Das Leuchten meiner Welt“ von Sophia Khan handelt von Irenie, die bereits mit 10 Jahren ihre Mutter verliert. Ihr Vater meint nur, dass Yasmeen nicht mehr da ist und erst als sie 5 Jahre später eine Kiste ...

„Das Leuchten meiner Welt“ von Sophia Khan handelt von Irenie, die bereits mit 10 Jahren ihre Mutter verliert. Ihr Vater meint nur, dass Yasmeen nicht mehr da ist und erst als sie 5 Jahre später eine Kiste mit Briefen findet, kommt sie dem Geheimnis ihrer Mutter näher.


Dieses Buch lag länger auf dem SuB, da ich mal reingespitzt habe, mir der Schreibstil aber nicht sofort zugesagt hat. Das blieb auch leider ein bisschen so, da ich doch Probleme mit dem teils langen Schachtelsätzen über mehrere Zeilen hatte. Doch nach und nach habe ich mich daran gewöhnt und konnte es flüssig lesen. Die Geschichte startet direkt ohne wirkliche Einführung, was ungewohnt aber doch gut war. Erzählt wird alles in der Ich-Perspektive, die zwischen James, dem Vater, und Irenie, der Tochter wechselt. Eingeleitet werden die Kapitel immer mit kurzen Auszügen aus den Briefen zwischen Yasmeen und Ahmed, was es zu etwas ganz Besonderem macht. Jedoch hatte ich lange Probleme mit Irenie warm zu werden und auch James war mir mit seinen Entscheidungen nicht immer sympathisch. Irenie vergöttert ihre Mutter, ohne das ich nachvollziehen kann, warum sie das tut. Sie ist auch anders als andere Kinder und wirkt doch manches Mal ein wenig „komisch“.


Alles in allem ist das Buch und die Geschichte anders als erwartet, jedoch hat es mich nach einem schwierigen Anfang doch noch packen können.

Veröffentlicht am 21.10.2025

Konnte mich nicht so mitreißen, wie erwartet

Mein Name ist Emilia del Valle
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Mein Name ist Emilia del Valle ist mein erstes Buch der Autorin. Mich hat hier ganz besonders das Thema Chile und die Bürgerkriegszeit gereizt, muss aber gestehen, dass es mich letztendlich nicht so mitreißen ...

Mein Name ist Emilia del Valle ist mein erstes Buch der Autorin. Mich hat hier ganz besonders das Thema Chile und die Bürgerkriegszeit gereizt, muss aber gestehen, dass es mich letztendlich nicht so mitreißen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte.
Was eventuell schon der Tatsache geschuldet ist, dass ich zu Emilia keine richtige Verbindung aufbauen konnte. Mir hat es imponiert, wie sehr sich sie in dieser Männerwelt durchkämpft, gleichzeitig konnte ich sie nicht so richtig einschätzen, was eventuell auch an dem Schreibstil gelegen hat. Für mich kam der Lesefluss nicht richtig in Gang, teils bin ich durch die Seiten geflogen, an anderer Stelle musste ich mich zwingen wieder zum Buch zu greifen. Gerade am Anfang konnte mich die Geschichte nicht gefangen nehmen. im weiteren Verlauf wurde es für mich greifbarer und auch Emilia lebendiger und doch sprang der Funke nicht vollständig über. Die Geschichte um Emilia spielt zu einer Zeit in der man als Frau am besten hinterm Herd stehen und sich auf keinen Fall in der Welt behaupten sollte. Eine Zeit, die man sich heute nur noch schwer vorstellen kann, die aber noch gar nicht so lange der Vergangenheit angehört. Und zugleich ist das Buch eine Zeitreise in den Bürgerkrieg in Chile, die dortigen Lebensumstände und die Ausbeutung der Minenarbeiter. Hier gab es faszinierende EInblicke, aber auch Stellen, die mich gelangweilt haben. Gerade die Szenen bei den Besuchen der Oberschicht haben mich nicht packen können und ich habe sie teils nur überflogen.
Für mich ein Buch, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es erneut lesen würde. Es gab wirklich interessante und spannende Momente, aber auch einige Längen. Gut, aber nicht überragend in meinen Augen.

Veröffentlicht am 11.10.2025

Leider nicht so gut wie erwartet

Dreizehnfurcht
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Hier hat mich der Klappentext gleich angesprochen und doch konnte mich die Geschichte am Ende nicht so mitreißen, wie ich es gerne gehabt hätte.
Momme ist zwanghaft und hat es dadurch schwer in dieser ...

Hier hat mich der Klappentext gleich angesprochen und doch konnte mich die Geschichte am Ende nicht so mitreißen, wie ich es gerne gehabt hätte.
Momme ist zwanghaft und hat es dadurch schwer in dieser schnelllebigen Welt. Doch dann soll er sich um ein abgelegenes Haus kümmern und stolpert so in ein anderes Berlin.
Die Geschichte wird aus den Sichten verschiedener Charaktere erzählt und man bekommt so umfassende Eindrücke. Dennoch bleibt es eher eine Erzählung, für mich gab es wenige Überraschungen und es fehlten mir grundlegende Spannungsmomente. Die Idee fand ich aber spitze. Ein Berlin, das neben dem echten Berlin existiert, aber ohne jegliche Errungenschaften der heutigen Zeit, von der wir doch so sehr abhängig sind. Zuerst wurde ich mit Momme nicht richtig warm, das hat sich im Verlauf gebessert und doch war er nicht vollständig greifbar für mich. Auch die anderen Charaktere blieben für mich etwas blass, wie allgemein die Beschreibung der Welt. Dennoch hat mir Dreizehneichen als Handlungsort gefallen, ein paar Beschreibungen mehr wären aber super gewesen. Es gab verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen und so auch die einzelnen Charaktere. Und doch hatte ich erwartet mehr von Momme zu erfahren.
Interessant, nur mich konnte es nicht so mitreißen, wie erwartet.

Veröffentlicht am 05.08.2025

Düsteres Kinderbuch

Maggie Blue 1: Das Portal zur Düsterwelt
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Leicht düstere Fantasy für Kinder, die für mich nicht vollends ausgereift ist, aber durchaus fesseln kann.

Maggie Blue ist anderes und darum eine Außenseiterin. Ihre Eltern können bzw. wollen nicht für ...

Leicht düstere Fantasy für Kinder, die für mich nicht vollends ausgereift ist, aber durchaus fesseln kann.

Maggie Blue ist anderes und darum eine Außenseiterin. Ihre Eltern können bzw. wollen nicht für sie sorgen und si lebt sie bei ihrer Tante Esme. Freunde hat sie keine, nur den einäugigen Kater Hoagy. Als sie beobachtet wie ihre Klassenkamerin Ida entführt wird, versucht sie alles in ihrer Macht stehende, um sie wieder nach Hause zu holen.

Für mich war die Geschichte nicht ganz glaubwürdig. Maggie wird so sehr von den anderen Kinder geärgert und ganz besonders von Ida, daher wae es für mich nicht glaubwürdig, dass sie so erpicht darauf ist, sie zu retten. Mir hat sich nicht erschlossen, was es für eine Verbindung sein soll. Vielleicht folgen im zweiten Band noch Erklärungen dazu. So hat es mir gut gefallen, es ist eine düstere und schaurige Welt in die Maggie Blue reist und allgemein mal etwas außergewöhnliches. Alle Zusammenhänge haben sich mir nicht erschlossen, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es sich mit der Buchversion anders verhält und man sich beim Lesen besser einfindet. Gesprochen ist die Hörfassung mitreißend von Julia Nachtmann, die der Geschichte eine besondere Atmosphäre verleiht.



Interessanter Auftakt, der viel Spielraum für eine Fortsetzung lässt.

Veröffentlicht am 19.07.2025

Schöne Idee, für uns aber nicht ganz rund

Insel der Tier-Abenteuer: Eine geheime Spur
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Ich habe das Buch zuerst ohne meinen Sohn gelesen, im Anschluss durfte er es aber auch lesen. Leider hat es ihn nicht durchgehend in seinen Bann gezogen, da gibt es durchaus andere Geschichten, die ihn ...


Ich habe das Buch zuerst ohne meinen Sohn gelesen, im Anschluss durfte er es aber auch lesen. Leider hat es ihn nicht durchgehend in seinen Bann gezogen, da gibt es durchaus andere Geschichten, die ihn von Anfang bis Ende gefesselt haben und bei denen er das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Auch mich hat die Geschichte nicht vollends überzeugt, es gibt bereits genug ähnliche Geschichten und für mich war der Text nicht ganz rund. Die Idee gefällt mir aber gut, vor allem mit Peps.
Pauline zieht mit ihrer Familie um auf eine Insel und ihre Eltern wollen dort eine Pension eröffnen. Gut, dass das neue Haus groß genug ist, auch wenn noch genug renoviert werden muss. Doch dann ist da auch noch Peps, der fest im Haus wohnt und seinen Platz nicht räumen will. Gut, dass sie sich einig werden, denn kurz darauf wird ein seltsames Wesen gesichtet und Pauline und ihre Freunde machen sich auf die Suche nach dem vermeintlichen Yeti.
Man lernt anfangs Pauline und ihre Eltern kennen, auf der Insel dann Peps und verschiedene Bewohner und macht sich auf eine abenteuerliche Suche nach dem geheimnisvollen Yeti und dann ist das Buch mehr oder weniger zu Ende. Für unseren Geschmack ist einfach zu wenig passiert, um ein fesselndes Leseabenteuer zu ergeben. Die Geschichte hat zwar ihre spannenden Momente, doch im großen und ganzen lernt man zuerst alle kennen und bekommt viele Erklärungen und Beschreibungen. Hier hätte man durchaus noch etwas mehr Spannung in die Story bringen können. Pauline ist ein liebenswertes Mädchen, das sich nicht immer an Regeln hält und sich gerne in Abenteuer stürzt. Dabei nimmt sie aber auch Rücksicht auf andere und Peps ist ihre eine super Hilfe, um manche Dinge besser zu verstehen und zu überdenken. Peps ist ja eh eine Klasse für sich und man muss ihn einfach mögen.
Für mich ein guter Einstieg mit etwas zu vielen Erklärungen und Beschreibungen.

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