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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2022

Wiedersehen mit den starken Frauen

Die Töchter der Ärztin
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Ohne die Ärztin Serie zu kennen, bin ich dank Personenbeschreibung, Stammbaum und Berlin- und Afrikakarte gut in die Geschichte gestartet. Der Schreibstiel trug zum flüssigem Lesen bei. Das Cover passt ...

Ohne die Ärztin Serie zu kennen, bin ich dank Personenbeschreibung, Stammbaum und Berlin- und Afrikakarte gut in die Geschichte gestartet. Der Schreibstiel trug zum flüssigem Lesen bei. Das Cover passt sehr gut zum Roman. Im Vordergrund die beiden Frauen, darunter Savanne in Afrika und die Rückseite Gebäude in Berlin. Das sind auch die beiden Handlungsorte in denen das Buch in der Zeit um 1928/29 spielt. Beide Töchter der legendären Ärztin Rebeca Thomasius haben den Beruf der Mutter ergriffen. Während die Älteste Henny sich als Onkologin in Berlin selbständig macht, kehrt die jüngere an den Ort ihrer Geburt nach Afrika zurück. Hier muss sie ziemlich viele Rückschläge einstecken und findet auch in der Liebe kein Glück. Ihrer Schwester ergeht es in Berlin wesentlich besser. Die Praxis geht gut, die Tochter macht ihr viel Freude und der Exmann kehrt zu ihr zurück. Sogar Mutter und Tochter kommen sich endlich nahe. Das Buch hat mir gut gefallen, die Mischung zwischen Familiengeschichte, Medizin und Afrika während der Kolonialzeit. Spannende Abenteuer, auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Viele verschiedene Personen spielen eine Rolle, leider sind nicht alle nett. Der Schluss lässt viele Fragen offen, die dann sicher im nächsten Band beantwortet werden, ich freue mich schon darauf. Das Buch über die starken Frauen der Familie Thomasius und Freystetten kann ich gerne empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.11.2022

Der Mädchenhändlerring

Amissa. Die Überlebenden
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Dies ist nun der Abschlussband der Trilogie Amissa von Frank Kodiak, auch unter dem Namen Andreas Winkelmann bekannt. Ohne die beiden Vorgänger Bücher gelesen zu haben, bin ich gut in die Geschichte gestartet. ...

Dies ist nun der Abschlussband der Trilogie Amissa von Frank Kodiak, auch unter dem Namen Andreas Winkelmann bekannt. Ohne die beiden Vorgänger Bücher gelesen zu haben, bin ich gut in die Geschichte gestartet. Sie wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, eine davon in der Vergangenheit. Es gibt 5 Kapitel, die wiederrum in Kapitel unterteilt sind. Jedes Kapitel endet mit einer spannenden Szene, eine Verpflichtung schnell weiter zu lesen. Das Cover gleicht den Vorgänger Bänden. Das große A auf dem Buchdeckel weißt sicher auf die Organisation Amiss hin, die nach vermissten Personen sucht. Im Fokus steht der Menschenhändlerring "Missing Order". Frauen und Mädchen werden unter der Erde gefangen gehalten und an perverse Kunden vermittelt. Sie können sich Menschen bestellen, egal wohin oder wofür. Die Drahtzieher schrecken vor brutalen Morden nicht zurück.
Die Privatermittlerin Rica Kantzius, die selber aus Jamaika nach Deutschland entführt wurde führt gemeinsam mit ihrem Mann Jan einen Kampf gegen das Verbrechen. Sie möchte Rache und Gerechtigkeit. Noch fehlen die Beweise. Hat auch Amissa Dreck am Stecken? Rica hat einen riskanten Plan.

Der Thriller hat mir gut gefallen, Durch die spannenden Szenen, flog man nur so durch die Seiten. Es geht teilweise ganz schön zur Sache, empfindliche Leser sollten vorsichtig sein. In den nächsten Wochen werde ich die Vorgänger Bände auf jeden Fall noch lesen.
Ich kann eine Empfehlung aussprechen, aber auf jeden Fall sollte man Band 1 und Band 2 vorher gelesen haben.

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Veröffentlicht am 17.11.2022

Neue Fälle für Corinne und David

Todesprüfung
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Gut dass ich den ersten Band schon gelesen hatte, so waren mir die Protagonisten nicht mehr gänzlich unbekannt. Das Cover fiel ins Auge und ähnelte dem ersten Band. Mit dem Start hatte ich so meine Schwierigkeiten. ...

Gut dass ich den ersten Band schon gelesen hatte, so waren mir die Protagonisten nicht mehr gänzlich unbekannt. Das Cover fiel ins Auge und ähnelte dem ersten Band. Mit dem Start hatte ich so meine Schwierigkeiten. Nach jedem kurzen Kapitel ein anderer Handlungsstrang und außerdem Sprünge in verschiedene Zeitebenen unterbrachen ständig meinen Lesefluss.

Corinne Dupot Privatermittlerin arbeitete wieder mit ihrem ehemaligen Kollegen David Schmelzer von der Kripo zusammen. Sie versuchte ihrem Arzt zu helfen, der eine Frau vergewaltigt haben sollte. Auf einem Friedhof fand man eine übel zugerichtete Leiche, eine junge Frau kam gewaltsam zu Tode, eine Andere wurde entführt.

Zum Glück liefen am Schluss die Handlungsstränge zusammen, Allerdings gab es für mich sehr viele gestörte Personen. Die Teamarbeit bei der Kripo fand kaum statt, jeder startete hier Alleingänge, es wurde mit unsauberen Mitteln gearbeitet. Symphatisch fand ich nur Corinne. David hatte seine Chance bei mir verspielt. Er ging in den Feierabend und vergnügt sich mit seiner Freundin, obwohl die Freundin seiner Kollegin entführt wurde, kaum nachzuvollziehen. Die Ermittlungsarbeit blieb ziemlich auf der Strecke.

Alles in Allem ein solider Thriller mit allerlei Wirrwarr, spannend und mit teils grausamen Szenen, der mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 04.11.2022

Die letzte Chance

EAST. Welt ohne Seele
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Die Geschichte spielt im Jahr 1999, in der Zeit des kalten Krieges zwischen Ost und West. Sie wurde schon vor über 20 Jahren in Dänemark veröffentlicht, aber jetzt erst ins Deutsche übersetzt. Ich denke ...

Die Geschichte spielt im Jahr 1999, in der Zeit des kalten Krieges zwischen Ost und West. Sie wurde schon vor über 20 Jahren in Dänemark veröffentlicht, aber jetzt erst ins Deutsche übersetzt. Ich denke es handelt sich um die Anfänge des Autoren. Vieles passt nicht mehr unbedingt in die heutige Zeit.

Das düstere Cover mit dem einsamen Mann passt gut zu der Story. Es ist der erste Band um den CIA Agenten Jan Jordi Kazanski. Man muss schon sehr konzentriert lesen, um den roten Faden nicht zu verlieren. Vor allem die osteuropäischen Namen waren gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Es geht um politische Machenschaften, Atomphysik und Mafia. Die Handlungsorte werden sehr detailliert beschrieben.

Jordi nach einem schweren Schicksalsschlag dem Alkohol verfallen, erhält eine letzte Chance, von seinem Arbeitgeber der CIA. Er soll in Krakau die Witwe finden. Sie leitet eine große Verbrecher Organisation, niemand kennt ihre Identität. Europol und CIA brauchen sie als Informantin über die Mafia. Es gibt allerdings jemand, der das verhindern will. Er entgeht einigen Mordanschlägen. Wem ist er im Wege, wer ist der Maulwurf, wer gehört zu den Bösen, wer zu den Guten?

Zu keinem der Protagonisten konnte ich eine enge Bindung aufbauen. Das Buch war für mich ein guter Spionagethriller , mit einigen Ecken und Kanten, Irrungen und Wendungen, den ich gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 12.10.2022

Es kriselt an allen Ecken

Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts (Die Kinderärztin 3)
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Das Cover hat Wiedererkennungswert zu den beiden Vorgänger Bänden. Ich bin schnell in diesen 3.Band der Reihe gestartet. Durch den flüssigen Schreibstiel kam ich schnell voran. Inzwischen sind 10 Jahre ...

Das Cover hat Wiedererkennungswert zu den beiden Vorgänger Bänden. Ich bin schnell in diesen 3.Band der Reihe gestartet. Durch den flüssigen Schreibstiel kam ich schnell voran. Inzwischen sind 10 Jahre vergangen. Marlene ist Ärztin mit Leidenschaft, ihre Ehe mit Max ist glücklich, allerdings wünschen sie sich sehnlichst ein Kind. Emma ist mit Kurt verheiratet, sie hat noch eine Tochter bekommen und wurde zur Oberschwester befördert. Allerdings macht ihr die frühere Widersacherin Marie-Luise den Beruf nicht einfach. Sohn Theo hat sich den Braunen angeschlossen. Eines Tages steht die Klinik vor der Schließung. Es kriselt an allen Ecken. Die Autorin nimmt uns mit in die Zeit von 1929 bis 1931, des politischen Umbruchs, von der Weimarer Republik in die NS Diktatur. Viele bekannte Menschen tauchen in diesem Band wieder auf. Im Vordergrund stehen allerdings die beiden Protagonisten Marlene und Emma mit ihren Familien. Auch dieser Band hat mich gut unterhalten und ich freue mich auf die Fortsetzung. Ich vergebe 4 Sterne, da ich stellenweise kleine Schwächen erkennen konnte.

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