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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2023

Wunderschön, tiefgründig und herzzereißend

Bis zum hellsten Morgen
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Wow, dieses Buch hat so viel mit meinem Herzen angestellt, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. Mit Bis zum hellsten Morgen hat Brittainy C. Cherry eine wunderschöne Liebesgeschichte erschaffen, die ...

Wow, dieses Buch hat so viel mit meinem Herzen angestellt, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. Mit Bis zum hellsten Morgen hat Brittainy C. Cherry eine wunderschöne Liebesgeschichte erschaffen, die ans Herz geht und einen nicht mehr loslässt. Auf jeder Seite habe ich mit Hailee und Aiden mitgefiebert, mitgelitten und mitgehofft. Die beiden sind einfach füreinander bestimmt und das seelische Band, das die Autorin beschreibt, ist jederzeit zu spüren. Die Liebesgeschichte entwickelt sich schleichend, wird dafür aber umso intensiver und es hat mich sehr berührt zu sehen, wie stark die Gefühle beider füreinander auch nach Aidens steilem Hollywood-Aufstieg sind. Was Brittainy C. Cherry hier beschreibt ist echte Liebe. Man muss sich aber auf eine Menge Kitsch beim Lesen einstellen. Wen das nicht stört, erhält ein tiefgründiges Märchen, das einen aus dem eigenen Alltag fliehen lässt.
Hailee und Aiden als Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Hailee muss aufgrund ihres Aussehens in der Schule viel ertragen und ich finde es unglaublich bewundernswert, wie gut sie sich danach weiterentwickelt. Sie ist eine wirklich starke Person und ein Vorbild. In Aiden steckt viel Schmerz, den er versucht zu verbergen sowie eine Einsamkeit, die nur Hailee auflösen kann. Trotz seinem Erfolg ist er bodenständig und wirkt wie der nette Junge von nebenan. Hailee und Aiden haben beide riesige Herzen und viel Tiefe, was die Chemie zwischen ihnen so perfekt macht. Selten liest man von einem Paar, bei dem so schnell klar ist, dass es füreinander bestimmt ist.
Weitere Pluspunkte gibt es für auf den ersten Blick klein wirkende Punkte, die sich aber groß anfühlen. Hailees Familie zum Beispiel, deren Dynamik sehr gesund ist. Die Beziehung ihrer Eltern hat mich dahinschmelzen lassen und es ist sehr berührend zu sehen, wie sehr sich ihre Eltern um Hailee kümmern. Bis zum hellsten Morgen steckt einfach voller Liebe - von der romantischen bis zur familiären. Für Spannung sorgt auch Aidens Karriere und die Frage, ob er wirklich das Leben führt, das er möchte. In Bezug darauf gibt es gegen Ende auch nochmal viel Drama. Ebenfalls unverwechselbar macht die Geschichte natürlich Brittainy C. Cherrys poetischer Schreibstil, der zum Träumen einlädt.

Fazit: Wunderschön, tiefgründig und herzzerreißend! Die perfekte Geschichte für hoffnungslose Romantiker:innen.

Veröffentlicht am 23.03.2023

Super spannend

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Bianca Iosivoni ist ihr erster Thriller sehr gut gelungen! SORRY. Ich habe es nur für dich getan steckt von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung. Es gehört zu den Büchern, die man in einer ...

Bianca Iosivoni ist ihr erster Thriller sehr gut gelungen! SORRY. Ich habe es nur für dich getan steckt von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung. Es gehört zu den Büchern, die man in einer Sitzung beenden könnte, wenn die Zeit dafür da wäre. Besonders interessant beim Lesen fand ich, dass die Geschichte abwechselnd aus Kapiteln in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Dadurch erhält man einen guten Einblick in den Verlauf von Robyns und Julians Beziehung. Da innerhalb dieser nicht alles perfekt verläuft, sind die Kapitel aus der Vergangenheit genauso spannend wie die aus der Gegenwart.
Besonders viel Spaß beim Lesen hat mir das Aufstellen von Theorien gemacht. Ständig fragt man sich, was mit Julian passiert sein könnte und nimmt jeden noch so kleinen Hinweis wahr. Ich habe allerlei Vermutungen aufgestellt und wurde gegen Ende teils überrascht, weil Dinge rausgekommen sind, mit denen ich nicht gerechnet habe. Hier finde ich es besonders gut, dass die Auflösung nicht zu offensichtlich gewesen ist.
Die versprochene Mischung aus Romance- und Thriller-Elementen ist auf jeden Fall auch vorhanden gewesen. Dadurch liefert die Geschichte viel Abwechslung und große Emotionen. Für mich hatte das Buch zum Großteil jedoch mehr New-Adult- als Thriller-Vibes gehabt. So richtige Gänsehaut-Momente gab es nämlich erst gegen Schluss.

Fazit: Von der ersten bis zur letzten Seite super spannend! Ein gelungener erster Thriller, der auch eine interessante Mischung bietet.

Veröffentlicht am 21.02.2023

Liebevoll gestaltet

Berühre mich. Nicht.: Die Graphic Novel
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Berühre mich. Nicht gehört zu meinen liebsten New-Adult-Romanen und hat eine besondere Bedeutung für mich, weil es auch meinen Einstieg in das Genre bedeute. Für die Graphic Novel wird die Geschichte zwar ...

Berühre mich. Nicht gehört zu meinen liebsten New-Adult-Romanen und hat eine besondere Bedeutung für mich, weil es auch meinen Einstieg in das Genre bedeute. Für die Graphic Novel wird die Geschichte zwar verkürzt dargestellt, aber sie besitzt dennoch den gleichen Charme. Die ausgewählten Szenen werden so liebevoll geschildert und illustriert, dass man sofort in Sages Welt eintaucht und mit ihr mitfühlt. Die Bilder zu sehen lässt Emotionen hochkommen und machen die Anziehung zwischen Sage und Luca deutlich, weil sie so ausdrucksstark sind. Sages Schmerz, aber auch ihre verwirrenden Gefühle für Luca werden sehr gut dargestellt. Es wurden meiner Meinung nach auch die richtigen Momente für die Graphic Novel ausgewählt, die die Geschichte gut beschreiben und wichtig für die Handlung sind.
Obwohl ich Berühre mich. Nicht schon als Roman gelesen habe, hat mich die Graphic Novel so sehr gepackt, dass ich immer nur weiterlesen wollte und von Neuem mitgefiebert habe. Die berührende Handlung auf neue Art zu verfolgen, hat mich sehr nostalgisch gemacht und wieder daran erinnert, warum ich Sages und Lucas Geschichte so geliebt habe. Fans der Reihe kann ich die Graphic Novel somit nur ans Herz legen.

Fazit: Liebevoll gestaltet und voller Herzen. Die Graphic Novel wird Sages und Lucas besonderer Liebesgeschichte mehr als gerecht und ist für Fans ein Muss.

Veröffentlicht am 14.07.2022

Schmerzhaft, aber auch hoffnungsvoll

The Way I Break
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The way I break hat weh getan. Es steckt voller Schmerz, aber gleichzeitig auch Hoffnung. Das Buch hat mich wegen der Restaurant-Idee neugierig gemacht, aber beinhaltet so viel mehr und ist schnell ein ...

The way I break hat weh getan. Es steckt voller Schmerz, aber gleichzeitig auch Hoffnung. Das Buch hat mich wegen der Restaurant-Idee neugierig gemacht, aber beinhaltet so viel mehr und ist schnell ein Jahreshighlight geworden. Nachdem ich das Buch beendet habe, saß ich erst einmal nur eine Weile mit Tränen in den Augen da und musste das Gelesene verarbeiten. Das Buch habe ich einfach zu sehr gefühlt. Gekommen bin ich quasi fürs Restaurant-Setting und geblieben für die Gefühle, Entwicklungen und echt wirkenden Charaktere.
Was Tori erlebt hat ist nicht einfach. Umso bewundernswerter sind ihre Entscheidungen und Stärke. Die Beziehung zu Julian ist wohl eine der gesündesten, von denen ich bisher gelesen habe. Es ist unglaublich, wie offen die beiden über alles reden. In NA-Büchern haben die Charaktere ja oft ein Kommunikationsproblem. Hier finden wir das Gegenteil, denn sie reden ungefiltert über alles. Ich habe die Gespräche zwischen den beiden geliebt, weil sie voller Tiefe und Ehrlichkeit stecken. Keiner verstellt sich oder versucht den anderen zu beeindrucken - sie sind einfach sie selbst. In Julian habe ich mich selbst ein wenig verliebt, weil er so verständnisvoll ist und Tori voll und ganz unterstützt.

"Mein Leben lang war ich davon überzeugt gewesen, dass es so etwas wie Chemie gab, die man mit einem Menschen hatte oder eben nicht. Dass man keine Worte brauchte, wenn man diese eine Person traf. Dass es Magie war. Zum ersten Mal verstand ich, wie sehr ich mich geirrt hatte. Mit Julian bestand alles aus Kommunikation und klaren Richtlinien."

Nena Tramountanis Schreibstil ist toll und ihre Szenen besonders. Es gibt so viele Herzerwärm-Momente neben dem Schmerz in diesem Buch: Das gemeinsame Kochen, die Meditations-App zum Einschlafen und die Szenen im Restaurant, in dem die Mitarbeiter:innen nicht nur Kolleg:innen, sondern eine Familie sind. Am liebsten wäre ich ins Buch gesprungen, um selbst ein Teil des Teams zu werden.
Die Autorin hat eine wirklich ganz besondere Welt mit tiefgründigen Charakteren erschaffen und eine starke Geschichte, die Schmerz in Hoffnung verwandelt. The way I break fühlt sich nach einer Neudefinition für das NA-Genre an, einem Next Level an Romance. Es ist kein Märchen, sondern pure Realität. Kein Traum, sondern Echtheit. Kein Kitsch, sondern Beispiel für erwachsene Beziehungen, in denen mehr als Romantik und Herzchaos zählt. Ich habe dieses Buch so geliebt und kann die weiteren Teile kaum erwarten.

Fazit: Ein unglaublich reifer wenn auch schmerzhafter NA-Roman, in dem immer wieder Momente der Hoffnung durchschimmern.

Veröffentlicht am 14.04.2022

Herzensbuch

Everything We Lost (Love and Trust 2)
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Wenn ich Everything We Lost mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es Heilung. Dieses Buch ist wie eine sanfte Umarmung für meine Seele gewesen und schenkte ihr nicht nur eine Prise, sondern einen ...

Wenn ich Everything We Lost mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es Heilung. Dieses Buch ist wie eine sanfte Umarmung für meine Seele gewesen und schenkte ihr nicht nur eine Prise, sondern einen ganzen Berg voller Hoffnung.

"Ich bin eine Meisterin darin, so zu tun, als ginge es mir gut. Darin, alle glauben zu lassen, dass ich glücklich bin und mich nicht in manchen Nächten weinend unter meiner Bettdecke verstecke und mir wünsche aus diesem Albtraum aufzuwachen. Mir wünsche, endlich wieder richtig atmen zu können, ohne diesen Schmerz zu spüren, der mich beinahe zerreißt."

Everything We Lost ist zu einem Herzensbuch geworden und ich habe nichts als Liebe für die Geschichte übrig, die ich leider viel zu schnell verlassen musste. Dieses Buch hat weh getan, gleichzeitig aber auch für Lächel-Momente gesorgt und mein Inneres wie eine Tasse Tee erwärmt. Ich habe die Charaktere direkt ins Herz geschlossen. In Hope konnte ich mich etwas zu sehr hineinfühlen und wollte ihr immer wieder nur sagen, dass es okay ist und es nicht ihre alleinige Aufgabe ist, die Familie zusammenzuhalten und ihre Schwester zu beschützen. Wäre Yeonjun ein Fantasy-Wesen, dann wohl ein Engel aufgrund seines riesigen Herzens. Man spürte seine Liebe für die Kunst, seine Familie und seine Heimatstadt Busan.
Die Liebesgeschichte ist gleich Heilung und baut auf so vielen wunderschönen Treffen auf, über die man einzelne Aufsätze schreiben könnte. Ich hab den Schildkröten-Moment geliebt, die Auszeit in Brighton und Anime-Stunden. Vor allem aber die langsame Annäherung, die Chemie, die sich immer mehr aufbaut und wie ernst plötzlich alles wird, als die Herzen der beiden aufwachen und erkennen, dass das mehr als nur Freundschaft ist.

"Du musst nicht der Klebstoff sein, der die Familie zusammenhält, Hope. Du sollst leben! Ich will, dass du lebst. In vollen Zügen. Steh zu deinen Gefühlen und deinen Ängsten. Sei nicht mehr still. Befrei dich aus dem Käfig, der dich gefangen hält. Lebe."

Dieses Buch ist für mich das bisher beste der Autorin, denn es steckt nicht nur voller Liebe und Licht-Im-Dunkeln-Momente, sondern schenkt diese auch den Leser:innen. Everthing We Lost hat mir mal wieder gezeigt, warum ich es so sehr liebe zu lesen - für das Fühlen, Sich Wiederfinden und Hoffen-Lernen.

Fazit: Eine wunderschöne sanfte Liebesgeschichte, die gleich Heilung ist und zwei liebenswerte Charaktere liefert, denen man nichts anderes als eine Umarmung schenken möchte.