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Veröffentlicht am 20.04.2023

Hilfreiche Tipps und Inspiration für die Auswahl und Pflege von Zimmerpflanzen

Pflanzenglück
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Autor Anders Røyneberg hat als Norweger besonders herausfordernde Bedingungen, was Pflanzen angeht. Einerseits nicht besonders viel Tageslicht in den Wintermonaten, anderseits teure Mieten in Oslo und ...

Autor Anders Røyneberg hat als Norweger besonders herausfordernde Bedingungen, was Pflanzen angeht. Einerseits nicht besonders viel Tageslicht in den Wintermonaten, anderseits teure Mieten in Oslo und somit eher kleinere Wohnungen. Dennoch hat er selbst mittlerweile um die 100 Zimmerpflanzen in seiner Wohnung und teilt seine Erfahrungen als @arcticgardener auch auf Instagram.

In seinem Buch finden sich zunächst Tipps, welche Pflanzen sich für welchen Typ eignen, was Pflegeaufwand und Art des Standorts angeht, aber auch Pflegetipps, Anleitungen, wie man welche Pflanze vermehrt und Ratschläge zur Schädlingsbekämpfung. Anschließend gibt es Einzelportraits von etwa 30 Pflanzen, mit Fotos und ihren Vorlieben und Ansprüchen. Auf jeden Fall liefert das einige Inspiration, die eigene Wohnung noch etwas grüner zu gestalten. Ich weiß nun zum Beispiel, warum es dem (geschenkten) Elefantenfuß bei uns nicht gefallen hat und plane, seinen Standort nun an einen Fischgrätenkaktus zu vergeben, der anscheinend besser dafür geeignet ist. Was ich mir noch gewünscht hätte, wären mehr Bildunterschriften, damit man auch abseits der Einzelportraits erfährt, welche Pflanzen auf den "Gruppenbildern" zu sehen sind.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Nachhaltiger Genuss

Gefundenes Fressen
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Zunächst ist dieses Buch ein optisches Highlight im Kochbuchregal. Die Covergestaltung mit dem hochwertigen waldgrünen Einband mit einer hochwertigen rauen Haptik und dem dezenten Bild im Hintergrund und ...

Zunächst ist dieses Buch ein optisches Highlight im Kochbuchregal. Die Covergestaltung mit dem hochwertigen waldgrünen Einband mit einer hochwertigen rauen Haptik und dem dezenten Bild im Hintergrund und der goldenen Schrift gefällt mir total gut und das Buch sticht so sofort ins Auge.

Wie der Titel schon sagt, ist das Motto "Gefundenes Fressen", wobei "gefunden" nicht ganz zutreffend ist, weil auch Jagen und Angeln eine nicht unwichtige Rolle spielen. Diese Zutaten wird die Mehrheit dann wahrscheinlich doch lieber bei einem vertrauenswürdigen Händler oder einem befreundeten Jäger, bzw. Angler erwerben, wobei das Buch auch Infos liefert, wie man relativ schnell einen Angelschein erwirbt oder worauf es bei der Jagd ankommt. Unkomplizierter ist aber definitiv das Sammeln von Wildkräutern, Beeren, etc. Und dafür liefert das Buch einige Inspiration, sowohl was Pflanzen angeht, die man auch in Städten findet, welche, die man im Wald sammeln kann, als auch welche, die typischerweise am Meer wachsen. Zu den Rezepten, aber auch den verschiedenen Exkursen finden sich immer sehr ansprechende Fotos und auch das Layout im Innenteil kann mit dem des Covers mithalten. Es ist auf jeden Fall ein Buch, in dem man gerne blättert und der Gedanke dahinter, vor der eigenen Haustür auf die Suche nach Nahrhaftem und Schmackhaftem zu gehen, ist auf jeden Fall unterstützenswert. Als Erstes haben wir uns, passend zur Jahreszeit, vom Fichten-Fizz mit Maiwipfeln inspirieren lassen.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Alle oder keiner

Vom Gehen und Bleiben
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"Vom Gehen und bleiben" spielt in den Graubündner Alpen, im kleinen Dorf Vischnanca, das von einem Bergrutsch bedroht ist. Dort lebt die Bäuerin Ria mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter und will nicht ...

"Vom Gehen und bleiben" spielt in den Graubündner Alpen, im kleinen Dorf Vischnanca, das von einem Bergrutsch bedroht ist. Dort lebt die Bäuerin Ria mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter und will nicht weg von dem Ort, in dem ihre Familie seit Generationen zuhause ist. Die deutsche Familie Blom mit ihren beiden jugendlichen Kindern ist erst vor kurzem ins Dorf gezogen und wusste nicht, dass die Dorfidylle durch den Berg bedroht ist. Der Ort soll evakuiert und versucht werden mit Hilfe eines Entwässerungssystems die Gefahr zu bannen. Doch, um eine Entschädigung zu bekommen, müssen wirklich alle Bewohner einverstanden sein und ihr Dorf verlassen.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Es war interessant mitzuerleben, wozu es führt, wenn die Mitglieder einer so kleinen Dorfgemeinschaft vor so eine wichtige Entscheidung gestellt werden. Die verschiedenen Charaktere waren sehr überzeugend ausgestaltet und auch die Schilderungen des Örtchens selbst und der Landschaft waren so anschaulich und atmosphärisch, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Erzählweise aus den verschiedenen Perspektiven trug ebenfalls dazu bei, dass ich mich gut in die verschiedenen Personen hineinversetzen konnte und ihre Beweggründe verstand. Manchmal hätte ich mir aber ein Personenverzeichnis gewünscht, um bei den Namen den Überblick zu behalten. Die eingestreuten rätoromanischen Begriffe stoppten zwar den Lesefluss manchmal etwas, sorgten aber auch für noch mehr Authentizität. Ansonsten war der Schreibstil der Autorin sehr gut lesbar. Die Covergestaltung gefällt mir auch sehr gut, sie passt zur Geschichte und ist optisch sehr ansprechend.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Neubeginn

In den Wäldern der Biber
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Alina steht mit Anfang 30 bei ihrem Großvater vor der Tür. Nachdem sie sich in Frankfurt, wo sie sich privat und beruflich, nie wirklich wohl gefühlt hat, von ihrem Freund getrennt hat, reist sie in das ...

Alina steht mit Anfang 30 bei ihrem Großvater vor der Tür. Nachdem sie sich in Frankfurt, wo sie sich privat und beruflich, nie wirklich wohl gefühlt hat, von ihrem Freund getrennt hat, reist sie in das Dorf ihrer Großeltern bei Eberswalde, wo sie als Kind viel Zeit verbracht hat, bis der Kontakt im Teenageralter abriss. Nun nimmt er sie dennoch bei sich auf, ihre Oma ist mittlerweile gestorben und er im Ruhestand und weiter viel im Wald unterwegs, wie früher, als er noch Forstbeamter war. Sie merken schnell, dass sie immer noch einen guten Draht zueinander haben und ähnliche Interessen, haben aber auch einiges aufzuarbeiten. Und Alina muss zudem für sich klären, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. In dem kleinen Ort findet sie unerwartet schnell Anschluss an Isabell, deren kleine Tochter und Isabells Bruder Elias, die ihre Ferien ebenfalls häufig in dem kleinen Ort verbrachten. Daran erinnert Alina sich aber nur noch schemenhaft.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Alina war mir sympathisch mit ihrer zupackenden Art, zugleich aber eben nicht perfekt und an einem Scheidepunkt ihres Lebens. Ich mag es, wie sie mit ihrem Großvater umgeht. Auch die weiteren Personen sind mir alle irgendwie ans Herz gewachsen. Nur das Ende war für meinen Geschmack etwas unnötig kompliziert, andererseits aber auch zu Alina, die nun weiß, was sie will und was nicht, passend. Der Autorin ist es auch sehr gut gelungen, die Atmosphäre in dem kleinen brandenburgischen Ort, umgeben von viel Natur, einzufangen, indem sie sehr anschaulich schreibt. Ihr Schreibstil ist gut lesbar. Auch die Covergestaltung und die edle Haptik des Einbandes gefallen mir gut.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Gelungene Fortsetzung

Die Landärztin - Der Weg ins Ungewisse
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Mir hat auch dieser zweite Teil um die junge Ärztin Thea Graven, deren Traum es ist, als Gynäkologin zu arbeiten, sehr gut gefallen.

Anders als der erste Teil, ist der Handlungsort nicht mehr nur die ...

Mir hat auch dieser zweite Teil um die junge Ärztin Thea Graven, deren Traum es ist, als Gynäkologin zu arbeiten, sehr gut gefallen.

Anders als der erste Teil, ist der Handlungsort nicht mehr nur die Eifel, sondern große Teile der Fortsetzung spielen sich im Allgäu ab, da Thea kurz vor ihrer Hochzeit an Kinderlähmung erkrankt und sich quasi in eine Klinik im Allgäu flüchtet, um ihrem Verlobten nicht zur Last zu fallen. In der Klinik muss sie es irgendwie schaffen, trotz der schlimmen Folgen der Krankheit wieder Lebensmut zu fassen, um sich zurück ins Leben zu kämpfen.

Ich fand es sehr spannend, auf diese Art mehr über die Folgen von Kinderlähmung zu erfahren, einer Krankheit, die es in unserer Zeit dank der Impfungen zum Glück in Deutschland nicht mehr gibt. Es ist wirklich eindrücklich, mitzuerleben, was Thea durchmachen muss. Auch das Wiedersehen mit den anderen Charakteren aus dem ersten Teil hat mich gefreut und die neu hinzugekommenen Personen konnten mein Herz ebenfalls gewinnen. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn es auch noch einen dritten Teil der Reihe geben würde, genug Stoff wäre sicher noch vorhanden.

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