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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2017

Driving home for christmas

Eine wundersame Weihnachtsreise
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Anna mag Weihnachten nicht. Doch nachdem sie ihr Bruder gebeten hat zu kommen, macht sie sich am 23.12. auf nach Hause. Doch ihr Weg führt sie nicht direkt nach Berlin.

Die Geschichte konnte mich nicht ...

Anna mag Weihnachten nicht. Doch nachdem sie ihr Bruder gebeten hat zu kommen, macht sie sich am 23.12. auf nach Hause. Doch ihr Weg führt sie nicht direkt nach Berlin.

Die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Die Begegnungen sind zu kurz und oberflächlich mit kleinen Geschichten, die mich wenig berührt haben. Ich hatte etwas märchenhaftes, verzauberndes erwartet und wurde enttäuscht. Stattdessen war es eine Odysee und es kam wenig weihnachtliche Stimmung auf. Auch die Landschaft, kalt und verschneit, konnte ich nicht nachfühlen.
Ich weiß nicht, ob es an der Kürze des Buches lag, aber es fehlte an Tiefe. Und die "Auflösung" hat mich auch nicht vom Hocker gerissen.

Fazit: Das Cover und der Titel versprechen mehr als das Buch hält. Optimal für die Heimfahrt an Weihnachten zur Familie, ansonsten gibt es einige bessere Bücher der Autorin.

Veröffentlicht am 16.10.2017

Bienen früher, heute und in Zukunft

Die Geschichte der Bienen
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Es gibt 3 Erzählstränge. Einer spielt in der Vergangenheit, der nächste in der heutigen Zeit bei einem Imker und der dritte in der Zukunft bei Tao, die als Bestäuberin arbeitet.
Die Grundidee des Buches ...

Es gibt 3 Erzählstränge. Einer spielt in der Vergangenheit, der nächste in der heutigen Zeit bei einem Imker und der dritte in der Zukunft bei Tao, die als Bestäuberin arbeitet.
Die Grundidee des Buches trifft natürlich gerade einen Trend. Vom Bienensterben hat man schon gehört und das Cover ist in seiner Schlichtheit ein echter Eyecatcher.

Ich verstehe nicht, warum das Buch die Bestsellerlisten anführt. Ich finde es fehlt der Spannungsbogen und gerade die Zukunft ist mir zu oberflächlich dargestellt. Der Blick in die Zukunft wäre für mich das spannendste gewesen, aber hat mich nicht überzeugt. Die Geschichte aus der Gegenwart war mir zu oberflächlich und gegen Ende hin ging es zu schnell. Insgesamt fehlten mir in allen Geschichten Emotionen und Dramatik. Auch Tao, die ja voll von Emotionen sein müsste, konnte mich nicht mitreißen.

Fazit: Eine wirklich tolle Grundidee, die den Zeitgeist trifft und git vermarktet wird. Letztendlich konnte mich das Buch aber nicht begeistern.

Veröffentlicht am 16.10.2017

Zu wenig Spannung

Sieben Tage voller Wunder
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Hannah ist am Flughafen und möchte nach Haus fliegen nach dem Besuch ihrer Schwester. Dort sieht sie einen Mann, der sie interessiert- Logan. Doch bald geht es nur noch ums Überleben. Und Hannah kommt ...

Hannah ist am Flughafen und möchte nach Haus fliegen nach dem Besuch ihrer Schwester. Dort sieht sie einen Mann, der sie interessiert- Logan. Doch bald geht es nur noch ums Überleben. Und Hannah kommt immer wieder an ihre Grenzen, aber Logan steht ihr zur Seite.

Leider kam nie richtig Spannung auf. Einmal weil der Klappentext und der Text auf der Buchinnenseite schon zu viel von der Handlung verraten. Außerdem weil im Laufe des Buches die Handlung immer schon etwas vorhersehbar war. Und wenn man schon Bücher der Autorin kennt, weiß man in welche Richtung es sich entwickeln wird. Vielleicht hatte ich deshalb auch große Erwartungen, weil die anderen Bücher so gut waren.

Ich kenne bis jetzt zwei andere Bücher der Autorin. Diese haben mich beide berührt. Besonders "Die Achse meiner Welt" ist eines meiner Lieblingsbücher. "Sieben Tage voller Wunder" konnte mich nicht überzeugen. Besonders enttäuscht bin ich, dass es den Personen an Tiefe fehlt. Die Emotionen sind nicht spürbar für den Leser. Kälte? Hunger? Todesangst? Fehlanzeige. Durch die Kürze des Buches hat man das Gefühl, dass etwas fehlt. Das was die anderen Bücher ausgezeichnet hat, dieses mitfühlen mit den Protagonistin, konnte ich hier nicht finden.

Fazit: Zu kurz, zu wenig Spannung, zu oberflächlich. Andere Bücher der Autorin sind empfehlenswert, aber dieses möchte ich nicht empfehlen.

Veröffentlicht am 09.08.2017

Senioren proben den Aufstand

Wir fangen gerade erst an
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Mich hat das Cover und die Idee von dem Buch angesprochen. Es geht um 5 Senioren, die mehr schlecht als recht in einem Altersheim wohnen. Dort wird gespart ohne Ende und bald sind sich die Senioren einig, ...

Mich hat das Cover und die Idee von dem Buch angesprochen. Es geht um 5 Senioren, die mehr schlecht als recht in einem Altersheim wohnen. Dort wird gespart ohne Ende und bald sind sich die Senioren einig, dass es besser im Gefängnis als hier im Altersheim ist. Sie überlegen, was sie kriminelles anstellen könnten, um ins Gefängnis zu kommen und ohne jemanden zu schädigen. Und so machen sich die lustigen 5 auf, um ein Verbrechen zu begehen...

Die Kritik an den Zuständen im Altersheim finde ich gelungen und kommt auch gut beim Leser an. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und ergänzen sich gut. Allerdings werden manche Eigenheiten der Charaktere zu oft wiederholt und langweilen dann nur noch.

Leider hatte das Buch in der Mitte Längen und war auch langweilig, weil einfach zu wenig passiert und es sich zu sehr um die Senioren und deren Gefühle dreht. Die Handlung war insgesamt etwas zu einfach. Natürlich war klar, dass überspitzt erzählt werden würde. Aber teilweise war es dann zu viel des guten.

Fazit: 100 Seiten kürzer hätte das Buch von mir mehr Sterne bekommen. Es ist schon witzig und meinem Vater, der im Alter der Senioren ist, hat das Buch gut gefallen! Er hätte 5 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 11.07.2017

Charaktere handeln leider zu unlogisch

Die Tochter des Seidenhändlers
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Nicole feiert ihren 18. Geburtstag. Dort begegnet ihr Mark, in den sie sich sofort verliebt. In ihrer Familie hat sie es nicht leicht, da sie ihrer schon verstorbenen Mutter ähnelt und somit nicht französisch, ...

Nicole feiert ihren 18. Geburtstag. Dort begegnet ihr Mark, in den sie sich sofort verliebt. In ihrer Familie hat sie es nicht leicht, da sie ihrer schon verstorbenen Mutter ähnelt und somit nicht französisch, sondern vietnamesisch aussieht. Und in ihrer Familie gibt es Geheimnisse, die die Beziehung untereinander belasten. Nicole lebt in unsicheren Zeiten in Hanoi und zerreißt fast zwischen ihren vietnamesischen Wurzeln und ihrer französischen Familie.

Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Die historischen Hintergründe und das Land und deren Einwohner werden sehr spannend und lebhaft dargestellt. Nicole als Hauptperson wurde mir aber im Laufe des Buches immer unsymphatischer. Und dann erscheint mir die ganze Geschichte unlogisch, was aber daran liegt, dass sich Nicole unlogisch verhält. Viele ihrer Handlungen kann ich nicht nachvollziehen. Besonders im letzten Drittel kann man als Leser nur noch den Kopf über Nicole schütteln und es wird leider auch langweilig. Auch die weiteren Personen bleiben irgendwie blass und können mein Interesse am Buch nicht steigern.

Das Cover ist wirklich toll gelungen.

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