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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2018

Ein wichtiges Thema

Als die Träume in den Himmel stiegen
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Flucht ist ein großes Thema in unserer Zeit und ich find, dass man in diesem Buch einen sehr guten Eindruck erhalten konnte. Ich habe immer eine grobe Vorstellung von der Flucht aus den Kriegsgebieten ...

Flucht ist ein großes Thema in unserer Zeit und ich find, dass man in diesem Buch einen sehr guten Eindruck erhalten konnte. Ich habe immer eine grobe Vorstellung von der Flucht aus den Kriegsgebieten gehabt und diese waren natürlich nie schön, aber was hier teilweise beschrieben wurde und das Ausmaß an Grausamkeit war schon enorm nur hat mich sehr mitgenommen. Samars Weg in Richtung Freiheit hat so viele Hindernisse gehabt und so viel Leid mit sich gebracht. Aber fangen wir mal grob beim Beginn des Buches an, denn dort hatte ich so meine Probleme. Es war zunächst wirklich etwas schwer mich einzufinden, die vielen Namen, die viele Charaktere, das Durcheinander von Vergangenheit und Gegenwart. Nicht wirklich meins. Irgendwann hat sich das aber gelegt und ich habe keine Probleme mehr gehabt. Man konnte die Charaktere gut kennenlernen. Jeder von ihnen hatte seine eigenen Schwierigkeiten mit der Flucht. Aber hauptsächlich ging es ja um Sama und ich möchte zu den anderen Mitgliedern die Spoiler auch vermeiden. Man kann nur ganz klar sagen, dass es alle schlimm getroffen hat und man sehr trauern konnte. Aber zu Samar und den hinteren Teil des Buches. Es wurde meiner Meinung nach zu leicht für sie beschrieben. Es ist ihr teilweise viel Glück einfach in die Hände gefallen, was es wirklich unrealistisch für dieses Buch gemacht hat. Wiederum gab es Situationen, wo es dann wieder real wurde. Menschen die einen verscheuchten, wenn man um Hilfe bat und Menschen, die einem halfen wo sie konnten. Wie ich find ein wahrer Aspekt. Samar und ihre Taten konnte man auch verstehen und nachvollziehen.

Also eigentlich war das Buch okay. Aber auch wenn es einen guten Einblick in alles gegeben hat gab es Teile wie den Anfang, die mich unglücklich gemacht haben und die ich nicht toll oder gut fand. Im Endeffekt bekommt dieses Buch deshalb 3/5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.06.2018

Interessanter Plot

Magonia
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Ein Schiff am Himmel. Ein Vogel in der Lunge. Ein lauter Knall über dem Krankenwagen und deine Mutter die dir sagt, dass es in Ordnung ist zu gehen. So ging Azas Leben vorüber und sie tauchte plötzlich ...

Ein Schiff am Himmel. Ein Vogel in der Lunge. Ein lauter Knall über dem Krankenwagen und deine Mutter die dir sagt, dass es in Ordnung ist zu gehen. So ging Azas Leben vorüber und sie tauchte plötzlich in eine neue Welt ein. Ich war zunächst erstmal begeistert von dem Schreibstil. Es wurden Wörter zur Umschreibung verwendet, die ich in den Zusammenhängen die erlebt habe. Man wurde in eine Geschichte reingezogen und klebte an jeder Zeile. Es war zunächst es interessant und spannen wo Aza nach ihrem Tod hinkam und was dort für neue Geschöpfe auf sie warteten. Man verlor aber nicht den Draht zur alten Welt durch den Wechsel der Sicht von Jason, was ich echt gut fand, da es spannend war wie er alles herausfand und am Ene zu Aza zurückfand. Die neue Welt jedoch gefiel mir nicht so. Ich fand die Idee mit diesem Singen und das sie alles herbeiwinken konnte an sich echt komisch und diesen Vogel in der Brust allemal. Es ist vielleicht praktisch und diese Macht, die sie dadurch hatte war natürlich entscheidend für das Buch und es gab so etwas bisher noch nicht in den Büchern die ich gelesen habe, aber ich fand es einfach unfassbar merkwürdig. Aza sollte ja dann von ihrer eigenen Mutter ausgenutzt worden sein und das war wieder ein typisches Zeichen für die endlose Gier nach Macht. Sowas find ich immer schlimm und ich habe ihre Mutter auch gehasst. Wen ich aber geliebt habe, war Jason. ER hat so viel Mut und Kraft bewiesen und stand zu seiner Liebe zu ihr und hat selbst einen Blitzt auf sich genommen um ans Ziel zu gelangen. Cute. Auch am Ende stand er hinter ihr und hat ihr den Weg zurück in ihr altes Leben gezeigt.

Das Buch ist anders gewesen, als in meinen Erwartungen Ich war echt etwas enttäuscht, obwohl die Idee ganz cool war. Aber wie gesagt diese Sache mit ihrer Macht war echt etwas sehr komisch und das das Alles in eineinhalb Monaten passiert sein soll auch. Aza hatte immerhin nie wirklich was mit dieser Welt zutun und so viel zu schaffen in so kurzer Zeit ist schon etwas sehr krass. Ich kann dem Buch auch leider nur 3/5 Sternen geben. Es war nicht schlecht, aber es hat mich nicht umgehauen- auch wenn ich die Schlussszene mit der Familie echt unglaublich emotional fand. Das Cover ist jedoch echt unglaublich schön und verleitet wahrscheinlich früher oder später viele zum Lesen.

Veröffentlicht am 08.06.2018

So nebenbei ganz okay.

This Love has no End
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Zunächst klingt das Buch echt cool. Man konnte es auch super leicht lesen und ich fand den Schreibstil auch angenehm. Man wurde sanft und ohne große Abbrüche zwischen der Welt des Buches und Parkers Geschichten ...

Zunächst klingt das Buch echt cool. Man konnte es auch super leicht lesen und ich fand den Schreibstil auch angenehm. Man wurde sanft und ohne große Abbrüche zwischen der Welt des Buches und Parkers Geschichten hindurchgeleitet. Viele Bücher haben es nämlich an sich einen komplett rauszubringen bei sowas. Dieses Buch aber nicht. Doch dieses Buch hatte leider andere Probleme. Die Charaktere waren an sich nicht nervig, aber auch leider nicht extrem sympathisch. Man hat mir persönlich Parkers Störung nicht gut genug behandelt und Zelda war cool nur einfach zu versessen auf ihre Meinung und hat sich manchmal etwas aufgespielt. Noch ein Problem war, dass das Buch mir schnell zu langweilig wurde. Es hat nie wirklich eine Spannungskurve gegeben, die mich gefesselt hat. Deshalb habe ich auch viel zu lange dran gesessen.

Man muss dieses Buch also nicht unbedingt lesen, aber zum Beispiel als zweites CR passt es ganz gut. Von mir gibt es jedenfalls 3/5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.06.2018

Emotional

Midnight Sun
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Ich kam mir bei diesem Buch so vor als würde ich durchfliegen. Der Schreibstil war so leicht und teilweise oberflächlich, dass man nie wirklich mehr über den Text nachdachte sondern einfach nur gelesen ...

Ich kam mir bei diesem Buch so vor als würde ich durchfliegen. Der Schreibstil war so leicht und teilweise oberflächlich, dass man nie wirklich mehr über den Text nachdachte sondern einfach nur gelesen hat. Der Inhalt war dementsprechend auch nicht wirklich schwierig zu verstehen und leider konnte man auch sehr leicht erahnen wie das Buch ausgeht. Dennoch fand ich die Charaktere total sympathisch! Ich habe Katies Stärke bewundert und Charlie ist so unglaublich liebenswürdig gewesen! Es hat perfekt gepasst. Ich mag zwar Bad Boys lieber aber Charlie war so niedlich, dass mir das egal war und ich mich in ihn verliebt habe. Die Charaktere und das Thema XP haben mir sehr gut gefallen doch durch den Schreibstil war es mir leider nicht tiefgründig genug. Ich konnte mich zwar in die Personen hineinversetzen und war genauso erpicht darauf da Ende dann zu lesen und mich konnte es auch definitiv berühren, aber irgendwie fehlt mir dieses gewisse etwas.

Ich habe viele Bücher gelesen, die von sämtliche Krankheiten handelten und habe deshalb einige gute Bücher und schlechte Bücher zum Vergleich. Dieses Buch ist meiner Meinung nach eher mittelmäßig. Deshalb erhält es von mir 3/5 Sterne!

Veröffentlicht am 16.08.2017

Zwiegespalten

Wie das Feuer zwischen uns
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Wir kennen sicher alle das Sprichwort "Gegensätze suchen sich an." Ob es sich dabei nun um den Minus-und Pluspol dreht oder um zwei Menschen ist doch egal. Manchmal hat man das Gefühl, dass die eigenen ...

Wir kennen sicher alle das Sprichwort "Gegensätze suchen sich an." Ob es sich dabei nun um den Minus-und Pluspol dreht oder um zwei Menschen ist doch egal. Manchmal hat man das Gefühl, dass die eigenen Eigenschaften einen selbst nerven und dann kommt jemand der mal frischen Wind bringt ganz gelegen. Geht sowas aber gut aus? Ist es gut, wenn Menschen, die so unterschiedlich sind zusammen viel Zeit verbringen? Und passiert es nicht auch doch oft, dass man die Ähnlichkeiten aneinander bemerken kann? Ein Beispiel dazu gibt es in "Wie das Feuer zwischen uns". Zwei Protagonisten die zunächst unglaublich verschieden wirken und sich anfreunden.

Es fällt mir schwer jetzt über das Buch zu schreiben. Nicht, weil ich nicht weiß was ich sagen will, Nein. Ich hatte so hohe Erwartungen an dieses Buch und irgendwie wurden diese nicht erfüllt und das hier aufzuschreiben tut mir etwas im Herzen weh.

"Es gab einmal einen Jungen, den ich liebte.

Logan Francis Silverstone und ich waren das komplette Gegenteil. Ich tanzte, er stand still. Er brachte kein Wort heraus, ich hörte nie auf zu reden. Er konnte sich kaum ein Lächeln abringen, während ich zu keinem einzigen finsteren Blick fähig war.

Doch in der Nacht, als er mir die Dunkelheit zeigte, die in ihm tobte, konnte ich nicht wegsehen.

Wir waren beide zerbrochen und zusammen doch irgendwie ganz. Alles an uns war falsch, und doch fühlte es sich irgendwie richtig an.
Bis zu dem Tag, als ich ihn verlor.

Es gab einmal einen Jungen, den ich liebte."

Und ich glaube, ein paar Atemzüge lang, für einige wenige Momente liebte er mich auch.
Nach dem ersten Band war klar: Diese Autorin kann verdammt nochmal richtig gut schreiben! Und das wurde wieder bestätigt find ich. Ihr Schreibstil bleibt weiterhin echt top und ich find ihre Metaphern und vergleiche wirklich spitzenmäßig! Das war wieder etwas sehr tolles an dem Buch. Außerdem fand ich die erste Hälfte des Buches wirklich schön und traurig zugleich! Ich war in de Geschichte drin und ich konnte lachen und weinen und als der große Umschwung dieses Buches kam war ich auch immer noch begeistert. Doch dann ging es los langatmig und langweilig zu werden. Die Geschichte entwickelte sich zu einer Wiederholung der ersten Hälfte. Es ist süß, wenn man zusammen einen Insider zu einem schönen Moment hat. Doch es nervt, wenn ich das Gefühl habe die alten Szenen mehrfach zu lesen nur dann Jahre später in der Handlung und das wirklich mehrfach. Das was dort gesagt wird ist ja schön und gut, aber sollte einem nicht das Gefühl geben nur Wiederholung zu sein, denn das verliert wie ich find seine Magie. Und es hat mich dann wirklich genervt. An sich war es natürlich klar, was so alles bei auskommt und ich war dann nicht mehr so begeistert, aber es war nicht durchgehend schlecht.

Es ist schon eine niedliche und wirklich traurige Geschichte gewesen, aber so wirklich hat mir dann nur der erste Teil gefallen. Ich find das Band was zwischen den beiden echt toll und sie beweisen beide eine echte Stärke. Trotzdem gebe ich dem Buch nur 3/5 Sternen. Auf das nächste Buch der Autorin freue ich mich trotzdem!