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Veröffentlicht am 19.02.2024

Hat gut angefangen, konnte mich aber zum Schluss leider nicht komplett überzeugen

You, with a View
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Wir begleiten Noelle, die Fotos ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter mit einem unbekannten Mann auf Tiktok veröffentlicht, um herauszufinden, wer ihr heimlicher Liebhaber war. Als sich der Enkel des ...

Wir begleiten Noelle, die Fotos ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter mit einem unbekannten Mann auf Tiktok veröffentlicht, um herauszufinden, wer ihr heimlicher Liebhaber war. Als sich der Enkel des Unbekannten meldet, kann Noelle ihr Glück kaum fassen. Sie beschließt, sich mit den beiden zu treffen. Doch dann stellt sich heraus, dass es sich bei dem Ekel um Theo handelt, ihren Rivalen aus der Highschool. Paul, Theos Großvater, willigt nach einigen Treffen mit ihr in einen Roadtrip ein, den er einst mit ihrer Großmutter geplant hatte. Das einzige Problem ist, dass der gutaussehende und erfolgreiche Theo beschließt, mitzukommen, und Noelle für die nächsten zwei Wochen mit ihm auskommen muss.

Die Idee des Buches hat mir richtig gut gefallen und ich fand es toll, mehr über die Geschichte der Großeltern zu erfahren. Ich habe nicht erwartet, dass die Geschichte gleich zu Beginn so emotional beginnt, aber Noelle hatte offensichtlich noch sehr mit dem Verlust ihrer geliebten Großmutter zu kämpfen. Als sie dann die Bilder und den Brief des unbekannten Liebhabers ihrer Großmutter findet und versucht, alles darüber herauszufinden und sogar einen Aufruf auf Tiktok startet, war ich total gefesselt von der Geschichte.
Die ganze Idee mit dem Roadtrip, den Briefen zwischen Noelles Großmutter und Paul und der anfänglichen Annäherung zwischen Noelle und Theo hat mir wirklich total gut gefallen. Aber ab der Hälfte des Buches hat sich etwas verändert und ich war nicht mehr so richtig in der Geschichte drin. Mein größter Kritikpunkt ist hier leider die Entwicklung der Beziehung zwischen Noelle und Theo. Ihre Beziehung beruhte hauptsächlich darauf, dass sie sich sexuell zueinander hingezogen fühlten. Es gab kaum tiefgründige, bedeutungsvolle Gespräche und all ihre Interaktionen endeten damit, dass sie zusammen im Bett landeten. Sie waren vor 10 Jahren Rivalen in der Highschool und nach all der Zeit haben sie ihre Beziehung genau darauf aufgebaut und sich nach all dem nicht noch einmal als Erwachsene kennengelernt. Im letzten Drittel hat sich die Geschichte für mich viel zu sehr auf die spicy Szenen und die Beziehung zwischen Theo und Noelle konzentriert und der Roadtrip, die Liebesbriefe und der süße Opa Paul sind völlig in den Hintergrund gedrängt worden.


Fazit:
Die Geschichte fing toll an, die Idee mit dem Roadtrip und den Liebesbriefen hat mir richtig gut gefallen. Noelle und Theo mochte ich von Anfang an sehr gerne und fand sie zusammen unheimlich süß. Leider konnte mich die Geschichte ab der Hälfte nicht mehr ganz überzeugen, da der Fokus viel zu sehr auf der Liebesgeschichte lag und der restliche Plot kaum noch eine Rolle gespielt hat.

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Veröffentlicht am 12.01.2024

Ganz nett für Zwischendurch

Infinity Falling - Mess Me Up
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Aven Amenta, Schauspielerin seit ihrer Kindheit, hat es endlich geschafft, eine große und anspruchsvolle Rolle in dem neuen Kinoblockbuster Infinity Falling zu ergattern. Doch das Ganze hat einen Haken, ...

Aven Amenta, Schauspielerin seit ihrer Kindheit, hat es endlich geschafft, eine große und anspruchsvolle Rolle in dem neuen Kinoblockbuster Infinity Falling zu ergattern. Doch das Ganze hat einen Haken, denn die männliche Hauptrolle ist mit keinem Geringeren als Hayes Chamberlain besetzt, dem ehemaligen Boyband-Star. Nicht nur, dass Aven durch Hayes' Fans und den damit verbundenen Medienrummel panische Angst vor einem erneuten Stalking hat, die beiden haben auch noch eine bewegte Vergangenheit miteinander, die die Arbeit am Set nicht gerade erleichtert.

Ich mochte die Geschichte rund um Aven und Hayes wirklich gerne, trotzdem konnte mich das Buch irgendwie nicht ganz abholen.
Das Setting rund um das Filmset von Infinity Falling fand ich super spannend und realistisch und auch die ganzen Infos rund um die Schauspielerei haben mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig und die wechselnden Perspektiven haben mir wirklich gut gefallen.
Aven und Hayes waren interessante Protagonisten, die beide mit Dämonen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben. Mit Aven konnte ich leider bis zum Schluss nicht wirklich warm werden. Ich fand sie doch ziemlich naiv und mit der Zeit leider auch einfach nur anstrengend. Hayes mochte ich hingegen unheimlich gern. Ich fand seine Geschichte sehr berührend, sein Charakter hatte Tiefe und war für mich absolut authentisch.
Die Liebesgeschichte der beiden war etwas holprig und ging mir etwas zu schnell. Trotzdem war es schön zu lesen, wie die beiden einander das Gefühl von Sicherheit gegeben haben und sich füreinander geöffnet haben.

Insgesamt hatte die Story einige Längen und war durch die Probleme der beiden Protagonisten keine leichte Kost. Trotzdem ist es ein nettes Buch für zwischendurch, das ich gerne gelesen habe. Außerdem freue ich mich riesig auf die Fortsetzung mit dem explosiven Duo Holly und Ruben.

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Veröffentlicht am 19.07.2023

Konnte mich leider nicht komplett überzeugen

A Curse Unbroken
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Gemma, eine moderne Hexe, teilt in den sozialen Medien ihr Wissen darüber, wie man die Kräfte der guten weißen Magie mit Hilfe von Kristallen und Tarotkarten im Alltag nutzen kann. Als sie eines Tages ...

Gemma, eine moderne Hexe, teilt in den sozialen Medien ihr Wissen darüber, wie man die Kräfte der guten weißen Magie mit Hilfe von Kristallen und Tarotkarten im Alltag nutzen kann. Als sie eines Tages Darren trifft, spüren die beiden sofort eine starke Verbindung zueinander. Darren bittet sie um Hilfe, seinen Blutfluch zu brechen, der ihn daran hindert, wichtige Informationen preiszugeben, die nicht nur sie, sondern vielleicht ganz New York in Gefahr bringen.

Gemma und Darren sind interessante Charaktere. Besonders Gemma mochte ich gerne, sie war auf Anhieb sympathisch und ihre Begeisterung für weiße Magie, Kristalle und Tarotkarten war ansteckend. Manchmal war sie aber auch etwas naiv, besonders wenn es um Darren ging. Darren wiederum war verschlossen und geheimnisvoll. Aber je mehr man in die Geschichte eintauchte und mehr über sein Schicksal mit dem Fluch und seine Beziehung zu seiner Familie erfuhr, desto sympathischer wurde er mir.
Zwischen den beiden funkt es relativ schnell, aber es ist trotzdem noch ein ewiges Hin und Her. Obwohl ich beide wirklich mochte, konnte ich nicht wirklich eine Bindung zu ihnen aufbauen und habe daher die Liebesgeschichte überhaupt nicht gefühlt.
Die Handlung fand ich leider sehr schwach, es gab auch nicht wirklich einen Spannungsbogen, wodurch sich das Buch ziemlich in die Länge gezogen hat. Und es gab leider ziemlich viele Nebenhandlungen, die meiner Meinung nach für die eigentliche Handlung nicht notwendig waren und das Buch daher nur noch mehr in die Länge gezogen haben. Ich hätte mir gewünscht, dass der Fokus generell mehr auf die Magie gelegt worden wäre. Das Ende hat mich dann aber doch nochmal positiv überrascht. Es gab einige Twists und es war wirklich spannend und das Ganze endet mit dann sogar noch mit einem richtig fiesen Cliffhanger.

Fazit:
Alles in allem ein guter Auftakt, der leider einige Längen hatte. Das Ende hat dann aber nochmal einiges rausgerissen und macht Lust auf Band 2.

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Veröffentlicht am 24.05.2023

Ganz süß, kommt aber leider nicht an Band 1 ran

True Crown - Der Mantel des Elfen-Lords
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Der Mantel des Elfen-Lords ist bereits der zweite Teil der Regancy-Romance Reihe True Crown. Beide Teile können unabhängig voneinander gelesen werden.
In diesem Buch begleiten wir das Dienstmädchen Effie, ...

Der Mantel des Elfen-Lords ist bereits der zweite Teil der Regancy-Romance Reihe True Crown. Beide Teile können unabhängig voneinander gelesen werden.
In diesem Buch begleiten wir das Dienstmädchen Effie, das sich ausgerechnet in den Bruder des Hausherrn verliebt. Da ihre Liebe keine Chance hat, beschließt sie, einen Handel mit einem Elfenlord einzugehen. Mit seiner Hilfe hofft sie, Lord Benedict für sich zu gewinnen.

Da mir der erste Teil der Serie sehr gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Der Schreibstil der Autorin war gewohnt flüssig, leicht und passend zur Sprache der Regancy-Zeit.
In der Geschichte begleiten wir Euphemia, kurz Effie, durch ihren anstrengenden Alltag als Dienstmädchen. Die Arbeit verlangt ihr viel ab, sie fühlt sich ungerecht behandelt und machtlos. Als dann ein gutaussehender Elfenlord ihr das Angebot macht, eine Lady zu werden und damit endlich gesehen und wertgeschätzt zu werden, willigt sie natürlich sofort ein. Mit Effie hatte ich leider so meine Schwierigkeiten. Am Anfang konnte ich ihr Verhalten und ihren Ärger noch verstehen, aber im letzten Drittel ging sie mir leider unheimlich auf die Nerven. Ihre Wut war allgegenwärtig und sie war so stur und naiv, dass ihr viele offensichtliche Dinge völlig entgangen sind. Den Elfenlord hingegen mochte ich wirklich gerne. Er hatte eine ansteckende Lebensfreude und seine ungeschickte Art war einfach liebenswert und unterhaltsam.
Die Story war humorvoll und die Liebesgeschichte wirklich süß. Leider konnte sie mich nicht so überzeugen wie die im ersten Band.
Das Buch hatte außerdem ein paar Längen und ich hätte mir auch etwas mehr Spannung gewünscht, trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen.

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Veröffentlicht am 26.03.2023

Drownings Souls

Whitestone Hospital - Drowning Souls
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Der zweite Teil der Whitestone Hospital Reihe schließt nahtlos an den ersten an. Dabei finde ich vor allem den Übergang sowie auch den Tausch der Charaktere vom ersten in den zweiten Band sehr gut gelungen. ...

Der zweite Teil der Whitestone Hospital Reihe schließt nahtlos an den ersten an. Dabei finde ich vor allem den Übergang sowie auch den Tausch der Charaktere vom ersten in den zweiten Band sehr gut gelungen. Das Buch beginnt vielversprechend und spannend. Die beiden Charaktere Mitch und Sierra haben eine Menge zu verarbeiten, sowohl für sich allein, als auch gemeinsam. Mit Sierra hatte ich allerdings einige Probleme, ich wurde mit ihr leider nicht richtig warm, ihrer Figur fehlte es an tiefe und leider war sie irgendwann auch ziemlich nervig. Mitch hingegen mochte ich wirklich gerne. Er hatte mit den Folgen seines Unfalls zu kämpfen und seine Geschichte war für mich greifbar und authentisch. Er ist ein Kämpfer, das sieht man auch daran, wie hartnäckig er an Sierra dranbleibt, obwohl diese ihn immer von sich stößt. Das Hin und Her der beiden hat mich bei der Liebesgeschichte dann leider doch sehr gestört. Sierra stößt Mitch einfach viel zu oft vor den Kopf, obwohl dieser nichts falsch macht und über offensichtliches wird nie wieder gesprochen. Am Ende fand ich die beiden als Paar dann aber doch ganz süß.
Das ganze Krankenhaussetting habe ich allerdings sehr geliebt! Der Alltag im Krankenhaus, die damit verbundene hohe Belastung, der Mangel an Personal etc. waren in meinen Augen sehr authentisch dargestellt und gut thematisiert.

Fazit:
Leider konnte mich dieser Teil emotional nicht ganz so abholen wie Band 1. Insgesamt fehlte es mir bei der Geschichte etwas an Tiefe, es gab viele Längen und zu wenig Handlung. Mitch war ein toller Protagonist, aber durch das unnötige Hin und Her mit Sierra habe ich die Beziehung der beiden nicht richtig gefühlt. Das Krankenhaus Setting habe ich aber sehr geliebt!

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