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Veröffentlicht am 16.04.2020

Eine schwache Fortsetzung

The Difference Between Us
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Inhalt:
Molly ist Mediencoach und arbeitet in einen Firma, in der sie zu einem großen Projekt hinzugezogen wird und hofft damit ihre Karriere in Schwung zu bringen. Auch Ezra, der mit dem Freund ihrer ...

Inhalt:
Molly ist Mediencoach und arbeitet in einen Firma, in der sie zu einem großen Projekt hinzugezogen wird und hofft damit ihre Karriere in Schwung zu bringen. Auch Ezra, der mit dem Freund ihrer besten Freundin Vera aufgewachsen ist, will Molly für sein Restaurant engagieren, um seine Medienpräsens zu verbessern. Der brummige Restaurant Besitzer ist für Molly ein Rätsel. Zum einen stößt er alle Menschen von sich, zum anderen ist er ständig in ihrer Nähe. Und dann sind da auch noch die verwirrenden Schmetterlinge, die sie in seiner Gegenwart fühlt…

Cover und Schreibstil:
Das Cover passt meiner Meinung nach super zum Buch. Auch wenn es eher langweilig aussieht. Der Schreibstil hingegen ist leider gar nicht mein Fall. Zu ausschweifend und ein wenig emotionslos.

Charaktere:
Molly ist ein sehr flatterigen Charakter. Sie ist naiv und unsicher in allem was sie tun, wodurch sie für mich keine gute Protagonisten ist. Auch ihr Umgang mit der sexuellen Belästigung im Job ist sehr naiv. Statt sich Vera mitzuteilen, spielt sie die Geschehnisse vor ihrer Kollegin runter. Außerdem redet sie sich ein, dass es ja ok sei, wie ihr Chef mit ihr umgeht. Außerdem wirkt sie meist sehr unzufrieden mit ihrem Job, will das Malen aber auch nicht beruflich machen. Letztendlich bleibt sie dann auch bei ihrem Job, was für mich ziemlich unverständlich war.
Über Ezra gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Er ist sehr besitzergreifend und kontrollwütig. Erst im laufe des Buch lässt er Molly an sich ran. Ezra bleibt für mich durchscheinend.
Die Nebencharaktere werden leiden nicht wirklich in die Geschichte mit eingebunden, weswegen es nicht viel über sie zu sagen gibt.

Fazit:
Leider zieht das Buch sich. Die ersten 200 Seiten passiert nichts. Zwischen Molly und Ezra gibt es kaum Anzeichen darauf, dass die beiden sich überhaupt mögen. Weswegen ich das ganze Buch irgendwie nicht als Liebesgeschichte ansehen würde. Denn davon ist da leider wenig zu spüren.
Einen großen Anteil an der Geschichte hatte auch die sexuelle Belästigung. Jedoch wurde das Thema meiner Meinung nach nicht ernst genommen. Was wirklich Schade ist, da das Thema in solchen Bücher nicht oft angesprochen wird.
Alles in allem ist das Buch eher schwach und nicht umbedingt eine Leseempfehlung, da ihm einfach der Inhalt und spannende Charaktere fehlen. Wirklich schade, weil der erste Teil mir recht gut gefallen hatte!

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Leider deutlich schwächer als Band 1

Nothing like the Movies
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Bei „Nothing like the Movies“ handelt es sich um eine Fortsetzung des Buches „Better than the Movies“, das ich bereits vor knapp zwei Jahren gelesen habe. Band 1 hat mir damals sehr gut gefallen, weswegen ...

Bei „Nothing like the Movies“ handelt es sich um eine Fortsetzung des Buches „Better than the Movies“, das ich bereits vor knapp zwei Jahren gelesen habe. Band 1 hat mir damals sehr gut gefallen, weswegen ich mich auch für Band 2 interessiert habe. Im Buch geht es wieder um Wes und Liz. Wes hat nach Ende von Band 1 mit Liz Schluss gemacht und versucht nun im zweiten Band, Liz nach zwei Jahren Trennung wieder für sich zu gewinnen.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, weshalb mir der Einstieg in die Handlung sehr leicht gefallen ist. Leider habe ich jedoch relativ schnell das Interesse an der Handlung verloren. Der Beginn, wo Wes und Liz noch einzeln auftreten, hat mir recht gut gefallen, jedoch dreht sich die Handlung mit dem ersten Aufeinandertreffen der beiden im Kreis. Wes versucht mit Liz zu interagieren und Liz blockt ab und wirft ihm vor, sie nicht mehr zu kennen. Meiner Meinung nach ist genau das das Problem des Buches: Die beiden kennen sich nicht mehr, lernen sich im Buch aber auch nicht neu kennen. Ein klärendes Gespräch gibt es erst nach 300 Seiten. Entsprechend hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die beiden unbedingt wieder zusammen sein sollten. Mir wäre es sogar passender erschienen, wenn die beiden getrennt geblieben wären.

Insgesamt muss ich sagen, dass es keine Fortsetzung gebraucht hätte.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Leider nicht mein Fall

The Finishing Touch
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Nachdem ich Band 1 und 2 der Reihe ganz gerne mochte, muss ich leider sagen, dass „The Finishing Touch“ mich nicht so sehr überzeugen konnte. Zwischendurch musste ich das Buch pausieren, da das Lesen bei ...

Nachdem ich Band 1 und 2 der Reihe ganz gerne mochte, muss ich leider sagen, dass „The Finishing Touch“ mich nicht so sehr überzeugen konnte. Zwischendurch musste ich das Buch pausieren, da das Lesen bei mir vor allem negative Gefühle ausgelöst hat. Dies lag meistens am Protagonisten Damian. Er ist ein „Bad Boy“ erster Güte, dessen einzige Emotion Wut ist. Diese Wut lässt er an seinen Freunden, aber besonders gerne an der Protagonistin Veronica aus, die sich selbst mehrfach als seinen „emotionalen Sandsack“ bezeichnet. Zwar wird Damian nie physisch ausfällig, jedoch nutzt er gezielt Veronicas Ängste und Schwächen, um sie psychisch anzugreifen. Entsprechend standen die Zeichen für eine romantische Beziehung der beiden von Beginn an denkbar schlecht und ich habe zu keinen Zeitpunkt mitgefiebert, dass die beiden zusammenkommen. Ironischer Weise wird im Buch das Thema toxische Beziehung tatsächlich angesprochen, jedoch nie bezüglich der „Beziehung“ von Damian und Veronica.
In der zweiten Hälfte des Buch bessert sich Damians Verhalten zum Glück. Jedoch kam diese Wandlung für mich etwas zu abrupt, da es keinen wirklichen Auslöser gab. Auch die Gefühle der beiden füreinander kamen für mich - vor allem vor dem Hintergrund von Damians vorherigem Verhalten - ziemlich aus dem Nichts. Auch wenn mich die Beziehung von Damian und Veronica nicht wirklich überzeugen konnte, mochte ich die kurzen Auftritte und Moment mit den Pärchen aus Band 1 und 2 sehr gerne.

Alles in allem waren mir die Protagonisten zu sehr „Enemies“ und zu wenig „Lovers“.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Eine problematische Liebesgeschichte

Bevelstoke – Das geheime Tagebuch der Miss Miranda
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Mit Band eins der Revelstoke-Reihe habe ich bereits das 16. Buch der Autorin Julia Quinn gelesen. Leider muss ich sagen, dass das Buch für mich zu ihren schwächeren gehört. Ich hatte von Beginn an Probleme ...

Mit Band eins der Revelstoke-Reihe habe ich bereits das 16. Buch der Autorin Julia Quinn gelesen. Leider muss ich sagen, dass das Buch für mich zu ihren schwächeren gehört. Ich hatte von Beginn an Probleme mit der Liebesgeschichte, da die Beweggründe der Protagonisten für mich nicht besonders nachvollziehbar waren. Die Protagonistin Miranda „verliebt“ sich bereits als Kind in den deutlich älteren Turner, nur weil er sie für nicht komplett hässlich hält. Über den Verlauf der Geschichte hält Miranda krampfhaft an ihren „Gefühlen“ fest, obwohl Turner sie und seine Familie wie den letzten Dreck behandelt.
Turner selbst gehört für mich zu den unsympathisches Protagonisten überhaupt. Er bezeichnet Miranda ständig als „Kind“, obwohl er derjenige ist, der sich die ganze Handlung über kindisch und egoistisch verhält. So nutzt er Mirandas Leichtgläubigkeit mehrfach aus, nur um ihr dann wieder die kalte Schulter zu zeigen. Gefühle zeigt er nur, wenn er grundlos eifersüchtig wird und in Folge dessen u.a. seiner Schwester Gewalt androht. Wie man so schön sagt: er ist eine wandelnde Red Flag.
Insgesamt fehlte mir auch einfach die Atmosphäre aus anderen Büchern der Autorin. Es gab, mit Ausnahme des Butlers, keinen einzigen liebenswerten Nebencharakter, da etwa alle Flach wie ein Toast waren oder ihre Persönlichkeit daraus bestand, andere Leute zu nerven. Deswegen denke ich nicht, dass ich die weiteren Bände der Reihe lesen werden.

Alles in allem eine problematisches Liebesgeschichte mit eindimensionalen Charakteren.

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Veröffentlicht am 30.11.2022

Funktioniert als Buch nicht

Mr. Malcolms Liste
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Es ist Ballsaison und der begehrteste Junggeselle Londons sucht eine Gattin. Mr. Jeremy Malcom hat einen genauen Plan, um die perfekte Frau zu finden. Eine Frau, die alle Bedingungen seiner Liste erfüllt. ...

Es ist Ballsaison und der begehrteste Junggeselle Londons sucht eine Gattin. Mr. Jeremy Malcom hat einen genauen Plan, um die perfekte Frau zu finden. Eine Frau, die alle Bedingungen seiner Liste erfüllt. Als Selina Dalton in die Stadt kommt, ist Malcolm ist Feuer und Flamme. Aber warum reagiert Selina nicht so recht auf seine Avancen? Als er erkennt, dass die Frau seiner Träume ebenfalls eine Liste führt, muss er alles daransetzen, ihre Auswahlkriterien zu erfüllen.

„Mr Malcoms Liste“ ist neben den Bridgeston-Büchern einer der wenigen historischen Liebesromane, die ich bisher gelesen habe. Leider konnte mich das historische Feeling in diesem Buch aber nicht überzeugen. Der Schreibstil an sich hat mir recht gut gefallen, wirkte in einigen Ausdrücken auf mich aber zu modern für die damalige Gesellschaft. Auch einige Verhaltensweisen der Protagonisten wirkten für mich etwas aus der Zeit gefallen.
Generell war es so, dass ich mir nach dem Klappentext etwas ganz anderes erhofft hatte. Denn die Liste, die Selina schreibt, ist gar nicht ernst gemeint und sie ist schon von Seite eins an selbst an Mister Malcom interessiert - auch wenn mir schleierhaft ist warum, denn besagter „Gentleman“ scheint alle Menschen für unter seiner Würde zu halten, was auch seine absurde Liste unterstreicht.
Generell passte für mich einiges nicht ganz zusammen. So war für mich keiner der Charaktere - mit Ausnahme vielleicht vom Bruder von Selina „Freundin“ Julia - für mich greifbar, was zum Teil daran lag, dass die Geschichte zum Großteil aus Dialogen und wenig aus Handlung besteht. Auch die sprunghafte Aneinanderreihung von Szenen trug nicht unbedingt dazu bei, dass ich die Geschichte als glaubhaft empfunden hätte.
Den Film zum Buch habe ich selbst nicht gesehen, aber ich denke, dass die Geschichte als Film deutlich besser als in Buchform funktioniert. Für mich laß sich das Buch nämlich zu großen Teilen wie ein Theatermanuskript - einfach wegen der fehlenden Beschreibungen, die in einem Drehbuch natürlich automatisch durch den visuellen Aspekt geboten werden.

Alles in allem hat die Geschichte für mich in Buchform einfach nicht funktioniert, da viele Details fehlten und die Charaktere nicht greifbar waren.

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