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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2025

Leider deutlich schwächer als Band 1

Nothing like the Movies
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Bei „Nothing like the Movies“ handelt es sich um eine Fortsetzung des Buches „Better than the Movies“, das ich bereits vor knapp zwei Jahren gelesen habe. Band 1 hat mir damals sehr gut gefallen, weswegen ...

Bei „Nothing like the Movies“ handelt es sich um eine Fortsetzung des Buches „Better than the Movies“, das ich bereits vor knapp zwei Jahren gelesen habe. Band 1 hat mir damals sehr gut gefallen, weswegen ich mich auch für Band 2 interessiert habe. Im Buch geht es wieder um Wes und Liz. Wes hat nach Ende von Band 1 mit Liz Schluss gemacht und versucht nun im zweiten Band, Liz nach zwei Jahren Trennung wieder für sich zu gewinnen.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, weshalb mir der Einstieg in die Handlung sehr leicht gefallen ist. Leider habe ich jedoch relativ schnell das Interesse an der Handlung verloren. Der Beginn, wo Wes und Liz noch einzeln auftreten, hat mir recht gut gefallen, jedoch dreht sich die Handlung mit dem ersten Aufeinandertreffen der beiden im Kreis. Wes versucht mit Liz zu interagieren und Liz blockt ab und wirft ihm vor, sie nicht mehr zu kennen. Meiner Meinung nach ist genau das das Problem des Buches: Die beiden kennen sich nicht mehr, lernen sich im Buch aber auch nicht neu kennen. Ein klärendes Gespräch gibt es erst nach 300 Seiten. Entsprechend hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die beiden unbedingt wieder zusammen sein sollten. Mir wäre es sogar passender erschienen, wenn die beiden getrennt geblieben wären.

Insgesamt muss ich sagen, dass es keine Fortsetzung gebraucht hätte.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Leider nicht mein Fall

The Finishing Touch
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Nachdem ich Band 1 und 2 der Reihe ganz gerne mochte, muss ich leider sagen, dass „The Finishing Touch“ mich nicht so sehr überzeugen konnte. Zwischendurch musste ich das Buch pausieren, da das Lesen bei ...

Nachdem ich Band 1 und 2 der Reihe ganz gerne mochte, muss ich leider sagen, dass „The Finishing Touch“ mich nicht so sehr überzeugen konnte. Zwischendurch musste ich das Buch pausieren, da das Lesen bei mir vor allem negative Gefühle ausgelöst hat. Dies lag meistens am Protagonisten Damian. Er ist ein „Bad Boy“ erster Güte, dessen einzige Emotion Wut ist. Diese Wut lässt er an seinen Freunden, aber besonders gerne an der Protagonistin Veronica aus, die sich selbst mehrfach als seinen „emotionalen Sandsack“ bezeichnet. Zwar wird Damian nie physisch ausfällig, jedoch nutzt er gezielt Veronicas Ängste und Schwächen, um sie psychisch anzugreifen. Entsprechend standen die Zeichen für eine romantische Beziehung der beiden von Beginn an denkbar schlecht und ich habe zu keinen Zeitpunkt mitgefiebert, dass die beiden zusammenkommen. Ironischer Weise wird im Buch das Thema toxische Beziehung tatsächlich angesprochen, jedoch nie bezüglich der „Beziehung“ von Damian und Veronica.
In der zweiten Hälfte des Buch bessert sich Damians Verhalten zum Glück. Jedoch kam diese Wandlung für mich etwas zu abrupt, da es keinen wirklichen Auslöser gab. Auch die Gefühle der beiden füreinander kamen für mich - vor allem vor dem Hintergrund von Damians vorherigem Verhalten - ziemlich aus dem Nichts. Auch wenn mich die Beziehung von Damian und Veronica nicht wirklich überzeugen konnte, mochte ich die kurzen Auftritte und Moment mit den Pärchen aus Band 1 und 2 sehr gerne.

Alles in allem waren mir die Protagonisten zu sehr „Enemies“ und zu wenig „Lovers“.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Eine problematische Liebesgeschichte

Bevelstoke – Das geheime Tagebuch der Miss Miranda
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Mit Band eins der Revelstoke-Reihe habe ich bereits das 16. Buch der Autorin Julia Quinn gelesen. Leider muss ich sagen, dass das Buch für mich zu ihren schwächeren gehört. Ich hatte von Beginn an Probleme ...

Mit Band eins der Revelstoke-Reihe habe ich bereits das 16. Buch der Autorin Julia Quinn gelesen. Leider muss ich sagen, dass das Buch für mich zu ihren schwächeren gehört. Ich hatte von Beginn an Probleme mit der Liebesgeschichte, da die Beweggründe der Protagonisten für mich nicht besonders nachvollziehbar waren. Die Protagonistin Miranda „verliebt“ sich bereits als Kind in den deutlich älteren Turner, nur weil er sie für nicht komplett hässlich hält. Über den Verlauf der Geschichte hält Miranda krampfhaft an ihren „Gefühlen“ fest, obwohl Turner sie und seine Familie wie den letzten Dreck behandelt.
Turner selbst gehört für mich zu den unsympathisches Protagonisten überhaupt. Er bezeichnet Miranda ständig als „Kind“, obwohl er derjenige ist, der sich die ganze Handlung über kindisch und egoistisch verhält. So nutzt er Mirandas Leichtgläubigkeit mehrfach aus, nur um ihr dann wieder die kalte Schulter zu zeigen. Gefühle zeigt er nur, wenn er grundlos eifersüchtig wird und in Folge dessen u.a. seiner Schwester Gewalt androht. Wie man so schön sagt: er ist eine wandelnde Red Flag.
Insgesamt fehlte mir auch einfach die Atmosphäre aus anderen Büchern der Autorin. Es gab, mit Ausnahme des Butlers, keinen einzigen liebenswerten Nebencharakter, da etwa alle Flach wie ein Toast waren oder ihre Persönlichkeit daraus bestand, andere Leute zu nerven. Deswegen denke ich nicht, dass ich die weiteren Bände der Reihe lesen werden.

Alles in allem eine problematisches Liebesgeschichte mit eindimensionalen Charakteren.

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Veröffentlicht am 30.11.2022

Funktioniert als Buch nicht

Mr. Malcolms Liste
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Es ist Ballsaison und der begehrteste Junggeselle Londons sucht eine Gattin. Mr. Jeremy Malcom hat einen genauen Plan, um die perfekte Frau zu finden. Eine Frau, die alle Bedingungen seiner Liste erfüllt. ...

Es ist Ballsaison und der begehrteste Junggeselle Londons sucht eine Gattin. Mr. Jeremy Malcom hat einen genauen Plan, um die perfekte Frau zu finden. Eine Frau, die alle Bedingungen seiner Liste erfüllt. Als Selina Dalton in die Stadt kommt, ist Malcolm ist Feuer und Flamme. Aber warum reagiert Selina nicht so recht auf seine Avancen? Als er erkennt, dass die Frau seiner Träume ebenfalls eine Liste führt, muss er alles daransetzen, ihre Auswahlkriterien zu erfüllen.

„Mr Malcoms Liste“ ist neben den Bridgeston-Büchern einer der wenigen historischen Liebesromane, die ich bisher gelesen habe. Leider konnte mich das historische Feeling in diesem Buch aber nicht überzeugen. Der Schreibstil an sich hat mir recht gut gefallen, wirkte in einigen Ausdrücken auf mich aber zu modern für die damalige Gesellschaft. Auch einige Verhaltensweisen der Protagonisten wirkten für mich etwas aus der Zeit gefallen.
Generell war es so, dass ich mir nach dem Klappentext etwas ganz anderes erhofft hatte. Denn die Liste, die Selina schreibt, ist gar nicht ernst gemeint und sie ist schon von Seite eins an selbst an Mister Malcom interessiert - auch wenn mir schleierhaft ist warum, denn besagter „Gentleman“ scheint alle Menschen für unter seiner Würde zu halten, was auch seine absurde Liste unterstreicht.
Generell passte für mich einiges nicht ganz zusammen. So war für mich keiner der Charaktere - mit Ausnahme vielleicht vom Bruder von Selina „Freundin“ Julia - für mich greifbar, was zum Teil daran lag, dass die Geschichte zum Großteil aus Dialogen und wenig aus Handlung besteht. Auch die sprunghafte Aneinanderreihung von Szenen trug nicht unbedingt dazu bei, dass ich die Geschichte als glaubhaft empfunden hätte.
Den Film zum Buch habe ich selbst nicht gesehen, aber ich denke, dass die Geschichte als Film deutlich besser als in Buchform funktioniert. Für mich laß sich das Buch nämlich zu großen Teilen wie ein Theatermanuskript - einfach wegen der fehlenden Beschreibungen, die in einem Drehbuch natürlich automatisch durch den visuellen Aspekt geboten werden.

Alles in allem hat die Geschichte für mich in Buchform einfach nicht funktioniert, da viele Details fehlten und die Charaktere nicht greifbar waren.

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Veröffentlicht am 11.12.2021

Nicht mein Geschmack

We don’t talk anymore
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Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gedanken zu diesem Buch formulieren soll, denn der Einstieg hat mir auf so vielen Ebenen nicht gefallen, dass es für mich das ganze Buch zerstört hat.
Erwartet hatte ich ...

Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gedanken zu diesem Buch formulieren soll, denn der Einstieg hat mir auf so vielen Ebenen nicht gefallen, dass es für mich das ganze Buch zerstört hat.
Erwartet hatte ich eine Friends-to-Lovers Geschichte und schon der Anfang hat vermittelt, dass es das nicht werden würde.
Archer setzt alles daran, die Freundschaft zu Josie zu zerstören - natürlich um sie zu „beschützen“. Und was tut er dafür? Genau! Anstatt ihr zu sagen was Sache ist, lässt er sich auf einer Party entjungfern, auf die er Josie extra mitgeschleift hat. Aber wehe Josie wird geküsst, dann gibt es eine Schlägerei…
Ab da war eigentlich klar, dass ich das Buch nicht mögen würde. Die Protagonisten waren eher Fremde als Freunde und der Titel „We don‘t talk“ hat hier perfekt gepasst, weil genau das haben die beiden das ganz Buch über getan. Ich konnte zu beiden keine Bindung aufbauen, da sie auf mich sehr eindimensional wirkten und ihr Handeln komplett rational war.
Hinzu kamen dann noch die üblichen arm-reich Klischees mit Verbrechern und Erpressung und nein, das war einfach nicht das, was ich lesen wollte.
Einzig der Schreibstil ist mir positiv aufgefallen und er war auch der einzige Grund wieso ich das Buch nicht komplett abgebrochen habe.
Diesmal gibt es keine Inhaltsangabe, weil ich keine Ahnung habe, worum es in der Geschichte gehen sollte und was sie vermitteln wollte.

Insgesamt bin ich einfach sehr enttäuscht, weil ich mir etwas anderes erhofft hatte. Das Buch ist sicher nicht per se schlecht, aber meinen Geschmack hat es weit verfehlt.

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