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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2023

Faszination für den Tod

Leichenblässe
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Ein wirklich lehrreicher Thriller, vor allem über die Beschleunigung von Verwesung und die Rätselhaftigkeit der Mordmethode.
Der erste Thriller der David Hunter-Reihe in dem auch aus der Perspektive des ...

Ein wirklich lehrreicher Thriller, vor allem über die Beschleunigung von Verwesung und die Rätselhaftigkeit der Mordmethode.
Der erste Thriller der David Hunter-Reihe in dem auch aus der Perspektive des Mörders berichtet wird - sehr spannend. Ein Mörder, der von einer großen Faszination für den Tod antreibt und daher versucht die Essenz des Todes einzufangen versucht.

Dr. David Hunter kehrt zurück zur Body Farm, an der er studiert hat um nach dem schweren Angriff einen klaren Kopf zu bekommen. Prompt wird er von seinem Mentor Tom in eine Mordermittlung hineingezogen, die immer rätselhafter zu werden scheint. Dieses Mal hat David es mit einem besonders berechnenden Mörder zu tun, der den Ermittlern immer ein paar Schritte voraus ist. Gleichzeitig hat er mit dem Misstrauen und dem Missgefallen des Ermittlungsteams gegenüber einem britischen Assistenten in einer amerikanischen Mordermittlung des TBI kämpfen.

Sonst habe ich ja immer gesagt, dass Johannes Steck ein guter Leser ist; Die Art wie er den Mörder liest klingt gestört und ist gruselig - er ist ein sehr guter Leser.

Veröffentlicht am 13.03.2023

Schaurig lehrreich

Die Chemie des Todes (MP3-CDs ungekürzt)
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Ein Thriller, bei dem man etwas lernen kann, und zwar eine Menge über den Tod; von Tötungsarten und deren Spuren bis zur Verwesung.
Gleichzeitig der erste mir bekannte Thriller, in dem der Mörder die Klischees ...

Ein Thriller, bei dem man etwas lernen kann, und zwar eine Menge über den Tod; von Tötungsarten und deren Spuren bis zur Verwesung.
Gleichzeitig der erste mir bekannte Thriller, in dem der Mörder die Klischees erfüllt

In Devinshire wird die Leiche einer jungen Frau nackt im Wald gefunden - das Besondere: ihr wurden Engelsflügel verliehen. Dr. David Hunter ist ein forensischer Anthropologe, der diesen Mordfall untersucht und dabei auf jedes Detail des Todes achtet.
Nach dem Tod seiner Familie ist David von London in das entfernte Dorf Devinshire gezogen und hat dort einen Job als Allgemeinmediziner angenommen, für den er eigentlich überqualifiziert war. Auch nach Jahren ist er noch ein Fremder. Die Einheimischen werden zunehmend misstrauisch nachdem David immer mehr in den Fall hineingezogen wird.

Die Stimme des Sprechers Johannes Steck ist sehr angenehm und er liest interessant und lebhaft.

Veröffentlicht am 02.03.2023

There’s a starman. And he’s waiting in the sky.

Miss Gladys und ihr Astronaut
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Eine liebevolle Geschichte mit einem tragischen Beginn und einem Happy-End .

Allein das Cover und der Titel haben meine Neugier auf dieses Buch geweckt. Beim Lesen hat es mich einfach gepackt und man ...

Eine liebevolle Geschichte mit einem tragischen Beginn und einem Happy-End .

Allein das Cover und der Titel haben meine Neugier auf dieses Buch geweckt. Beim Lesen hat es mich einfach gepackt und man kann es nicht mehr weglegen.

Eine rührende Geschichte um zwei Teenager, James und Ellie, die nach dem Tod ihrer Mutter und der Verhaftung ihres Vaters bei ihrer Großmutter Gladys wohnen müssen. Ellie hat daher trotz ihrer 15 Jahre bereits 3 Jobs neben der Schule um die Familie zu ernähren und die Miete zu zahlen. Dazu kommt, dass Gladys an Demenz erkrankt ist und sich ihr Zustand verschlimmert. Schließlich steht der Familie eine Zwangsräumung bevor, nachdem Gladys einem netten Prinzen all ihr Geld überwiesen hat. Das bedeutet, dass sie möglichst schnell das nötige Geld bei einem Wissenschaftswettbewerb auftreiben müssen, wobei ihnen der Astronaut Major Tom hilft, der damit mit seiner eigenen tragischen Vergangenheit abschließen möchte und feststellt, dass doch nicht die ganze Menschheit unerträglich ist

Man erfährt Ellies hartes Leben als Schülerin mit 3 Jobs, die dann allerdings durch ihrem Klassenkameraden Delil neue Hoffnung und Vertrauen schöpft. Als James das Angebot für den Wissenschaftswettbewerb bekommt, dessen Gewinn die Familie retten könnte, hilft Delil James bei der Umsetzung seines Projektes. Gleichzeitig erfährt man viel aus Major Toms Vergangenheit, versteht daher seine Weltansicht und kann anschließend einen positiven Wandel durch Miss Gladys miterleben. Dabei bringt Miss Gladys Demenz zusammen mit Major Toms Unverständnis und Bodenständigkeit einen lustigen Hauch in die sonst anfangs traurige Geschichte. “Wenn Sie schlafen gehen, wo parken Sie dann eigentlich Ihr Raumschiff?“ „Parken? Das Ding ist doch kein Wohnmobil. Im Weltall gibt es keine Haltebuchten.“

Wem allerdings Zeitsprünge und Ortswechsel nicht nur kapitelweise sondern auch innerhalb eines Kapitels nicht liegen oder nur schwer den Überblick behalten kann, dem liegt dieses Buch vielleicht nicht so .

Veröffentlicht am 19.06.2025

Gelungener Abschluss - überzeugender als Band 1

Arc & Ruin
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Ein gelungener Abschluss der Diologie. In Teil 1 konnte ich mich noch nicht so richtig in die Welt einfinden und mir sind am Ende zu viele Fragen offen geblieben. Die Handlung kam quasi gerade erst so ...

Ein gelungener Abschluss der Diologie. In Teil 1 konnte ich mich noch nicht so richtig in die Welt einfinden und mir sind am Ende zu viele Fragen offen geblieben. Die Handlung kam quasi gerade erst so langsam ins Rollen. Trotzdem wollte ich wissen, wie es weiter geht und dem zweiten Teil die Möglichkeit geben, mich zu überzeugen.

Teil 2 spielt direkt im Anschluss an Teil 1. Auch nach einem halben Jahr warten auf die zweite Leserunde kann man durch das „Was bisher geschah“ super in die Handlung zurückfinden. Zusätzlich gibt es einen neuen spannenden Erzählstrang, welcher von Arax (bzw. jetzt Irin) Erzählungen aus seiner Vergangenheit berichtet. Die Struktur der Erzählungen aus Band 1 mit gewohntem lebhaftem Schreibstil (vor allem in Action-reichen Szenen) erhalten.

Das Buch beginnt direkt mit viel Action und kann die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten. Es wird viel gekämpft: gegen Astrale, Gottfresser, Königsgötter und chaotische Gegenstände. Im Laufe der Handlung fügen sich immer mehr Puzzlestücke zusammen und die vielen offenen Fragen aus Band 1 werden langsam nach und nach beantwortet. Zu viel möchte ich aber natürlich nicht verraten.

Alles in allem ein gelungener Abschluss der Diologie. Das Ende wirkte überzeugend und stimmig, wenn auch etwas zügig. Es schließt die eigentliche Handlung ab, ohne Lücken oder Fragen zu hinterlassen; auch wenn ich die Relevanz der Seelenwesen bzw. dem Sinn ihrer Existenz nicht wirklich nachvollziehen konnte.

Randnotiz: Nach wie vor gibt es im eBook keine Weltkarte.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2025

Gelungener Abschluss - überzeugender als Band 1

Arc & Ruin
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Ein gelungener Abschluss der Diologie. In Teil 1 konnte ich mich noch nicht so richtig in die Welt einfinden und mir sind am Ende zu viele Fragen offen geblieben. Die Handlung kam quasi gerade erst so ...

Ein gelungener Abschluss der Diologie. In Teil 1 konnte ich mich noch nicht so richtig in die Welt einfinden und mir sind am Ende zu viele Fragen offen geblieben. Die Handlung kam quasi gerade erst so langsam ins Rollen. Trotzdem wollte ich wissen, wie es weiter geht und dem zweiten Teil die Möglichkeit geben, mich zu überzeugen.

Teil 2 spielt direkt im Anschluss an Teil 1. Auch nach einem halben Jahr warten auf die zweite Leserunde kann man durch das „Was bisher geschah“ super in die Handlung zurückfinden. Zusätzlich gibt es einen neuen spannenden Erzählstrang, welcher von Arax (bzw. jetzt Irin) Erzählungen aus seiner Vergangenheit berichtet. Die Struktur der Erzählungen aus Band 1 mit gewohntem lebhaftem Schreibstil (vor allem in Action-reichen Szenen) erhalten.

Das Buch beginnt direkt mit viel Action und kann die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten. Es wird viel gekämpft: gegen Astrale, Gottfresser, Königsgötter und chaotische Gegenstände. Im Laufe der Handlung fügen sich immer mehr Puzzlestücke zusammen und die vielen offenen Fragen aus Band 1 werden langsam nach und nach beantwortet. Zu viel möchte ich aber natürlich nicht verraten.

Alles in allem ein gelungener Abschluss der Diologie. Das Ende wirkte überzeugend und stimmig, wenn auch etwas zügig. Es schließt die eigentliche Handlung ab, ohne Lücken oder Fragen zu hinterlassen; auch wenn ich die Relevanz der Seelenwesen bzw. dem Sinn ihrer Existenz nicht wirklich nachvollziehen konnte.

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