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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2023

Ein neues Abenteuer

Die Geisterkicker - Falsches Spiel und Eis am Stiel (Band 2)
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Mir hat der zweite Band der Gesiterkicker ganz gut gefallen, allerdings fand ich ihn schwächer als Band eins.
In diesem Band geht es nach Italien und Jan erlebt einige Abenteuer gemeinsam mit seiner Mannschaft ...

Mir hat der zweite Band der Gesiterkicker ganz gut gefallen, allerdings fand ich ihn schwächer als Band eins.
In diesem Band geht es nach Italien und Jan erlebt einige Abenteuer gemeinsam mit seiner Mannschaft und die Geistern.
Die Handlung war meiner Meinung nach schwächer als in band eins. In diesem Band gab es einige Zeitsprünge, die mir persönlich zu schnell gingen. Auch war die Handlung an anderen Stellen extrem schnell erzählt, was mich ein bisschen gestört hat. Die Logik hat leider auch nicht immer gepasst. Es wurde erwähnt, dass Geister nichts berühren können, dann ging dies aber plötzlich doch und ein paar Seiten später wieder nicht.
Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet und man hat endlich auch mehr über die Trainerin der Mannschaft erfahren. Der antagonist war wie geplant von Anfang an unsympathisch, was gut dargestellt wurde.
Der Text ist gut zu lesen und daher sehr gut geeignet für Kinder, die noch nicht ganz sicher im lesen sind.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut verständlich. Der Humor ist gut und kommt bei den Kindern super an. Auch ich musste an einiges Stellen lachen, vor allem bei der Piratte.
Die Illustrationen sind sehr schön und lustig, vor allem die Zeichnungen von Bernd haben mir wieder sehr gut gefallen.
Insgesamt ist dieses Buch eine gelungene Fortsetzung und ich kann es allen fußballbegeisterten Kindern sehr empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spaß
Veröffentlicht am 12.04.2023

mit den Zeitdetektiven zu Dschingis Khan

Die Zeitdetektive 3: Das Grab des Dschingis Khan
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In ihrem dritten Abenteuer wollen die drei Zeitdetektive herausfinden, wo das Grab des Dschingis Khan liegt und woran dieser gestorben ist. Sie reisen also mit Tempus in die Mongolei und treffen dort zunächst ...

In ihrem dritten Abenteuer wollen die drei Zeitdetektive herausfinden, wo das Grab des Dschingis Khan liegt und woran dieser gestorben ist. Sie reisen also mit Tempus in die Mongolei und treffen dort zunächst auf Sklavenhändler und dann auf Dschingis Khan persönlich.
Das Cover zeigt wie immer die drei Kinder, die Katze Kija und ein Bild, das zum Abenteuer passt. Dieses Mal gefällt mir das Cover wieder besser als im zweiten Band.
Die Charaktere sind leider wieder ohne Tiefgang und auch in diesem dritten Band wissen wir als Leser noch immer sehr wenig über die drei Kinder und ihre Katze. Auch die erfundenen Personen in der Vergangenheit sind sehr platt dargestellt. Figuren mit mehr Tiefe findet man nur bei den Personen, die wirklich existiert haben und zu denen es historische Quellen gibt.
Der Schreibstil sehr gut zu lesen und passend für Kinder. Wie gewohnt werden schwierige, historische Begriffe gut im Kontext erklärt und können bei Bedarf im Glossar nachgeschlagen werden. So lernt man während dem Lesen viel Neues und kann im Anschluss das Wissen vertiefen.
Die Handlung ist ganz nett, da hier ein Rätsel der Geschichte auf fiktive Weise gelöst wird. So bekommt man eine Vorstellung davon, was mit Dschingis Khan passiert sein könnte und wo seine Grabstätte liegen könnte. Auch erfährt man viel über das damalige Leben und Ereignisse, die wirklich passiert sind. In diesem Band sterben wieder einige Menschen und meiner Meinung nach wird für ein Kinderbuch zu viel Gewalt gezeigt, auch wenn diese zur damaligen Zeit normal war.
Insgesamt hat mir das Buch besser als der zweite Band gefallen, konnte mich aber auch nicht vollständig überzeugen. Für Kinder, die sich für diese Zeitepoche interessieren ist das Buch aber sehr gut geeignet, um auf spielerische Weise etwas zu lernen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2023

Mit den Zeitdetektiven im Alten Rom

Die Zeitdetektive 2: Der rote Rächer
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In diesem zweiten Band möchten Julian, Kim und Leon herausfinden, wie Gladiatoren im alten Rom gelebt haben und reisen mit Tempus in die Vergangenheit. Dort werden blutrote Pfeile auf den Schirmherr der ...

In diesem zweiten Band möchten Julian, Kim und Leon herausfinden, wie Gladiatoren im alten Rom gelebt haben und reisen mit Tempus in die Vergangenheit. Dort werden blutrote Pfeile auf den Schirmherr der Spiele im Colosseum geschossen und schon sind die drei Kinder und ihre Katze mitten in ihrem neuen Abenteuer.
Das Cover gefällt mir eher mittelmäßig, da mir die Farbgestaltung nicht so ganz zusagt. Die Bände in der älteren Ausgabe waren meiner Meinung nach viel schöner.
Die Geschichte ist gut lesbar geschrieben. Es gibt immer wieder kleine Zeichnungen, die die Texte auflockern und auch die Länge der Kapitel ist sehr gut für Kinder geeignet, die noch keine so guten Leser sind. Fabian Lenk schreibt sehr kindgerecht und erklärt viele Begriffe im Laufe der Handlung. Es wirkt nie gekünstelt, sondern die Erklärungen passen immer gut in den Zusammenhang.
Die Charaktere sind bereits bekannt und leider fehlt auch in dieser zweiten Geschichte noch der Tiefgang. Man weiß kaum etwas über die drei Freunde, was ich sehr schade finde.
Die Handlung ist spannend geschrieben und hält sich nicht mit langen Beschreibungen auf. Es ist eigentlich immer spannend, da immer wieder etwas neues passiert, was den Leser überrasch. Langeweile kommt so keine auf. Leider wirkt aber die Handlung stellenweise sehr konstruiert, da es ständig Zufälle gibt, die den Kindern bei ihren Ermittlungen helfen. Auch sterben meiner Meinung nach zu viele Personen in der Handlung, was einfach ein bisschen zu viel für ein Kinderbuch ist, auch wenn es die damalige Zeit gut widerspiegelt.
Insgesamt eine relativ gelungene Fortsetzung mit Mängeln in der Handlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2023

Endlich wieder Wells und Wong

Feuerwerk mit Todesfolge
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Ich habe mich sehr gefreut, endlich die Zeit gefunden zu haben, um den vierten Band um die Detektei Wells und Wong zu lesen.
Dieser Band spielt endlich wieder an der Deepdean, wo sich seit Band 1 einiges ...

Ich habe mich sehr gefreut, endlich die Zeit gefunden zu haben, um den vierten Band um die Detektei Wells und Wong zu lesen.
Dieser Band spielt endlich wieder an der Deepdean, wo sich seit Band 1 einiges verändert hat. Es gibt viele neue Lehrerinnen und auch sonst ist einiges anders, was vor allem an der neuen Schulsprecherin Elizabeth und ihrem Gefolge liegt. Doch dann stirbt Elizabeth bei der Bonfire Night und für die Detektivinnen ist schnell klar, dass es Mord war. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Küken, Kitty und Lavinia ermittelt die Detektei.
Das Cover des Buches hat mir super gefallen und es passt sehr gut zu den drei Vorgängern. Vorne im Buch ist eine Karte, die für den nötigen Überblick sorgt. Auch die Vorstellung der Personen ist sehr hilfreich.
Der Schreibstil ist gut und angenehm zu lesen, aber dennoch passend zur Zeit, in der die Geschichte spielt.
Die Charaktere sind bereits bekannt und so sympathisch wie immer, wobei ich bei Daisy immer ein bisschen zwiegespalten bin, ob ich sie nun mag oder doch nicht. Auch die Freundinnen von Daisy und Hazel sind sympathisch gestaltet. Die Schulsprecherin und ihr Gefolge sind gewollt unsympathisch.
Die Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen. Der Fall nimmt wie immer schnell Fahrt auf und es wird Spannung aufgebaut. Doch die Auflösung konnte mich nur teilweise überzeugen. Am Ende gab es noch zwei vermisste und plötzlich tauchte ein Hinweis auf, mit dem der Fall in 20 Seiten gelöst war. Eine der verdächtigen wurde bei der Erklärung der Geschehnisse irgendwie ziemlich außen vor gelassen, was ich schade fand. Meiner Meinung nach hätte man im Mittelteil lieber ein bisschen gekürzt und die Auflösung stattdessen länger und ausführlicher gestaltet.
Insgesamt hat mich das Buch wie immer überzeugen können, war aber durch Kleinigkeiten schlechter als die Vorgänger. Hoffentlich kann mich Band 5 wieder vollständig überzeugen, der schon bereit liegt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2026

ganz nette Geschichte

Marie und die Woche ohne Donnerstag
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Das Buch verspricht eine spannende Geschichte rund um das Thema Zeitreisen. Meiner Meinung nach konnte das Buch dieses Versprechen aber nicht ganz einlösen.
Die Geschichte erzählt von Marie, ...

Das Buch verspricht eine spannende Geschichte rund um das Thema Zeitreisen. Meiner Meinung nach konnte das Buch dieses Versprechen aber nicht ganz einlösen.
Die Geschichte erzählt von Marie, die mit T-Shirts durch die Zeit reisen kann. Dabei geht aber einiges schief und sie erlebt immer wieder die gleiche Woche. Diese Idee klang sehr gut, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen. Es wird sehr lange berichtet, wie Marie immer wieder die gleichen Situationen erlebt, was irgendwann langweilig wurde, da stellenweise keine neue Handlung vorkam. Auch die Auflösung, um aus der Zeitschleife zu kommen, hat mir nicht so gut gefallen. Diese war sehr kurz und auch was danach noch passiert ist, hat mir nicht gefallen.
Marie als Charakter war auch eher flach, sogar für ein kurzes Kinderbuch. Man hat zwar einiges von ihr erfahren, aber so wirklich viel über ihre Gedanken und Gefühle wurde für mich nicht rübergebracht. Die anderen Charaktere sind eher Nebenfiguren und man lernt sie nicht wirklich kennen. Nur über Theo und Maries Papa erfährt man ein bisschen mehr. Maries Papa war mir von allen Charakteren am meisten sympathisch, weil er sich kritisch mit dem Thema Zeitreise auseinandersetzt und immer wieder für lustige Situationen sorgt.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und auch immer wieder sehr humorvoll. Für Kinder ist das auf jeden Fall ansprechend.
Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sehr realistisch und man bekommt einen guten Überblick über die Handlung, wenn man sich die Bilder anschaut.
Für mich ein ganz nettes Kinderbuch für zwischendurch, den zweiten Band werde ich aber nicht mehr lesen, da die Handlung für mich abgeschlossen ist und ich keine weiteren Abenteuer von Marie brauche.