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Veröffentlicht am 19.02.2023

Wölfe im Schafspelz

Tote Lämmer lügen nicht
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Klappentext:

Neuharlingersiel im Frühling: Bei einem Wohltätigkeitsessen, an dem Rosa die Speisen austeilt, fehlt einer der Teilnehmer. Eigenbrötler Lenny wird erschossen in seinem Wohnzimmer aufgefunden. ...


Klappentext:

Neuharlingersiel im Frühling: Bei einem Wohltätigkeitsessen, an dem Rosa die Speisen austeilt, fehlt einer der Teilnehmer. Eigenbrötler Lenny wird erschossen in seinem Wohnzimmer aufgefunden. Als kurz darauf auch Deichschäfer Gerhard tot im Watt gefunden wird, krempelt Hobbydetektivin Rosa die Ärmel hoch und beginnt, mit ihren ungewöhnlichen Methoden bei Immobilienhändlern und in der Wolfsgegner-Szene zu ermitteln. Dabei gerät sie in Gefahr, wieder einmal … Wie gut, dass sie ihre Freunde Rudi und Henner hat, die ihr in kritischen Momenten immer zur Seite stehen!



Meine Meinung:

Nachdem ich bereits sämtliche Vorgänger-Bände des Autorenduos Christiane Franke und Cornelia Kuhnert lesen durfte, war ich schnell wieder mitten im Geschehen drin und sofort wieder warm mit den Hauptprotagonisten dem Dorfpolizist Rudi, dem Postbote Henner und der Lehrerin Rosa, die wieder in einen mörderischen Fall schlittern. Auch deren 10. Fall hat es wieder in sich.

Wie im Klappentext bereits zu lesen erscheint der Eigenbrötler Lenny nicht bei einem Wohltätigkeitsessen, bei welchem Rosa die Speisen ausgibt. Normalerweise verpasst er das nicht, dieses Mal aber glänzt er mit Abwesenheit, was natürlich sofort auffällt. Auf der Suche nach selbigen findet man ihn erschossen in seiner Wohnung. Bald gibt es einen weiteren Toten: Deichschäfer Gerhard wird tot angeschwemmt. Was steckt hinter den Morden? Schnüffelnase Rosa und die ihrigen machen sich sofort ans Werk, um den Fall aufzuklären.

Ich liebe ja diese Krimi-Reihe, bei der man auch so herrlich schmunzeln kann. Spannung ist von der ersten bis zu letzten Seite natürlich aber auch gegeben. Das Autorenduo lenkt uns geschickt auf Falschfährten, so dass die Auflösung überraschend aber schlüssig war. Der Lokalkolorit ist herrlich nordisch.

Das Cover wieder ein absoluter Hingucker. Ich freue mich schon auf Band 11 und kann es kaum abwarten.


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Veröffentlicht am 14.02.2023

Schatten über Zürich

Zürcher Verstrickungen
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Klappentext:

Ein mitreißender Krimi über die Schuld einer Stadt und das Trauma einer Familie.

Auf einem Zürcher Filmfestival feiert ein umstrittenes Dokudrama über die kolonialistische Vergangenheit ...

Klappentext:

Ein mitreißender Krimi über die Schuld einer Stadt und das Trauma einer Familie.

Auf einem Zürcher Filmfestival feiert ein umstrittenes Dokudrama über die kolonialistische Vergangenheit der Stadt Premiere. Als eine junge Frau im Archivmaterial ihre lange verschollene Mutter zu erkennen glaubt, nehmen Werner Meier und Zita Schnyder Ermittlungen in dem Cold Case auf. Die Spuren führen die beiden zur Familie der Filmregisseurin – und hinter Reichtum und Renommee tun sich menschliche Abgründe auf.



Meine Meinung:

Mit „Zürcher Verstrickungen“ liegt dem Leser nun Band 5 der Zita Schnyder & Werner Meier Kriminalreihe aus der Feder der Autorin Gabriela Kasperski vor. Da ich die Vorgänger bereits Gelsen hatte - wenn auch vor längerer Zeit - war ich dennoch noch bestens vertraut mit den Protagonisten.

Hier wird der Spannungsbogen von Anfang bis Ende straff gespannt. Der Klappentext verrät es ja bereits, es geht um einen Cold Case, der zu einer heißen Spur und einem rasanten Fall wird…

58 hochspannende Kapitel erstrecken sich auf rund 350 Seiten und lassen keine Sekunde Langeweile aufkommen. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und mein Hirn ratterte auf Hochtouren.

Das Cover ist sehr mystisch und geheimnisvoll und ein wahrer Hingucker.


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Veröffentlicht am 01.02.2023

Martha Frischs 2. Fall

Frisch ermittelt: Der Fall Kaltwasser
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Inhalt:

Ein neuer Fall für Heißmangelbetreiberin Martha Frisch, eine Frau, die ihrer Zeit voraus ist!

Leer, 1958: Auf dem Weg zum Grab ihres Mannes entdeckt Martha Frisch die Leiche ihres Schwagers ...


Inhalt:

Ein neuer Fall für Heißmangelbetreiberin Martha Frisch, eine Frau, die ihrer Zeit voraus ist!

Leer, 1958: Auf dem Weg zum Grab ihres Mannes entdeckt Martha Frisch die Leiche ihres Schwagers Siegfried Kaltwasser. Der Richter wurde stranguliert. Die Kripo vermutet den Täter im beruflichen Umfeld, denn Kaltwasser galt als harter Hund. Martha lauscht dem Tratsch ihrer Kundinnen in ihrer Heißmangelstube noch ein bisschen aufmerksamer und stellt selbst Nachforschungen an. Erst recht als wenige Tage später Lehrer Oltmans ebenfalls auf dem Friedhof ermordet aufgefunden wird. Beide Opfer gehörten dem neu gegründeten Verein zur Wahrung von Sitte und Anstand an. Liegt das Motiv etwa in einer Zeit, die die meisten Leeraner im gutgelaunten Wirtschaftswunder-Aufschwung gerne vergessen würden?



Meinung:

Nachdem ich bereits Martha Frischs ersten Fall Vera Malottke lesen durfte, freute ich mich umso mehr bei ihrem zweiten Fall auch wieder mitermitteln und -lesen zu dürfen, der ihres Schwagers Siegfried Kaltwasser, dessen Leiche sie auf dem Weg zum Grab ihres Mannes entdeckt. Das lässt Martha natürlich nicht kalt, was weniger am Ableben des Schwagers liegt, sondern eher an ihrer Neugierde, denn als alte Spürnase hört man umso mehr. Doch dann gibt es noch eine Leiche und Beide Tote haben auch eine Gemeinsamkeit: Sie gehörten dem Verein zur Wahrung von Sitte und Anstand an. Könnte das das Tatmotiv sein??

Ich habe Martha und ihre Heißmangelstube inzwischen richtig lieb gewonnen. Auch mag ich es in die herrlichen „guten“ alten Zeiten abzutauchen. Als Fan des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kuhnert ist mir deren Schreibstil bestens vertraut. Die vielen Dialoge machen die Handlung herrlich lebendig. Ich freue mich schon auf ihren nächsten dritten Fall und empfand diesen Krimi als unheimlich spannend und fesselnd.

Das Cover passt zur damaligen Zeit und hat im Hinblick auf den Vorgängerband einen Wiedererkennungswert.

@esposa1969

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Veröffentlicht am 31.01.2023

Niedliches Bilderbuch - nur Altersangabe würde ich höher setzen

Toffi erforscht das Wetter
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Klappentext:

Das Wetter zu verstehen, ist babyleicht! Naturwissenschaft altersgerecht umgesetzt für Kinder ab 2 Jahren

Toffi und Eule Ella lieben ihren Garten. Egal, ob die Sonne scheint oder dicke ...


Klappentext:

Das Wetter zu verstehen, ist babyleicht! Naturwissenschaft altersgerecht umgesetzt für Kinder ab 2 Jahren

Toffi und Eule Ella lieben ihren Garten. Egal, ob die Sonne scheint oder dicke Regentropfen fallen — nichts kann sie davon abhalten, draußen zu spielen. Aber warum gibt es eigentlich unterschiedliches Wetter? Die Phänomene sind überall. Und Ella kann sie toll erklären.

Kleine Forscher aufgepasst: Wissenschaft macht riesig Spaß!

- Macht neugierig auf das Wetter
- Vermittelt Alltagswissen
- Regt zum Forschen und Mitmachen an

Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen


Meine Meinung:

Mein Buch kam ja auch gestern dann an und habe sofort mit meinem Enkel (knapp 2 Jahre gelesen). Da er die Eule Beule so arg liebt, war er von Elli auch gleich begeistert. Das mit Wolke und Wasser rund Wasserdampf versteht er natürlich alles noch nicht, aber die vielen farbenfrohen Illustrationen haben es ihm angetan. Auch ist dieses Pappbilderbuch mit den dicken Seiten ideal für kleine Kinderhände. Insgesamt war er begeistert und wir werden es immer wieder lesen, bis er alles verstehen wird.



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Veröffentlicht am 31.01.2023

Elli sucht Mann, findet Leiche

Männer, Mord und Remmidemmi
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Klappentext:

Zünftig, schräg und saukomisch.

Elli Fuchs wäre gerne Kriminalerin geworden. Hat nicht geklappt, Fünfer im Turnen und überhaupt. Jetzt verkauft sie Klodeckel – bis sie unter einem Wannensockel ...


Klappentext:

Zünftig, schräg und saukomisch.

Elli Fuchs wäre gerne Kriminalerin geworden. Hat nicht geklappt, Fünfer im Turnen und überhaupt. Jetzt verkauft sie Klodeckel – bis sie unter einem Wannensockel einen Toten entdeckt, eingetütet in einen Futtermittelsack. Ein mysteriöser Fall um tragische Familiengeheimnisse drängt sich der Elli auf, in dem sie unbedingt ermitteln muss. Wenn da nur nicht der Fasching, die Kinder und diese verdammte Männersuche
wären, die die Sache unnötig kompliziert gestalten …


Meine Meinung:

Mit „Männer, Mord und Remmidemmi“ ist der Autorin Alexandra Stiglmeier eine humorvolle Krimödie gelungen, die ganz nach meinem Geschmack war. Die vielen urigen Dialoge machen diesen Roman schön lebendig und man fühlt sich richtig mit Elli im Fall (und ihrem Leben) hineinversetzt. Ich musste viel schmunzeln, bei dem eigentlich Fall auch meine grauen Zellen bemühen und insgesamt hatte ich viel Spaß während des Lesens. Insgesamt 27 angenehm kurze und kurzweilige Kapitel verteilen sich auf 250 Seiten. Ein Glossar und 2 Rezepte komplettieren das Ganze. Das Cover mit dem strammen Mannsbild-Waden sind ein Blickfang.
Ich habe mich köstlich unterhalten gefühlt und vergebe gerne 5 Sterne!


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