Nervenaufreibender Auftakt
BlackIch bin immer noch so gefangen in der Geschichte. Ich sag erstmal was zum Cover. Dieses gehört zu meinen liebsten Prints. Wenn man es in der Hand hält kann man nicht weg schauen. Die junge Frau, eine Schönheit. ...
Ich bin immer noch so gefangen in der Geschichte. Ich sag erstmal was zum Cover. Dieses gehört zu meinen liebsten Prints. Wenn man es in der Hand hält kann man nicht weg schauen. Die junge Frau, eine Schönheit. Der Panther, einfach magisch. Die zarten Ornamente und die goldene, geschwungene Schrift, die Highlights. Ich finde das Cover unbeschreiblich schön.
So nun zur Geschichte. Normalerweise starte ich hier oft mit den Charakteren, aber das ist mir heute nicht möglich. „Black“ hat mich einfach umgehauen. Dieses Buch ist so unvorhersehbar, dass man ständig staunt und mit offenem Mund fassungslos auf die Seiten starrt. Es birgt dazu ein solch gewaltiges Abenteuer, was wohl gemerkt total neu und erfrischend von der Story her ist, dass man das Buch nicht weg legen kann. Aber das ist nicht alles. Denn dazu findet man so gewaltige Gefühle, nicht nur Romantik und Liebe, auch Schmerz, Verlust und tiefe Traurigkeit lassen den Leser auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle fahren. Aber die Romantik muss ich unbedingt besonders hervorheben. Ich lese ja schon gerne mal Liebesromane. Aber ganz ehrlich, schon lange hat mich keine Autorin mehr mit solch wortgewandter Ausdrucksstärke in Verzückung und Schmachtgefühlen versetzen können. Ich liebe diese stilvolle Art und Weise, in welcher die männlichen Protagonisten hier ihre Gefühle offenbaren. Ich bin sprachlos gewesen zeitweise. Ich hatte Tränen in den Augen,aber auch von den weniger schönen Ereignissen wurde ich richtig mitgerissen. Humor findet man öfters mal und in mehreren Situationen konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Das hat zwischenzeitlich das Ganze wieder aufgelockert.
Die Chaktere sind mir total ans Herz gewachsen. Die starke, doch erst einsame Lia, die eigentlich oft nur tut was andere als richtig für sie empfinden. Die sich dann aber aus jeglicher Situation raus kämpft und sich weiter entwickelt um ihrem Schicksal auf die Spur zu kommen.
Den selbstbewusste, schelmische Alexander mit dem großen Herz, dem ausgeprägten Beschützersinn und den funkelnden grünen Augen kann man im ersten Teil trotz einiger Aussetzer nur mögen.
Und Grayham… Mein Liebling der Blacks. Selbstlos, sensibel und gutherzig und doch kann er eiskalt sein zu Lia, verständlicherweise…. ?. Er hat immer die richtigen Worte zur Situation und auch wenn der Kerl mit den goldenen Augen anfangs so hart erscheint, hat er mein Herz ab der ersten Seite erobert. Man merkt einfach, dass er was ganz besonderes ist, aber auf eine unaufdringliche Weise. Er ist nicht so der Draufgänger wie sein Bruder. Zudem finde ich es total symphatisch, dass es in „Black“ nicht diese typischen Bad Boy Allüren gibt. Die Protagonisten sind einfach so viel „mehr“.
William mag ich auch total gern. Er ist so eine gute Seele und bringt genau wie Jack, Tera und ein paar andere Nebenprotagonisten diese freundschaftliche Wärme in die Geschichte.
Natürlich gibt es auch die Charaktere, die eher Probleme schaffen, als sehr hilfreich zu sein, aber das ist gut und passend so.
„Das Herz der Panther“ lässt einen fiebern bis zum Epilog!!!! Das ist echt heftig. Bis zum letzten Wort habe ich die Geschichte förmlich mit gelebt. Mein Herz wurde gebrochen, geflickt um dann wieder in kleine Einzelteile zerrissen zu werden. Das Ende hat mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen. Nicht weil ich irgendetwas zu bemängeln hätte…. Niemals! Sondern weil der Ausgang des Buches unfassbar überraschend ist, ich weinen musste, lustigerweise aus Traurigkeit und Freude zu gleich. Ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Teil. Zum Glück ist die Geschichte der Panther eine Trilogie.
Ich versuche dann mal meine Gefühlswelt zu ordnen…… Die Panther gehören nun definitiv zu meinen Liebling schüchtern.