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Veröffentlicht am 17.11.2022

guter Einstieg und Anleitungen für verschiedne Angebote

Montessori für zu Hause
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Delphine Gilles Cotte stellt einführend die wichtigsten Prinzipien der Montessori-Pädagogik vor. Im Anschluß daran bietet das Buch 80 kteative Spielideen zur Förderung der Selbstständigkeit bei Kindern, ...

Delphine Gilles Cotte stellt einführend die wichtigsten Prinzipien der Montessori-Pädagogik vor. Im Anschluß daran bietet das Buch 80 kteative Spielideen zur Förderung der Selbstständigkeit bei Kindern, die sich kapitelweise mit „Gießen und Umfüllen“, den Sinnen, Sortieren, Klammern und ZangenFarben und Aktivitäten im Garten beschäftigen. Die Kapitel lassen sich durch unterschiedlichfarbene Randmarkierungen gut ausmachen; erläuternde Fotos ergänzen die einzelnen Anleitungen.
Die in diesem Buch vorgestellten Spielideen finde ich umfangreich; mir selber ist die Ausrichtung nach Montessori schon seit vielen Jahren, seit der Ausbildung zur Erzieherin, ein Begriff. Ich finde es wichtig, die Sinne zu wecken und zu schulen, alltägliche Dinge des Lebens zu üben und zu erlernen und mit Spiel und Spaß immer selbständiger und selbstbewußter zu werden. Mich sprechen besonders die KIM-Spiele (Riechen, Schmecken…) an, bei anderen Beschäftigungsangeboten, wie beispielsweise dem Sortieren unterschiedlicher Dinge störte mich schon immer, dass sie für mich persönlich zu gekünzelt waren. Mir ist auch bewusst, dass die „Pionierin der Pädagogik“ ihre Konzepte und Beschäftigungsangebote vor über 100 Jahren erstellte und diese ursprünglich zur Förderung von Kindern mit unterschiedlich stark ausgeprägter Lernbehinderung gedacht waren. Das ist aber meine ganz persönliche Sicht und hat mit dem Inhalt dieses Buches oder der Wertung dieses pädagogischen Konzeptes nichts zu tun; selbstverständlich finde ich den Ansatz „Hilf mir, es selbst zu tun“ genau richtig
Im Buch selber werden viele verschiedene Beispiele gegeben, wie Kinder umfüllen, beispielsweise Wasser von Kanne zu Kanne, von Kanne zu Glas oder von Kanne in Spritze aufziehen, sortieren, kneten, prickeln oder kleben.

Wer sich über Maria Montessoris Prinzipien informieren möchte und konkrete Fördermöglichkeiten mit Dingen, die man eh zu Hause hat, für das eigene Kind sucht, ist mit diesem Buch ansprechend gestalteten Buch sicherlich gut beraten.

Veröffentlicht am 15.11.2022

Volltreffer

Landlust - Seelenwärmer
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Dieses Buch enthält insgesamt 77 Rezepte für echte Seelen- und Bauchwärmer, die so vielfältig ausfallen, dass sie in neun Kapitel unterteilt wurde: Suppen und Eintöpfe, Brot und Brötchen, aus Topf und ...

Dieses Buch enthält insgesamt 77 Rezepte für echte Seelen- und Bauchwärmer, die so vielfältig ausfallen, dass sie in neun Kapitel unterteilt wurde: Suppen und Eintöpfe, Brot und Brötchen, aus Topf und Pfanne, aus dem Ofen, Gratins und Aufläufe, Quiche und Pizza, Backwerk, Süßes sowie heiße Getränke.

Mich begeistert das Buch total; alle enthaltenen Rezepte schätze ich sehr, manche davon seit meiner KIndheit, manche habe ich so noch nie zubereitet. Wie man es bei LandLust gewohnt ist, wird jedes Rezept super erklärt, durch mindestens ein Foto der fertigen Speise ergänzt, ist erprobt und gelingsicher. Schon beim Durchblättern freue ich mich aufs Nachkochen/-backen von Seelenwärmern wie Chili con Carne, Grünkohl-Käse-Suppe, Wurzelbrot mit Zwiebeln, Haferflocken-Quark-Brot, Rotkohl-Rouladen, überbackenem Chicorée auf Kartoffelgratin, Zwiebelkuchen, klassische und Grünkohl- Lasagne, Moussaka, Kirschauflauf mit Haferflocken und vielem mehr. Jedes Rezept ist für mich ein Tref und erfüllt für mich den Untertitel: 77 Rezepte, die einfach guttun.

Veröffentlicht am 15.11.2022

sehr anschaulich und gut erklärt

Das große kleine Buch: Von der Wolle zum Loden
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In diesem kleinen Buch wird über die Geschichte des Lodens, der Wolle und Edelhae sowie der Herstellung des Lodens berichtet. Besonders auf eine Walkmühle im steirischen Mandling, die 1888 gegründet wurde, ...

In diesem kleinen Buch wird über die Geschichte des Lodens, der Wolle und Edelhae sowie der Herstellung des Lodens berichtet. Besonders auf eine Walkmühle im steirischen Mandling, die 1888 gegründet wurde, wird geschaut: alte Maschinen, die sich immer noch im Einsatz befinden werden gezeigt, ihre Tätigkeit beschrieben. Das fand ich sehr anschaulich, auch durch die vielen Fotos, und weiß nun, wie gewolft, gekrempelt, gesponnen, gewebt, gewalkt und der Loden zum Schluß veredelt wird, also seine typische Oberfläche erhält und welche Unterschiede zum Filzen bestehen..

Veröffentlicht am 14.11.2022

einfach und wertschätzend genießen

a casa
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Claudio Del Principe schreibt in einer Art von Kochtagebuch darüber, wie man mit Andacht verzehrt, Zutaten würdigt und über die Formel, dass simples Essen großartiges Essen ist. In seinen Einträgen gibt ...

Claudio Del Principe schreibt in einer Art von Kochtagebuch darüber, wie man mit Andacht verzehrt, Zutaten würdigt und über die Formel, dass simples Essen großartiges Essen ist. In seinen Einträgen gibt es immer wieder Beschreibungen der Zubereitung einer Speise, manchmal mit konkreten Mengenangaben, manchmal auch eher vage formuliert und zum Ausprobieren nach eigenem Gusto anregend. Neben ganz konkreten Rezepten, beschreibt er auch beispielsweise das Ansetzen und Verwenden von Hefewasser oder über Fermentieren.

Das schön illustriert und mit zahlreichen Fotos bestückte Buch wirkt entspannend; die Beschreibungen nehmen beim Lesen mit auf Entschleunigung und Würdigung von Zutaten, einfachen Gerichten und dem Genießen seiner Mahlzeit. Ich muss gestehen, dass ich eigentlich Rezepte der herkömmlichen Art, jedesmal mit exakten Zutatenlisten und Zubereitung erwartet habe und beim Lesen erst etwas überrascht war. Es handelt sich schon um einen Schreibstil, an den ich mich erst gewöhnen musste, was aber nicht lange dauerte. Gerade die vielen persönlichen Erzählungen und Betrachtungen machen dieses Buch zu einem ganz besonderen; ich denke, gerade Kochanfänger, die exakte Rezepte und Anleitungen suchen, werden dieses Buch vielleicht nicht so hilfreich finden – eher passionierte oder routinierte Kochende erhalten jede Menge Inspiration, da die Rezepte häufig viel eigenen Spielraum lassen.

Veröffentlicht am 14.11.2022

umfangreiche Auswahl

Gin Inside
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Die beiden Freunde Victor Hochheiden und Tom Channir haben „Gin Inside“ zunächst in ihrem eigenen Verlag und nun bei Callwey veröffentlicht. Geschrieben haben sie dieses dicke Buch bilingual: deutscher ...

Die beiden Freunde Victor Hochheiden und Tom Channir haben „Gin Inside“ zunächst in ihrem eigenen Verlag und nun bei Callwey veröffentlicht. Geschrieben haben sie dieses dicke Buch bilingual: deutscher und englischer Text sind meist nebeneinander abgedruckt.

Beginnend mit Grundlagenwissen, wie den Zutaten eines Gins oder sieben verschiedenen Gin-Typen, geben die Autoren auch eine Anleitung mit Rezept zur Herstellung eines eigenen Gins an die Hand. Danach stellen sie kleine und auch weltbekannte, beispielsweise Monkey, Tanqueray, Citadelle, Tribute, Malfy und andere vor. Insgesamt haben die beiden Autoren von ihrer Reise durch Destillerien ihnen besonders gut schmeckende Gins ausgewählt, die länderweise vorgestellt werden: aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus Großbritannien und 20 rund um den Globus, wozu auch Frankreich gehört. Es werden ein paar Bars, Bartender samt jeweils einem ihrer Rezepte vorgestellt, wobei die meisten Cocktails, einzelne auch herzhafte Gerichte aufzeigen. In einem weiteren Kapitel werden verschiedene Tonics vorgestellt.

Das Buch wurde aufwändig und schön illustriert hergestellt; schon das Durchblättern macht Spaß. Gut gefallen hat mir das Vorstellen kleiner Destillerien, die von ein oder zwei Personen betrieben werden und zu denen man oft eine kurze, persönliche Geschichte lesen kann. Die Markierung auf einer Karte und vor allem auch Angaben zu verwendeten Botanicals fand ich sehr ansprechend und hilfreich, sich einen ersten Eindruck zum jeweils vorgestellten Gin zu verschaffen, was manchmal echte Überraschungen waren.