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Elena311

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2023

Man muss dranbleiben

Where Summer Stays (Festival-Serie 1)
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Worum geht es?

Charlie ist sehr introvertiert und große Menschenmassen machen ihr zu schaffen. Als ihr Chef sie also auf ein Rockfestival schickt, ist das ihr größter Albtraum. Dennoch möchte sie sich ...

Worum geht es?

Charlie ist sehr introvertiert und große Menschenmassen machen ihr zu schaffen. Als ihr Chef sie also auf ein Rockfestival schickt, ist das ihr größter Albtraum. Dennoch möchte sie sich nicht ihren weiteren Berufsweg verbauen, indem sie sich weigert. Mit zwei Freundinnen im Gepäck stellt sie sich ihren Ängsten und trifft dabei auf Levy. Levy ist offen, hat viele Tattoos und trägt Eyeliner. Mit seiner extrovertierten Art ist er das genaue Gegenteil von Charlie und dennoch fühlt sie sich bei ihm sicher. Die Zeit auf dem Festival vergeht wie im Fluge und als sie in ihren Alltag zurückkehren, müssen die beiden sich ganz anderen Problemen stellen, als Charlies Ängsten.


Meine Meinung:

Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut und wegen meiner hohen Erwartungen lange gewartet, bis ich es schließlich gelesen habe. Leider wurden diese Erwartungen anfangs sehr enttäuscht.
Der Schreibstil war sehr verwirrend, die Dialoge kaum nachvollziehbar und die meiste Zeit stand über meinem Kopf ein einziges großes Fragezeichen. Ich bin mit der Handlung nicht wirklich mitgekommen, weil ich überhaupt nicht verstehen konnte, was zwischen den Charakteren gerade passiert. Vor allem die Dialoge zwischen Levy und Charlie waren nicht nachvollziehbar. Entweder konnte ich nicht zuordnen, wer gerade spricht, oder die beiden haben aneinander vorbeigeredet, sodass die Konversation keinen Sinn ergeben hat. Schätzungsweise ging das die ersten 200 Seiten so und ich habe wirklich an meinem Verstand gezweifelt, weil das Buch auf Bookstagram gelobt wurde und ich nicht verstanden habe, warum.

Glücklicherweise habe ich jedoch nicht abgebrochen, denn es ist besser geworden. Ich weiß nicht, ob ich mich einfach an den Schreibstil gewöhnt habe, oder sich dieser im Laufe der Geschichte so extrem verändert hat, aber es hat mir dann viel besser gefallen. Ich konnte endlich Zugang zu den Charakteren finden, mich in sie hineinversetzen und sie verstehen. Die Handlung hat mir dann noch gut gefallen, weil sich Levy und Charlie wirklich schön weiterentwickeln und toxische Verhaltensweisen in ihrem Umfeld auch als solche erkennen.

Alles in allem stehe ich diesem Buch mit gemischten Gefühlen gegenüber.

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Veröffentlicht am 25.06.2023

Süß, aber kein Highlight

The Love Test – Versuch’s noch mal mit Liebe
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Worum geht es?

Allison gibt jeden tag ihr Bestes, um ihren Traum von der Promotion zu erfüllen. Schon seit Jahren lebt sie für die Literatur. Doch als plötzlich ihr Ex Colin wieder auftaucht, bringt er ...

Worum geht es?

Allison gibt jeden tag ihr Bestes, um ihren Traum von der Promotion zu erfüllen. Schon seit Jahren lebt sie für die Literatur. Doch als plötzlich ihr Ex Colin wieder auftaucht, bringt er nicht nur ihre Gefühle, sondern auch ihre Pläne gehörig ins Wanken. Denn egal was Allison sich auch vornimmt, Colin scheint überall zu sein. Und so werden sie zu erbitterten Gegnern...


Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Schreibstil hat mir dann auch sehr gut gefallen, weshalb ich das Buch recht flüssig durchgelesen habe.
Allison ist blitzgescheit und nur wenige können ihr das Wasser reichen. Dennoch überfallen sie auch Selbstzweifel, wie so ungefähr jeden Mensch. Und diese Zweifel bringen sie dazu, Dinge zu tun, die sie normalerweise nicht tun würde. Das Eingestehen ihrer Schwächen hat sie sehr sympathisch gemacht.
Colin wird von Beginn an in sehr schlechtes Licht gerückt. Man erfährt das meiste nur aus der Sicht von Allison (außer er erzählt ihr mal, was er wie empfunden hat). Und das hat es mir dann auch so schwer gemacht, ihn zu mögen, weil Allison ihn von Beginn an immer negativ sah. Natürlich haben sich ihre Gefühle im Laufe der Geschichte geändert, aber sie hat diese Negativität auf mich als Leserin übertragen und ich konnte sie nicht mehr wirklich abschütteln. Aus diesem Grund konnte ich keine richtige Verbindung mehr zu Colin aufbauen. Das war sehr schade.

Trotzdem war es ein süßes Buch.

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Veröffentlicht am 25.06.2023

Ganz große Australien-Liebe

No Stars too bright
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Worum geht es?

Cooper ist Naturfotograf und fühlt sich rastlos oder eingesperrt, wenn er nicht in seinem Van unterwegs ist. Doch als sein Großvater stirbt, ist er gezwungen in die Kleinstadt Eden zurückzukehren ...

Worum geht es?

Cooper ist Naturfotograf und fühlt sich rastlos oder eingesperrt, wenn er nicht in seinem Van unterwegs ist. Doch als sein Großvater stirbt, ist er gezwungen in die Kleinstadt Eden zurückzukehren und sich um dessen Pub zu kümmern. Dort trifft er auf Sophie, die ihn gleich fasziniert. Sie ist nicht nur genauso neugierig und naturverbunden wie er, sondern kümmert sich auch genau so um den Pub, wie sein Großvater es gewollt hätte. Da sich ihr Work-&Travel-Jahr dem Ende nähert und sie noch nicht viel von Australien gesehen hat, macht Cooper ihr einen Vorschlag: Er muss für einen Auftrag verreisen und sie kann ihn begleiten...


Meine Meinung:

Das ist das vierte Buch dieser Autorin, das ich lese. Ich liebe die Orte, an die sie ihre Leser entführt und kann mich immer ein wenig davonträumen. Ihr anschaulicher Schreibstil vereinfacht das noch mehr.

Cooper wirkt anfangs wie ein extremer Einzelgänger. Erst mit der Zeit taut er etwas auf und man erfährt, warum er andere Menschen so sehr auf Abstand hält. Mir hat seine Entwicklung sehr gut gefallen.
Sophie ist sehr loyal und hat deshalb auch so lange gebraucht, bis sie Eden mal verlässt, um das Land zu entdecken. Ihre manchmal fast schon kindliche Freude wegen der Erlebnisse, war sehr niedlich. Auch das Zusammenspiel der beiden hat mir gut gefallen.
Dennoch muss ich leider sagen, dass sich das Buch an einigen Stellen etwas gezogen hat und ich deshalb lange gebraucht habe, bis ich es beendet habe.
Nichtsdestotrotz ist es eine süße Geschichte an einem tollen Ort.

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Veröffentlicht am 08.06.2023

Eine schöne Geschichte für zwischendurch

We Are Enough
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Worum geht es?

Ivy studiert Fotografie und leidet wegen einer Behinderung oft unter Schmerzen. Während sie Schmerztabletten wie Smarties isst und sich um die Zukunft sorgt, lebt Profifußballer Callum ...

Worum geht es?

Ivy studiert Fotografie und leidet wegen einer Behinderung oft unter Schmerzen. Während sie Schmerztabletten wie Smarties isst und sich um die Zukunft sorgt, lebt Profifußballer Callum in der Vergangenheit. Zu groß sind das schlechte Gewissen und die Vorwürfe, die ihn seit dem schrecklichen Tag plagen.
Als die beiden aufeinandertreffen, fliegen zunächst die Fetzen. Doch dann begegnen sie sich immer wieder und lernen die Gegenwart des anderen langsam zu schätzen.
Können die beiden ihre Sorgen und Ängste überwinden, um eine Beziehung aufzubauen? Oder macht ihnen Callums Leben in der Öffentlichkeit alles zunichte?


Meine Meinung:

Das Cover und der Farbschnitt haben mir sehr gefallen. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich war dann aber zuerst einmal überrascht, über die dicke des Buches. Beim Bestellen achte ich nie auf die Seitenzahlen, deshalb hat es mich gewundert, dass dieses Buch gerade mal 250 Seiten hat.
Obwohl es aber so dünn ist, hat sich die Geschichte leider an ein paar Stellen für mich gezogen.

Ivy und Callum sind beide sympathisch. Ihre Sorgen, Ängste und Gefühle waren gut beschrieben, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Einzig eine Sache ist mir auch im Nachhinein noch ein Rätsel. Für Ivy gibt es die Möglichkeit sich einer Operation zu unterziehen und so die höllischen Schmerzen zu beseitigen. Dennoch ist sie vehement gegen diese Operation. Es wird aber nie ein richtig guter Grund dafür genannt. Vielleicht ist er mir beim Lesen auch entgangen, aber das würde bedeuten, dass der Grund nicht gut ausgearbeitet war. Jeder würde sich doch lieber operieren lassen und dann schmerzfrei leben, außer er hat einen wirklich triftigen Grund es nicht zu tun, oder? Z.B. ist ein Verwandter schon mal bei einer Routine-Operation gestorben und Ivy hätte nun Angst, ebenfalls ihr Leben zu verlieren. Oder man müsste die Operation selbst bezahlen und sie hätte das Geld dafür nicht. Oder, oder, oder... Das hat mir wirklich gefehlt.

Die Liebesgeschichte zwischen Ivy und Callum hat mir dafür umso besser gefallen. Callum ist wirklich umsichtig im Umgang mit Ivy und versucht immer, ihr nicht wehzutun.

Fazit: Eine schöne Geschichte mit einigen Schwachstellen.

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Veröffentlicht am 01.06.2023

Ganz nett

Always have
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Worum geht es?

Kylie hat immer das Pech an die falschen Männer zu geraten. Als sie dann auch noch an Silvester versetzt wird, ist ihr neuer Plan geboren: Entweder sie findet den Einen, oder sie bleibt ...

Worum geht es?

Kylie hat immer das Pech an die falschen Männer zu geraten. Als sie dann auch noch an Silvester versetzt wird, ist ihr neuer Plan geboren: Entweder sie findet den Einen, oder sie bleibt eben alleine. Stets an ihrer Seite ist dabei ihr bester Freund Braxton. Er ist ein Frauenheld und so gutaussehend wie charmant. Da die beiden seit ihrer Kindheit beste Freunde sind und Braxton so ein Frauenheld ist, wird zwischen den beiden niemals mehr sein, als Freundschaft. Oder doch? Denn plötzlich spürt Kylie Gefühle in seiner Nähe, die so gar nicht freundschaftlich sind. Und auch Braxton benimmt sich anders...


Meine Meinung:

Das Cover ist schön und auch der Klappentext hat mir gut gefallen. Kylie ist eine sympathische junge Frau und auch Braxton wirkt sehr nett. Leider konnte ich dennoch zu keinem von beiden eine Verbindung aufbauen. Der Schreibstil war zwar gut, hat mich aber teilweise stocken lassen und damit meinen Lesefluss unterbrochen. Friends to Lovers mag ich immer sehr gerne, deshalb hat mir auch diese Entwicklung hier gefallen. Allerdings haben mir sowohl Kylie, als auch ihre Freundin Selene und Braxton zu oft ihre Partner:innen gewechselt. Ich fand es vor allem bei Selene merkwürdig, dass der es öfter so wirkte, als wäre es die große Liebe, nur damit sie sich dann doch wieder trennt. Als wüsste sie selbst nicht, was sie will.

Fazit: Eine ganz nette Geschichte mit einigen Schwächen. Sie ist gut für Zwischendurch.

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