Wohlfühlgeschichte
We Are Like the Sky„We are like the Sea“ wurde von Marie Niebler geschrieben. Es handelt sich dabei um den zweiten Band ihrer Like Us-Trilogie. Die einzelnen Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. In diesem ...
„We are like the Sea“ wurde von Marie Niebler geschrieben. Es handelt sich dabei um den zweiten Band ihrer Like Us-Trilogie. Die einzelnen Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. In diesem Band geht es um die Geschichte von Leevi und Riven.
Klappentext:
Als Leevi nach zehn Jahren wieder Kontakt zu seiner Kindheitsfreundin Riven aufnimmt, könnte der Anlass nicht trauriger sein. Ausgerechnet er war es, der ihren Vater orientierungslos am Strand vorfand. Nun möchte er alles tun, um ihr beizustehen, denn auch nach all den Jahren spürt er eine tiefe Verbundenheit zu Riven. Sie scheint seine Gefühle zu erwidern, doch je besser Leevi sie neu kennenlernt, desto mehr zweifelt er daran, ob er gut genug für sie ist. Sein Leben als einfacher Fischer ist so weit weg von der glamourösen Welt, in der Riven zu Hause ist, wie es nur sein kann. Wie soll er ihr und ihren Träumen gerecht werden, wenn er nicht einmal seine eigenen verwirklichen kann?
Meine Meinung:
Das Cover passt optisch perfekt zum Vorgänger. Der Schreibstil ist locker und flüssig gehalten. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und konnte der Handlung ohne Probleme folgen. Ernste Themen, wie eine Alzheimererkrankung und Demenz, Kontrollverlust sowie der Verlust von Angehörigen werden angesprochen.
Erzählt wird dabei abwechselnd aus den Perspektiven von Leevi und Riven. Beide waren mir direkt sympathisch. Leevi hatte ich bereits im ersten Teil kennenlernen können. Er hat einen herzensguten Charakter. Arbeitet mit seinem Vater zusammen, obwohl er sich kein Leben als Fischer wünscht und hat Freunde, die auch in schwierigen Zeiten zu ihm halten. Riven und er waren in ihrer Kindheit beste Freunde. Bis sie mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter nach Toronto gezogen sind. Danach ist der Kontakt zwischen ihnen abgebrochen. 10 Jahre später kehrt sie aufgrund der Erkrankung ihres Vaters zurück. Schon im ersten Teil hatte sich angebahnt, dass irgendetwas mit ihrem Vater nicht stimmt. Sie stellt ihren Job und die Kariere für ihren Vater zurück, um ihm zur Seite zu stehen. Dabei kommen Leevi und sie sich wieder näher. Es entstehen Gefühle zwischen ihnen, die über Freundschaft hinausgehen.
Ich fand es schön mitzuverfolgen, wie sie in der Gemeinschaft aufgenommen wurde. Endlich hat sie den Platz gefunden, wo sie hingehört (an Leevis Seite). Sie fühlt sich dort richtig wohl und bezeichnet es schon nach kurzer Zeit als ihr Zuhause.
Es war eine sehr authentische Geschichte, die mich gut unterhalten konnte. Eine Geschichte zum Wohlfühlen. Ich bin schon auf die Geschichte von Ethan und Laina gespannt. Hoffentlich entwickelt sich die Freundschaft von Tommy und Aurie weiter.