Düster und schwermütig
AlmaFederica Manzon nimmt uns mit in die Geschichte von Triest, das Leben in einem Jugoslawien, das auseinanderbricht.
Alma reist in ihre Heimat, um das Erbe ihres Vaters anzutreten. Dabei trifft sie auf ...
Federica Manzon nimmt uns mit in die Geschichte von Triest, das Leben in einem Jugoslawien, das auseinanderbricht.
Alma reist in ihre Heimat, um das Erbe ihres Vaters anzutreten. Dabei trifft sie auf Vili, ihre große Liebe und Erinnerungen werden wach. Die Geschichte beschreibt den Zeitraum von drei Tagen und ist auch dementsprechend in Kapitel eingeteilt.
Die Handlung selbst war für mich schwer zu erfassen, die Figuren konnten mich nicht emotional packen. Alma ist auf der Suche nach ihrer Herkunft, dem, was ihre Identität ausmacht. Der Vater, den sie so selten sieht, ist eine wichtige Person in ihrem Leben. Und doch wusste sie eigentlich nichts über ihn.
Die Kriegsereignisse werden nicht beschönigt, aber zum besseren Verständnis wären hier Vorkenntnisse durchaus sinnvoll.
Gut gefallen haben mir die schwarzweiß Fotos im Buch, die die Zeit widerspiegeln. Die Kombination aus Selbstfindung und geschichtlichen Ereignissen war diesmal nicht mein Buch. Die Zeitsprünge haben es mir schwer gemacht, der Handlung zu folgen und haben mich teilweise verwirrt zurückgelassen. Ein Buch, das schwer zu lesen ist und einen eher traurigen und schwermütigen Charakter hat.