Shiori und ihre sechs Brüder
Die Geschichte um Shiori und ihre Brüder hat mir sehr gut gefallen. Bin tatsächlich bisschen spät dran und hatte dann aber zuerst auch "Der Fluch der Schwestern" gelesen und fand das auch gut so in der ...
Die Geschichte um Shiori und ihre Brüder hat mir sehr gut gefallen. Bin tatsächlich bisschen spät dran und hatte dann aber zuerst auch "Der Fluch der Schwestern" gelesen und fand das auch gut so in der Reihenfolge.
Shiori hat magische Kräfte und verbirgt diese, da in dem Land, wo sie lebt, Magie verboten ist. Ihre Stiefmutter findet das aber heraus und verflucht sie und verzaubert ihre sechs Brüder. Shiori tragt dadurch eine Schale auf dem Kopf, mit der man sie nicht erkennt. Zudem darf sie nicht ein Wort sprechen, sonst stirbt einer ihrer Brüder. Ihre Brüder, als Kraniche verzaubert fliegen nun auch durch die Gegend und versuchen Shiori zu finden.
Mir hat das wirklich gut gefallen! Shiori kämpft sich nun stumm durch das Leben, vorher Prinzessin, die sich um nichts kümmern musste. Nun muss sie sich um ein Dach über dem Kopf kümmern, irgendwas essen und alles ohne sich mitteilen zu dürfen. Ich empfand Shiori sehr stark, sie musste einiges durch machen und um den Fluch zu brechen, hat sie ein Netz aus einem magischen Kraut knüpfen müssen, welches ihr Schmerzen versucht hat - das Band zu ihren Brüdern ist aber wirklich so stark, dass sie das lautlos ohne Fluchen etc. ertragen hat, damit ihre Brüder sicher sind.
Schon vor ihrem Fluch lernt sie den Drachen Seryu kennen, der ihr im Geheimen ein wenig mehr über ihre Magie erzählt.
Seryu war für mich ein fragwürdiger Charakter, ich dachte erst, da er sich auch in Menschengestalt zeigen kann, dass zwischen den beiden was laufen wird, nachdem Shiori ja die Verlobung mit Takkan "sabotiert hat". Andererseits meinte Seryu dann irgendwann doch, dass Shiori ja nur ein Mensch und kein Drache wäre - er hat mich verwirrt.
Takkan lernt Shiori dann auf ihrer Reise doch kennen und er ist ganz anders als sie es sich vorgestellt hat. Es entwickelt sich doch eine Liebe zwischen den beiden, aber auf eine sanfte, langsame und ruhige Art und das fand ich wirklich mal sehr schön.
Verwirrt hat mich, dass man zwischenzeitlich denkt (bzw. ich dachte das), dass man hier drei Bösewichte/ Feinde hat - Stiefmutter Raikama, die Shioir verflucht hat. Zairena, am Hof von Takkan - die ich ja von Anfang an nicht mochte und dann kam noch der Wolf - eine Schattengestalt hinzu. Also ganz ehrlich, da war echt ganz schön viel los!
Und eventuell war dann auch nicht jeder wirklich böse und hatte ganz andere Motive - aber mehr sage ich nicht, weil ich ja nicht spoilern will.
Der erste Band hat mir sehr gut gefallen! Es war mal eine andere Fantasy-Geschichte :)