Cover-Bild Tod auf der Kokerei
Band der Reihe "Frederike Stier"
(12)
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 20.10.2022
  • ISBN: 9783740815806
Thomas Salzmann

Tod auf der Kokerei

Kriminalroman
Ein Kriminalroman mit viel Atmosphäre, viel Regionalkolorit und einer charismatischen^Ermittlerin.

Eine Tote treibt im Wasser des Werksschwimmbads auf Zeche Zollverein. War es Selbstmord oder Mord? Ex-Hauptkommissarin Frederike Stier muss für Aufklärung sorgen, denn bei der toten Frau handelt es sich um die Tochter eines alten Freundes. Immer tiefer gräbt sie sich in die Vergangenheit des Opfers und stellt bald fest, dass die Menschen wie eine Kokerei sind: Sie haben eine weiße und eine schwarze Seite ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2022

Spannend mit viel Lokalkolorit

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Im mittlerweile dritten Teil ermittelt die pensionierte Frederike Stier bei einem Todesfall, der von der Polizei als Selbstmord abgetan wird. Da es sich bei der Toten um die Tochter ihres guten Freundes ...

Im mittlerweile dritten Teil ermittelt die pensionierte Frederike Stier bei einem Todesfall, der von der Polizei als Selbstmord abgetan wird. Da es sich bei der Toten um die Tochter ihres guten Freundes Hartmut handelt, versucht sie den näheren Begleitumständen auf die Spur zu kommen. Dabei kommt sie mit vielen Personen aus dem näheren Umfeld der Toten zusammen, um durch geschicktes Fragen und kombinieren eventuell doch noch einen Mord nachzuweisen.

Frederike Stier ist eine recht eigenwillige Person, aber sehr sympathisch und engagiert. Mir gefällt ihre Art zu ermitteln sehr gut, wie mir auch das ganze Buch sehr gut gefallen hat. Es geht gleich ohne Vorgeplänkel mit dem Leichenfund los und bleibt eigentlich fast nahtlos spannend. Nebenschauplatz ist Frederikes Privatleben, was sehr schön mit in die Handlung eingeflochten wurde. Die Beschreibungen und Erklärungen des Autors rund um die Zeche Zollverein machen Lust, die Gegend einmal kennenzulernen. Mir jedenfalls...

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Veröffentlicht am 14.11.2022

Spannend, Mitreißend, Amüsant!

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Auf der Zeche Zollverein treibt eine Tote im Wasser des Werksschwimmbads. Bei der Toten handelt es sich um die Tochter von Hartmut Lautenschläger, einem alten Freund von Frederike. Die Polizei geht von ...

Auf der Zeche Zollverein treibt eine Tote im Wasser des Werksschwimmbads. Bei der Toten handelt es sich um die Tochter von Hartmut Lautenschläger, einem alten Freund von Frederike. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Doch Frederike ist sich nicht sicher, ob es sich nicht doch um einen Mord handelt und beginnt zu ermitteln. Je mehr sie sich mit der Vergangenheit des Opfers beschäftigt, desto überzeugter ist sie, dass kein Selbstmord war...
Den Kriminalroman Tod auf der Kokerei hat Thomas Salzmann am 20. Oktober 2022 gemeinsam mit dem Verlag emons herausgebracht. Das Cover passt hervorragend in das Genre. Der Titel und der Name des Autors sind gut lesbar. Es handelt sich um den 3. Band mit der Ex-Hauptkommissarin Frederike Stier. Er ist ohne Vorkenntnisse aus den früheren Bänden gut lesbar.
Mit seinem lockeren und leichten Schreibstil hat Thomas Salzmann meinen Geist gleich in seinen Bann gezogen. Nach nur wenigen Sätzen habe ich mich an der Seite von Frederike eingefunden und an ihrer Seite ermittelt. Im ersten Abschnitt finden sich kurze Rückblicke, so dass neue Leser sich Frederike gut vorstellen können. Sie und die anderen Protagonisten sind ausreichend beschrieben, so konnte ich sie mir beim Lesen gut vorstellen. In ihren Persönlichkeiten handeln sie logisch und nachvollziehbar, das lässt sie lebendig werden.
Sehr gelungen empfinde ich das eingesetzte Maß an Lokalkolorit. Die Umgebung ist gut beschrieben und mir ist sofort klar: Ich bin im Pott. Zu meiner großen Freude finden viele Ermittlungen von Frederike in einem Fitnessstudio statt. Diese Passagen haben mich häufig schmunzeln lassen. Da ich seit vielen Jahren regelmäßig in verschiedenen Studios trainiere, kann ich hier mit einem guten Gewissen bestätigen, dass alle hier beschriebenen Situationen so oder so ähnlich regelmäßig in Fitnessstudios vorkommen.
Der Krimi selbst ist logisch aufgebaut. Frederikes Ermittlungsansätzen sind alle nachvollziehbar. An der richtigen Stelle überrascht der Autor mit einer unerwarteten Wendung und am Ende sind meine Fragen geklärt. Mit diesem Buch habe ich viele spannende Lesestunden verbracht. Es hat mir viel Spaß gemacht.
Thomas Salzmann hat mit Tod auf der Kokerei einen sehr unterhaltsamen Regionalkrimi aus dem Pott auf den Büchermarkt gebracht. Er lässt den Leser miträtseln, mitfiebern und schmunzeln. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.11.2022

Frederike kann das Ermitteln nicht lassen

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Inhalt:
Auf Zeche Zollverein wird im Werksschwimmbad der Kokerei eine weibliche Leiche gefunden. Da es sich um die Tochter ihres alten Freundes Hartmut handelt, ist Ex-Kommissarin Frederike Stier auch ...

Inhalt:
Auf Zeche Zollverein wird im Werksschwimmbad der Kokerei eine weibliche Leiche gefunden. Da es sich um die Tochter ihres alten Freundes Hartmut handelt, ist Ex-Kommissarin Frederike Stier auch vor Ort. Sehr zum Ärger ihrer ehemaligen Kollegen. Ihr Nachfolger legt ihr nahe, sich aus den Ermittlungen herauszuhalten, zumal es sich ganz offensichtlich um Selbstmord handelt. Frederike glaubt nicht dran und beginnt ihre eigenen Befragungen. Schon bald merkt sie, dass ihr wichtiges verschwiegen wird....

Leseeindruck:
"Tod auf der Kokerei" ist der 3. Band um Frederike Stier. Unterdessen ist sie im Ruhestand, kann aber trotz gesundheitlicher Probleme das Ermitteln nicht lassen. Frederike hat etliche Eigenarten, ist neugierig und vor allem hartnäckig. Von ihr lebt der Krimi. Der ist komplett aus ihrer Sicht geschrieben. Eine richtige Ein-Frau-Show. Vielleicht für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig, ich hatte mich jedoch schnell eingelesen. Man konnte an Frederikes Gedanken hautnah teilnehmen. Das hat mich zum Miträtseln animiert. Denn schnell wird klar: Einige Figuren verschweigen etwas. Dadurch, dass Frederike immer wieder vergessen hat, etwas wichtiges zu fragen, hat sich zudem der Spannungsbogen langsam aber sicher aufgebaut. Allerdings waren mir in dieser Phase manche Gedankengänge zu lang bzw. haben sich wiederholt. Ich bin bei so etwas ungeduldig und liebe es, wenn es zügig vorwärts geht. Zu dem eher ruhigen Schreibstil passt es aber gut. Thomas Salzmann lässt in seinen Krimis viel Lokalkolorit und auch Informationen einfließen. Auf Frederikes Weg zu Ihren Gesprächen erfährt man deshalb auch gerne mal mit welcher Straßenbahn sie gefahren ist oder wo sie sich gerade befindet. Außerdem lernt man alles rund um eine Kokerei kennen. Beides ist jedoch so in die Geschichte integriert, dass es im Lesefluss nicht stört.

Fazit:
Auch wenn ich mir nach einiger Zeit denken konnte wohin die Reise in "Tod auf der Kokerei" geht und auch wer wirklich im Fall verstrickt ist, hat mir dieser Regionalkrimi, der einem auch das Kulturerbe Zeche Zollverein näher bringt, sehr gut gefallen. Lediglich in der Mitte hätte es für meinen Geschmack etwas schneller vorwärts gehen können. Das hat das Ende aber wieder wett gemacht. Ich mag die Reihe um Frederike Stier und gebe gerne eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.11.2022

dritter Fall

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Klappentext / Inhalt:

Ein Kriminalroman mit viel Atmosphäre, viel Regionalkolorit und einer charismatischen Ermittlerin.
Eine Tote treibt im Wasser des Werksschwimmbads auf Zeche Zollverein. War es Selbstmord ...

Klappentext / Inhalt:

Ein Kriminalroman mit viel Atmosphäre, viel Regionalkolorit und einer charismatischen Ermittlerin.
Eine Tote treibt im Wasser des Werksschwimmbads auf Zeche Zollverein. War es Selbstmord oder Mord? Ex-Hauptkommissarin Frederike Stier muss für Aufklärung sorgen, denn bei der toten Frau handelt es sich um die Tochter eines alten Freundes. Immer tiefer gräbt sie sich in die Vergangenheit des Opfers und stellt bald fest, dass die Menschen wie eine Kokerei sind: Sie haben eine weiße und eine schwarze Seite ...

Cover:

Das Cover ist beeindruckend und auch farblich und von der Gestaltung toll gewählt und macht zudem neugierig auf die Geschichte.

Meinung:

Dies ist bereits der dritte Fall für Frederike Stier. Ich durfte sie bereits in beiden vorherigen Bänden begleiten, aber auch ohne diese zu kennen, kann man die Bücher lesen, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist. Da die privaten Hintergründe jedoch aufeinander aufbauen ist ein lesen in Reihenfolge natürlich immer schöner.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit genaueren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt schnell in die Handlungen und Geschehnisse hinein. Auch in die Charaktere kann man sich sehr gut hinein versetzen. Nach und nach nehmen die Ermittlungen immer mehr Fahrt auf und als Leser wird man an die Geschehnisse und die Geschichte gefesselt. Man ist gespannt, wie es weitergeht und so wird es teils zum richtigen Page-Turner.

Einige Szenen, wie die Fahrten in den Öffis, könnten jedoch teils ruhig kürzer ausfallen, da dies es etwas künstlich in die Länge gezogen hat und leider war auch am Ende nicht alles so überraschend, wie gewünscht. Da es doch etwas vorhersehbar war, auch wenn es hin und wieder einige überraschende Wendungen gab.

Alles in allem aber toll geschrieben und auch sehr unterhaltsam. Der Fall und die Ermittlungen waren spannend aufgebaut und man wurde gut gefesselt. Im Vergleich mit den vorherigen Büchern, für mich jedoch leider ein etwas schwächerer Fall, aber das ich Ansichtssache. Dennoch bin ich sehr gespannt, was Frederike noch alles erleben wird und würde mich sehr über weiter Fälle mit ihr freuen.

Die Gliederung und auch der Aufbau hat mir gut gefallen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und es lässt sich flüssig und gut lesen. Man kommt in einen guten Lesefluss hinein und erlebt einige tolle und stimmungsvolle Lesemomente.

Fazit:

Der dritte Fall mit Frederike Stier sorgt wieder für fesselnde und spannende Momente.

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Veröffentlicht am 13.11.2022

Die weiße und die schwarze Seite

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Nachdem Frederike Stier nicht ganz freiwillig aus dem Polizeidienst ausgeschieden ist, muss sie sich erst einmal in ihrem neuen Leben zurechtfinden. Als ihr Freund Hartmut sie bittet, die Ermittlungen ...

Nachdem Frederike Stier nicht ganz freiwillig aus dem Polizeidienst ausgeschieden ist, muss sie sich erst einmal in ihrem neuen Leben zurechtfinden. Als ihr Freund Hartmut sie bittet, die Ermittlungen bezüglich des Todes seiner Tochter Rebecka zu unterstützen, sagt sie sofort zu.

Sie führt viele Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen,die im Leben von Rebecka eine Rolle spielten,um ihre Todesumstände zu durchleuchten.Einige Spuren laufen ins Leere und so ziehen sich die Ermittlungen zwischendurch etwas in die Länge.Neben der Krimihandlung erfährt man auch einiges aus der Geschichte des Ruhrgebiets,was mir gut gefallen hat.

Zum Schluss gelingt es Frederike den Fall zu lösen,wobei sie auch selbst in große Gefahr gerät.Am Ende gibt es in ihrem Privatleben einige Veränderungen.Sie kann eine neue Wohnung beziehen und erhält ein Angebot für einen speziellen Job bei der Polizei.Das macht Hoffnung auf weitere Fälle mit der sympathischen Ermittlerin.