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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2017

Solides Jugendthriller

Glaskinder
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Bei diesem Buch fand ich vorallem den Klapptext interessant. Die Sache mit den Glaskindern klang sehr gruselig. Das Buch lässt sich gut lesen, die Geschichte hat immer wieder mysteriöse Elemente, bleibt ...

Bei diesem Buch fand ich vorallem den Klapptext interessant. Die Sache mit den Glaskindern klang sehr gruselig. Das Buch lässt sich gut lesen, die Geschichte hat immer wieder mysteriöse Elemente, bleibt aber sehr im Jugendbuchlevel. Für meine Geschmack hätte da noch mehr kommen können, allerdings gehöre ich auch nicht in die Zielgruppe von etwa 11 Jahren. Die Protagonistin Billie mochte ich sehr, realistisch und sympathisch dargestellt.
Der Schreibstil ist wirklich gut, das Buch war schnell ausgelesen. Für Jugendliche gut geeignet, für mich war es etwas zu ruhig.
Das Ende hatte ich so nicht kommen sehen, es war überraschend und dennoch erst etwas enttäuschend. Doch mit dem letzten zwei Sätzen schafft die Autorin nochmal Gänsehaut.
Die Reihe geht mit "Silberjunge" weiter, scheint aber das Thema im ersten Band nicht aufzugreifen.

Fazit: Eine fesselnde Geschichte für zwischendurch. Der Gruselfaktor hätte für mich allerdings deutlich höher sein können, die Grundidee war aber wirklich gut.
Deshalb gibt es eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 17.08.2017

Für Fans von "Die Purge"

AchtNacht
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"AchtNacht" hat mich aufgrund der Thematik sehr an "Anonym" von Ursula Poznanski und Arno Strobel, sowie an den Film "The Purge" erinnert (was natürlich nachvollziehbar ist, da das Buch von diesem Film ...

"AchtNacht" hat mich aufgrund der Thematik sehr an "Anonym" von Ursula Poznanski und Arno Strobel, sowie an den Film "The Purge" erinnert (was natürlich nachvollziehbar ist, da das Buch von diesem Film inspiriert wurde). Diesen Wiedererkennungswert habe ich zum Teil als positiv empfunden, denn ich finde das Thema allgemein interessant, zum Teil aber auch als negativ, da vieles bereits schon gelesen/gehört und daher nicht unbedingt etwas neues war.
Trotzallem hat mich Fitzeks Schreibstil wieder von der ersten Seite an gepackt. Ich war selbst überrascht, wie schnell ich die Hälfte durch hatte. Der Protagonist Benjamin ist eine Person mit Vergangenheit und Leben, natürlich hat auch er, wie die meisten von Fitzeks Protagonisten, besondere Dinge erlebt. Auch trifft man in diesem Buch einen alten Bekannten wieder: Martin Schwartz. Allerdings hatte er eine so kleine, meist unscheinbare Rolle, dass es eben so gut ein völlig Fremder übernehmen hätte können.
Leider hatte für mich die Geschichte im letzten Drittel einen kleinen Cut. Irgendwie war die Luft ein wenig raus. Zum Glück schaffte es aber der Autor nach ein paar Kapitel das Buch zu einem spannenden und überraschendem Ende zu bringen. Manche Dinge konnte man als Leser bereits kombinieren, bei anderen war ich völlig ahnungslos. Es war nicht der beste "Wow"-Effekt der Fitzek-Bücher, dennoch sehr gut.

Insgesamt hat mir "AchNacht" gut gefallen, da ich besonders die Thematik interessant fand. Leider hatte das Buch auch seine kleinen Tiefen und es war nichts neues, die Parallelen sind nicht übersehbar. Ich gebe dem Buch eine Leseempfehlung, denn es lohnt sich, ist aber kein Highlight.

Veröffentlicht am 03.08.2017

Wenn Bücher flüstern

BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit
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Der Einstieg fiel mir zunächst nicht so leicht, lag aber wahrscheinlich daran, dass ich das Buch jetzt lesen "musste" und nicht spontan danach gegriffen hatte.
Nach den ersten Kapiteln konnte mich die ...

Der Einstieg fiel mir zunächst nicht so leicht, lag aber wahrscheinlich daran, dass ich das Buch jetzt lesen "musste" und nicht spontan danach gegriffen hatte.
Nach den ersten Kapiteln konnte mich die Geschichte aber mehr und mehr begeistern und fesseln. Sie lässt sich schnell und locker lesen und die Länge der Kapitel ist sehr angenehm.
Die Charaktere Lucy und Nathan sind interessant und werden gut dem Leser näher gebracht. Dennoch haben mich manche Dinge im Zusammenhang mit den Charakteren etwas gestört. Beispielsweise rücken alle Freunde von Lucy schnell in den Hintergrund. Lucy scheint oft zu vergessen, dass sie eine beste Freundin hat, und wendet sich lieber an Nathan, den sie eigentlich überhaupt nicht kennt und über den sie kaum etwas weiß. Diese schnelle Vertrautheit zwischen den Protagonisten hat mich immer wieder gestört, Lucy handelt für mich oft zu naiv und gutmütig. Ihr wird gesagt "Erzähl niemanden davon" und sie erzählt es sofort Nathan. Natürlich weiß sie, im Gegensatz zum Leser, nicht, welches Geheimnis er verbirgt. Ähnlich wie in einem Horrorfilm, in dem man rufen möchte "Geh nicht in den Keller!" und der Darsteller es doch tut. Vielleicht fiel es mir auch einfach schwer, mich in Lucys Situation hineinzuversetzen.
Das Buch hat einen guten Spannungsbogen und findet ein interessantes Ende, denn es macht definitiv neugierig auf mehr.

Veröffentlicht am 30.07.2017

Gute Fortsetzung

Submarin
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Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, allerdings musste ich mich erst an die zunächst seltsamen, wenn auch treffenden, Namen der Submarins gewöhnen. Das erste Drittel war schnell gelesen, danach ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, allerdings musste ich mich erst an die zunächst seltsamen, wenn auch treffenden, Namen der Submarins gewöhnen. Das erste Drittel war schnell gelesen, danach kam für mich eine kleine Leseflaute. Den Teil der Geschichte fand ich etwas langweilig, irgendwie kommt die Geschichte nicht voran. Auch wenn die Welt der Submarins sehr interessant ist, rückt Sashas eigentliches Ziel zu schnell in den Hintergrund. Manche Dinge ihres Verhaltens gingen einfach zu schnell und waren für mich nur schlecht nachvollziehbar.
Doch nachdem das Tal der Spannungskurve überwunden war hatte ich wieder sehr viel Freude am Lesen. Endlich nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf und es passieren interessante Dinge.
Das Highlight waren für mich die letzten Kapitel. Es wurde spannend und ich war wie gefesselt. Viel zu schnell endete das Buch. Obwohl es keinen fiesen Cliffhanger gibt, bleiben sehr viele Fragen offen und die Geschichte MUSS einfach weiter gehen. Diese Story ist definitiv noch nicht zu Ende erzählt.
Ingesamt hat mir der zweite Teil der Reihe gut gefallen, kann aber nicht mit dem ersten Band mithalten. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil und gebe "Submarin" eine Leseempfehlung! Wer den ersten Band mochte sollte die Reihe nicht aufgeben.

Veröffentlicht am 27.06.2017

Tolle Ideen, teilweise schwache Umsetzung

Die Insel
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Den Schreibstil der Autorin fand ich gut, allerdings hatte sie Probleme wirklich Spannung aufzubauen. Der Großteil der Geschichte spielt in der Gegenwart, hin und wieder gibt es allerdings Rückblicke, ...

Den Schreibstil der Autorin fand ich gut, allerdings hatte sie Probleme wirklich Spannung aufzubauen. Der Großteil der Geschichte spielt in der Gegenwart, hin und wieder gibt es allerdings Rückblicke, die wichtig sind, die Motive der Protagonistin zu verstehen. Gegen Ende gibt es auch Einblicke in die Zukunft, diese fand ich aber oft eher verwirrend als hilfreich.
Hannah ist die Protagonistin des Buches und steht zusammen mit ihrer Freundin Nicki im Vordergrund. Zu Beginn war mir Hannah sympathisch, zuhause war ihr alles zu viel geworden, weswegen sie sich auf eine Reise zu sich selbst gemacht hatte. Von Nicki lässt sie sich für den Job auf der Perlenfarm überreden. Die Geschichte verläuft eher ruhig, mysteriöse Ereignisse werden zwar angeschnitten, aber schnell wieder fallen gelassen.
Zum letzten Drittel wurde es sehr gewöhnungsbedürftig, zwischenzeitlich dachte ich wirklich "Was soll der Mist. Bitte nicht sowas" (Stichwort Dimensionen). Zu meinem Glück wurde das Ganze nach ein paar Seiten erklärt bzw nachvollziehbar.
Doch leider fing Hannah an, mir tierisch auf die Nerven zu gehen. Sie verhält sich unglaublich naiv, versteht die Lage nicht und macht sich das Leben selbst schwer. Sie hat mehr Glück als Verstand und es fiel mir schwer, manches ernst zu nehmen.
Insgesamt fand ich das Ende enttäuschend. Es bleiben mehr Fragen offen, als geklärt wurden. Meine ganzen Hoffnungen liegen im zweiten Band. Das Potenzial der Geschichte wurde im ersten Band nicht annähernd ausgeschöpft.

Ich gebe eine eingeschränkte Lesempfehlung, das Buch lässt sich gut lesen und die Geschichte ist interessant. Allerdings fehlt die Spannung und es wird zu wenig an Geheimnissen aufgedeckt. Viele gute Ideen, teilweise enttäuschende Umsetzung.