Tolle erste Hälfte, schwierige zweite Hälfte
Not exactly love. Wer braucht schon ein Happy End?"not exactly love" hat mich sowohl mit dem toll gestalteten Cover, als auch mit dem Klapptext direkt angesprochen. Meine Hoffnung auf eine nette RomCom-Geschichte, die sich nett lesen lässt war ar auf ...
"not exactly love" hat mich sowohl mit dem toll gestalteten Cover, als auch mit dem Klapptext direkt angesprochen. Meine Hoffnung auf eine nette RomCom-Geschichte, die sich nett lesen lässt war ar auf jeden Fall da.
Der Schreibstil hat mir auch echt gut gefallen. Das hat sich durchs ganze Buch gezogen und man konnte die Geschichte super flüssig lesen. Auch die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Ich haben Hazel und Alfie schnell ins Herz geschlossen und auch Daria und Emily sind sehr sympathisch.
Den Rest des Buches muss ich in zwei Teile aufspalten.
Die erste Hälfte hat für mich definitiv Highlight-Potential. Eine schöne lockere Stimmung und häufige Schmunzelmomente gehen Hand in Hand mit auch etwas ernsteren und auch aktuellen Themen. Es überwiegt aber der lockere Teil und es hat mir echt viel Freude bereitet in die Geschichte einzutauchen, mitzuerleben und mitzufiebern.
Leider hat sich im zweiten Teil der Geschichte die ganze Atmosphäre stark gewandelt. Ein Schicksalschlag kommt nach dem anderen und auch wenn ab und zu noch ein witziger Moment entsteht, ist die Stimmung düster. Es werden gefühlt alle aktuell schwierigen/umstrittenen Themen eingebracht, was an sich ja vielleicht nichts schlechtes ist, aber für mich nicht zum ersten Teil der Geschichte gepasst hat.
Auch das Ende konnte mich leider nicht ganz überzeugen und hat auch nicht mehr die schöne Stimmung vom Anfang zurück gebracht.
Insgesamt ein Buch mit sehr starkem Start, das dann aber einen mir zu starken Twist hat, der in eine zu stark problembehaftete Handlung übergeht.