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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2017

gemischte Gefühle

Göttlich
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Inhalt
Nacht für Nacht steigt Helen hinab in die Unterwelt, um nach der Lösung ihrer Probleme zu suchen. Dort trifft sie auf Orion, der sie magisch anzieht. Von ihm muss sie sich aber genau so fernhalten, ...

Inhalt
Nacht für Nacht steigt Helen hinab in die Unterwelt, um nach der Lösung ihrer Probleme zu suchen. Dort trifft sie auf Orion, der sie magisch anzieht. Von ihm muss sie sich aber genau so fernhalten, wie von Lukas, denn ansonsten ist der Krieg unausweichlich.

Eigene Meinung
Uuuund schon wieder eine Dreiecksgeschichte... ich finde Orion zwar toll, aber was hat das für einen Sinn? Lucas ist Paris und somit ist sein und Helens Schicksal vorherbestimmt, dagegen kann auch kein Orion etwas unternehmen.

Das erzwungene "Ich muss mich von dir fernhalten" von Lucas und Helen ging mir oft auf die Nerven. Klar ist es schlimm, dass die beiden ihre Liebe nicht ausleben dürfen, aber ein bisschen weniger Kitsch hätte hier gut getan.

Insgesamt ging mir in diesem Band alles viel zu glatt. Jeder hat seinen Partner gefunden (außer eben Helen) und sowieso können sie sich mit ihren Superkräften immer irgendwie aus der Affäre ziehen. Ein paar Stolpersteine wären schön gewesen. Dafür ist es dann am Ende plötzlich zu konstruiert. Die Helden tappen in unmögliche Fallen und spielen dem Bösen andauernd in die Hände. Selbst die tolle Helen wurde kinderleicht überwältigt.

Und dann das Böse personifiziert in einer.... AMEISE??? Oh bitte.. mir hat es bis auf die oben genannten Punkte eigentlich recht gut gefallen, doch diese Ameise war einfach nur lächerlich. Ein böser Halbgott, oder etwas ähnliches hätte mir besser gefallen.

Fazit
In Band drei bitte etwas weniger glattlaufende Heldenarbeit, so wie weniger Kitsch zwischen Lucas und Helen... ich bin gespannt, wie Josephine Angelini die Trilogie zu Ende führt.

Veröffentlicht am 14.08.2017

etwas laff

Sunshine Girl - Das Erwachen
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Inhalt
Sunshine geht mit Aiden nach Mexiko um zu lernen, wie sie ihre Kraft kontrollieren kann. Doch je länger sie dort ist, desto mehr stellt sich heraus, dass Aiden noch ganz andere Pläne verfolgt.

Eigene ...

Inhalt
Sunshine geht mit Aiden nach Mexiko um zu lernen, wie sie ihre Kraft kontrollieren kann. Doch je länger sie dort ist, desto mehr stellt sich heraus, dass Aiden noch ganz andere Pläne verfolgt.

Eigene Meinung
Von Sunshine war ich hin und hergerissen. Mal hat sie mir gefallen und ich hatte das Gefühl, sie hätte sich weiterentwickelt, dann kam jedoch immer sehr schnell eine Wendung und sie benahm sich wie ein kleines, trotziges Kind. Mit Aiden konnte ich auch noch nicht richtig warm werden und Lucio ist einfach kein Ersatz für Nolan. Letzterer kommt leider sehr wenig vor und hat erst relativ spät seinen großen Auftritt.

Teilweise war mir die Geschichte zu langatmig. Sunshines Zeit bei Aiden hätte abgekürzt werden können, da sie eigentlich immer nur zwischen Streit und "harmonischem" Zusammenleben hin und hergewechselt haben. Passiert ist nicht viel und die Geschichte nahm mir persönlich viel zu langsam Fahrt auf.

Fazit
Das Ende hingegen hat mir sehr gut gefallen und der Cliffhanger ist total gemein!! Ich bin sehr gespannt, ob der dritte Band meine Erwartungen erfüllen kann.

Veröffentlicht am 24.07.2017

wischiwaschi und nichts neues

Sakura
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Inhalt
Der Kaiser ruft zur Blüte auf. Was immer es ist, es verspricht ein Leben auf der Oberfläche, an der Sonne, auf jeden Fall weit weg von dem dreckigen, harten Leben, welches Juri im Moment führt. ...

Inhalt
Der Kaiser ruft zur Blüte auf. Was immer es ist, es verspricht ein Leben auf der Oberfläche, an der Sonne, auf jeden Fall weit weg von dem dreckigen, harten Leben, welches Juri im Moment führt. Also kämpft sie mit allen Mitteln darum, Prüfung für Prüfung weiter zu kommen, um schließlich aus den Höhlen befreit zu werden.

Eigene Meinung
Ausnahmsweise ist die Hauptprotagonistin keine umwerfende Schönheit, im Gegenteil. Sie ist im Dreck der Höhlen aufgewachsen und kämpft täglich um ihr Überleben. Die Freunde, die sie im Laufe des Buches findet, sind leider sehr klischeebehaftet und haben kaum Tiefe.

Der Kurzbeschreibung nach klingt "Sakura" wie ein Buch unter vielen. Wieder geht es darum, Prüfungen zu bestehen, oder Aufgaben zu lösen, um sein Leben mit dem Sieg zu verbessern. Viele Autoren wollen immer noch auf den Zug ("Die Tribute von Panem", "Selection") aufspringen, so auch Kim Kestner. Leider ist dieser für viele schon abgefahren, sollte man nicht mit einer noch raffinierteren Geschichte daherkommen, was hier nicht der Fall ist.

Sakura ist leider sehr vorhersehbar und folgt dem gleichen Schema, wie die anderen oben beschriebenen Bücher. Es ist nichts neues und dann noch nicht mal gut ausgearbeitet. Die Prüfungen sind ziemlich schnell abgehandelt und wirken schwammig. Juris Kontakt mit der kaiserlichen Familie war zu konstruiert und das Ende schließlich bot auch keine Überraschungen mehr. Vielmehr war ich enttäuscht, dass es so ganz ohne Erklärungen zum Ende gekommen ist. Etwas mehr Hintergrundinfos wären schön gewesen und kein kurzes letztes Kapitel: "Ich springe mal eben etwas in die Zukunft, lasse die Charaktere kurz in einem Satz abreißen was in der Zwischenzeit passiert ist, damit das Buch endlich fertig geschrieben ist." Das dazwischen hätte ziemlich viel interessanten Lesestoff geliefert.

Fazit
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Mir scheint, Kim Kestner wollte schnell noch die Lust vieler Leser auf derartige Geschichten ausnutzen, ohne aber etwas neues und raffinierteres zu liefern. Mich hat die Geschichte enttäuscht, weil ich das Gefühl bekommen habe, dass sie mal eben husch-husch nieder geschrieben wurde, ohne sich groß mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten.

Veröffentlicht am 12.07.2017

das Prequel, auf das wir gewartet haben

Die Auserwählten - Phase Null
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Inhalt
Im fünften Band erfahren wir endlich, wie es dazu kam, dass Thomas und seine Freunde im Labyrinth gelandet sind.

Eigene Meinung
Anders als "Kill Order", welches als Prequel der Reihe angepriesen ...

Inhalt
Im fünften Band erfahren wir endlich, wie es dazu kam, dass Thomas und seine Freunde im Labyrinth gelandet sind.

Eigene Meinung
Anders als "Kill Order", welches als Prequel der Reihe angepriesen war haben wir hier nun das richtige Prequel. "Kill Order" ist meiner Meinung nach überflüssig.
Teresa mochte ich schon in der Reihe nicht wirklich und "Phase Null" hat sie mir nochmal unsympathischer gemacht und in meiner Vermutung bestätigt. Ich fand es schön zu sehen, wie sehr sich die Jungs damals schon gemocht haben und vor allem hat man endlich ein bisschen Hintergrundwissen bekommen.

Allerdings hat mich das Buch nicht begeistern können. Vielleicht lag es auch daran, dass man von Anfang an weiß, wie das Prequel enden wird und der Überraschungsmoment somit natürlich weg war. Ich persönlich hätte die beiden letzten Bücher nicht gebraucht. Ein paar mehr Antworten in der eigentlichen Reihe und ich wäre voll zufrieden gewesen.

Fazit
Wenn man unbedingt noch einmal in die Welt der Freunde zurückkehren möchte, sollte man die Bücher lesen. Wer nach Band 3 aber schon zufrieden war, sollte die Finger davon lassen.

Veröffentlicht am 12.07.2017

kein überzeugendes Ende

Endgame
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Inhalt
Die entgültige Entscheidung steht bevor. Werden die Spieler Endgame beenden und somit die Schöpfer besiegen können? Viele von ihnen haben sich daher zusammengeschlossen, doch nicht alle spielen ...

Inhalt
Die entgültige Entscheidung steht bevor. Werden die Spieler Endgame beenden und somit die Schöpfer besiegen können? Viele von ihnen haben sich daher zusammengeschlossen, doch nicht alle spielen für das Leben...

Eigene Meinung
Im letzten Band kommt Kepler22b öfters zu Wort und wirkt dadurch schon fast menschlich und mir ehrlich gesagt etwas zu menschlich. Er hat allen ernstes Angst, dass Endgame nicht zu Ende gebracht wird. Für ein so allmächtiges Wesen schon irgendwie irritierend.

Es geht bei allen Spielern ziemlich rasant zu und auf einige lieb gewonnene Spieler, warten böse Überraschungen.
Insgesamt fand ich es etwas entspannter zu lesen, da auch nicht mehr allzuviele Spieler übrig sind und sich die wenigen auch noch teilweise zusammengeschlossen haben, so dass man nicht mehr so viele Erzählstränge hat. Am schwierigsten war, wie auch vorher An Liu mit seinen Zuckungen, aber das macht es eben auch authentischer.

Begeistern konnte mich Band drei nicht. Stellenweise läuft es zu glatt, weil die Spieler plötzlich unerwartete Hilfe bekommen. Dann aber geraten einige in Schwierigkeiten, die ich mir nicht erklären kann, da die Spieler ansonsten immer so vorsichtig und perfekt sind. Man bleibt beim Lesen eher distanziert. Daher haben mich einige Sachen zwar überrascht, aber nicht völlig umgehauen.
Schade fand ich, dass der Sonnenschlüssel kaum Erwähnung findet und auch nicht mehr wirklich relevant ist...

Fazit
Der letzte Band von Endgame hat mich nicht überzeugen können. Wie viele Trilogien wird die von Endgame von Band zu Band schlechter. Das Ende kam zu schnell, zu glatt und hat mich enttäuscht. Ich weiß nicht, was ich erwartet hätte, aber sicher nicht so ein doch eher lasches Ende für solch ein großes Ereignis.